Fünf monophone Vintagesynths unter 1.200,- Euro, die Spaß machen
Monophone Vintage-Synthesizer üben seit Jahrzehnten eine besondere Faszination aus. Man muss wissen: Sie sind entstanden, weil die technischen Möglichkeiten damals eben nur für monophone Synthesizer gereicht hatten. Zumindest dann, wenn diese auch noch bezahlbar sein sollten. Trotz der Einschränkung, dass immer nur ein Ton auf einmal gespielt werden kann, dass polyphone Synthesizer heutzutage allgegenwärtig sind und Klone von den meisten bedeutenden Synthesizern den Markt fluten, sind die Preise von Klassikern wie Moog Minimoog, Roland SH-101 oder ARP Odyssey nach wie vor hoch bis extrem hoch.
Es gibt aber auch spannende Alternativen zu überschaubaren Summen, die mit eigenständigem Sound und Charakter überzeugen können. Fünf dieser Synthesizer habe ich für euch ausgesucht, als Preisobergrenze für die Kaufberatung von monophonen Vintage-Synthesizern habe ich 1.200,- Euro festgesetzt. Viel Spaß nun beim Lesen.
Inhaltsverzeichnis
Kaufberatung: Monophone Vintage-Analogsynthesizer
Moog Prodigy, 1979
Der kompakte Zwei-Oszillatoren-Synthesizer wurde Ende der 1970er-Jahre als günstige Alternative zum Minimoog eingeführt. Er kratzt zwar an der 1.200,- Euro Marke, ist aber mit etwas Geduld um diesen Preis zu finden. Meist wird er deutlich teurer angeboten, wie eben die meisten Vintage-Synthesizer.
Klanglich bietet der Prodigy genau das, was man von einem Moog erwartet: druckvolle Bässe, warme Leads, coole Effekte und ein Filter, das auch mehr als vier Jahrzehnte nach seiner Einführung nichts von seiner Faszination verloren hat. Die beiden VCOs liefern Sägezahn, Puls- und Dreiecksschwingung und sind miteinander synchronisierbar (das kann der Minimoog nicht).
Es gibt einen LFO (reicht nicht in den Audiobereich) und zwei ADSR-Hüllkurven mit gekoppelt regelbarem Decay/Release. Die Resonanz des Filters reich bis zur Selbstoszillation. Der Prodigy hat 32 Tasten bei einem Gewicht von etwa 7 kg.
Wer einen Prodigy der späteren Baureihe (Prodigy 336A) mit CV/Trigger-Anschlüssen erwischt, kann den Synthesizer auch mit modernen Sequencern verbinden. Bei den älteren Modellen ist das nicht möglich. Ich persönlich besitze einen älteren mit einigen Modifikationen.
Der Prodigy ist ein vielseitig verwendbarer Synthesizer mit typischem Moog-Sound. Cool ausschauen tut er auch.
Gebrauchtmarktpreis: 1.100,- bis 1.700,- Euro
Korg MS-20, 1978
Der japanische Korg MS-20 hat einen komplett anderen Klangcharakter als der Moog Prodigy. Der MS-20 kann knurren und knarzen, schneiden und blubbern. Dafür verantwortlich ist nicht nur der Grundsound der beiden VCOs, sondern vor allem die beiden legendären resonanzfähigen Filter, die als Hoch- und Tiefpass ausgeführt sind. Die meisten Synthesizer bieten die Resonanz ja nur für das Tiefpassfilter an.
VCO 1 kann Dreieck, Sägezahn, Puls/Rechteck mit variabler Pulsbreite und weißes Rauschen. VCO 2 bietet Sägezahn, Rechteck, Puls- und Ringmodulator. Das ist ist zwar kein vollständiger Ringmodulator, erzeugt aber wunderbar metallische Effekte, wenn man den Oszillator verstimmt. Hüllkurve 1 (EG1) ist dreistufig (DAR) und Hüllkurve 2 (EG2) fünstufig (?) (HADSR). Das H steht hier für „Hold“.
Der eigentliche Star beim Korg MS-20 ist das Patchfeld mit normal großen Klinkenbuchsen. Hier kann man sich austoben und abklären, wie fit man schon mit modularen Patchings ist. Es gibt einen externen Signal-Prozessor (ESP), der externes Material zur Synthesizer-Steuerquelle werden lässt, Filter-Cutoff und -Resonance CV-Inputs, VCO FM-Inputs, Sample & Hold, Noise, EG1 und EG2 sind separat abgreifbar, einen eigenen VCA mit In- und Output und und und …
Der KORG MS-20 hat 37 Tasten bzw. drei Oktaven und ein Gewicht von etwa 8 kg. Das Pitchbend- und Modwheel-Duo fehlt, dafür gibt es ein Wheel, das man patchen muss, um es zum Leben zu erwecken.
Der MS-20 arbeitet nicht mit dem 1 V/Okt. System sondern mit Hz/Volt und S-Trigger. Damit brauchbare Tonhöhen beim Sequenzen entstehen nimmt man z. B. den KORG SQ-10, der allerdings sehr teuer ist, oder einen aktuellen Korg Sequencer wie den SQ-1. Jeder andere Sequencer der Hz/Volt und S-Trigger kann geht auch.
Der MS-20 ist eine Experimentiermaschine sondergleichen. Man findet seine Grenzen nie.
Auch der MS-20 wird stellenweise deutlich teurer angeboten, sollte aber immer unter 1.200,- Euro zu erwerben sein. Technische Probleme mit dem MS-20 sind mir nicht bekannt.
Gebrauchtmarktpreis: 1.000,- bis 1.700,- Euro
Yamaha CS-15, 1979
Der CS-15 geht vom Sound her in Richtung Korg MS-20. Er besitzt zwei VCOs, zwei Multimode-Filter, zwei VCAs, zwei Hüllkurven (ADSR) und einen LFO. Durch seine umfangreiche Ausstattung funktioniert der CS-15 wie zwei parallel aufgebaute Synthesizer. Jeder VCO verfügt über Dreieck, Sägezahn und Pulse mit einstellbarer Pulsbreite und Pulsbreitenmodulation. Beide haben einen Bereich von 64“ bis 2’.
Die beiden Multimode-Filter (LP/BP/HP) sind extrem flexibel und wunderbar für z. B. Vocal-artige Sounds. Die VCOs lassen sich frei auf die Filter verteilen und beide Filter können unterschiedlich moduliert werden (z. B. jedes Filter durch eine andere Hüllkurve). Auch externe Signale können integriert werden.
