Das erste Keyboard: Auf was sollte man achten?
Für viele Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene, sind Keyboards der Einstieg in die Welt der Tasteninstrumente. Und da man zu Beginn der musikalischen Karriere nicht gleich Tausende von Euro investieren möchte, greifen viele Interessenten zunächst einmal zu günstigen Keyboards für Einsteiger. Doch für welches Modell soll man sich entscheiden? Wie viele Tasten sollte ein Keyboard für Anfänger haben? Braucht man eine Begleitautomatik, oder geht es auch ohne? All diese Fragen beantworten wir im folgenden Ratgeber und verraten euch, welche Keyboards für Einsteiger empfehlenswert sind.
Worum geht es? Ratgeber für Keyboards für Einsteiger mit Tipps zur Auswahl und Empfehlungen für verschiedene Budgets.
- Kaufkriterien: Worauf es bei Tastatur, Sounds, Lautsprechern, Bedienung und Anschlüssen wirklich ankommt.
- Funktionen: Sinnvolle Extras wie Begleitautomatik, Aufnahmefunktion, USB-Anbindung und Übungsfunktionen im Überblick.
- Empfehlungen: Vorgestellt werden empfehlenswerte Einsteiger-Keyboards von Startone, Yamaha und Roland.
- Preis-Leistung: Geeignete Modelle für unterschiedliche Ansprüche – vom günstigen Einstieg bis zur gehobenen Einsteigerklasse.
- Fazit: Wer auf eine gute Tastatur, überzeugende Sounds und eine einfache Bedienung achtet, legt den Grundstein für langfristigen Spielspaß.
Inhaltsverzeichnis
Keyboards für Einsteiger: Wichtiges Wissen
Tastatur
Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Keyboards für Einsteiger ist die Tastatur – man möchte seine Finger und Hände ja nicht gleich beim ersten Keyboard verhunzen, sondern fit für die neuen Herausforderungen machen.
Die meisten Keyboards verfügen heutzutage über Tastaturen mit 61 Tasten, was auch vollkommen ausreichend ist. Weniger sollten es allerdings nicht sein, da wird es beim Spielen mit zwei Händen ansonsten recht eng.
Einige Hersteller bieten auch Modelle mit 76 Tasten an. Diese bieten sich eher für das Klavierspielen oder für fortgeschrittene Spieler an.
Lautsprecher- und Verstärkersystem
Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist ein passendes Lautsprecher- und Verstärkersystem, sodass die (hoffentlich) guten Sounds des Keyboards auch entsprechend gut ans Ohr gebracht werden. Denn nichts ist unmotivierender als quäkige Sounds, die dazu über keinen Bass oder zu schrille Höhen verfügen.
Dazu sollte auch bei einem Keyboard für Einsteiger ausreichend Verstärkungsleistung vorhanden sein, so dass man das Keyboard auch für gelegentliche Vorspiele im Familien- oder Freundeskreis nutzen kann. Beim ersten Anspielen sollte man den Lautstärkeregler daher ruhig einmal richtig aufdrehen, um zu hören, wie es klingt und ob der Klang bei voller Lautstärke evtl. verzerrt.
Qualität der Sounds & Styles
Ein Punkt, der für viele Einsteiger schwierig zu beurteilen ist, ist die Qualität der internen Sounds sowie der Begleitautomatik. Viele Hersteller locken Kunden mit Hunderten von Sounds, wovon im Alltag letztlich aber nur sehr wenige genutzt werden und viele auch qualitativ nicht überzeugen. Ein Anspielen des Keyboards ist entsprechend zu empfehlen.
Hier sollte darauf geachtet werden, dass sich die Klänge bei unterschiedlichen Anschlagstärken nicht nur in der Lautstärke, sondern auch vom Charakter her verändern. Wie bei einem echten akustischen Instrument, bei dem sich die Klangfarbe bei leiserem/lauterem Anschlag verändert, sollte dies auch bei der digitalen Version davon (also bei den Sounds des Keyboards ) zu hören sein – bei leichtem Anschlag ein eher bedeckterer Klang, bei vollem Anschlag mehr Obertöne/höhenreicher.

