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Keys-Legenden: Rick Wright, Pink Floyd


Pink Floyds genialer Keyboarder

Als 1965 Pink Floyd gegründet wurde, hatten drei Mitglieder der Band schon vorher in gemeinsamen Musikprojekten zusammen gespielt. Der neue Mann jetzt hieß Syd Barrett, er steuerte die Gitarrenparts und Lead Vocals bei. Die anderen drei waren Bassist Roger Waters, Drummer Nick Mason und: Rick Wright an den Keyboards.

Seine Rolle an den Tasten sollte sich im Laufe der Zeit als wesentliches Stilelement der Band entwickeln und er konnte dem bekannten Pink Floyd Sound seinen ganz eigenen Stempel aufdrücken. Rick gab sich sehr britisch sophisticated und spielte das ganze Tastenarsenal von Klavier, Orgel und Synthesizer, gleichermaßen songdienlich und im kompositorischen Detail regelmäßig ziemlich anspruchsvoll. Leider ist Rick im Alter von nur 65 Jahren bereits 2008 verstorben.

Aufgewachsen in der Nähe von London interessierte er sich zunächst für griechische Architektur und begann nach der Schulzeit auch ein solches Studium. Dort lernte er aber Roger Waters und Nick Mason kennen, und 1964 hatten die ihre erste Band beisammen. Was kein Zufall war, denn er begeisterte sich bereits mit 12 für Gitarre und brachte sich das Spielen selber bei. Das Gleiche galt später auch fürs Klavier, bei dem er sich vor allem zu Jazz und Klassik hingezogen fühlte. Bald nahm er an der Eric Glider School of Music Privatunterricht in Musiktheorie und Komposition. Im Laufe der Jahre eignete er sich als Multi-Instrumentalist ebenso Fähigkeiten auf weiteren Instrumenten an, darunter Violine, Cello, Bass, Saxophon und Drums. Die erste Band also sollte die ursprüngliche berufliche Ausrichtung Architektur mal eben korrigieren, denn: Er brach einfach das Studium ab und wechselte stattdessen zum London College of Music. Als recht bald Dave Gilmour bei Pink Floyd mit von der Partie war, entwickelte sich der Bandsound ziemlich schnell, die meisten Songs kamen dabei zunächst von Rick und Roger.

Beim Debutalbum The Piper at the Gates of Dawn im Jahre 1967 konnte Rick als Co-Autor für Interstellar Overdrive seine Ambitionen bereits verdeutlichen. Und setzte das für A Saucerful of Secrets, dem gleichnamigen Album, im darauf folgenden Jahr fort.

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    costello RED

    Danke Klaus für diesen wirklich schönen Überblick über den genialen Rick Wright. Er hat gezeigt, dass man nicht wie Wakeman oder Emerson über die Tasten wieseln muss, um als Keyboarder einzigartig zu sein. Sein jazziges Klavierspiel auf San Tropez (Meddle) oder E-Piano auf Sheep (Animals) ist perfekt reduziert – keine Note zu viel. Auch die Hammond hat er sehr geschmackvoll eingesetzt. Leider hat ihn der Egomane Roger Waters wohl sehr zugesetzt und ihn bei „The Wall“ praktisch aus dem Set gedrängt und durch Session-Musiker ersetzt. Schön, dass David Gilmore ihn später wieder mit auf die Bühne geholt hat. Wright gehört ein fester Platz im Keyboard-Olymp.

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    psv-ddv ••••

    Danke für den super Artikel.
    Wright war schon ein ganz besonderer Keyboarder. Er hat bewiesen, daß man sich für zurückhaltend, songdienliches Spiel noch lange nicht als Flächenleger missbrauchen lassen muss. Trotz der Alpha-Tiere an Bass, Gitarre und Schlagzeug hatte er seine eigene, durchsetzungsfähige Stimme entwickelt und so die besten Floyd Werke massgeblich geprägt.