Der Yamaha CS-15 besitzt 37 Tasten und hat ein Gewicht von rund 9 kg. Er hat einen Fader statt eines Pitchbends und kein Modwheel. Die monophonen CS-Serie von Yamaha besteht aus CS-5, CS-10, CS-15 und CS-30. Ich besitze keinen CS-15, dafür den CS-30. Der CS-30 hat den gleichen Grundsound und das gleiche Filter, ist aber noch deutlich komplexer und verfügt über einen Onboard-Sequencer. Für die Klangbeispiele habe ich meinen CS-30 genommen und versucht, nur die Funktionen zu nehmen, die auch der CS-15 hat.
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Wie der MS-20 ist der CS-15 eine absolute Experimentiermaschine und sehr empfehlenswert.
Gebrauchtmarktpreis: 1.000,- bis 1.500,- Euro
Roland SH-1000, 1973
Der SH-1000 war der erste Synthesizer von Roland. Er hat eine 37-Tasten-Klaviatur und ein Gewicht von 12 kg. Pitchbend- und Modwheel gibt es nicht. Optisch ist er nicht wirklich ein ansprechender Synthesizer. Mit seinen Kippschaltern sieht er eher aus wie eine Orgel. Aber das tut ja ein CS-80 auch – und wer will den nicht! Diese Kippschalter sind leider nicht geschützt und sehr oft abgebrochen, darauf unbedingt achten vor dem Kauf.
Es gibt einen VCO mit folgender Ausstattung: 32’ SAW, 16’ SQUARE, 16’ PULSE, 8’ SQUARE, 8’ PULSE, 8’ SAW, 4’ SAW, 2’ SQUARE, NOISE. Alle Schwingungsformen lassen sich auch gleichzeitig anwählen. Zusätzlich gibt es zehn nicht editierbares Presets.
Beim Filter wird es sich wohl um ein 24 dB Tiefpassfilter mit Resonanz handeln. Genau Angaben gibt es nicht, es klingt allerdings wunderbar. Weiterhin noch zwei LFOs und eine ADSR-Hüllkurve. Es gibt auch Hüllkurven-Presets, die es dann ermöglichen, verschiedene Einstellungen für VCF und VCA vorzunehmen. Als Gag gibt es einen Random-Generator, der Sequencer-artig lustige und atonale Lines spielt.
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Der SH-1000 ist von den Möglichkeiten her begrenzt, dafür ist er auch günstiger als die bis jetzt genannten Geräte. Er hat jedoch einen eigenständigen Sound und Charme. Die ersten drei erwähnten Synthesizer kann ich uneingeschränkt empfehlen, den SH-1000 sollte man unbedingt einmal spielen und dann entscheiden, ob er den persönlichen Geschmack trifft. Der SH-1000 muss auch von den genannten Synthesizern am ehesten gepflegt bzw. überholt werden.
Gebrauchtmarktpreis: 700,- bis 1.100,- Euro
Korg Micro Preset M-500, 1977
Wie schon der Name verrät, handelt es sich hier um einen Preset-Synthesizer. Der Synthesizer hat 32 Tasten und ein Gewicht von rund 6 kg. Es gibt ihn als Version mit oder ohne eingebautem Lautsprecher. Pichbend- und Modwheel gibt es nicht.
Aber warum dann diese kleine Kiste?! Es ist das Filter, das von Korg als Traveller-Filter bezeichnet wird! Es hat einen einzigartigen Klang, der in die Richtung eines Korg MS-20 geht.
Der Korg Micro Preset hat so gut wie keine Einstellmöglichkeiten. Man kann das Filter auf- und zumachen, Modulation auf Filter oder Tonhöhe regeln, die Geschwindigkeit des LFOs einstellen, Portamento regeln, Attack und Sustain der Hüllkurve ändern – that’s it! Die meisten Einstellungen wirken auch nur bei einem geringen Teil der Presets. Als Gimmick gibt es noch eine Repeat-Funktion, wie sie bei Orgeln oft zu finden ist.
Was man machen kann, ist, die Presets zu kombinieren. Und hier entstehen knurrige Bässe, abgefahrene Sounds und Theremin-artige Leads. Attack und Sustain haben je nach Preset andere Auswirkungen und reagieren dann bei Kombination von verschiedenen Presets auch unterschiedlich. So auch das Filter, das mal mehr oder mal weniger Resonanz produziert.
Obwohl der Micro Preset den Grundgedanken eines Synthesizer-Sounds zu editieren eigentlich umgeht, ist er für mich hier erwähnenswert. Er ist nämlich der bei Weitem günstigste Proband und kann einfach als zusätzliches Spaß-Tool angeschafft werden. Allein das Filter ist die Anschaffung wert und wird aktuell auch nicht als Klon angeboten.
Gebrauchtmarktpreis: 350,- bis 600,- Euro.
So, das war meine Kaufberatung von monophonen Vintage-Synthesizern für euch. Falls ihr noch Tipps habt (unter 1.200,- Euro), dann gerne in den Kommentaren.




































Tolle Aufstellung. Den Ur-MS-20 gibt es wirklich häufig auf dem Gebrauchtmarkt. Hier hat man durchaus die Qual der Wahl. Man sollte allerdings wissen, das dieser noch kein MIDI, geschweige USB besitzt. Ebenfalls ist das Netzkabel fest montiert. Aber man bekommt wirklich jeden erdenklichen Sound aus dem Gerät heraus. Der Yamaha CS-15 sieht ebenfalls wirklich schick aus und klingt fantastisch. – Genau wie man sich einen Synthesizer vorstellt! Der Korg Micro Preset 500 schaut dagegen fast schon langweilig aus. Aber dieser Streifen? Ist das ein Glide? Das macht ihn wirklich interessant! Unter 1200€ fällt mir spontan noch der Micromoog ein. Ich sah vor längerer Zeit einen für 1099€ und dieser war auch schnell verkauft. Aber da durch den Vintagehype wieder neue analoge Synthesizer hoch im Kurs sind, selbst von Moog himself, ist halt die Frage, wie weit sich das lohnt, ohne die Vintagegeräte zu schmälern. Nicht alles was alt ist, muss gut und vor allem brauchbar sein meiner Ansicht nach. Schon gar nicht wenn es Alternativen gibt. – Und die gibt’s inzwischen zu Hauf! In der heutigen Zeit kann man schon von einem Schlaraffenland für Gleichgesynthe sprechen. Nicht zuletzt hat Behringer den Markt kräftig durchgeschüttelt und tut es immer noch. Abgesehen von den Vintagesynthesizern bin ich durchaus gespannt, was in Zukunft noch kommen wird. Bei so manchen neueren Geräten hat man leider den Eindruck, dass diese nicht für die Ewigkeit gebaut wurden. Schade!
