Test: Keith McMillen SoftStep 2, USB Controller

10. April 2014

Here Comes The Hot Stepper

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Der SoftStep 2 ist der Nachfolger des SoftStep 1 von Keith McMillen Instruments. Ich hatte das Vergnügen, bereits Version 1 hier zu testen (https://www.amazona.de/test-keith-mcmillan-softstep-usb-fuss-controller/). Da sich an dem Konzept nichts Grundlegendes geändert hat, empfehle ich zunächst die Lektüre dieses Tests, denn hier soll es vor allem um die Neuerungen der Version 2 gehen.
Es ist nun schon knapp drei Jahre her, seit KMI mit dem Soft Step einen Controller auf den Markt gebracht hat, der ein anderes Konzept verfolgt als andere Hersteller. Augenscheinlich handelt es sich beim Soft Step um einen Fuß-Controller – wer jedoch glaubt, das Gerät diene nur zum schnöden Umschalten – weit gefehlt! Denn das hervorstechende Merkmal dieses Controllers sind zwei Sachen: Zum Ersten reagiert ein Pad des SoftStep auf gleich drei verschiedene Eingaben (Druck auf das Pad, Druck bezogen auf die X-Achse und Druck bezogen auf die Y-Achse), zum Zweiten können die so gewonnenen Sensordaten über einen Editor in vielfacher Weise dann zu MIDI- oder OSC-Daten übersetzt werden. Ein Pad dient also nicht nur als An-/Ausschalter, sondern kann als vielseitiger Controller eingesetzt werden.

Das Paket

Im Lieferumfang enthalten ist der Soft Step 2, der dieselben Maße wie der Vorgänger hat, eine leichte Transporthülle, ein Adapter von Stereo-Mini-Klinke 3,5 mm auf 6,3 mm für ein optionales Expression-Pedal und ein schön langes 5 m USB Typ-A zu Typ-B Kabel. Eine Anleitung liegt (wie wohl inzwischen üblich) nicht dabei, diese gibt es nur in englischer Sprache zum Herunterladen auf http://www.keithmcmillen.com/softstep/downloads

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Installation

Seit dem 1. April gibt es das Softwarepaket nicht nur für Mac, sondern auch für Windows Plattformen – beide kann man auf der Website von KMI herunterladen. Etwas seltsam verlief das Firmware-Update auf dem Mac (OSX 10,9 32Bit). Eigentlich eine einfache Sache: SoftStep 2 anschließen, den Editor starten und unter dem Menüpunkt „Hardware“ den Eintrag „Update/Reload Firmware“ wählen. Danach wird diese auf das Gerät übertragen. Zumindest sollte sie das. Nach dem Update war es mir leider unmöglich, eine Verbindung zur Editor-Software herzustellen – es stand ständig ‚Not Connected‘ zu lesen und das Gerät verlangte nach einem manuellem Sysex Firmware Upgrade über MIDI. Die Sysex-Datei gibt es auch auf der Website, allerdings zu diesem Zeitpunkt nur in der älteren Version 2.0. Das Problem dabei: Das Gerät wurde im Audio/MIDI-Setup nicht mehr erkannt. An einem Windows Rechner (Win7) konnte ich das Update dann jedoch ganz normal über den Editor durchführen.

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