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BluGuitar AMP1, Sound aus der Handtasche

Mit wachsender Begeisterung habe ich mich als Techniker und Gitarren Fan mit Verstärkern beschäftigt. Viele Jahre lang suchte ich einen bestimmten Sound. So hatte ich u.a. Verstärker in Betrieb wie einen Roland JC-120, Marshall’s aus der AVT Serie, MicroCube von Roland, Fender aus der Champ Serie, Blackar aus der TVP Seria später habe ich es versucht mit Topteilen alleine wegen dem Gewicht der Boxen Blackstar HT1R, HT5R, Orange, Blackheart,..

So hatten jede Hardware ihre Zeit wo ich mich dafür begeistert habe, wo ich dann auch wieder merkte das es nicht nur an mir liegt sondern auch an der Kombination meiner eingesetzten Komponenten.

Ende 2016 ergab es sich das Thomas Blug in einem bekannten großen Musikgeschäft in Köln seinen AMP1 vorstellen wollte. Mit einem Kollegen aus der Band sich wird zu dem kleinen Event gefahren. Zu unserer großen Überraschung waren wir mit maximal 5 weiteren Leuten vor Ort und die Vorstellung von Thomas Blug wurde eine Mischung aus eine Gitarrenlehrstunde und Einführung in sein AMP 1 Konzept. Der Sound war einfach unglaublich und ich war begeistert. Tage später habe ich den Verstärker in einem Proberaum des Geschäftes ausprobiert und die Begeisterung wich Ernüchterung, was sicher auch daran liegt das meine Spielkünste nicht annähernd an das kommen was Thomas Blug gezaubert hat. So habe ich das Projekt „AMP1“ erst einmal vergessen.

Die Suche ging also weiter. Bis.. ja bis mich der Bandkollegen noch einmal auf den AMP1 engesprochen hat. Da ich die Kozept immer noch genial fand suchte ich mir erneut einen Proberaum auf. Dieses mal aber in Ruhe mit meiner eigenen Gitarre und einer Box die meiner sehr ähnlich ist.

Ich war einfach nur platt. Das war der Sound den ich solange gesucht habe. Vielleicht war es ja auch Tagesform aber. So war die Jagd eröffnet im Internet nach einem gebrauchten AMP1… Dafür musste leider auch eine sehr schöne Fender Mexican Strat und ein weiterer Verstärker verkauft werden. Es reichte um einen AMP1 in einem sehr guten Zustand und eine BluBox zu bekommen. In Summe landete ich unter 700 Euro.

Fazit

Ich denke zum AMP1 gibt es ausreichen positive Testberichte. Ich möchte aber auch hier erwähnen das es immer eine Geschmacksache ist.  So wird jeder seine individuelle lieblings Zusammenstellung suchen müssen. Ich habe meine gefunden weil :
- Eine sehr schöne Abstimmung zwischen den Soundmöglichkeiten hat.
- So reagiert, wie es für einen Rörenverstärker sein sollte.
- Eine tolle Kombination gerade mit einer Stratocaster ist.
- Super leicht ist und auf jedes Padelboard past
- Sehr flexibel ist.
- Röhrensound ohne "Load", Zimmerlautstärke oder auf Kopfhörer ohne das die Wände wackeln.
- Ausreichend Power hat um locker einen Gig in einem Saal zu machen.
- Es ist ein Produkt von einem Profi Musiker für Musiker bzw. Endkunden. Da hat sich einer echt Gedanken über den praktischen Einsatz und über den Sound gemacht.
- Gute Handbücher und Beschreibungen
Es gibt weiter sehr gut gemachte Produkt Videos von Thomas Blug im Youtube, die einem den Einsatz erleichtern. Schade finde ich das die Erweiterung mit dem "Padelbord" Remote1 doch recht teuer ist und man an der Stelle etwas festfelegt wird.
Allerdings lassen sich auch im Zusammenspiel mit einem standard Fußschalter einige Einstellungen auch auf dem AMP1 selber  abspeichern. 
Abschließend ist es auch schön wenn man dem Hersteller Thomas Blug persönlich schreiben kann und man auch Antworten und Hilfestellungen bekommt.
Was sill man mehr... und ich bekomme immer noch "Gänsehaut" wenn ich das "Schmatzen" aus dem Lautsprecher höre.  
 