@Filterpad “Ist das ein Glide“ … wow, tolle Frage !
Sowas gab’s damals noch nicht – und schon gar nicht bei diesen kleinen Kisten !!
Das ist eine Leiste, die (zusammen mit einem steckbaren Notenständer – siehe die beiden Metallmuffen links und rechts fast schon an der hinteren Kante des Gerätes) eben ein Heft mit Noten (o.ä. … vielleicht ja auch die Bedienungsanleitung ?!?) hielten.
Auch der ROLAND ‚SH-1000‘ zeigt solche Metallmuffen an der hinteren Oberseite, in die ebenfalls ein abnehmbarer Notenständer (na ja: eigentlich ein eher einfacher Metall-Bügel) eingesteckt werden konnte.
Damals wurden solche kleinen Synthesizer vielfach als zukaufbare Geräte zur Erweiterung einer electronischen (Heim-)Orgel beworben – also als ‚Aufsatzgerät‘ für effektreiche Soli z.B. Deswegen waren auf solchen kleinen Synthesizern oft Notenständer steckbar – die aber bei den allermeisten Nutzern wohl zwischenzeitlich – stoischen Nichtbenutzen -verloren gegangen sein dürften.
Die schwarze Steckverbindung auf der rechten Oberseite des KORG ‚500‘ war aber im Original nicht existent, die muss jemand wohl später eingebaut haben; ich wüsste nicht, was man dort einstecken kann … aber vielleicht hat ja jemand Platinen-Modifikationen hergestellt und dann essentielle Kontakte über diesen Steckverbinder nach außen geführt, um ein externes Gerät anzuschließen . . .
@Nvelope Danke für die Aufklärung. Ich bin tatsächlich sehr stark von einem Glide ausgegangen. Siehe CS-80 oder Micromoog. Aber wir reden ja von 1973 beim SH-1000. Da war diese geniale Spielhilfe noch nicht vorgesehen. Ausnahme in ähnlicher Form vielleicht beim Trautonium.
@Filterpad Sehr interessant, dass du nach ‚Glide‘ fragtest – aber eben einen ‚Ribbon Controller‘ in dieser Leiste zu sehen meintest.
Das zeigt mal wieder, wie sehr sich ein & dieselben Funktionen bei verschiedenen Herstellern in völlig anderen Namensgebungen widerspiegelten – so z.B. wie ‚Emphasis‘ bei MOOG, aber ‚Resonance bei vielen anderen Fabrikaten.
Den MOOG ‚Ribbon Controller‘ gab es damals schon, aber er musste ja erst aufwändig entwickelt werden, um halt- & belastbar zu sein, weswegen er zu teuer für Kleinsynthesizer war (ich meine mich an einen Preis von 1.200 DM zu erinnern, was der 1150er damals kostete). Das war zu teuer für Kleinsynthies – und diese wurden ja zuallererst von Orglern gekauft, die klar von den schwarz-weißen Tasten her kamen, aber eben exotische Klänge für diverse Melodien oder effektvolle Soli suchten.
Man sieht sehr gut an den beiden ROLANDs (SH-1000 / SH-2000) sowie auch an den MOOGs ‚Satellite‘ und ‚Minit‘, dass dies ursprünglich eher sog. ‚Orgel-Aufsatzgeräte‘ waren, also auf eine Orgel als (so auch de Werbung damals:) ‚drittes Manual‘ gesetzt wurden: Viele Bedienelemente wie v.a. die Preset-Schalter sind an der FRONT dieser Geräte angebracht, die man besser überblicken konnte als die OBER-Fläche der Synthies … weil die Orgler ja zumeist in sitzender Position spielten. Wenn solche Synthies heute auf dem Tisch stehen, muss man sich eher bücken, um die Beschriftung dieser frontseitigen Schalter lesen zu können.
Tolle Auswahl; bis auf den Moog habe ich alle vorgestellten Geräte über die Zeit meist günstig erworben. Ich mag sie alle – einige sind bei mir ein wenig aufgebohrt mit kleinen Modifikationen (Don Solaris Mod beim CS-15, EG-und Resonanzwahl beim M-500 für Synth 1 und 2).
Der Roland SH-09 wäre auch noch eine Empfehlung für diesen Preisbereich. Klingt dunkler als ein SH-101, aber typisch SH und er lässt sich wenn man mag ganz einfach beim Mixer auf dem Panel mit einer Auswahlmöglichkeit für zusätzlich Noise oder Feedback (Phone Signal) via den External In Fader modifizieren.
Die Mods finden sich alle im Internet.
Vielen Dank für die kleine Übersicht, da fühle ich mich bei den ersten drei an meine Jugend erinnert!
Beim MS-20 scheint im Erscheinungsjahr noch ein Zahlendreher drin zu sein.
Ergänzung zum späteren Prodigy mit CV/Triggeranschlüssen: Hier wird auch ein S-Trigger erwartet.
@lambik Vielen Dank für den Hinweis, hab’s geändert.
Schöne Zusammenstellung.
Ich hätte gerne meinen PPG 1020 zurück, den ich damals leichtfertig verkauft habe.
@THo65 Da gibt’s doch was ähnliches auf dem Markt … so für knappe 10.000 Euro !
@Nvelope Und damit wahrscheinlich günstiger als der 1020 auf dem Gebrauchtmarkt….
@THo65 Ooooooooops – ah, deswegen kostet dieser Neuling sooooooooo viel !!!
Ich dachte schon, dass es nur die Aluklötze links und rechts sind, die den Preis dieses limitierten Briketts in Richtung Andromeda-Nebel treiben . . .
@Nvelope du meinst thomann für 9.999,00 $?