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    Synclavier

    Was für ein schöner Bericht. Vielen Dank dafür! Ich hab heute zufällig wieder meine Pink Floyd Vinyls durchgeschaut, Rezensionen durchgelesen und (mal wieder) festgestellt, wie sehr ich doch Richard Wright vermisse. Er war schon ein toller Musiker. Neben Tony Banks mein Lieblings-Keyboarder. Ihm ist es auch zum Teil geschuldet, dass ich hier ein Kurzweil PC3X rumzustehen habe. ;-)

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    iggy_pop AHU

    Rick Wright mochte seine Songs nie. Dabei finde ich „See-Saw“ oder „It would be so nice“ wirklich gelungen — nicht unbedingt das, was man von Floyd erwarten würde.
    Allerdings vertrete ich nach wie vor die Auffassung, daß Pink Floyd in dem Augenblick uninteressant wurden, als sie anfingen, Synthesiser einzusetzen. Das konnten andere dann irgendwie besser.
    Ob er wirklich eine so tragende Rolle spielte bei der Realisierung von „On the run“, halte ich für fraglich — Waters hatte schon lange zuvor viel mit Geesin gearbeitet, der ebenfalls den Synthi A(KS) im Arsenal hatte. Ich würde daher auch Waters die Hauptverantwortung in die Schuhe schieben (zumal alle PF-Quellen Wright da ausklammern — Wright hatte zwar gelegentlich einen VCS-3 hinter sich stehen, aber er war eher der Mini Moog Mann).
    Einer der charakteristischsten Effekte der Compact Duo ist der „Reiterator“, der eine Art Zerhackereffekt erzeugt — deutlich zu hören am Anfang von „Astronomy Domine“.
    „Animals“ ist von 1977, der VC-10 kam erst 1978 in die Läden, wenn hier nicht Wunder am Werk waren.

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      Organist007 •••

      Vllkmmen richtig, on the run tonfolge am vcs3 kam von waters. Wie kann man den zerhackereffekt der compact am besten nachbilden ? Ein boonar von dawnerprince für die binsondelays hab ich schon .

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      k.rausch RED

      Es gibt tatsächlich eine Vielzahl von Quellen für On the Run, auch mit unterschiedlichen Angaben. In der Mehrzahl ist es Dave Gilmour, der die Basis auf dem VCS3 entwickelt hat, und Roger Waters soll das weiterentwickelt haben. Den Feinschliff fürs Album dann Wright. Und Parsons meint im SOS Interview, dass es entgegen anderer Angaben der AKS war, der für die Aufnahmen verwendet wurde. Wenn man übrigens Bernd Pfeffers yt clip anschaut, dann klingt das sehr nach DotM. Als ich ihn besucht habe, hatte er freundlicherweise die Einstellungen am AKS schon vorgenommen. Und siehe da, the real thing. Was die Entstehungsweise der Sequenz angeht, muss man ein wenig zurückschauen, Anfang der 70er wurde auch eine Menge geraucht und nicht nur das. Könnte auf das Erinnerungsvermögen der Macher Einfluss gehabt haben. Siehe Parsons und seine Einlassung AKS :)

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      costello RED

      Ich persönlich finde nicht, dass Pink Floyd uninteressanter wurden, als sie anfingen Synthesizer einzusetzen. Viele ihrer Klänge wurden ikonisch: Das „On the Run“-Motiv ist da nur ein Beispiel. Ich denke etwa an das Intro von „Welcome to the machine“ mit der Fahrstuhlsimulation ( geht in Richtung Musique concrète), die weichen Leadsounds bei „Wish you were here“ und „Shine on“ oder der depressive Syncsound von „One of my turns“, um nur einige zu nennen.

