Drahtlos MIDI-Daten transferieren
Neben dem Digitalpiano mit Chopin-Flair stellt KORG heute auch den MIDI-Adapter KORG BM-1 vor. Hiermit sollen unkompliziert und vor allem drahtlos MIDI-Daten gesendet und empfangen werden können.
KORG BM-1
Mit dem BM-1 präsentiert KORG eine einfache Lösung für drahtlose MIDI-Verbindungen über Bluetooth. Das BM-1 wird ganz einfach an die Standard-MIDI-Anschlüsse (5-Pol DIN) eines Instruments angeschlossen, eine separate Stromversorgung ist nicht notwendig, da das Interface über die Spannung des Standard-MIDI-Ausgangs gespeist wird (5 V und 3,3 V werden unterstützt).
Nach dem Einschalten erkennt das BM-1 automatisch weitere Bluetooth-MIDI-Geräte in der Nähe und verbindet sich mit diesen. Über die kostenlose KORG BM-1 App lassen sich auf Wunsch auch Gruppen aus bis zu fünf BM-1 erstellen, die untereinander MIDI-Informationen austauschen können.
Da die beiden Adapter des BM-1 über ein flexibles Kabel miteinander verbunden werden, lässt es sich auch dann noch ganz einfach anbringen, wenn die MIDI-Anschlüsse des betreffenden Geräts besonders nahe beieinander oder sogar übereinander angeordnet sind.
Sollte das MIDI-Gerät nur über einen MIDI-Ausgang verfügen, lässt sich der MIDI-OUT-Adapter des BM-1 auch einzeln verwenden. Auf diese Weise lassen sich z. B. klassische Synthesizer aus den 1980er-Jahren drahtlos über die DAW ansteuern, Digitalpianos ohne lästige Kabel mit einem Tablet verbinden oder eigentlich kabelgebundene MIDI-Controller zu mobilen Performance-Geräten verwandeln.
Wird das BM-1 in Verbindung mit den Apps KORG Module oder KORG Gadget LE verwendet, werden in diesen Apps außerdem zusätzliche Funktionen freigeschaltet.
Die wichtigsten Features im Überblick:
- Praktische Lösung für drahtlose MIDI-Verbindungen
- Kompatibel zu Bluetooth-fähigen Geräten (PC, Mac, iPad, iPhone usw.), die Bluetooth 4.0
oder höher unterstützen) oder Geräten mit Standard-5-Pol-MIDI-Ausgang - Anschlüsse: MIDI IN, MIDI OUT
- Unterstützte Betriebssysteme: Windows, macOS, iOS, iPadOS
- Ca. 20 m Reichweite (ohne Hindernisse)
- Kostenlose KORG BM-1 App für iOS / iPadOS zum Gruppieren von bis zu fünf BM-1, für
Firmware-Updates usw. - Keine externe Stromversorgung notwendig (wird über den Standard-MIDI-Ausgang des
angeschlossenen MIDI-Geräts gespeist, 5 V oder 3,3 V) - Wird das BM-1 im Verbund mit den Apps KORG Gadget LE oder KORG Module verwendet,
werden dadurch zusätzliche Funktionen in diesen Apps freigeschaltet (weitere Informationen
hierzu auf der Hersteller-Website)
Der MIDI-Adapter KORG BM-1 ist ab Dezember erhältlich und kostet 59,- Euro (UVP).




































Aha, da folgt man den Spuren von CME oder sehe ich Gespenster?