@Viertelnote Den PPG, der bei Thomann für 9.999 Euro erhältlich ist … exactly!!
Kannste ZWEI MiniMOOGs für kaufen … !
Mit Holzgehäuse . . .
Und mit dem Restgeld noch ein paar mal m Restaurant essen – und man hat dann kein schlechtes (ökologisches) Gewissen wegen des Kaufs zweier mit sehr viel Energie gegossener Alublöcke (deren akustischer Nutzen vom Hersteller ja noch bewiesen werden muss, weil das ursprüngliche Original (mit Keyboard) hatte diese Alublöcke nicht und war dennoch sehr gut …)!
Was würde die Community aufheulen, wenn Uli seine Geräte mit solchen gewichtigen Aluseitenteilen versähe !!!
@Nvelope okay ich erst schickes restaurant gehe gut esse und danach ich denke
über kauf dann nach.🙂
@Viertelnote gut Essengehen – da bin ich dabei… 👍
Die Kombination Moog Prodigy (DM 895,-) und MFB Sequencer (DM 480,-) war für musikalische Einsteiger, deren Vorbilder Klaus Schulze und Tangerine Dream waren, preislich eine unschlagbare Kombination. Und Minimoog mit ARP Sequencer 1601 war dann zwar teurer, aber in allem die ultimative Lösung. Schöne Zeiten, gingen weg wie warme Semmeln, alleine Moog Prodigy gut 1000 Stück in meinem kleinen Laden. Ach ja, Korg MS-20 für DM 998,- als einmalige Sonderaktion mit 200 Stück. Werde sentimental. Synthesizerstudio Bonn, der erste Synthgesizer-Discout.
CS und MS. Die spielen auch zusammen. War mein Einstieg und momentan stehen wieder zwei im Zimmer. Ein CS5 und der MS 20 als Controller, passt gut und steuert, wenn gebraucht, meinen iMS-20. Beide mit resonanzfähigem Highpassfilter. Mit einem Korg Odyssey und einem Behringer D ist für mich der analoge Bereich mehr als abgedeckt. Trotzdem werden sie sehr selten gespielt. Manchmal nervt mich schon die dazu nötige Verkabelung, ist Logic nicht an, muss auch der Mixer mitmachen. Dauerhaft verkabelt sind sie nicht. Dazu fehlt mir der Platz.
@Tai hm…okay mfb filterbox wäre etwas für dich da.klein oho aber sehr schöne effecte.
leider ich noch nicht habe. aber ich denke waffe für zweck.
@Viertelnote Bin doch kein Hardwarer, Thirza. 😝
@Tai hm ok halber punkt geht an dich🙂
finde alle überteuert. .. leider
den Roland sh2000 konnte ich 1999 kurz ausborgen von einem Shop.
heute gibt’s soviele neue günstige, da fällt für mir die Wahl leicht.
und Grad 400€ für das Service eines Alpha Juno 2 gezahlt 😄
@Numitron Bei den Vintagesynthesizern ist das Problem, dass nahezu alle, sagen wir mal die beliebtesten, deutlich über dem damaligen Neupreis angesiedelt sind. Teilweise in Regionen, wo man nur den Kopf schütteln kann. Ein Beispiel wäre hier der EMS Synthi AKS, der im Schnitt aktuell für 24-25k angeboten wird. Keine Ahnung was diesen so besonders macht, aber so ist es eben. Wie schon oben erwähnt gibt es inzwischen tolle Alternativen im Hard,- u. Softwarebereich. Was den Kauf anbelangt bei so richtig alten Geräten, hege ich eh kein Interesse, egal was sie kosten. Keine Lust so etwas reparieren zu lassen. Wenn man ein Vintagegerät sehr günstig erhält oder gar vererbt bekommt, ist das natürlich etwas anders. Ich habe auch meine Vintagefavoriten: Z.B. der Andromeda A6. Dieses Teil finde ich der pure Wahnsinn und zu gern hätte ich einen. Aber auch hier würde ich keine 4-5k, wie aktuell, dafür bezahlen. Der seit einigen Wochen in meinem Besitz MS-20 FS war auch nicht günstig, aber preislich fair meiner Ansicht nach. Im Prinzip habe ich etwas unter dem 2020 aufgerufenen Neupreis bezahlt und das für ein Gerät, was es nicht mehr auf dem Markt gibt. Manchmal hat man doch ein klein wenig Glück im Leben….
@Filterpad nur ich mich frage martin wer zahlt 24000,00 $? active user? ich denke eher
wohlfühlen und abends whiskey und zigarette und sagen okay ich habe seltenes instrument.
man zieht karte mein haus boot seht nur her…!
😀aber ich nicht cynical / zynisch oder sarka,,,, sein möchte. und da wir haben und brauchen alternatieven und da ist palette da. es muß niemand mehr vergeßen in die röhre schauen.
PS: glück im leben … ja hast du recht
@Viertelnote Vielleicht die Geißens.
@Filterpad genau! einige deutlich zu hoch 😜
@Numitron Ich hatte (eher nacheinander) an die 5 oder 6 ROLAND ‚SH-2000‘ in meinem Besitz … zum Checken und ggf. zum Reparieren …
Die wurden damals von griechischen (!!!) Musikern gesucht wie Goldklumpen in Alaska . . .!
Ich denke, es waren spezielle Sounds, die in der griechischen Musik relevant waren … aber auch der (globale) Aftertouch, den man bei diesen Geräten aber öfters nachjustieren oder reparieren musste
@Nvelope lustig. wie Gewisse FM Modelle auch bei Balkanmusikern beliebt waren.
😀
der Popcornsound war cool und der Zufallsgenerator 😎
@Numitron Musiker aus dem Balkan kauften auch sehr gerne CZ Casios
@Tai danke!
Interessant!
@Numitron Hatte irgendwas mit dem Tuning zu tun. Kann mich nicht mehr genau erinnern. Habe es aber selbst erlebt. Der Laden, in dem ich anfing hatte an die zehn CZ rumstehen. Bevorzugt war aber der 101.
schöner sonnabend an euch!
mein prodigy hat kein modification aber monofonic bassynthesizer
er kommt an erste stelle.ich halte mich an 🙂regel also monofonic…🙂
okay…was ich kenne hab
2. teisco 100p
3. teisco 110f
4. roland juno 106 setting auf monofon😉
was ich nur gehört so habe aber sehr schön finde.
korg ms20 okay sehr especially / speziell
pro one sequential…
🎹
@Viertelnote „juno 106 setting auf monofon“ kommt mir bekannt vor – nutze meinen Deepmind 6 auch ausschließlich monofon 🙂
@SynthNerd das ist sehr interesant.wie pretierst du deepmind als bassynthesizer?
also ich meine 80s in mix oder playback? oder auch solobass single?