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        iggy_pop AHU

        Damals war es sehr leicht, etwas Ikonisches zu schaffen: Wenn man alleine auf weiter Flur ist und niemand sonst Zugang zu den Mitteln hat, sind selbst hemdsärmelige Brot-und-Butter-Arbeiten epochal.
        .
        Dinge aufzugreifen, die zu diesem Zeitpunkt in der „ernsten“ Musik gelehrt wurden, ist auch nicht unbedingt visionär, eher pragmatisch.
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        Gibt es irgendwo Bilder von Wright mit der Vox? Vielleicht hat er mal bei irgendeinem Gig irgendwann irgendwo in England mal leihweise auf eine Vox ausweichen müssen, aber er ist und bleibt fest mit der Compact Duo verbunden, genauso, wie Ray Manzarek fest mit Vox Continental und Gibson K101 Kalamazoo verbunden bleibt.
        .
        Den Reiterator der Compact sollte man mit einem äußerst schnellen und schmalbandigen Tremolo nachbilden können.

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    Marko Ettlich RED

    Toller Mann, tolle Band, unglaublich tolle Musik. Ich mochte PF immer. Mit und ohne Synthesizer. Animals ist mein Favorit. Musik mit Seele. Sehr schöner Bericht, danke.

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    Son of MooG AHU

    Mir geht es ähnlich wie Iggy; ab „Dark Side…“ wurde mir PF auch zu seicht und nach „Animals“ völlig uninteressant. Das letzte Album „Endless River“ gefiel mir wohl auch deshalb wieder, weil es eindeutig ein Wright-Tribute-Album ist (und als BD ein absoluter Klang-Genuss). Völlig unerwähnt ist die Vox Intercontinental Orgel, die Wright alternativ zur Farfisa spielte. Ob es da ein Zufall ist, dass mein Nord E4D neben Piano alle drei Modelle bietet und somit das gesamte Setup von „Live at Pompeii“?

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        Wellenstrom AHU

        @ son of moog

        Für solche Fälle empfehle ich immer das englischsprachige Wikipedia. Gerade im Fall von Pink Floyd ist bei jedem Album haarklein aufgeführt, welche Instrumente verwendet wurden. Und nein; eine VOX spielte da NIE mit.

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              k.rausch RED

              Keine Sorge, die klanglichen Unterschiede jener Transistor-Orgeln sind zwar hörbar, aber doch marginal. Wahrscheinlich wird mich ein Doors Fan dafür schlagen, da deren Sound von der Vox definiert wurde. Die Farfisas klingen etwas sanfter plus Rauheit, haben vor allem einen Tick weniger Balls untenrum. Vielleicht sollten wir bei Amazona mal ein Transistor-Orgel Special machen, um die klassischen Typen zu listen und deren Unterschiede zueinander zeigen. Wesentlich bei Wright war vor allem der Einsatz des Echorec, denn die Farfisa alleine klingt wirklich nicht gerade cool, sondern ist nah dran am Funky Town Sound von Lipps Inc. Was eine Philicorda war. Also eine ganz andere Geschichte :)

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                Wellenstrom AHU

                „Keine Sorge, die klanglichen Unterschiede jener Transistor-Orgeln sind zwar hörbar, aber doch marginal. Wahrscheinlich wird mich ein Doors Fan dafür schlagen, da deren Sound von der Vox definiert wurde.“

                Alles klar, kannst runterkommen, steh‘ vor der Tür. ;-)

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                Organist007 •••

                Stimmt. Habe versucht, die Ummagumma wabbersounds nachzubauen mit einer yamaha yc 20 orgel und einem boonar von dawnerprince, das kommt schon ziemlich nahe heran. eine von mir erworbene farfisa compact in grauenvollem zustand wird gerade restauriert, dann versuche ich diese Kombination. T Rex bringt übrigens eine replica vom binson echorec heraus.

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                  k.rausch RED

                  Eine erstaunlich gute Figur als Alternative zum echten Binson macht das Catalinbread Echorec. Ist ein Bodentreter und eigentlich als Gitarreneffekt gedacht. Und auch da ist es der Hammer, man kriegt per Presets nicht nur direkt den Gilmour Sound sondern obendrein die typischen Wright Effekte für die Cheesy Orgel. Kostet 279,–, also durchaus erschwinglich.

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                      Dirk Matten RED

                      Wie lautet der entsprechende Begriff im Deutschen?