Auch Keyboarder für Einsteiger sollten gut klingen, damit der Spielspaß möglichst lange erhalten bleibt
Eine Begleitautomatik, also vorgefertigte Rhythmen mit Schlagzeug, Bass, Gitarre & Co., die man mit der linken Hand und dem passenden Akkordgriff steuert, ist für angehende Keyboarder ebenfalls interessant – es sei denn, man möchte rein Klavier spielen, aber da wäre ein Digital- oder Stagepiano mit Fokus auf reine zweihändig spielbare Sounds ohne Rhythmen ohnehin der bessere Tipp.
Die Qualität der Begleitautomatik hängt zum einen natürlich von den internen Sounds ab, sodass deren Qualität auch im Style-Bereich eine große Rolle spielt. Dazu sollten die Rhythmen mit ihren Intros, Outros, Fills und den verschiedenen Variationen ansprechend gestaltet sein.
Bedienung
Wer zum ersten Mal an einem Keyboard sitzt, möchte sich natürlich ungern erst tagelang mit einem hundert Seiten starken Handbuch beschäftigen. Daher sollte man die Bedienoberfläche des Instruments kurz auf sich wirken lassen und dann einfach ausprobieren. Sounds umschalten, Styles aktivieren und die unterschiedlichen Variationen per Knopfdruck davon umschalten, das sollte bei einem einfach aufgebauten Keyboard schnell und sicher von der Hand gehen.
Für detaillierte Einstellungen kann man dann gerne zum Handbuch greifen, was bei den vielfältigen Funktionen der heutigen Keyboards auch keine Seltenheit ist. Vor allem für Kinder ist es wichtig, dass sie einen möglichst einfachen Zugang zum Instrument erhalten und der Spaß im besten Fall ab der ersten Minute gegeben ist.
Weitere Funktionen
Neben den primären Kriterien wie Tastatur, Lautsprechersystem, Sounds und Begleitrhythmen bieten Keyboards für Einsteiger in der Regel weitere Funktionen, die darüber entscheiden, wie man das Keyboard einsetzen kann. Hier einige weitere Kriterien für den Kauf:
Anschlüsse
Zum einen sollte man sich vor dem Kauf darüber Gedanken machen, wie und wo das Keyboard eingesetzt werden soll. Wer es nur zu Hause zum Üben nutzen möchte, sollte auf das o. g. Lautsprechersystem achten und schauen, dass das Keyboard einen Kopfhörerausgang bietet. So lässt sich ungestört üben.

Das MK-400 von Startone bietet vielseitige Anschlüsse: Netzteil, Mic In, Aux In, Phones, Sustain, USB und sogar einen SD-Karten-Slot
Wer bereits jetzt für und mit (kleineren) Auftritten plant, sollte darauf achten, dass das Keyboard Audioausgänge bietet. Diese liegen meistens im 3,5-mm- oder 6,3-mm-Klinkenformat vor und erlauben den Anschluss an externe Beschallungsanlagen, Aktivboxen oder Mischpulte.

Hinsichtlich der Anschlüsse bleibt beim PSR-E583 von Yamaha kein Wunsch offen. USB gehört auch bei den meisten Keyboards für Einsteiger längst zur Standardausstattung.
Wer sein Keyboard mit dem Computer, iPad oder Smartphone verbinden möchte, sollte dazu auf einen USB-Port Wert legen. Viele Hersteller bieten für ihre Keyboards kostenlose Apps an, über die man Zugriff auf die Sounds und Styles, weitergehende Funktionen, Demo- oder Lern-Songs hat, die das Spielen mit und auf dem Instrument deutlich komfortabler machen.