@Viertelnote weniger als Bass, mehr für sahnig cremige Lead Sounds – dabei helfen sowohl die sechs Stimmen unisono, als auch die Effektsektion
@SynthNerd was von TC ist in deepmind series verbaut? M Verb naja clinic oder anders: Morgentau
@Viertelnote ich habe keine Ahnung, ob diese Effektabteilung in anderen Geräten von TC schon mal genutzt wurde. Wenn du mehr Details dazu lesen willst, empfehle ich https://www.amazona.de/test-behringer-deepmind-12d-synthesizer-modul/
Ich empfinde die als sehr mächtig, aber in der Bedienung etwas sperrig. Mit der vergleichsweise simplen Effekt-Architektur eines Prologue 16 oder MinilogueXD ist man direkter in der Bedienung und schneller am Ziel. Aber das ist ein bisschen Äpfel mit Birnen verglichen. Die Deeepmind FX Sektion ist wesentlich komplexer und wird in ihren Möglichkeiten vermutlich nur selten ausgeschöpft.
@SynthNerd danke! okay lesen nicht meine stärke ist okay.
aber DM modul gerade preis ist unschlagend. weißt du ich hate
nicht ob Behringer egal and so on…aber ich verspreche ich gehe
wieder thema🦄
PS: monofonic bass…yamaha TX7 unision mode.
@Viertelnote Liebe Thirza, von Teisco wurden keine Bauteile in der DeepMind-Serie verbaut. Es gibt keine Hinweise darauf.
@Filterpad ich meine TC-Electronic hat nichts mit Teisco zu tun 🙂
@Filterpad ja stimmt martin..sorry habe ich jetzt doch wieder hühnerstall
durcheinandergebracht. okay ich lese federn auf..off topic ich immer wieder komme😴
@Viertelnote alles gut, ich habs tatsächlich durcheinander gebracht. Siehe Synthnerd darüber.
@Filterpad ich verteile sonne an euch … schönen sonntag martin!
@SynthNerd warum?
oje… 😉
@Numitron so sich deine Frage auf die monofone Nutzung meines Deepmind 6 bezieht: weil ich für analoge Polyphonie Prolog 16 und UB-Xa D bevorzuge 🙂 (aber vielleicht auch, weil ich bei Akkorden öfter daneben greife und mir (wie bei der Schreibmaschine) das Einfingersystem leichter fällt 😉)
Als ich damals meinen ersten Synthi kaufen wollte, kamen nur MS-20 und CS-15 in die engere Auswahl. Da mein „Orgelladen“ um die Ecke aber nur Korg und Crumar im Programm hatte, viel die Wahl zwangsweise auf den MS-20. Ich habe es aber nie bereut. Anfang der Neunziger konnte ich noch einen SQ-10 für sage und schreibe 50 DM erwerben. Ich habe beide Geräte (voll funktionsfähig) heute noch. Aber der CS-15 spukt mir immer noch im Kopf herum.
@MadMac En SQ-10 für 50 Mark … wow !!
Da kosten heute die Drehknöpfe eines solchen Gerätes schon dramatisch mehr (und aus denen quillt ja NULL Ton heraus!) . . .
@Nvelope Das war aber auch das einzige Mal das ich solches Glück hatte. Aber ich bin kein richtiger Vintage-Sammler der nach solchen Schnäppchen sucht. Alle meine „Vintage-Synths“ besitze ich seit ich sie damals gekauft habe. Ich kaufe mir heutezutage lieber die allseits beliebten Klone einer Firma deren Name ich aber nicht nennen werde.😉
@MadMac Die Mehrzahl mener >30 Synthies kommt von der gleichen Firma – und ich habe null Problem damit, deren Namen zu nennen.
Tue ich ja auch von jeder anderen Firma, von der ich Synthies (und andere Geräte) habe.
Ich verstehe dein Vermeidungsverhalten deswegen nicht so richtig … na ja, in so manchen Konversationen auf dieser und ähnlichen Seiten kommt man gelegentlich schon etwas unter Druck, wenn man bekennt, dass einige ‚Ulis‘ im eigenen Gerätepark stehen . . . doch was kann ich für die Voreingenommenheit der Anderen (die ja vielleicht auch – … blickdicht und somit besucherfest … – in ihrem Kleiderschrank den einen oder andere ‚Uli‘ herumstehen haben, dies aber verbal verbergen und hier nur schwadronieren wollen),
@Nvelope 👍 Aber schon durch das explizite Nichtnennen dieser einen Firma weiß doch jeder wer gemeint ist. Daher der Kommentar mit einem Augenzwinkern. Ich habe selbst um die 15 Klone von Ullies Clone-Factory aus dem Easter Rim hier herumstehen. Und alle machen mir sehr viel Spaß! Und ich bin auf jeden neuen Klon gespannt. Nicht unbedingt um ihn mir dann auch zuzulegen, der PPG-Klon hat mich z.B nicht so interessiert, sondern weil ich auch neugierig bin wie gut der Klon umgesetzt worden ist.
@MadMac Dem schließe ich mich zu 100 % an „
Beamen wir uns in die Zeit zurück. Der Korg MS-20 verfolgte aufgrund seiner Billigkomponenten eine ganz spezielle Klangästhetik. Das „nicht spielen können müssen“ war ein Dogma dieser Käuferschicht, die Klangforschung verfolgten und musikalische Unruhestifter waren. Also nicht unbedingt der typische Band- oder Prog-Rock-Musiker, eher von der inneren Einstellung her Punk. Eine schöne alternative Version des Velvet Underground Klassikers „Sweet Jane“ hier von den Noise Boys. Ganz wunderbar. Kommt bei Hochzeiten und Galavorstellungen nicht gut an. Recht so.
https://www.youtube.com/watch?v=5h2Cm2pk8eA
@Dirk Matten Ich beame mit. Ich habe mich damals für Prog-Rock begeistert und speziell für den Einsatz von Synthesizer in dieser Musikrichtung. Und ein Korg MS-20 (zusammen mit einem Crumar Performer) war für mich einfach nur ein bezahlbarer Einstieg. So konnte ich meine ersten Schritte unternehmen. An Klangforschung war ich weniger interessiert, ich wollte diese Instrumente auch spielen können. Später, als sich meine finanzielle Reichweite deutlich vergrößert hat, bin ich erstmals bei Dir in Bonn (noch) in der Franzstrasse aufgeschlagen und konnte einen Oberheim OB-SX und etwas später einen Moog Source erwerben. Ab diesem Zeitpunkt sollten noch viele wunderbare Instrumente folgen. Danke dafür!
