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Korg PA600 – Cooler Begleiter

Habe mir das Korg PA 600 als Rhythmusbegleitung zu meiner Hammond M3 und meinem Fender Rhodes bei eBay geholt.

Es hat mit seinen 360 Styles die man alle sehr gut editieren kann, genügend Rhythmen an Bord, die allesamt sehr gut klingen.

Besonders die Contemporary Styles haben es mir angetan, aber auch die zahlreichen Organstyles sind sehr gut geeignet, um mich an der Hammond zu begleiten.

Dazu nutze ich den Sequenzer, der mit seinem Quick Record Modus genau meinen Bedürfnissen entspricht. Hiermit lassen sich schnell für die gespielten Stücke Backing Sequenzen erstellen und, falls erwünscht, im Step Backing Sequence Verfahren noch weiter bearbeiten.

Außerdem kann man während einer Session die Akkordfolge eines Songs per Chord Sequencer aufnehmen und dann zum Jammen als Loop ablaufen lassen. Zu dieser aufgezeichneten Akkordfolge kann man einen beliebigen Style wählen und so ausprobieren, welcher sich zu dem jeweiligen Song am besten eignet. Die per Chord Sequencer aufgenommene Akkordfolge kann jedoch nicht gespeichert werrden. Dazu braucht man dann den oben erwähnten Sequencer Modus.

Die Funktionen werden hauptsächlich über den Touchscreen angewählt, sodass die Anzahl der Taster überschaubar bleibt.

Styleeinstellungen lassen sich als Favourite- oder User-Styles abspeichern, die Gesamteinstellung auch als Performance.

Der Performance-Speicher enthält ab Werk zahlreiche Ideengeber, durch die man schnell zu geeigneten Einstellungen findet.

Neue Styles, Midifiles etc. werden per USB-Stick geladen.
Die aufgenommenen Songs können jedoch im internen Speicher abgelegt werden.

Ich habe das PA 600 zusätzlich an zwei Studiomonitore angeschlossen, die zusammen mit den internen Speakern einen sehr guten Sound produzieren.

Die Soundpalette deckt alle von Korg bekannten Sounds sehr gut ab.

Da ich für das fast neue PA 600 lediglich 700 € bezahlt habe, bin ich mit dem für diesen Preis Gebotenen mehr als zufrieden.

Fazit

Das PA 600 bietet zu einem sehr günstigen Preis die Möglichkeit, sich mit Hilfe des Sequencers eigene Backing-Tacks zu erstellen und so auch mit einer Hammond oder einem Rhodes zu den hier gebotenen Rhythmen zu Jammen.

  1. Profilbild
    1-Mann-Band Berlin

    Ich habe ja den großen Bruder, das PA 900, da mir die Möglichkeiten des 600 doch zu wenig waren, diesen aber auch deutlich günstiger bekommen.
    Angenehm ist ja, dass wenn man selber Styles erstellt, es einen speziellen Guitar Mode dazu gibt und wenn man noch ein E-Drum Set mit MIDI-Ausgang hat, kann man locker sich die Drums selber trommeln oder trommeln lassen.
    Es gibt sogar welche, die sich das PA 600 zum Expander umgebaut haben und dann könntest Du es so machen, wie Franz Lambert, der zu seinen Hammond-Zeiten rechts von sich eine Schlagzeugmaschine hatte und heutzutage an dieser Position einen Begleitautomatik-Expander, der ihm den perfekten Sound liefert.

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FenderRhodes

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