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Live-Sets im Überblick für DJs: Sequencer

Live-Sets ohne Rechner? Mit dem passenden Sequencer ist es möglich!

13. April 2023

 

Live-Sets im Überblick für DJs: Sequenzer

In den letzten Teilen unserer Reihe zum Thema Live-Set für DJs haben wir euch nicht nur die Grundlagen und Aufbauweisen eines Live-Sets erklärt, sondern auch einige Synthesizer, Drum-Machines, Sampler und passende Audiointerfaces vorgestellt. Bislang hat sich dabei alles auf das Zusammenspiel mit einem Rechner und der Software Ableton Live bezogen, aber wie geht es eigentlich ohne eine DAW und einen Computer an sich? Um diese Frage zu beantworten, möchten wir heute auf das Thema der Sequenzer eingehen und euch zeigen, wie ihr abseits des Bildschirms nicht nur Musik machen könnt, sondern diese auch live ohne Computer performt.

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Doch was genau ist und macht ein Sequenzer?

Ein Sequenzer ist ein Gerät, das eine Abfolge von musikalischen Noten, Klängen oder Steuerbefehlen generieren und manipulieren kann. Sequenzer können eigenständige Geräte oder aber in Synthesizern oder Drum-Machines verbaut sein.

Ein prominentes Beispiel hierfür wäre zum Beispiel Rolands TR-808 oder TR-909, die über einen 16-Step-Sequenzer verfügen. Dabei wird bei der Aktivierung des Steps das ausgewählte Instrument getriggert. So ist schnell die Off-HiHat programmiert. Bei diesem Beispiel kann jedoch nicht die Tonhöhe eingegeben werden.

Bei der Roland TB-303 ist dies jedoch der Fall. So können hier auch einzelne Noten und Slides über den Sequenzer eingegeben werden.

Vorteilhaft an Sequenzer, die in den jeweiligen Geräten verbaut sind, ist die direkte Handhabung und Übersicht. So weiß man immer genau, wo welche Sequenz läuft.

Der Nachteil ist jedoch, dass eine nicht zentralisierte Handhabung von Sequenzen einen parallelen Wechsel zur nächsten Sequenz nicht einfach gestaltet. Spätestens wenn mehr als zwei Geräte im Einsatz sind und man nur zwei Hände hat, bekommt man hier also Probleme.

So gibt es also auch Geräte, die nicht über eine direkte Klangerzeugung verfügen, sondern nur die einzelnen Steuerbefehle ausgeben. Dies kann über CV oder Gate sein, wenn es in ein modulares System gehen soll oder einfach über MIDI. Dementsprechend simpel ist auch die Verkabelung. Beim Sequenzer schließen wir das MIDI-Kabel über MIDI Out an und verbinden dies mit dem MIDI In Anschluss des Synthesizers. Hierbei können wir die gewünschten Geräte auch problemlos in Reihe schalten. Sollte man also noch einen weiteren Synthesizer oder eine Drum-Machine verbinden wollen, muss man also nur den MIDI Out des ersten angeschlossenen Synthesizers mit dem MIDI In des weiteren Geräts verbinden. So weit, so gut.

Auf dem Sequencer muss man dann den jeweiligen MIDI-Kanal des anzusteuernden Gerätes auswählen und kann mit der Eingabe von Noten oder direkten Triggern beginnen.

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Die meisten Sequencer haben eine graphische Oberfläche, in der ihr eure Befehle sehen und die erstellten Sequenzen in Reihe schalten könnt. Dies ermöglicht euch, Song-Strukturen anzulegen und euch beliebig in diesen zu bewegen. Eben genau so, wie es bei Ableton Live mit den „Szenen“ möglich ist.

AKAI MPC Live 2 – Sampler oder Sequencer?

Live-Sets im Überblick für DJs: Sequenzer

Ein Sequencer, den wir euch innerhalb unserer Live-Set für DJs Reihe bereits unter einem anderen Gesichtspunkt vorgestellt haben, ist die AKAI MPC Live 2. Nicht nur als Sampler kann man dieses wunderbare Gerät einsetzen. Ein Ratschlag von uns ist jedoch folgender: Sucht euch aus, zu welchem Zweck ihr ein Gerät für euer Live-Set auswählt. Die AKAI MPC kann man sowohl als Sampler, als auch als Sequencer benutzen, wir würden euch jedoch, basierend auf unserer Erfahrung, davon abraten, das Gerät für beides gleichzeitig zu verwenden. Da man sich so zu leicht selbst ein Bein stellt und das sollte natürlich vermieden werden.