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                      Wellenstrom AHU

                      hahaha… irgendwie drückt man sich um ’ne direkte Antwort….

                      muss man im Kontext betrachten… das Wort ist mehrdeutig (siehe gepostetes englischsprachiger Link,

                      Auf diesen Fall bezogen, vielleicht so was, wie suboptimal in Sachen Sound, in gewisser Weise schräg. schwach bis schlecht, aber nicht schlecht genug,um von ’nem kompletten Totalausfall zu sprechen. „cheesy“ beinhaltet so’n bissken ’nen Tätschelfaktor.

                      Es kann aber auch von ’nem kitschigen, klischeebeladenen Sound z.B. die Rede sein.

                      Cheesy ist eine fast universell einsetzbare Formel. ;-)

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                      Dirk Matten RED

                      Ich vertrete die Auffassung, dass Texte so abgefasst werden, dass sie leicht verständlich sind und nicht einer zusätzlichen Interpretaion oder Kenntnis von Bedeutungen in anderen Sprachen bedürfen. Also was bedeutet „cheesy“ in diesem Fall?

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                      Wellenstrom AHU

                      So verhält es sich nun mal mit Anglizismen. Die verwendet man ja im Regelfall ähnlich wie Fachterminologien. Man komprimiert im Idealfall komplexere Bedeutungen und Zusammenhänge in einem Wort.
                      Aber anstatt zu fragen und auf die für Dich perfekte Antwort zu warten, wäre es vielleicht ratsamer gewesen, wenn du mal nach diesem Begriff im www gesucht hättest (nennt man auch auf neudeutsch „googeln“).;-)
                      https://www.gutefrage.net/frage/was-bedeutet-cheesy-uebersetzt

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                      Dirk Matten RED

                      Das habe ich, dennoch hätte ich gerne gewusst, wie der Begriff in diesem Zusammenhang zu verstehen ist. Ich möchte mir beim Lesen nicht Gedanken machen müssen, was der Autor unter Umständen meinen könnte.

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                      Wellenstrom AHU

                      Dann solltest Du deine Fragen aber auch konkreter formulieren….

                      Also, nicht:

                      „Wie lautet der entsprechende Begriff im Deutschen?“

                      sondern:

                      „Was meinst Du konkret mit cheesy bei Deiner Aussage?“

                      oder so…

                      Du siehst, es gibt nicht nur mehrdeutige Begriffe, sondern auch mehrdeutige Fragen. ;-) Kann man beides vermeiden.

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                      Dirk Matten RED

                      Das stimmt, die Frage war doof formuliert. Und wie lautet die Antwort?

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                      k.rausch RED

                      Cheesy ist ein umgangssprachlicher Begriff vorwiegend aus dem amerikanischen Kulturkreis, der unter Keyboardern auch in Deutschland verstanden wird. Die oft als Combo Organ bezeichneten Transistor-Orgeln haben einen etwas dünnen, manchmal kratzigen Klangcharakter. Der ist es, der mit cheesy bezeichnet wird. Im Deutschen wüsste ich keinen, der sich genauso durchgesetzt hat. Hierzulande spricht man gerne von Weltraumorgel und dergleichen, aber das trifft es im Falle cheesy nicht, denn auch größere Heimorgeln wie Yamaha D85 oder welche von Wersi werden gelegentlich so genannt. Deren Klangcharakter ist aber eben nicht cheesy. Die typischen Combo Orgeln der Kategorie cheesy findest du hier gelistet: https://en.wikipedia.org/wiki/Combo_organ

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                      Dirk Matten RED

                      Hatte zwar seit 1971 beruflich immer mit Keyboardern zu tun, wohl aber mit denen der anderen Sorte, insofern war mir der Begriff nicht geläufig. Aber man könnte sich ja was Passendes ausdenken, bin für Vorschläge offen. Hatte mal privat eine Vox Orgel und aus künstlerischen Gründen mit Goldbronze angepinselt. Ist nicht getrocknet – Riesensauerei.