Nicht zuletzt sollte das Keyboard über eine Sustain-Buchse verfügen, an die ein Haltepedal angeschlossen werden kann. Gerade wenn man die ersten Schritte hinter sich gelassen hat, sorgt solch ein Pedal für ein besseres und schöneres Spielen.
Aufnahmefunktion
Ebenfalls gerne gesehen ist eine Aufnahmefunktion. Wer sich gerne einmal selbst zuhören möchte, kann sich bei fast jedem Keyboard selbst aufzeichnen und die Aufnahme entweder intern (oftmals auf 1-2 Songs/Spuren beschränkt) oder extern (USB-Stick/Festplatte) speichern. Auch wer die ersten eigenen Songs komponiert, kann seine Ideen mit Hilfe solch einer Funktion schnell und unkompliziert festhalten.

Das Yamaha PSR-E583 bietet Sample-Pads mit Quick-Sampling – hier lassen sich kurze Aufnahmen/Loops speichern und per Tastendruck abspielen
Während die günstigeren Keyboards für Einsteiger lediglich MIDI-Daten aufzeichnen, bieten einige Modelle zusätzlich die Möglichkeit, Audiodaten aufzuzeichnen, meist aber nur in Verbindung mit einer SD-Karte oder USB-Speichermedien. Die Audiodaten können dann ohne Probleme auf dem Smartphone, Tablet oder Desktop-Computer wiedergegeben werden.
Playbacks und Übungsfunktionen
Viele Keyboards verfügen über interne Demo-Songs und die eine oder andere Übungs- und Lernfunktion. Klavier- oder Keyboard-Songs können so bspw. separat mit der linken/rechten Hand oder in einem langsameren Tempo geübt werden.
Solche Übungsfunktionen sind allerdings kein Muss, denn hierfür gibt es zahlreiche Software/Apps, mit denen man nach und nach Fortschritte machen kann.

Das Startone MK-400 verfügt sogar über ein X/Y-Feld, über das Parameter mit dem Finger gesteuert werden können
Keyboards für Einsteiger mit 61 Tasten
Im Folgenden präsentieren wir euch nun die drei aus unserer Sicht empfehlenswerten Keyboards für Einsteiger mit 61 Tasten und Begleitautomatik.
Startone MK-400
Das Startone MK-400 ist ein günstiges Einsteiger-Keyboard, das mit einem großen Funktionsumfang, vielen Sounds und Styles, einer Sample- und Pattern-Sequencer-Funktion, schönen Effekten und einem X/Y-Pad überzeugt. Bei einem Preis von 169,- Euro ist das ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Auch wenn das Niveau der Sounds und Styles vielleicht nicht ganz an das der namhaften Hersteller heranreicht, werden Anfänger hiermit über einen großen Zeitraum viel Spaß haben und können an das Spielen eines Arranger-Keyboards herangeführt werden.
Yamaha PSR-E383
Ein ideales Keyboard für Einsteiger ist auch das Yamaha PSR-E383. Hochwertige Sounds, Styles und Songs sorgen für einen großen und langen Spielspaß und dank der USB-MIDI- und USB-Audio-Funktion lässt sich das PSR-E383 auch als Masterkeyboard in Kombination mit iPad oder Laptop nutzen.
Roland Go Keys 3, Go Keys 5
Mit den beiden Go Keys 3 und Go Keys 5 hat Roland zwei kompakte Keyboards im Portfolio, die mit einem riesigen Sound-Vorrat aufwarten und klanglich einiges zu bieten haben. Kompakt und leichtgewichtig sind sie, so dass man für sie überall einen passenden Platz findet und dank des möglichen Batteriebetriebs bieten sich die beiden auch für Walking-Acts und Straßenmusiker an.
Die Bedienung ist gut gelöst, auch wenn Roland die Go Keys nicht mit allzu vielen Bedienelementen ausgestattet hat. Die Keyboards sind aufgrund der Style-Begleitautomatik vielseitig einsetzbar. Alles in allem sehr gute Keyboards für Einsteiger und, was den Sound angeht, auch für Fortgeschrittene, die in einer Band spielen wollen – und das alles zu einem angemessenen Preis.