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ODJeen

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Aktuelle Kommentare

NAMM News 2018: Arturia MiniBrute 2, Analogsynthesizer

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Teufelskerl
am 16.01.2018 12:30 Uhr
Hmm... Ich hatte kein Problem mit der Stimmstabilität beim MicroBrute.

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Teufelskerl
am 16.01.2018 12:27 Uhr
Vmtl. eher nicht Ableton Link... Der hat diese Buchsen auf beiden Seiten. Evtl. kann man da ne Daisy-Chain bauen oder man kann die zu nem polyphonen System zusammenschließen. Würde mit der Positionierung der Buchsen mehr Sinn machen, als Ableton Link.

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Kyotonic AHU
am 16.01.2018 12:27 Uhr
Das ist wohl so. Eine Mother muss! :) Im Rack neben Atlantis und 0-Coast kann man damit verdammt viel Mist bauen. Da gucken der D und der SE-02 in die Soundröhre. :D

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dr noetigenfallz
am 16.01.2018 12:07 Uhr
Hier wird ja gesagt, die Verstärker würden nicht immer ans Original rankommen. Dem könnte man ja durch das Nachkaufen von Impulsantworten beikommen. In verschiedenen Foren wird dann immer wieder gesagt, dass z.B. der Kemper viel dynamischer zu spielen wäre und auch besser klingen würde. Jetzt die Frage: Wenn ich dieselben…

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Florian Anwander RED
am 16.01.2018 12:04 Uhr
Hallo Linus, Es freut mich, dass Dir das Sniplet gefällt. Die Tracks gibts auch bei Soundcloud: https://soundcloud.com/fanwander dort kannst sie herunterladen. Und ja, tatsächlich gibt es exakt diese Sequenz (allerdings mit Formant, statt Moog) in einer Veröffentlichung. Ich fürchte nur, Du wirst Dir schwer tun sie zu finden: Die habe…

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L. Lammfromm
am 16.01.2018 12:03 Uhr
@WOK Für den Netzteil-Overhead (so nenne ich das mal) gibt es im Wesentlichen zwei Gründe: a) Klang b) Langlebigkeit des Netzteils . Man kann mitunter tatsächlich bei einem gut dimensionierten Netzteil (das ist hier der Fall) gewisse positive Veränderungen der Klangeigenschaften feststellen. Gerade die bei diesem Synth so geliebten Overdrivesounds…

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amazonaman AHU
am 16.01.2018 12:01 Uhr
In Verbindung mit dem Behringer Modell D sicher ein Fettes Zugpferd!Da kann man sich ein super Modular System basteln aus 2 Herstellern! Das wird ein sehr schönes 2018.

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Dacci Pucci
am 16.01.2018 11:45 Uhr
Also ich hab in den Soundbeispielen nichts gehört, was mir Lust auf mehr macht. Klingt alles relativ dünn und brav in meinen Ohren. Ich teste ihn nochmal in real an, aber so richtig mein Fall ist die Kiste nicht.

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8-VOICE AHU
am 16.01.2018 11:37 Uhr
Heute 14:00 Uhr wissen wir was von Arturia als nächstes kommt....

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citric acid RED
am 16.01.2018 11:18 Uhr
Ja die Poti und Schalter sind sehr eng beieinander und das ist auch nicht jedermann Sache. Ich habe meinen SE02 etwas gemoddet . Ich habe bei den Drehschaltern Unterlegscheiben von Audiobuchsen unter der Potikappe gesteckt. Diese bewirken das die Schalter richtig stramm sitzen. Beim Behringer ist da die Fingerfreiheit wesentlich…

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citric acid RED
am 16.01.2018 11:13 Uhr
Kein Problem, das beantworte ich gerne. Ich habe von einem Mackie 32-8-2 Pult direkt in einen Tascam CD Record aufgenommen. Hier war kein Interface in der schleife. Habe auch nichts an den Pegeln gemacht, lediglich dann mit Wavelab in MP3 gewandelt. Hoffe das Hilft Dir. Lg

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llIIl
am 16.01.2018 11:01 Uhr
Hallo Florian, ich habe so einen schlimmen Ohrwurm von Audiobeispiel 4, irgendwie so eine Synth-Porn-Ohr-Sache, kennt man ja. ;) Kann man sich das irgendwo runterladen? Oder hast Du vielleicht den Moog mit genau dieser Sequenz und ähnlichen Klangeinstellungen (0:00 - 0:45) in einer verfügbaren Produktion verwendet? Grüße aus Frankfurt.