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                    iggy_pop AHU

                    Das Catalinbread ist nett, aber nicht für den Pegel von Keyboards ausgelegt — es macht keinen Spaß, ständig in der Angst vor unerwünschten Verzerrungen am Mastervolumen rumregeln zu müssen, damit man stets mit minimalstem Pegel in das Catalinbread geht.
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                    Das Boonar ist wahrscheinlich die bessere Wahl für Tasten. Oder der Echorec-Clone von T-Rex — wenn das kein Aprilscherz war.
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                    Die Compact hat m. W. keinen Reiterator, den hatte — wenn überhaupt — nur die größere Compact Deluxe. Die Compact Duo hatte ihn mit Sicherheit. Sehr schön ist der Rasierapparatsound der Compact Duo am Anfang von „Candy and a currant bun“ zu hören.
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                    Die Klänge, die die Floyds nur mit dem Standardset Gitarre, Bass und Orgel plus Echorecs erzeugt haben, ist um Längen spannender als alles, was sie aus Synthesisern geholt haben. Das hatte für mich keine Atmosphäre mehr bzw. andere haben Spannenderes mit Synthesisern gemacht. Da konnten mich die Floyds nicht mehr mit locken.
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                    „cheesy“ ist „albern“, „kitschig“, „billig“ oder „schrottig“, aber durchaus positiv besetzt im Camp-Sinne einer Susan Sontag.

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                      Dirk Matten RED

                      Bin kein Elektroniker, aber ein passender Widerstand vor das Effektgerät geschaltet, könnte helfen.

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                      Wellenstrom AHU

                      „Das hatte für mich keine Atmosphäre mehr bzw. andere haben Spannenderes mit Synthesisern gemacht. Da konnten mich die Floyds nicht mehr mit locken.“

                      Yep! So isses, jedenfalls auch von meiner Perspektive aus gesehen.

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                      psv-ddv ••••

                      Jo, „kitschig“ passt in diesem Zusammenhang perfekt. Das entspricht auch der Hauptbedeutung in der Englischen Umgangssprache. Die Schweineorgel ist kitschig, weil sie den Charakter einer „echten“ Orgel künstlich überzeichnet und dabei am Ziel vorbeisegelt. Was wiederum künstlerisch vielfältig nutzbar wird. Herr Matten weiss das natürlich natürlich selber, weswegen ich die Frage auch etwas flach fand. Aber hey, wtf. to each his own cheese, sailor…

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                      Dirk Matten RED

                      Ich weiß alles.

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                      k.rausch RED

                      Für cheesy eine deutsche direkte Entsprechung zu finden, wird schlecht klappen. Die Liste der Synonyme ist einigermaßen überschaubar und keines davon trifft es. Zudem ist das etabliert genug, zumindest unter Organisten, so dass es auch verstanden wird. Alle anderen haben nun automatisch was gelernt. Im Artikel kommt cheesy gar nicht vor, sondern umgangssprachlich im Forum. Sollte da jemand immer noch nicht klarkommen, dann gibts ein paar Youtube Clips, die den cheesy Orgeln Tribut zollen und da kann man dann auch hören, wie das klingt. Ansonsten empfehle ich die unten verlinkte Website, die, Zitat: „(…) „combo organ“ or „cheesy organ“ (…)“, genau beleuchtet. Hoffe damit abschließend geholfen zu haben :) http://www.combo-organ.com/

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                      Organist007 •••

                      Stimme vollkommen zu. Die compact du/echorec zeit war am spannensten.bei live in danzig hatte wright wieder eine farfisa auf der bühne stehen (echoes mittelteil nach dem seagull- part).

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                    Organist007 •••

                    Ich hatte auch das catalinbread, war aber für orgel eher unbrauchbar, weil es sofort unschön verzerrte. Dawnerprince boonar hingegen funktioniert super. Ich kenn kaum was besseres. T.c. Alter ego funktioniert auch super, zwar nicht so authentisch, aber dafür stereo und mit dem pegel passt es auch.