@Dirk Matten Diese Version weckt Erinnerungen.
@Dirk Matten ja, für mich ist der ms20 der punk unter den synths 😜
vintage synths sind wie oldtimer – wunderschön, aber alltags-untauglich und ohne die segnungen moderner technik. ihre anschaffung ist teuer, ihr besitz auch. und ohne einen guten techniker in der nähe kriegt man langfristig ein problem. wer das alles in kauf nimmt, hat ein wunderbares hobby. ich selbst bevorzuge equipment, das funktioniert und MIDI hat. trotzdem, das gebe ich zu: wenn ich über einen flohmarkt gehe, hoffe ich immer noch, dass da so ein unerkannter schatz irgendwo rumsteht.
@mdesign stimmt! 😀
und regelmäßig öl ah Batterie wechseln
@mdesign Ja die TB-303 werde ich auch mal auf dem Flohmarkt finden😉
@MPC-User ich hab mal eine yamaha RX8 für eur 25 in bangkok auf dem klong tom market gefunden. der minimoog fehlt noch, aber kommt.
@mdesign die sind auch cool.
hab den rx7.
muss aber die Anleitung lesen.
bisher nicht geschafft ein Pattern zu programmieren. 🤣
bei 90er drumcomputern ist das etwas anders.
Zum MS20. Ich hab auch so’nen guten alten 1978iger MS20 und ein paar andere alte. Der gute begleitet mich schon fast mein ganzes Leben. Irgend wie baut man ja doch zu solch einem Gerät irgend wie eine presöhnlich Beziehung auf. So ich zum Beispiel!😍 Zum MIDI-Problem hatt Döpfer eine gute Lösung. Das MCV4 (MIDI to CV Converter) und schon kann man diesen alten MS20 in die DAW einbinden. 👋
Der alte MS20 ist immernoch Musikalisch einwandfrei zu nutzen. O.K. Gelegentlich muss man das Teil auch mal wieder neu abstimmen. Das ist allerdings auch nicht so einfach wie man sich das vorstellen könnte. Besonders wenn man sich noch mit den altersschwachen Poties rumschlagen muss.
Denn noch ist das Ding Musikalisch Top in schuss. Trotz meinen ganzen VR-Synths ist dieser MS20 doch irgend wie einer meiner Privaten Schätze. Sowas wie Plug and Play oder speichern von Parametern kann man bei solchen Geräten natürlich Vergessen. Dafür habe ich aber doch meine Virtuellen Synths.😁
Seien wir mal Ehrlich, sind es nicht gerade diese ganzen Mucken und Macken die diese Alten Dinger doch so Charmant und Atraktiv machen? Auch wenn wir so tuen als ob wir uns über die Mucken dieser alten Geräte fürchterlich Ärgern tuen wirs doch immer wieder und sind letzendlich stolz darauf einen geilen Sound da raus gezaubert zu haben.
Ist doch so oder bin ich da nur ein hoffnungsloser romantiker?😍
@Chufu Da bist Du nicht der einzige. So geht es mir mit meiner geliebten 101
Ist was für die einsame Insel
@MPC-User insel hat aber keine steckdose🙂hm okay also strom ist nicht da
dann nur singen oder gitarre oder man hat powerbank voltage 3jahre.
oder anders: insulaner suchen wie robinson crusoes okay man hat chor.
noten so man in sand schreibt … sail away!😎
@Viertelnote Ja alles für die Insel eingeplant, da die 101 ja ein Batteriefach hat nehme ich mal einen Großen Vorrat an Batterien mit😁
Zum MS-20: Die Steuerung über einen externen Sequencer setzt nicht Hz/V voraus. Man nehme einen V/Okt und S-Trigger-Sequenzer wie den COTK 960 in meinem Fall. Tonhöhensteuerung in VCO 1+2 CV IN, S-Trigger in TRIG IN und schon kann es losgehen. Eine mühsamere Lösung der Tonhöhensteuerung ist die über TOTAL und das darauf folgende notwendige Aussteuern bei FREQUENCY MODULATION/MG.EXT. Einen expliziten Hz/V-Eingang gibt es nicht. Somit arbeiten sowohl SQ-10 und Konsorten als auch Moog, ARP und Co. mit dem MS-20. Wichtig ist halt nur die Ansteuerung mit einem S-Trigger.
@a.jungkunst Ja, diese Geschichten sind im MCV4 Interface einstellbar(Hardware mäßig). Das MCV4 ist nicht nur für den MS20 geeignet sondern auch Beispielsweise Buchlar mit 10V/Okt. Das MCV4 Kann man recht umfangreich anpassen. Auch die Triggermethoden sind anpasbar.
@Chufu Ich bin jetzt von einer Interface-freien Lösung ausgegangen. Das einzige, was man bei einem herkömmlichen Sequenzer mit V/Okt und V-Trigger anpassen muss ist die Art des Triggers. Da kann man sich wohl ein Kabel basteln, soweit ich weiß. Aber Löten ist nicht meine Welt.
@a.jungkunst Um mal auf den Punkt zu kommen: Verfügt der Total-Eingang über eine Hz/V oder eine Okt/V Kennlinie?
@Dirk Matten Ich hatte es mir vorhin schon im Netz zusammengesucht, was ich oben geschrieben habe, hatte ich selbst ausprobiert.
Der TOTAL EXT-Eingang (Total External Modulation) am Korg MS-20 verwendet eine lineare Kennlinie und arbeitet standardmäßig in einem Steuerungsbereich von -5 V bis +5 V.
An diesem Eingang wird der Steuerspannungsbereich linear auf die Tonhöhe (Hz/Volt-Charakteristik) oder die Filterfrequenz umgerechnet.
