Günstiger Speaker mit Bluetooth & App
Bei den M-Audio BX5BT handelt es sich um günstige Nahfeldmonitore, die der Hersteller M-Audio mit eine Bluetooth-Schnittstelle und einer App-Steuerung ausgestattet hat. Die wichtigsten Informationen dazu haben wir für euch zusammengestellt.
M-Audio BX5BT
Wie bei günstigeren Multimedia-/Nahfeldmonitoren oftmals üblich, werden die M-Audio BX5BT als Pärchen verkauft. Der Hintergrund ist zum einen der technische Aufbau, denn bei den BX5BT ist nur ein Lautsprecher mit der gesamten Verstärkungstechnik ausgestattet, der zweite wird vom ersten Lautsprecher mit einem verstärkten Signal versorgt.
Der aktive Lautsprecher ist mit einem 120 W Bi-Amp-Verstärker (Class-D) ausgestattet. Dieser teilt seine Leistung wie folgt auf: 50 W für die Tieftöner, 10 W für die Hochtöner.
Beide Speaker verfügen über einen 5-Zoll-Tieftöner und einen 1-Zoll-Hochtöner. M-Audio gibt hierbei einen Frequenzbereich von 49 Hz bis 20 kHz an (bei -10 dB), der maximale Schalldruck liegt bei 109 dB. Ausgestattet sind die BX5BT dazu mit einer DSP-basierten Frequenzweiche mit Schutzschaltung sowie Burr-Brown A/D-Wandler (>120 dB SNR).
Die komplett in Schwarz gehaltenen Nahfeldmonitore bieten drei Equalizer-Modi (Flat, Hype und Custom), die auf der Frontseite umgeschaltet werden können. Zusätzlich bieten die M-Audio BX5BT Lautsprecher einen 5-Band-Equalizer sowie eine einfache Raumkorrektur, die jedoch ausschließlich über die zugehörige Studio Control App gesteuert werden können. Die App ist für iOS- und Android-Endgeräte verfügbar.
Wie eingangs bereits erwähnt, lassen sich die M-Audio BX5BT drahtlos per Bluetooth mit Signalen versorgen. M-Audio setzt hier auf den Bluetooth-Standard 5.3. Für analoge Signale bieten die BX5BT rückseitig zwei TRS-Buchsen. Dazu gesellen sich ein Lautstärkeregler, ein Power-On/Off-Schalter, die Verbindungsbuchse zum passiven Speaker und der Anschluss für das Netzkabel. Zum Lieferumfang gehören auch Isolation Pads.
Ab sofort können die BX5BT zum Preis von 189,- Euro vorbestellt werden. Die ersten Lautsprecher sollen im Januar ausgeliefert werden.


































Gibt es eine Information was genau mit dem Bluetooth-Standard 5.3 für Codecs umgesetzt sind?
Im Standard sin so wie ich verstehe SBC, AAC und als Advanced Codec LC3 umgesetzt. L3C ist gut, da geringere Latenz.
Die qualitativ höhererwertingen Codecs wie aptX / aptX HD / aptX oder LDAC sind optional und Geräte abhängig. So wäre es natürlich gut wenn der Hersteller neben der Nennung des Standards auch die unterstützten Codecs nennen würde.
Das Manko liegt aber nicht im Artikel, sondern der fehlenden Information des Herstellers, bei dem Stand jetzt ich diesen Monitor nicht auf der Webseite finde.
leider ein proprietärer Stecker für den passiven Lautsprecher.
presonus zb. hat Klassische klemmen.
man kann mich also einfach und billig ein längeres Kabel zuschneiden.
Ich hatte den Ur-Typ ohne Bluetooth, die BX-5A. Sie sind für fast alles wunderbar zu gebrauchen – außer, man möchte Songs produzieren, also eigenes Material mischen und mastern. In dem Fall würde ich eventuell andere Modelle testen, da das Verhältnis zwischen Höhen, Mitten und Bässen, insbesondere im Subbass-Bereich, meiner Ansicht nach nicht ganz ausgewogen ist. Wer also nicht auf extrem präzises (chirurgisches) Abhören angewiesen ist, kann getrost zugreifen. Ich habe meine irgendwann günstig verkauft. Inzwischen verrichten sie 800 km entfernt ihren Dienst als TV-Boxen. Für so etwas oder zum Jammen sind sie echt cool. Ach ja, und wer es nicht brutal laut und wuchtig braucht. Da fehlt es an Druck. Mit der Bunker-Homedisco wird das nix.
@Filterpad also dann eher Hifi Boxen…sollten aber Monitore sein😀
@Numitron Ich persönlich würde sie, laut meiner Erfahrung, am ehesten so beziffern. Obwohl die das, wie du richtig geschrieben, nicht sein wollen. Je nach Anspruch natürlich. Aber wenn man hochwertige HiFis hat, kann man darauf besser produzieren als bei diesen. Mich hat das irgendwann so genervt, dass ich zur Endkontrolle (der Tracks) die billigen 50€ PC-Boxen, die nur halb so groß waren inklusive Auto, bevorzugt habe. Ist selbstverständlich eine Preissache. Aber ohha Überraschung! Es gibt selbst in dieser Preislage besseres. Wirklich wahr.
@Filterpad Kann ich dir nur zustimmen. Ich hatte die auch und die Dinger sind überhaupt nicht gut zum Produzieren geeignet. Ich hatte keine Ahnung und wenig Geld also habe ich es probiert. Dann hatte ich mir Geld gespart und am Ende mir 2008 die Yamaha HS 50 geholt und die habe ich immer noch im Einsatz, das sind zwar nicht Oberklasse aber ehrlich und für das Homrecestudio im Nahfeld geeignet, Klar der Bassbereich bei den 50ern muss man mit einem Sub ergänzen, je nach Musikrichtung ist dass dann von Vorteil. Bin aber so immer zurecht gekommen.
@TBS Genau, ich habe die gleiche Vorgeschichte. Sehr spannend!