Nichtsdestotrotz ist die AKAI MPC Live 2 ein hervorragender Sequenzer. Allein ein Blick auf die Rückseite zeigt, egal ob MIDI oder CV/Gate, hier wird man fündig. Zusammen mit den tollen Swing-Funktionalitäten, für die die MPC-Reihe bekannt ist, kann man hier schnell abwechslungsreiche Sequenzen für mehrere Geräte erstellen. Zudem ist der Bildschirm der AKAI MPC Live 2 gut sortiert, sodass man auch im Eifer des Gefechts den Überblick behalten kann. Die AKAI MPC Live 2 ist mit einem Preis von 1069,- Euro sicherlich nicht günstig, aber das Gesamtpaket, was man erhält, ist schlichtweg gewaltig. Neben den Sequencer-Funktionen und dem Einsatz als Sampler wird das Gerät nach wie vor mit großartigen kostenlosen Updates unterstützt. Die MPC Live 2 funktioniert wunderbar als Standalone-Gerät, gerade durch seinen integrierten Akku und den internen Lautsprecher ist man stets flexibel. Den vollständigen Test könnt ihr hier nachlesen.

Pioneer Toraiz Squid – ein Sequenzer fürs Improvisieren

Live-Sets im Überblick für DJs: Sequenzer

Auch die Pioneer-Toraiz-Reihe haben wir euch in unserem Artikel zu Samplern vorgestellt. Heute soll es aber nicht um den SP-16, sondern um den Pioneer Toraiz Squid gehen. Dieser Multitrack-Sequencer kommt auch mit den notwendigen Anschlüssen für CV/Gate und MIDI und erinnert von seiner Oberfläche auch an eine Drum-Machine oder einen Sampler. Hier findet man aber einen vielseitig anwendbaren Sequencer, der sich nicht nur im Studio gut macht, sondern auch auf der Bühne. Neben Harmonizer- und Chord-Funktionen, mit denen auch als ungeübter Musiker schnell wohlklingende Harmonien gelingen, hat man mit dem direkten Eingriff in die Abspielrichtung ein handliches Tool für die Bühne, welches erstellte Patterns interessant und abwechslungsreich hält. Letzteres wird besonders dadurch ermöglicht, dass einzelne Sequenzen auch eine ungerade Anzahl an Steps besitzen können. Patterns können sowohl live als auch über eine Step-Eingabe ins Gerät gespeist werden. Hinzu kommt die Speed-Modulation-Sektion. Mit einer Art LFO kann hier die Abspielgeschwindigkeit innerhalb eines Patterns moduliert werden. Zusätzlich gibt es mit dem Groove-Bend noch die Möglichkeit, die Abspielgeschwindigkeit händisch direkt zu manipulieren. Ein großartiges Feature für den Einsatz im Live-Set. Die Übersicht ermöglichen zwei kleine OLED-Displays. Zwar kann man hier wichtige Informationen über Tracks, einzelne Steps und die MIDI-Kanal-Zuweisung erhalten, im Vergleich mit beispielsweise der AKAI MPC Live 2 ist dies jedoch eher unübersichtlicher. Dies muss jedoch nichts Schlechtes sein, sondern es kommt auf eure Präferenz an. Der Pioneer Toraiz Squid lädt zu improvisierten Live-Performances ein. Mit diesem Gerät kann man sich mit ein wenig Übung getrost ohne großartige Vorbereitung auf die Bühne stellen und loslegen, wobei man stets auf eine interessante Reise mitgenommen werden kann.

Wer mehr über den Pioneer Toraiz Squid lesen möchte, der findet den ausführlichen Test hier. Der Sequenzer liegt bei einem Preis von 539,- Euro.