Die genaue Arbeitsweise ist dabei wie folgt: Signalbereich: -5 V bis +5 V für die volle Bandbreite der Modulationsquellen.
VCO-Skalierung (Hertz/Volt): Die Oszillatoren des MS-20 arbeiten grundsätzlich mit einer Hz/V-Kennlinie (im Gegensatz zum V/Oct-Standard). Das bedeutet, dass eine Verdoppelung der Spannung die Frequenz verdoppelt (z.B. von 1 V auf 2 V = 1 Oktave höher).
Nutzung für V/Oct: Häufig wird der Total-Eingang auch genutzt, um V/Oct-Signale von externem Eurorack-Equipment anzupassen, da der Modulationsregler (MG/T.EXT) als Abschwächer/Skalierer dient. Durch gezieltes Einstellen des Drehreglers lässt sich die Kennlinie angenähert auf V/Oct-Tracking kalibrieren.
@a.jungkunst Hz/V bedeutet, dass eine Verdoppelung der Steurspannung die Frequenz des Opzillators nicht verdoppelt, sondern um einen festen Betrag, beispielsweise immer um 100 Hz verschiebt. 1 V = 100 Hz, 2 V = 200 Hz, 3 V = 300 Hz. Bei Okt/V bedeutet das: 1 V = 100 Hz, 2 V = 200 Hz, 3 V = 400 Hz usw., das entspricht musikalisch Oktaven. Oder verstehe ich grundsätzlich etwas falsch?
@a.jungkunst Das siehst du richtig. Auch so gehts. Zumindest in eingeschränktem Masse. In der anfangszeit der Synthesizer war der umgang mit Lötkolben und Seitenschneider eine Grundforaussetzung. Das ist heut zu Tage sehr viel Benutzervreundlicher. Aber wenn man sich mit Vintage Synths beschäftigt kommt man sehr schnell drauf was dies bezüglich in den Geistigen Hintergrund geraten ist. Aber man merkt doch das man es doch noch weiß!🤩
@a.jungkunst Auch so! ja , das ist auch richtig. Die Steuerspannungen des MS20 entsprechen zwar zu grösten teil dem Eurostandart aber nicht alle. Da muß Mann manchmal etwas improvisieren. Was bei Modularen oder Semimodularen Systemen offt kein großes problem ist. Noch besser kommt man da mit Virtuellen Systemen zurecht. Da lassen sich alle möglichen Synths Beispielsweise in einem Virtuellen Modularsystem Kombienieren ohne das man sich groß über solche Sachen wie die Triggermethoden oder Steuerspannungen Gedanken machen müste.
ABER, ja die fastsination Hardware. Ich kenn das. Obwohl es da immer wieder irgend welche Probleme da mit giebt lieben wir sie doch irgend wie. Besonders die gans besonders Zickige Vintage Hardware. Die tuts uns immer wieder an. (Wir wollen sie Bändigen!😁) …Und wenn wir es Geschafft haben😎
minimoog okay nicht.punkt du.😩
aber bässe so ich sie als drehbuch im kopf habe die so sie können
schöner nicht sein.punkt ich😘
punkt beide nicht wenn er ist defective.
aber design ich finde ihn hübsch
PS: minimoog ich hab nicht gespielt kenne ich nicht.
du sagst Behringer ja okay du kennst deine instruments dann es so ist. ja man muß nicht verteidigen heiligen gral auf blut brechen.
@Viertelnote okay dann so du hast ja guten vergleiche und auch klang im ohr.
weißt du sagen wir wenn deine combi dich zu lächeln bringt dann
hast du ziel ereicht.👍 aber ich auch ehrlich sage Behringer habe ich nicht so
im radar hängen.Deepmind D okay der wird es devinitive.
ich kenne meinen prodigy und ich so finde die syncsounds garnicht so ragend.
der bass sagt mir eben zu. seele hat jedes instrument muß man nur öffnen lasen
können und das finde ich schön.
@Viertelnote nomen est omen !!!
Zunächst vielen Dank für die vielen tollen Artikel über Vintage-Synths von Dir, Franz, die ich immer sehr gern lese (Videos inklusive).
Man sollte zum MS20 vielleicht noch erwähnen, dass es zwei Versionen gibt, die sich im Filter unterscheiden. Die frühen Baureihen hatten den bösen, herrlich kreischenden IC-35-Filter eingebaut. Spätere Versionen haben einen etwas entschärften Filter – der aber auch einen immer noch eigenständigen Charakter hat. Ich besitze die spätere Variante, hab aber auch einen MS10, der den 35er-Filter hat. Der Unterschied ist schon sehr deutlich. Ich mag beide.
Um welche Version es sich handelt, kann man 100-prozentig nur erkennen, wenn man eines der Seitenteile abschraubt. Der neuere Filter sitzt auf einer kleinen zusätzlichen Platine über dem Mainboard. Man liest bisweilen auch, dass man die Versionen an einer zusätzlichen Schraube mitten auf dem Panel unterscheiden kann. Das wird aber auch hier und da bestritten.
Beste Grüße aus Koblenz
Lutz
Ich habe schon mindestens einen Keyboarder erlebt, der zum Ende des Konzerts seinen Prodigy in die Luft gehoben und liebkost hat – ich nehme an, er wusste warum. 🙂
Das habe ich betreffs Behringer Instrumenten noch nicht erlebt, will das aber auch nicht überinterpretieren.
Ich für meinen Teil habe nur einen Moog und neun Synths vom Uli – bin also definitiv kein B-Hater, würde aber die neun vom Uli eher abgeben, als meinen einzigen Moog. 😉
@SynthNerd Kein Wunder, um sie wieder zu beschaffen bräuchtest du weniger als beim Moog 😂
@Tai Na da hab ich doch gleich mal im Kopf nachgerechnet und ermittelt, dass ich für alle Uli-Synths zusammen das zweieinhalbfache meines Moog ausgegeben habe – wer hätte das gedacht? 😀
@SynthNerd „ich bin zufrieden solange der kram gut klingt, praktisch und bezahlbar ist;“ – warum auch nicht? kein Widerspruch von mir. 🙂
„prodigy… Kaufberatung… völlig schleierhaft.“ – sehe ich anders, habe aber nie einen besessen oder auch nur ausprobiert, sehe und höre aber, dass die Kiste nicht nur extrem beliebt ist, sondern auch wirklich stark klingt (,das ist aber immer Geschmackssache). Soweit ich weiß, wird Peter Grandl seinen auch nicht mehr abgeben.