Yamaha PSR-E483 und Yamaha PSR-E583
Im Vergleich zum Startone MK-400 und dem PSR-E383 sind die relativ neuen Keyboards Yamaha PSR-E483 und Yamaha PSR-E583 etwas teurer und daher schon eher für ambitioniertere Keyboarder geeignet.
Funktional sind diese allerdings auch deutlich besser ausgestattet als die Einsteigergeräte von Roland und Startone, bieten sie bspw. die Möglichkeit, auch als Masterkeyboard in Verbindung mit Laptop oder iPad eingesetzt zu werden.
Die Soundqualität der beiden Yamaha-Keyboards ist gut und auch die Styles sind zum großen Teil gut programmiert. Die Keyboards bieten die Möglichkeit, einzelne Parts des Styles stummzuschalten oder mit neuen Sounds zu versehen.
Ein Highlight in dieser Preisklasse sind die Effekte, die Sample-Pads mit Aufnahmefunktion, der Looper, Chord-Play und der Arpeggiator.





































ICH würde ja sagen:
Kauft euch für 100 Euro einen alten digitalen Synthie aus der Jahrtausendwende- Yamaha SY oder was von Korg…das fokussiert aufs spielen, und man muß ja erstmal nix editieren.
Die Tastaturen sind größtenteils viel besser als die der heutigen Einsteigerklasse!
Styles und Übungsfunktionen? Sagt sowas mal einem Gitarristen!
Backing Tracks und sowas? Geht mit dem PC oder irgendwas anderem, was die halt abspielt, viel besser als am Gerät.
Die Gitarristen kennen das auch: Man bekommt heute für einen Appel und ein Ei Effektgeräte, in deren Sounds und Optionen man sich verliert…für Anfänger ist das tödlich.
ICH hatte ein altes E-Piano von Korg, das hatte 8 Presets…aber was braucht man als Anfänger schon außer einem Klavier-Sound und einem E-Piano-Sound? Schon die „Streicher“ waren überflüssig…
Dieses Ding steht heute über meiner Elka X705-Orgel, obwohl ich besseres hätte…aber es liefert halt genau DAS ab, was die Orgel nicht kann. Und bei DER Gelegenheit: Orgeln werden heute verschenkt. Auch DIE zwingen zum Fokus. Das wäre meine zweite Empfehlung…
@mort76 Mein ganz persönlicher erster Rat wäre: Überdenkt eure Instrumentenwahl!!!
Ich könnte mir heute noch in den Allerwertesten dafür beißen, NICHT mit einem Piano (sondern mit Orgel) angefangen zu haben.
„Piano“ schließt bei mir dabei einfache E-Pianos mit ein.
Keyboards und Orgeln:
– Viel zu viel Ablenkungsmöglichkeiten
– Die linke Hand verkümmert (das ist mein Hauptgrund für den selbst durchgeführten Biss knapp unterhalb der Wirbelsäule)
@m-ex ja linkes hand kann nicht hämmerchen machen.geht es nur mit holztasten.
@m-ex Mein erstes Instrument war viele Jahre die E-Orgel. Dass die linke Hand verkümmert, würde ich so nicht sagen. am Anfang drückt man „nur Akkorde“, später spielt man komplexe Sachen. Ich konnte jedenfalls nach acht Jahren oder so Unterricht problemlos zum Klavier wechseln und habe da mit zweistimmigen Inventionen von Bach und Sonatinen begonnen. Und in der Band und später im Musikstudium kamen mir das Akkordspiel mit der linken Hand zugute. Das hat man am Klavier abseits vom Jazz in der Form selten.