AKAI Force

Live-Sets im Überblick für DJs: Sequenzer

Ein weiterer wunderbarer Kandidat für einen Sequencer im Live-Set ist sicherlich die AKAI Force. Die 8 x 8 Matrix erinnert ein wenig an die Ableton Live Push 2 ,auf die wir schon im zweiten Part unserer Reihe eingegangen sind. Der große Bildschirm ermöglicht natürlich eine grandiose Übersicht über das Geschehen und die Ansicht erinnert auch stark an Ableton Live. Ein wunderbares Feature für den Einsatz bei einem Live-Set ist sicherlich der Cross-Fader. Wie auch beim Elektron Octatrack MK2 können hier einzelne Spuren wahlweise zur „A“- oder „B“-Seite zugewiesen werden. Der Cross-Fader ermöglicht dann je nach Belieben einen weichen oder harten Wechsel zwischen Spuren und Sounds.

Neben CV- und Gate-Anschlussmöglichkeiten finden wir bei der AKAI Force natürlich auch MIDI-Anschlüsse wieder, allerdings auch im Miniklinke-Format. Die passenden Adapter liegen dem Lieferumfang jedoch anbei. Durch die Eingänge kann nicht nur ein Mikrofon eingespeist werden, sondern natürlich auch ein Synthesizer! Damit eignet sich das Gerät also noch mehr für den Live-Set-Einsatz. Zudem können wir natürlich auch bequem Loops importieren. In Part 2 unserer Reihe zum Thema Live-Sets für DJs haben wir euch gezeigt, wie ihr einen bestehenden Song in Stems und einzelne Szenen in Ableton Live aufteilen könnt. Besagte einzelne Clips könnt ihr selbstverständlich auch hier importieren und so schnell kann man auf den Rechner verzichten.

Die Akai Force hat noch viel mehr Funktionalitäten und wir empfehlen jedem, der sich für das Gerät interessiert, den vollständigen Testbericht auf AMAZONA.de durchzulesen. Preislich liegt die AKAI Force bei 1195,- Euro.

Elektron Octatrack MK2

Live-Sets im Überblick für DJs: Sequenzer

Ein weiterer alter Bekannter ist der Elektron Octatrack MK2. Dieser ist nicht nur als Sampler gut geeignet, sondern kann auch als Sequencer für Geräte dienen, die via MIDI angeschlossen sind. Auch hier könnt ihr mit der richtigen Vorbereitung auf einen Rechner verzichten. Ein weiterer Pluspunkt des Elektron Octatrack MK2 ist dabei, dass er vier Inputs beherbergt. So können externe Synthesizer oder Drum-Machines direkt angeschlossen werden und die Levels über den Octratrack angepasst werden. Damit bleibt euer Setup schön kompakt, aber dennoch vielseitig. Ein Vorteil dieser Kombination und der generellen Handhabung ohne Computer ist, dass ihr so auch auf ein Audiointerface verzichten könnt.

Der Elektron Octatrack MK2 ist für einen Preis von 1489,- Euro erhältlich. Wer mehr über dieses Allzweckwunder lesen möchte, dem verlinken wir hier den Testbericht auf AMAZONA.de.

Ihr seht also, mit dem richtigen Equipment kann ein Rechner gut ersetzt werden. Unserer Meinung nach sollte die Debatte, ob es nun gut oder schlecht ist, dass man einen Computer auf der Bühne benutzt, nicht geführt werden. Es gibt wunderbare Künstler mit Computer im Live-Einsatz und ohne. Am Ende geht es schlussendlich um die Musik und die Performance. Ein Auftritt ohne Rechner kann aber eine spannende Herausforderung sein und ermöglicht einem, aus bestehenden Mustern herauszubrechen. Vor allem mit einem Gerät wie dem Toraiz Squid, mit dem man sich auf eine komplett improvisierte Performance einlassen kann, zündet hierbei oft die Kreativität.

Wir hoffen, dass euch diese Übersicht inspiriert und in dem ein oder anderen den Wunsch geschürt hat, die angesprochene Herausforderung anzugehen!

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Forum
  1. Profilbild
    Anjin Sun

    Gibt es eine fachliche Begründung, den Sequencer des MPC Live nicht für den Sampler zu nutzen, außer Stolperbeine? Damit ist das Gerät weitläufig hinfällig.
    Ihr empfindet die fehlenden Einzelausgänge des Octatrack als Pluspunkt? Man soll sogar zusätzlich noch mehr einschleifen, und das drückt dann im Club? Auch kein Wort zu der mehr als fordernden Bedienung dieses Ausnahmegeräts? 🤔

    • Profilbild
      mofateam

      @Anjin Sun Wenn es für Stimming ausreichend drückt (mit imc hintendran), sollte es für mich reichen (mit OTO hintendran)…und ja, der Octatrack ist anspruchsvoll, aber kann halt auch viel.

