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Fazit

Der Korg Kaoss DJ macht viel richtig: Er klingt sehr ordentlich, hat (fast) alles an Bord, was man grundsätzlich so zum Auflegen braucht und punktet zudem mit seiner Effektabteilung und der Touchpad-Steuerung. Zudem ist er auch als Stand-Alone-Mixer nutzbar. Insgesamt ein recht gelungenes Gerät für den (gehobenen) Amateurbereich also, sieht man von kleineren baulichen Unzulänglichkeiten ab. Dass ich selber dann trotzdem nicht so ganz warm damit werde, hat mehrere (subjektive) Gründe. Mir persönlich ist der Kaoss DJ dann doch eine Nummer zu klein, um wirklich zu bequem damit arbeiten zu können; zudem sind auch – wie erwähnt – die Touchwheels nicht so mein Ding. Das fällt bei mir dann eher in die Kategorie „Spielerei“. Aber das sind eben Dinge, die jeder auch gerne anders sehen und bewerten darf. Der Preis mag ja – angesichts des verbauten Kaoss-Pads – in Ordnung sein, sofern man dann die Effekt-Vielfalt auch wirklich nutzt. Alle anderen sind aber wohl beispielsweise mit dem „Reloop Beatmix 4“, einem 4-Deck Serato Performance Pad-Controller, besser bedient. Deshalb: Für Einsteiger mit dickem Portemonnaie und Spaß an Effektspielereien ist der Korg Kaoss DJ sicherlich ein gutes Gerät; ambitioniertere Amateure schauen sich aber doch vielleicht besser anderweitig um.

Plus

  • Drehregler mit Mittel-Beleuchtung
  • sehr gut klingende und umfangreiche Effektsektion
  • guter Klang
  • solider Funktionsumfang
  • integriertes Kaoss-Pad
  • läuft direkt mit dem kostenlosen Serato DJ Intro

Minus

  • Buchsen und Fader sitzen ein wenig wacklig
  • kein Wechsel von Controller- und Stand-Alone-Modus im laufenden Betrieb
  • Anschlussverteilung ungünstig
  • kein Netzteil im Lieferumfang
  • fummeliger und schlecht platzierter Mikro-Regler

Preis

  • Ladenpreis: 349,- Euro
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