@Markus Galla Dann unterscheiden sich unsere Erfahrungen halt stark voneinander! 🙂
Das kann aber sehr gut sein, da ich diesbezüglich vielleicht ein kleiner „Spezialfall“ bin.
Bei mir war der Startschuss für das Musizieren durchaus therapeutisch begründet.
Jetzt weniger wegen der Psyche sondern schlicht und ergreifend wegen motorischen Störungen.
Das kann natürlich einen Unterschied machen.
@m-ex music in therapy ist auch wie malen oder alles man hat in ergo.
sehr fördernt.
@m-ex Dieses Missverständnis hatte ich auch viele Jahre: Auch ich habe 1983 auf der Heimorgel angefangen, und ich habe Jahrzehnte geglaubt, das wäre irgendwie schlecht gewesen, und wenn ich nur mit dem Klavier begonnen hätte, usw. Seitdem ein anderes Familienmitglied Klavier spielt, weiß ich: andersrum wird ein Schuh draus. Man lernt bei der Heimorgel unglaublich viel „nebenbei“, was jemand, der Klavier lernt, gar nicht mitbekommt. Z.B. dass ein Song-Arrangement aus Bass (Fuß), Begleitung (Linke Hand), ggf. Drums und Melodie (Rechte Hand) besteht. Die Grundlage jedweden modernem Pop-Songwritings bekommt man als „Heimorgler“ frei Haus und denkt nicht mal drüber nach.
Die angehenden Klavierschüler hingegen, die spielen rechte Hand Melodie, linke Hand Kontrapunkt für die Geläufigkeit bzw. gebrochene Akkorde. Wenn Du das ein paar Jahre gemacht hast, dann kannst Du noch lange keine Bassline schreiben oder Dir einen Drumbeat für einen Song ausdenken.
Ich gebe zu: Ich habe meine Heimorgel echt zeitweise geringgeschätzt. Man saß da und musste Schneewalzer und Erzherzog-Johann-Jodler spielen, und im Fersehen bei „Formel Eins“ sah man Howard Jones und a-ha. Das fand ich schon cooler. Aber im Endeffekt hat mir die Heimorgel alles beigebracht, was ich heute fürs Songwriting brauche. Das Instrument ist schwerstens unterschätzt und ich wünschte, es gäbe mal irgendwann so etwas wie eine Heimorgel-Renaissance. Das ist aber leider weit und breit nicht abzusehen.
@UAP Ich habe bei Orgeln von Anfang an nicht an Fritz Wunderlich gedacht, sondern an die Doors mit ihrer Vox Continental, und an Pink Floyd mit Rick Wrights Farfisa…
Bei meiner jetztigen Orgel war es dann Jarre, der die X705 auf den ersten Platten draufhatte, und gerade DIESE ist ja schon auf dem Weg zum Synthie- es gibt Zugriegel, ASR-Hüllkurven, zwei integrierte Elka Rhapsody 610 String-Machines, einen monophonen Solosynthesizer…Kostenpunkt: 150 € für Selbstabholer.
Hat eben kein MIDI!
Rechts und links stehen zwei Leslie-Clones, und das Signal läuft durch ein TC Nova für Delay und Reverb…so ist man vom Erzherzog-Johann-Jodler schon ziemlich weit entfernt!
@mort76 Ja, die X705 ist genial, durchaus einen Traum wert. Steckt allerdings voller Platinen, die mit der Zeit leider nach und nach entweder korrodieren oder zerbröseln. Nachschub an Ersatzteilen ist knapp bis gar nicht mehr vorhanden. Ich warte eigentlich seit Jahren darauf, dass zur X705, die ja auch als „Space Organ“ bekannt ist, mal jemand ein VST-Plugin mit Amp-Sim und FX Unit macht. Da wäre ich dabei. Aber der Markt für sowas ist wahrscheinlich zu klein.
@UAP Kein Missverständnis, sondern einfach nur zwei unterschiedliche Ansätze.
Ansatz 1: Ich lerne ein Instrument, um ein Instrument zu erlernen (ein durchaus nachvollziehbarer Ansatz 😉).
