Komplettes Musiksystem mit Amp-Modeling, DAW und Lernfunktionen
Mit dem LAVA Studio stellt LAVA Music ein Musiksystem vor, das die Grenzen zwischen Amp-Modeler, Übe-Tool, Studio-Recorder und Entertainment-Plattform endgültig auflöst. Der Anspruch ist hoch: ein All-in-One-Gerät, das sowohl Gitarristen und Bassistinnen als auch Produzenten und Produzentinnen im Studio oder im Wohnzimmer vollständig versorgen soll. Durch die Kombination aus modernem Neural Modeling, integrierter Mini-DAW und leistungsstarkem Audiosystem will LAVA Music hier eine neue Kategorie definieren.
Das LAVA Studio
Das Konzept des LAVA STUDIO basiert auf einem voll digitalen, computergestützten Amp-System, das nahezu ohne physische Bedienelemente auskommt. Mit seinem schlichten Design erinnert es stark an eine Kombination aus Tablet und Desktopcomputer eines allseits bekannten Computerherstellers aus dem Silicon Valley.
Herzstück ist das 13,3″ Multi-Touch-Display, über das sämtliche Funktionen gesteuert werden. Softwareseitig stehen über 30 lavaAI Amps zur verfügung, die mit „99,9 % Klangtreue“ beschrieben werden, ergänzt durch mehr als 40 Effekte wie Drives, Stereo-Delays, Reverbs oder Modulationen. Die Bedienung erfolgt über eine klar strukturierte grafische Oberfläche, die Amp-Rigs, Effekte, Looper und Recording-Tools wie in einem Plugin darstellt und per Gestensteuerung navigierbar macht.
Die integrierte Mini-DAW erlaubt Mehrspur-Aufnahmen über acht Spuren, während der Looper spontane Ideen ohne externe Hardware festhält. Für Spielspaß und Übeanwendungen stehen über 300 Backing Tracks und Drum Grooves bereit, samt lavaAI Stem Isolation, welche die Extraktion von Gesang, Drums, Bass und Gitarre aus bestehenden Songs ermöglicht. Ohne Zusatzkosten ist die Stem Isolation allerdings auf 10 Songs begrenzt, danach wird ein Abo benötigt.
Zudem gibt es umfangreiche Lernfunktionen mit Videolektionen, Tabs und Community-Jams. Momentan könne bis zu 112 Kurse einzeln oder in Sammlungen nachträglich erworben werden.
Das integrierte 2.1-Audiosystem mit Kohlefaser-Woofer und zwei 2″-Tweatern liefert ein vollwertiges Klangbild, während der 800-MHz-DSP für niedrige Latenz sorgt. Das Vollmetallgehäuse mit einem Gesamtgewicht von 4,5 kg und der optionale höhenverstellbare Stand runden das Gesamtkonzept ab.
Die wichtigsten Features im Überblick:
• Über 30 lavaAI Amps & Neural Modeling mit 99,9 % Klanggenauigkeit
• 40+ Effektmodule (Drives, Stereo-Delay, Reverb, Modulationen usw.)
• 300+ Backing Tracks & Drum Grooves
• 8-Spur-Looper und integrierte Mini-DAW
• lavaAI Stem Isolation (Vocals, Drums, Gitarre & Bass)
• Lerninhalte: Videolektionen, interaktive Tabs, Community-Jams
• 2.1-Audiosystem mit Woofer + 2 × 2″-Tweeter
• 800 MHz DSP-Prozessor für Echtzeit-Audio
• Bluetooth 5.0, USB-C, Streaming-Apps (YouTube, Spotify, Apple Music) & lavaCloud-Sync
• 13-Zoll-Touchdisplay & hochwertiges Vollmetall-Design
• Optionaler höhenverstellbarer Ständer (32–115 cm)
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Preis und Verfügbarkeit
LAVA Studio ist ab sofort bei Händlern verfügbar und hat eine UVP von 849,- Euro. Thomann führt das Produkt Stand jetzt leider nicht.


































Klingt wirklich gut und scheint sich auch gut zu bedienen. Allerdings haben die Hersteller 2 sehr wichtige Sachen vergessen.
1. Kein Midi Anschluss, um z.B. Delays zu syncen
2. Keinen Pedal/Controller Anschluss um z.B. Scenes zu wechseln
Also muss man alles mit der Hand bedienen. Gut das man die Hände nicht zu spielen benutzen muss…
Wahrscheinlich kann da auch irgendwann wireless Fusspedale anschliessen, aber Bluetooth sollte man lieber nicht auf der Bühne benutzen.
Das macht die ganze Sache zu einem Gimmick, der Schick neben seinem Mac Studio aussieht, aber nicht viel auf Bühnen zu suchen hat.
„über 30 lavaAI Amps zur verfügung, die mit „99,9 % Klangtreue“ beschrieben werden“
Wenn das stimmt, kann Herr Kemper seinen Laden bald dichtmachen.
@Mac Abre haha
dann gibt’s vielleicht endlich neue Viren 😉
oder ein neuer Name?
Viren haben nimmer den besten Ruf. 😂
Also wenn ich persönlich höre „99,9 Prozent Klangtreue“ dann kommt in meinem Kopf unweigerlich der Gedanke.:“Ja nee, is klar.“
Wieso bitteschön den Mund so voll nehmen und direkt unglaubwürdig erscheinen??? Is wohl klar das so ein kleiner Kasten nie so klingt wie n echter Amp.
Aber egal, wahrscheinlich zaubert AI daraus den „echten“ Sound dann im Rechner auf der Festplatte zum streamen auf youtube und spotify… LOL