      • Profilbild
        Anjin Sun

        @mofateam Darum habe ich bezüglich Octatrack Ausnahmegerät geschrieben! Man sollte allerdings die Nachteile in so einem Artikel bennen. Stimming`s imc (aktuell 3199€), wäre hingegen absolut nicht meine Wahl, um Kick in ein Liveset zu bringen. Da gibt es weitaus bessere Preis/Leistungsverhältnisse.

        • Profilbild
          mfk AHU

          @Anjin Sun Dass ist Quatsch, dass der Sound eines Oktatracks nicht für Liveauftritte ausreicht.
          Klar, ein Kompressor oder so dahinter kann noch mal mehr Druck erzeugen.
          Oder man fährt ein analoges Mischpult in den roten Bereich bzw. klemmt ein AH/OTO – BOUM in den Signalfluss.
          Aber bei guter Vorbereitung ist das nicht unbedingt nötig.

        • Profilbild
          martin stimming

          @Anjin Sun @anjin – ich bezweifle dass es bessere Preis/Leistungsverhältnisse als den IMC gibt, aber vielleicht, ganz vielleicht bin ich da auch voreingenommen :)

          lg

  2. Profilbild
    mofateam

    Der Informationsgehalt dieses Artikels ist ganz schön übersichtlich.
    Man kann sowohl mit einem Polyend Play als auch einem Deluge super live spielen.
    Beide Sequencer steuern externe Klangerzeuger an.

    Der Elektron Digitakt bietet neben 8 Sampletracks 8 Midispuren – reichlich also für das ansteuern von Synths etc.

    Der Elektron Digitone bietet neben den eigenen 4 polyphonen Synth-Tracks 4 weitere Midispuren, was für einige auch reichen wird.

    Alle 12 Spuren des Elektron Syntakts können wahlweise éxterne Midigeräte ansteuern.

    Dazu gibt es Sequencer wie den Torso T1 oder den Squarp Instruments Pyramid MK3, die sich perfekt für Livesets eignen.

    • Profilbild
      Anjin Sun

      @mofateam Zitat: Der Informationsgehalt dieses Artikels ist ganz schön übersichtlich.
      Für mich liest er sich wie eine Kaufanleitung ohne Hintergrund!

  3. Profilbild
    mfk AHU

    Lustig – ich wäre nie auf die Idee gekommen, etwas als „live set“ zu bezeichnen, wenn ein Rechner/ eine DAW involviert ist.
    Der Artikel ist s e h r sparsam.
    Grundsätzlich braucht es für einen Liveact nur irgendeinen Klangerzeuger und irgendeine Art Sequenzer/Lopper.
    Da reicht ein Volca Sample + kp mini.
    Oder eben etwas mehr, siehe Octave One.
    Eine moderne MPC/Force würde ich aus Stabilitätsgründen eher nicht einsetzen. Ist aber auch eher eine DAW (in einer Box), also Thema verfehlt.
    Octatrack ist tatsächlich eine Wunderwaffe und kann alles von Granularsynthese bis hin zum Abspielen endloser Tracks. Einarbeitungszeit: Endlos.

    • Profilbild
      Patzig

      @mfk Mal so die Frage: warum sollte ein Live Set nicht aus einem Rechner/DAW bestehen? Das was die MPC Familie oder die Akai Force bieten hat ja quasi den Umfang und streng genommen auch einen Rechner drin. So weit weg bist du da halt nicht mehr.

      • Profilbild
        mfk AHU

        @Patzig Kann jeder machen wie er möchte ;-)
        Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Geräten gemacht, auf denen kein embedded Windows läuft und die für den Live-Einsatz konzipiert wurden.

  4. Profilbild
    ozzardofwhizz

    der squarp pyramid sollte für live sequencing nicht übersehen werden zur zeit für mich der sequencer der wahl wird aber leider nicht mehrhergestellt
    ich hatte aber auch mit dem doepfer darktime an nem moog minitaur und ner ni maschine als drummachine tolle vollimprovisierte auftritte (und die würde ich trotz Rechner absolut als live bezeichnen)
    der digitakt darf bei mir nurnoch ferngesteuert trommeln die fehlende transponierfunktion hat mich bei den MIDI Spuren zu sehr frustriert
    man muss halt immer überlegen was man wie auf die Bühne bringen will und wie teuer es werden darf

  5. Profilbild
    Patzig

    Moin,
    danke für den Artikel und die Vergleiche.
    Was mir hier leider etwas fehlt: Die mittlere und untere Preisklasse.
    Was ist mit Sequencern im unteren oder mittleren dreistelligen Bereich? Es gibt dort viele, aber finden hier nicht viel Bühne, außer den Toraiz.