Ansatz 2: Ich lerne ein Instrment, um nebenbei auch noch etwas über „Songaufbau“ zu erfahren (ein ebenso nachvollziehbarer Ansatz).
Und ich stimme Dir auch gerne zu, dass für Ansatz 2 die Orgel vielleicht das geeignetere Instrument sein könnte.
ABER (und jetzt bin ich mal rotzfrech und schieße ganz locker aus dem Hosenbein 🙂):
Um etwas über Songaufbau zu lernen, braucht es eigentlich überhaupt kein Instrument, sondern einfach nur ein Radio und ein halbwegs gesundes paar Ohren (wenn man es denn wirklich möchte).
Man darf beim Klavier vielleicht einfach nicht nur immer an Klassik denken. Die erlernte Tastenbeherrschung ist aber eine gute Basis für alles andere, so man denn will.
Aber mort76 hat es ja genau richtig formuliert: Alles eine Frage des Anspruchs
🍻
@m-ex Als ich mit Orgel angefangen habe, war ich sieben Jahre alt. Da macht man sich keine Gedanken über Song-Arrangement. Gelernt habe ich es trotzdem – eben so „nebenher“. So meinte ich das.
@UAP Alles gut.
War meinerseits keinesfalls irgendwie bösartig gemeint.
@m-ex „Ich könnte mir heute noch in den Allerwertesten dafür beißen, NICHT mit einem Piano (sondern mit Orgel) angefangen zu haben.“
Ist halt auch eine Frage des Anspruchs…ich habe das selbe Problem wie es Syd Barret hatte: Ich kann gut improvisieren, aber nicht wirklich Melodien auswendig lernen. Ich scheitere auch bei Namen, Daten und ähnlichem. Also improvisiere ich auf Tasteninstrumenten, wärend ich andererseits an den Drums besser bin, weil ein Rhythmus eben anders funktioniert als eine Melodie, gedächnismäßig…
Also: Ernsthaftes Klavierstudium war nie eine Option.
@mort76 klavierstudie hm erlernen wie bei jeden instrument.im anteil wollen eltern das.gefragt
wird da nicht war bei mir so. dann so macht man brav aber es füllt das herz nicht aus. wenn nicht wunschinstrument man lernt anders
es schadet nicht okay aber man haut in keyboardtasten weil man schwehre hammermechnics erwartet.probleme ich hatte bei keys in wechsel aber so nicht.keys war aber zuhause no go nur classic ohne tolerance.aber man hat ja oma
also mit gerafel dahin giebt es nicht schöneres.😉sie sagt zu allen was ich machte wundervoll.ziel ereicht🙂
Hach ja, mein allererstes Keyboard. Ich hatte jahrelangen Spaß daran obwohl es wirklich grausam klang.
11 Jahre habe ich an der Front verbracht und dort das echte Leben kennenglernt. Erstens gibt es keine Einsteigerinstrumente, sondern wenig oder viel Budget. Zweitens sind die Käufer völlig individuell zu betrachten, nur manche haben gleiche musikalischen Absichten. Der Spagat reicht von mal gelegentlich irgendwo auf dem Keyboard draufdrücken bis zu zielstrebig lernbegierig passioniert. Unterm Strich: Erst die Folgezeit nach der ersten Anschaffung zeigt, wohin die Reise wirklich geht, auf Basis Trial/Error. All das ist alters- und klassenlos.
@k.rausch Zum Thema „musikalische Absichten“ hast Du – wie sonst natürlich auch – vollkommen Recht.
Ich bin bei meinem Kommentar heute in der Frühe still und heimlich davon ausgegangen, dass es um das Erlernen eines Instrumentes geht.