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                      k.rausch RED

                      Der Nachteil beim Catalinbread ist der nicht vorhandene Input Pegelregler. Sorgsam den Ausgangspegel vom Instrument eingestellt, dann klappts.

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                      Dirk Matten RED

                      Widerstand vor den Eingang, lässt sich problemlos in den Klinkenstecker des Verbindungskabels einbauen.

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                      Organist007 •••

                      @k. rausch: sobald ich den Pegel beim cb runterregelte rauschte es ziemlich. das boonar hingegen funzt total. super Firma in Kroatien, super customer care.

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                    swissdoc RED

                    Es gibt intern ein Gain-Trimmer und noch ein paar Tricks (siehe https://www.youtube.com/watch?v=RAWF5nfMJAY) Vielleicht hilft das schon. Weiter kann man eine günstige DI Box entsprechend nutzen, das Signal im Pegel herunterzubekommen. Hilft dann auch noch gegen Brumschleifen. Details bei sequencer.de im Forum.

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      k.rausch RED

      Mit der Vox lassen sich wohl durchaus Farfisa Compact ähnliche Registrierungen erzeugen, obwohl die Farfisa noch mehr cheesy ist, als die Vox. Wright hatte meinen Recherchen nach nie eine Vox. Gestützt habe ich mich für den Artikel unter anderem auf diese Liste hier, da hat sich jemand auf nicht weniger als 38 Seiten die Mühe gemacht und alle Alben auf Keyboards durchforstet: http://spa.....rev156.pdf

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        t.bechholds AHU

        Die Liste ist fragwürdig. (Neben dem VC10 EIntrag )
        Auf „Final Cut“ hat Wright gar nichts gespielt.
        Auf ANIMALS höre „ich“ das Wurlitzer raus.
        Bei der Momentary Lapse of Reason haben so viele Sounddesigner mitgewirkt … ( Das Intro z.B. ist von einem JD800).

        Trotzdem, danke für diesen schönen Bericht :) !
        Kleine Anekdote am Rande: Als 1978 Wright sein 1. ( kaum beachtetes ) Soloalbum veröffentlichte, , wurde der US Markt mit einer Fehlpressung bestückt. Auf beiden LP Seiten waren nur die Stücke der A-Seite zu hören. Es fehlten also 5 Songs.

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          k.rausch RED

          Der Macher der Liste weist ja auch extra darauf hin, dass der eine oder andere Eintrag fehlerhaft sein kann. Bei so einer Datenerfassung auch keine Überraschung.

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          psv-ddv ••••

          Nö, das mit dem Intro stimmt definitiv nicht.
          Monetary Lapse of Reason = 1987
          Roland JD800 = 1991
          Live erinnere ich mich bei Wright an einen Super JX-10, eine B3, ein Kurzweil Midiboard und einen Roland MC500 Sequencer. Bob Ezrin hat eine M1 gespielt, die gab es bei der Studioproduktion aber auch noch nicht. Bin kein ausgewiesener Floyd Fan aber die Show war der Hammer, eines der besten Konzerte, die ich je sehen durfte!

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    Wellenstrom AHU

    Interessantes Feature, auch wenn ich mit Pink Floyd nie wirklich was anfangen konnte und sich in diesem Leben wohl auch nichts mehr daran ändern wird.

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      Marcus_Kiel

      Dachte ich auch immer, seit einiger Zeit kaufe ich mehr und mehr Pink Floyd Alben, aber chronologisch von hinten nach vorn.
      Die PF Alben sind unglaublich gut produziert. Ich bewundere diesen klaren Sound. Momentaner Favorit ist tatsächlich „Wearing the inside out“, gesungen von R.Wright.

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    TobyB RED

    Super, Klaus!

    Neben dem Schlagzeug war mir Wright immer der sympathischste der Floyds. Und einer der, mit einer Spannbreite von Orgel bis Synth oder einfach nur ein Klavier, alles schön distinguiert und mit Soul gespielt hat.

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