  6. Profilbild
    moinho AHU

    Der Artikel läßt mich etwas ratlos zurück.
    Zunächst wird darauf hingewiesen, daß ein Schwachpunkt des MPC ist, sowohl Sequencer als auch Sampler zu sein. Was auf die anderen Kandidaten aber auch irgendwie zutrifft.

    Umgekehrt gibts also hier keinen reinen Sequencer wie nen Squarp Hapax oder Sequentix Cirklon 2 oder so.

    Eingangs werden die alten Tx von Roland als Beispiele für Sequencer erwähnt, aber deren aktuelle Produkte finden hier auch keine Erwähnung – warum?

    Und last but not least: eine für den angegebenen Fall relevante eigenschaft der MPCs (gilt genauso für X und One, vielleicht auch für Akai Force?) ist die Unterstützung von class-compliant Audio- und MIDI-Interfaces (und USB-over-MIDI-Devices). Das entfernt nicht nur etwaige Einschränkungen (zuwenig Anschlüsse) sondern kann auch die Verkabelung stark vereinfachen, wenn zum Pult nicht Audiokabel sondern ein USB-Kabel führen.

  7. Profilbild
    HOLODECK Sven

    Schrieb fast das gleich schon in dem MPC Live /Force Artikel gerade:

    Die Force als Stemplayer?
    – nur innerhalb eines Projektes nicht zu empfehlen da Tempo nicht per Scene gespeichert werden kann
    – nur 8 Audio Tracks
    – Ladezeit von Projekten unterirdisch langsam – völlig liveuntauglich
    – Time Stretching kann man vergessen

    Die Force als MIDI Sequencer?
    – unbegrenzt viele Midispuren ist super, aber auch hier, keine Scene-Tempos
    – Ladezeit von Projekten für Live Betrieb viel zu langsam (wenn auch Plugin und Sample Spuren enthalten sind)

    Die Force als Sampler: Ja, das haut hin, kaum Kompromisse,

    Ist halt eher ein Studiogerät.

    Mein Geheimtipp: Sonicware SamplTrek – lädt superfix Projekte mit bis zu 13 Audio Spuren (10 Track,Loops mit max 8Takte jeweils und 3 Global Audio Tracks ohne Max Länge)) in okayer Ladezeit, voll MIDI steuerbar (Novation Launchpad MK3 als Remote Control für Patternauswahl, Trackmutes, Mixer und Keyboard.
    Werde ich auf der Superbooth am SA bei meinem Auftritt einsetzen.

    • Profilbild
      MCOC

      @HOLODECK Sven Dem kann ich leider nicht zustimmen: die Ladezeiten sind völlig in Ordnung. das bekomme ich mit einer DAW wie Ableton Live nie hin. Und wenn sie mal abstürzt, dann ist sie in 1 Minute wieder startbereit. Selbst bei einem MacBook brauche hierfür mindestens 2 Minuten und bis dann Ableton Live gestartet ist haben wir wieder 5 Minuten.
      Klar, acht Audiotracks sind zu wenig, lässt sich aber mit 128 Keygroups oder 128 Drumtracks wunderbar ersetzen, wenn man es braucht.

  8. Profilbild
    Aljen AHU

    Etwas breiter gefächert wäre der Artikel so sehr viel mehr wert, als er jetzt natürlich schon ist. Meine ich als seit jeher Hardware-Step-Sequencer Enthusiast (gleichzeitig als absolut Nicht-DJ)

    Am unteren Ende vermisse ich einfache, trotzdem mächtige Geräte wie den SQ-1.

    Dann gibt es gerade im Eurorack-Format mittlerweile unglaublich viele, mehr oder weniger brauchbare/abgedrehte/inspirierende Sequencer. (Ob DJs heutzutage generell Eurorack nutzen, entzieht sich freilich meiner Kenntnis.)

    Das wäre einen weiteren, ergänzenden Artikel IMHO wert. Viele Grüße

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