Kaufberatung: Gitarrenverstärker Teil II

Die Mittelklasse

Hier tummeln sich im Allgemeinen die sehr vielseitig einsetzbaren Amps, die meistens aber schon eher für den Proberaum, die Bühne und auch für das Studio gedacht sind. Jedoch kann man sie sich genauso gut auch zum Üben nach Hause holen. Wenn es der richtige Verstärker ist, kennt Liebe ja keine Grenzen. Das Segment wird vor allem von Röhrenverstärkern und Hybridamps bestimmt, reine Transistorverstärker sind hier eher weniger vertreten. Dafür muss man allerdings auch schon etwas mehr vom sauer Verdienten hinblättern. Combos kommen schon hier nahe an ihre Gewichtsgrenze und sind beinahe ausnahmslos mit 12 Speakern ausgestattet.

Bugera V22 Infinium

Ein starkes Bindeglied zwischen der Einsteiger- und Mittelklasse stellt der Bugera V22 Infinium dar. Mit einem Preis von etwa 370,- Euro ist er für einen Einsteigeramp zwar schon etwas zu teuer, für einen Vollröhrenamp dieser Güte aber wirklich preiswert. Der zweikanalige Amp verfügt über alles, was man so braucht: Digitalen Hall, Effektweg und 22 Watt Leistung der zwei EL 84 Endstufenröhren sowie einen fetten 12″ Speaker. Wem das nicht reicht, der kann bis zu zwei Boxen an den Bugera stöpseln und richtig loslegen. Dazu kommt ein edles Design, das sogar den seit Generationen im Haushalt befindlichen Kaffeetisch deiner Oma wie ein Ikea-Accessoire aussehen lässt!

-- Günstiger Einstieg in die Vollröhrenwelt: Bugera V22 Infinium --

— Günstiger Einstieg in die Vollröhrenwelt: Bugera V22 Infinium —

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Marshall DSL 40C

Wer auf ausgewogen feinen Klang und dezenten Gain steht, liegt beim DSL40C goldrichtig. Wer fetten Highgain und kompromisslose Distortion sucht, der auch! Marshall hat hier einen kleinen Alleskönner geschaffen, der einen wirklichen Drive entwickelt. Auch dann, wenn man mal ganz die Finger vom Gain lässt und sich auf die Feinheiten im Sound konzentriert. Dass ein Marshall mit vierzig Watt natürlich immer noch feinsten britischen Crunch und Gain liefert, versteht sich dabei von selbst. Der Vollröhrencombo besitzt dementsprechend vier Kanäle (zwei offizielle, diese lassen sich aber jeweils noch einmal unterteilen) und ist mit einem 12 Celestion 70/80 Lautsprecher ausgestattet. Ein digitaler Hall sorgt für Raum im Sound und die Endstufe lässt sich zwischen Pentoden Röhren und Trioden umschalten, was eine große Bandbreite an charaktervollen Sounds liefert. Ein Effektweg befindet sich hier natürlich auch an Bord.

-- Marshall DSL 40C --

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Forum
  1. Profilbild
    bubblemac

    Sehr schöner Artikel, gerade für Anfänger oder Wiedereinsteiger wie mich.
    Wobei der Kemper Amp scheint es ja echt in sich zu haben. Der würde mich schon total reizen.

    Vielen Dank

    Gruß Bubblemac

    • Profilbild
      tilmann.seifert  RED

      Hey bubblemac,
      vielen Dank und schön, dass wir dir vielleicht helfen konnten mit dem Artikel. Ja, der Kemper ist schon ein nettes Tool, wenn man ganz spezielle Sounds haben möchet uund davon mögghlichst viele. Aber man sollte sich auch bei den einfacheren Modeling-amps umschauen. Die bieten meist schon viel mehr als man jemals braucht..

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