Kurzweil erweitert mit PC4-7 und SP6-7 das Stagepiano/Workstation-Angebot

10. September 2020

Zwei neue Keyboards von Kurzweil

kurzweil pc4-7 sp6-7

Kurzweil erweitert mit PC4-7 und SP6-7 das Stagepiano/Workstation-Angebot

Mit den zwei neuen Keyboards PC4-7 und SP6-7 erweitert der Hersteller Kurzweil sein Angebot an Stagepianos und Workstations. Die Produktnamen PC4 und SP6 sind bei der Firma Kurzweil nicht neu und tatsächlich handelt es sich hierbei lediglich um neue Varianten der von uns bereits getesteten Keyboards.

Kurzweil PC4

War d PC4-Workstation bisher ausschließlich als 88er Hammermechanik-Version erhältlich, bietet Kurzweil dieses von nun an auch in einer etwas kleineren 76-Tasten-Version an. Die hier zum Einsautz kommende Tastatur hört auf den Namen SWA76, ist leicht-gewichtet und wurde von Kurzweil glücklicherweise mit Aftertouch ausgestattet.

kurzweil pc4-7

Die inneren Werte und technischen Spezifikationen decken sich 1:1 mit dem bereits länger erhältlichen PC4 mit 88 Tasten. Das bedeutet, das PC4-7 verfügt wie sein größerer Bruder über die aktuellen Kurzweil-Klangerzeugungen VAST, FM, KB3 und VA1. Die Polyphonie liegt bei satten 256 Stimmen, eingebaut ist ein 2 GB Speicher für Samples, ein 16-Spur-MIDI-Sequencer und über 1.000 Effekt-Ketten.

Eines der Highlights des PC4 ist sicherlich die Möglichkeit, die Tastatur in bis zu 16 Zonen aufzuteilen und die gleiche Anzahl an Arpeggiatoren simultan einzusetzen.

Durch den geringen Tastaturumfang gehört das PC4-7 nun auch zu den Leichtgewichten, es bringt nämlich gerade mal 8,8 kg auf die Waage und ist damit für den Transport zum Gig oder zur Probe prädestiniert.

Kurzweil SP6

Eher in die Kategorie die Stagepianos passt das ebenfalls neue SP6-7. Auch hier handelt es sich lediglich um eine Variante des bereits seit 2017 erhältlichen SP6 mit 76 Tasten. Das SP6-7 verfügt über die nahezu gleiche Tastatur namens SWA76 – mit dem einzigen Unterschied, dass das SP6-7 ohne Aftertouch auskommen muss.

kurzweil sp6-7

Insgesamt ist die SP-Reihe bei Kurzweil gegenüber den großen Workstations etwas abgespeckt, dadurch aber auch deutlich günstiger. Als Klangerzeugungen kommen VAST, KB3 und VA1 zum Zuge, die FM-Engine ist hier dem Rotstift zum Opfer gefallen. 256 Preset-Sounds und 130 Multis bietet das SP6-7, zusätzlich gibt es mit 1.024 Speicherplätzen – jeweils für User-Sounds und Multis – ausreichend Platz für eigene Kreationen.

Die weiteren Features umfassen 32 Effekt-Blöcke, vier Arpeggiatoren, bis zu vier Tastaturzonen, Kurzweils K.S.R. String Resonance und insgesamt 20 Bedienelemente, die zur Steuerung der internen, aber auch externer Parameter eingesetzt werden können.

Die Verfügbarkeit der beiden neuen Modelle PC4-7 und SP6-7 hat Kurzweil leider noch nicht bekanntgegeben, dafür aber die Preise. Als unverbindliche Preisempfehlung gibt Kurzweil für das PC4-7 2.086,84, für das SP6-7 1.158,84 Euro (beides inklusive 16% MwSt.) an.

Forum
  1. Profilbild
    vssmnn  AHU

    Also eines muss man sagen:
    Was live dynamisch spielbare gelayerte Ensemble/Orchestersounds betrifft, macht Kurzweil keiner was vor. Es klingt extrem „PRO“.

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