Beste Grüße aus Ludwigshafen
m-ex
wie man fängt an?
piano oder keyboard.
pianowunsch dann auch wirklich piano.
weil tastenerleben ist was ganz andere als wie keyboard.
keyboard: nur gebrauchte keys man bekommt sagen wir unter 100,00$ sehr schönes PSR und tasten
viel schöner wie heute es giebt. da ist nichts klapprig da sitzen knöpfe auch gut.🙂
nun eigene Sache was ich nicht verstehe:
die meisten leute nehmen NICHTS geschenkt von mir.habe sachen angeboten.dachte ich für begin gratis man schnuppern.kein dank ich erwarte aber will man nichts anfangen damit.kauft man lieber anständiges.
dann es landet teure keys wieder ebay?
also werft kohle raus man hat sie doch.😈spenden nur in scheck??? okay egal.ärgert mich nur sowas
auch stadt spenden nur auf konto…? wenn ich music machen möchte ich schenke gern aber no money von meiner. sorry regt mich auf thema.
aber alles gut….make music!😀
PS: my first keyboard: Casio CT-670.ist aber verschollen leider:((
@Viertelnote Also wenn Du Synthesizer verschenken willst, bin ich grundsätzlich ansprechbar. 😆😉😉😉
@Viertelnote UAP hat vorrang aber dann komme ich dran. – Nicht vergessen Thirza. Aber bitte keinen Schrott verschenken. 🤣 Einem Geschenkten Gaul schaut man nichts Maul. Zum Thema: Mein erstes Keyboard war ein Yamaha PSR-SQ 16 und es steht immer noch hier und funktioniert. Aber seit ich DAW benutze ist es etwas hinten dran. Da es ~ BJ 93 ist, sind natürlich Technik und der Sound nicht mehr ganz so up-to-date. Aber wenn man zum Beispiel typische 90er Mukke machen möchte, wären die Sounds total in Ordnung. Da es die PSR-Serie immer noch gibt, wäre ich auch nicht abgeneigt, solch eines wieder zu kaufen. Diese sind streng betrachtet etwas altbacken (auch vom Design her), aber funktionieren für sehr lange Zeit tadellos. Für Einsteiger, Fortgeschrittene und ambitionierte Keyboarder sicherlich eine Möglichkeit.
@Viertelnote Also wenn Du Deinen Juno nicht mehr magst. Ich hab noch Platz😁
Mein erstes Keyboard war ein Yamaha PSR irgendwas. Ich weiß nur noch der hatte Mini Tasten, aber mit ner Synth Sektion und nen Vector Stick…….schick👍👌
Eine art Sequenzer war auch an Board. Aber man konnte nix quantisieren……….sick👎
@MPC-User welchen juno darf es sein?😉
aber in ernst: junk gebe ich nicht ab functionieren schon.
Mein erster Rat an einen Einsteiger wäre :
Entscheide dich für ein Gerät mit 88 Tasten.
@masterBlasterFX Sehe ich überhaupt nicht so um ehrlich zu sein. Selbst Keyboardnoten sind nicht danach ausgelegt. Selbiges gilt für Keyboardunterricht. Auch der ist nicht danach gerichtet. Beim Klavier sieht das natürlich anders aus, aber darum geht es ja nicht. Das wird im Business sehr stark getrennt und das ist auch gut so! Natürlich würde ich erst 1 Jahr Klavierunterricht empfehlen und dann auf ein Keyboard umsteigen, bei Interesse. Im Drumsegment sieht das zum Beispiel anders aus. Ein Unterricht ist hier zu 98% nach 3 Toms ausgelegt. Ich persönlich besitze zum Beispiel nur 2 Toms. Diesbezüglich solltest du dich besser informieren bzgl. Home,- und Entertainmentkeyboards, weil das mit den 88 Tasten ist in diesem Segment totaler quatsch, sry!
@Filterpad – Macht nichts, danke trotzdem.
In meinem kurzen Kommentar ging es mir nur um die Anzahl Tasten, nicht um Segmente irgendwelcher Natur.
Siehe auch mein Kommentar @UAP von 22:22 Uhr, unten.