Das mit dem Power-Over-Midi klappt natürlich NICHT bei vielen älteren Keyboards und anderen MIDI-Geräten, Es gibt jedoch die Möglichkeit die bestimmten PINs mit Strom zu versorgen, durch Aufschrauben und 5V-Anlöten…
Bei mir klappt nun auch OHNE Neukauf die BLE-MIDI-CONNECTION. Auch vor diesem Angebot von KORG
@CDRowell etwas mühsam, wenn es nicht bei allen Midi Geräten geht. wenn der Juno, der jx3p und ähnliches nicht funktionieren dann sinnlos imho😁 bin kein löter…
bin immer Kabelfreund, wenn es geht. OK, unterwegs Recht nervig mit Kabel, hab’s nach langer Zeit wieder getestet.😎
@Numitron Bei CME als auch bei KORG wird man im Gegentum zum Kabel etwas abstrakter mit den MIDI-VERKEHR umgehen MÜSSEN. Gruppen Bilden und einen Plan im Kopf haben, welches Gerät mit welchem BLE-MIDI kommuniziert.☺️
Ja, in der Tat ist das etwas gewöhnungsbedürftig. Bringt jedoch ne Menge gerader und gut funktionierender MIDI-Strecken, dund weniger Knoten im Kopf, wenn es denn läuft.😇
Gibt es schon Angaben zur Latenz? Das würde mich sehr interessieren.
Und was ist eig im Lieferumfang drin? 1xIn und 1xOut? Reicht mir ein Set für 59€ um den Sequenzer mit einem synth zu verbinden oder brauche ich da 2 Sets?
@Niki Ich gehe mal davon aus, Korg möchte nicht schlechter als CME dastehen, daher schätze ich mal, dass es bei annaähernd 3ms ist.
Mir ist bei CME keine spürbare Latenz aufgefallen. Bei CME nennt sich das WIDI… und hier ist gleich die benötigte Ausstattung verbildlicht.
https://www.korg.com/de/products/computergear/bm_1/index.php
https://www.cme-pro.com/widi-master/?srsltid=AfmBOortxtjbJxjpZWVOY6z_M5_Ns3kEPwbzrz17pNB-gydqPDjIa85q
Was mich WIRKLICH interessiert ist:
Sind CME und KORG-BLE-MIDI-PRodukte kompatibel?
@Niki Ich habe einen CME WIDI Jack im Einsatz. In meinem Setup reicht eines als Sender. IPad, iPhone und Mac verwenden ihr BT als Empfänger. Das geht. Aber ich bin nicht sicher, ob das unter Win so problemlos geht (siehe meinen Kommentar unten)
@CDRowell. Das Protokoll ist Bluetooth LE. Das muss für beide Geräte gelten.
Würde mich nicht wundern, wenn da die gleiche Platine drinsteckt wie bei CME.
Latenz ist 3ms.
@massenvernichtungswaffe.de 🤣👍
@massenvernichtungswaffe.de lustig war, als die als Aprilscherz einen Klon vom Behringer Swing, also den Klon des beatstep angekündigt haben. 😄 Namens swidi.
@Numitron Ein gut gemachter Witz, der ist mir immer willkommen 😂👍
Es gibt ja doch 2, 3 Windows User hier im Forum. Stephan Merck hat die Problematik auf Windows Computern mit BLE in einem Test von einem Swissonic MIDI Keyboard mit BlueTooth aufgezeigt. Sein Fazit war mehr oder weniger klar: es geht nur auf Mac. Bei dem angesprochenen Keyboard wurde auch keine Kompatibilität zu Windows versprochen. Jetzt kann das natürlich bei CME oder hier KORG anders sein, wenn die Windows eigenen Bluetooth Treiber außen vor bleiben. Wäre aber interessant, das zu untersuchen. Ich habe mir vor ein paar Wochen ein CME (WIDI Jack) gekauft und bin sehr zufrieden damit. Bin allerdings auch Mac User
@Tai , Win 10/11 unterstützen nativ kein BLE MIDI, also erstmal Treiber installieren. Anschliessend ist das Pairing fällig, da muss man dann abweichend in Bluetooth und Geräte > Gerät hinzufügen unter Bluetooth Geräteermittlung auf von Standard auf > Erweitert schalten. Das aktiviert BLE kompatibles Pairing. Für CME kann auch der Korg Treiber genutzt werden. Das bekloppte an Windows BT ist das du erstmal darauf kommen musst, das BLE bei der Geräteermittlung einzuschalten, zumal darunter die LE Audio Einstellung sitzt und im Standard aktiviert ist. Und dann bitte die Reihenfolge beim Einschalten beachten, sonst klappt das Pairing auch nicht.