Generell kaufe ich lieber neue oder junge Geräte (möglichst mit Garantie/Gewährleistung und MIDI und/oder Speichermöglichkeit). Das älteste Gerät, das ich noch besitze ist ein EX-7.
Die Überschrift ist „Kaufberatung: Monophone Vintage-Analogsynthesizer“. Wer mit Vintage nichts anfangen will oder kann, muss das weder lesen noch befolgen. ;-)
„sommerloch in der Redaktion?“ – in der Politik-Berichterstattung normal, bei Amazona m.E. eher nicht. Ich gehe mit den meisten Urteilen vom Franz da core. Aber da darf ja jeder seine eigene subjektive Meinung haben und äußern. Naturgemäß sind die Bedürfnisse, Anforderungen und Erwartungshaltungen sehr verschieden – und das ist auch gut so. 🙂
@SynthNerd sorry, falls ich mich wiederhole:
Die Überschrift ist „Kaufberatung: Monophone Vintage-Analogsynthesizer“. Wer mit Vintage nichts anfangen will oder kann, muss das weder lesen noch befolgen.
Es gibt Autofahrer, die besitzen oder sammeln gar Oldtimer. Du kannst denen gerne erklären, dass du auf radargestützten Abstandsregeltempomat und Dreizonenklimaautomatik nicht mehr verzichten willst. Aber du wirst den Oldtimerfan damit nicht bekehren. Wozu auch?
Du kannst doch weiterhin die Geräte anschaffen und nutzen, die deinen Bedürfnissen entsprechen. Aber was bringt es dir, Keyboarder, die andere Erfahrungen und Bedürfnisse haben als du, für doof zu erklären?
@SynthNerd Alles klar, wir haben dich endlich verstanden. Du magst den Prodigy nicht.
@Markus Galla …..und den alten mittelmäßigen Kram will doch keiner mehr und falls @plumperquatsch zwischen den vielen Kommentaren hier noch Zeit findet, füllt er die Hallen mit seinem Model D von Behringer. So schaut’s aus!
Und er programmiert gerade ein neues Forum: „I hate Vintage gear because I know it“.
@Franz Kreimer Keys haha.
Espen kraftwerk ist Back 🎉
@SynthNerd Mal hörtest gemacht? 😀
@SynthNerd „man muss auch auf dem Teppich bleiben.“
Richtig! Ich wünsche dir viel Erfolg beim Üben! 🙂
Zum Filter des SH-1000 finder man hier im Artikel von Florian Anwander die Details:
https://www.amazona.de/die-geschichte-der-vcfs-in-analogen-roland-sh-synthesizern/
Es ist also ein 5-stufiges Dioden-Filter, klanglich entspricht es einem 24dB/Oct-Filter.
Wenn man den MS-20 über MIDI ansteuern will, kann man einfach einen anderen Synth vorschalten und dann den ESP nutzen, um die Tonhöhe zu tracken und zu triggern. Das geht erstaunlich gut.
@swissdoc 👍 X Akt!
Ich spiele mit einem der renommiertesten Bluesmusiker in Österreich regelmäßig Konzerte in der Größe zwischen 200 und 600 Leuten. Am Bass kommt ausschließlich mein Moog Prodigy zum Einssatz. Ich werde regelmäßig von Technikern und auch von anderen Musikern explizit auf diesen Basssound angesprochen. Möglicherweise saufen die sich den Sound ja vorher mit einer Kiste Bier schön.
Ich hätte zwischen einigen Moogs wählen können, da ich die daheim habe. Die 150 -200 Euro die ein gebrauchter Behringer kostet würde ich mir auch gerade noch leisten können. Trotzdem habe ich mich für den Prodigy entschieden. Ohne Kiste Bier vorher.
Welche Konzertsäle füllst du denn mit deinem Setup? Vielleicht kann man sich das ja irgendwo mal anschauen?
@Franz Kreimer Keys „Welche Konzertsäle füllst du denn mit deinem Setup? “ – „der war böse aber gut“ (ist auch nur ein Zitat, hat Sven Blau mir mal auf einen meiner Kommentare geantwortet https://www.amazona.de/limitiert-rhodes-mark-8-keyboard-anniversary-edition/) 😉
@SynthNerd deshalb hat wer das will und kann beide:
minimoog + prodigy 😀
und der Prodigy kann auch edel, nur nicht mit drei OSCs über- oder nebeneinander,
und ja, der Minimoog (außer der Voyager) kann keine schmutzigen sync-Sounds (wie auch?) .
@Franz Kreimer Keys Dein Name ist Programm.
@SynthNerd 👍
@SynthNerd 👍
Als ehemaliger Techno-Produzent freue ich mich immer über solche Artikel. Den Moog Prodigy und den Korg MS-20 durfte ich selbst im Studio nutzen. Technisch können moderne Plugins heute oft mehr, aber das Gefühl, an echten Reglern zu drehen und diese charakteristischen Sounds direkt aus dem Instrument zu holen, bleibt für mich etwas Besonderes.
Zitat Thilo Goldschmitz: „Über den FM-Eingang TOTAL bzw. FREQ ist es zwar möglich, eine Volt/Oktave-Charakteristik zum Ansteuern zu nehmen, aber erstens ist die Einstellung über die Potis fummelig und neigt zur Instabilität und zweitens fallen dann diese Eingänge für Modulationen weg.“
https://www.amazona.de/test-behringer-k-2-analogsynthesizer-vs-korg-ms-20/#im-test-behringer-k-2-gegen-das-original-korg-ms-20
Also generell technisch möglich, das zur Ergänzung.
Einfach den Moog Prodigy mit dem Korg MS-20 entsprechend verbinden und ausprobieren.
Ergänzung zu meinem Kommentar am 15.06.2026 – 11:30 Uhr:
Sollte das Experiment gelingen, könnte man beispielsweise den Moog Prodigy zur Ansteuerung des Korg MS-20 nutzen. Das ist zwar nicht die edle Kombination von Minimoog und Oberheim SEM à la Manfred Mann, aber sicherlich eine interessante klangliche Alternative dazu – und preiswerter. Ein mögliches Ergebnis ist den Aufwand des Ausprobierens wert.
Ich würde noch den MFB Dominion 1 dazu nehmen.