Dein Wissen und die genaue Aussage, dass „ein Unterricht ist hier zu 98% nach 3 Toms ausgelegt“ erstaunt mich schon ein wenig.
@masterBlasterFX Alles cool! Zu den Drums: Sagen wir mal so: wenn man einen Lehrer findet, der begeisteter Blasmusiker ist und man Drums für Blasmusik, eher ausschließlich Märsche, Polka und Närrisch-böhmische lernen möchte, dann würde theoretisch eine Snare inkl. BD und Becken reichen. Das würde ich aber als Ausnahme bezeichnen. Normale Lehrer i. d. Musikschule/Studium lernen Rockdrums von Beginn an, mit ebenfalls zuerst BD, SN & Ride, aber nach kurzer Zeit werden 3 Toms als Fills und lateinamerikanische Rhythmen verwendet. Daher wird im Normalfall auch ein Kauf mit drei Toms empfohlen, wer es lernen möchte. Der 60er Klassiker im neuen Gewand mit einer einzigen Hängetom ist wieder voll in Mode, vergleichbar wie der Vintagehype mit Vintagesynths (in meinem Fall zum Beispiel). Aber in der Regel verwenden das bestimmte Bands die nicht mehr brauchen, wollen oder bewusst Retro darstellen. Ich als Linkshänder habe dbzgl. voll die A-Karte gezogen, daher ist die Tom bei mir links und nicht oberhalb der Snare, wie üblich. Auch hier sind 3 Toms unkomplizierter, weil man diese einfach umhängen kann (von L nach R). Ich mag das Set trotzdem und mit etwas Flexibilität funktioniert das gut. 😁
@Filterpad Flexibel sein ist immer gut 🙂
Ich wollte solche hand Toms kaufen, nachdem ich mal ein Virtuose damit spielen hörte.
Dann konnte ich mich aber nicht entscheiden, ob 2er oder 3er Set, kein Witz.
Ein einzelnes wäre auch noch eine Option und mit verschieden Anschlägen spielen.
Habe etwa 10 Jahre Erfahrung in Marschmusik.
Als Tambour auf einem Level das gereicht hätte um in der Militärmusik zu spielen, was ich aber nicht wollte.
Apoproz Linkshänder:
Kann es sein, dass es keine Linkshänder unter den Tambouren gibt ?
Als Linkshänder müsste man die Trommel ja über die andere Schulter tragen, was nicht einheitlich aussehen würde (vor allem im Militär, haha).
Der Neigungswinkel d. Trommel wäre in die andere Richtung etc.
Ich habe mit 18 Jahren aufgehört zu tambouren.
@masterBlasterFX Den Rat kann ich schon nachvollziehen, aber es hängt meiner Meinung nicht nur stark davon ab, in welchem Musikgenre man sich austoben will, sondern auch wie man das Instrument nutzen möchte. Möchte man z.B. viel Split Sounds spielen, wo man in der linken Hand beispielsweise einen Walking Bass spielt und in der rechten ein Klavier oder ne Orgel, ist es auf jeden Fall gut, möglichst viele Tasten zur Verfügung zu haben. Wer sich an klassische Klaviermusik heranwagt, kommt um 88 Tasten sowieso nicht herum. Es gibt aber auch ganz, ganz viel Musik, da kommt man jahrelang, wenn nicht sogar ein ganzes Leben lang, mit 61 Tasten aus. Und das ist auch okay, finde ich. Hauptsache Musik machen!
@UAP Auf jeden Fall Musik machen 🙂
Wenn der/die Einsteigerinn aber nur weiss das es ein Keybord werden soll und offen lässt in welche Richtung es gehen kann, ist es besser, meiner Meinung und Erfahrung nach, Tasten zu haben die man möglicherweise nicht braucht, als umgekehrt.
oder keys einfach denken und töne dazu
imagination ist ja so auch real. harry lesch ist stolz auf mich😄
sagenhaftes keyboard währe es.