Auch MacUser ;-)
@TobyB Ich habe das aber hoffentlich richtig verstanden, dass man sich diese ganzen „Betriebssystem-Gedanken“ dann NICHT machen muss, wenn man einfach zwei Geräte miteinander verbinden möchte.
In meinem Fall wäre das z.B. ein Masterkeyboard auf der einen Seite und die entsprechenden Midi-Buchsen an meinem Midi-Interface auf der anderen Seite (welches dann wiederum über USB selbstverständlich an einem Rechner hängt).
Richtig?
@m-ex , Windows 10/ 11 und USB ist noch mal ne andere Kiste. In der Regel die unproblematischere. Man muss halt „nur“ aufpassen das man die maximale Anzahl von 127 USB Devices und oder bei USB-Power gespeisten Geräten nicht zuviel Strom zieht. That it. Falls man dann wirklich Geräte nicht mehr benutzt oder ersetzt, vielleicht die obsoleten mit USBDeview rausschmeissen. BT LE funktioniert jetzt mit W11 endlich stabil und wenn man den Trick mit „Erweitert“ kennt, auch mit Korg, CME.
@TobyB Vielen Dank für die Ausführungen, aber mit der Erwähnung von USB habe ich Dich vielleicht auf die falsche Fährte gelockt. Dieses Thema ist bei mir geklärt und funktioniert.
Ich versuche mal, die Frage umzuformulieren:
Aufbau heute:
Rechner — USB-Kabel — Midi-Interface —laaanges Midi-Kabel — Masterkeyboard
Das erwähnte „laaange Midi-Kabel“ möchte ich nun durch zwei dieser Adapter ersetzen, also einen in die Midi-Buchsen des Midi-Interfaces und einen in die Midi-Buchsen des Masterkeyboards.
Das sollte doch funktionieren und die Bluetooth-Fähigkeiten des verwendeten Rechners sollten dabei absolut unwichtig sein, oder?
Nektar ist der Dritte im Bunde. Sieht mir, wie bei KORG auch, nach umgelabelten CMEs aus.
https://www.amazona.de/test-nektar-widiflex-wireless-midi-via-bluetooth-adapter/
Kann man diese Teile (gleich von welcher Firma nun) eigentlich auch so benutzen, dass man 4 Stück auf engstem Raum betreibt, dabei aber zwei bidirektionale Verbindungen OHNE Vermischung zwischen diesen haben hat, also in etwa …
Gerät A kommuniziert mit Gerät B (und zurück)
Gerät C kommuniziert mit Gerät D (und zurück)
Die beiden Verbindungen „vermischen“ sich aber nicht
???
@m-ex Dünner Wissensstand auf meiner Seite, m-ex, aber einer der größten Nachteile von Bluetooth, zumindest in allen meinen Anwendungen: steht eine Verbindung von A nach B, sind die Sender und Empfänger von C nicht mehr erreichbar. Das gilt so lange, bis sich die Verbindung von A nach B unterbreche und eine neue von C nach A aufbaue. Ja, auch diese lange Rede hat einen kurzen Sinn. Ich bin relativ sicher, dass die einzelnen Verbindungen stabil stehen werden. Übersprechen gibt es da ja nicht.
@Tai Ein herzlicher Gruß nach Heidelberg.
Ich hatte da etwas Bedenken, da ich auf der CME-Homepage (zugegebenermaßen beim Überfliegen) mitgenommen habe, dass man eine Gruppe aus 5 so Geräten erstellen kann.
Mittlerweile meine ich aber herausgelesen zu haben, dass man sehr wohl „feste Pärchen“ vorgeben kann.