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Superbooth 26: Majella Audio Compax, Synthesizer

Verkleinerter & erweiterter Implexus

9. Mai 2026

Majella Audio Compax Synthesizer am

Majella Audio Compax ist nicht einfach nur eine vereinfachte und günstigere Version des Synthesizers Implexus, sondern hat im Vergleich zu diesem auch neue Features zu bieten.

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Majella Audio Compax – West Coast mit Sequencer

Die Majella-Synthesizer fallen optisch durch ihre halbrunden Displays um die Regler auf, die die Modulationen der entsprechenden Parameter visualisieren. Aber auch konzeptionell unterscheiden sich Implexus und Compax von vielen anderen Mono-Synths, denn sie setzen auf Elemente der West Coast-Synthese.

Im Gegensatz zum Implexus hat Compax jedoch nur einen Oszillator. Außerdem wurde auf das Filter verzichtet, weil mit dem Complex Generator und dem Folder diese Aufgabe in Grunde genommen genauso gut erfüllt werden kann. Zur Modulation gibt es zwei Hüllkurvengeneratoren und einen LFO.

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Neu am Compax ist der integrierte Sequencer, mit dem ein Muster mit bis zu acht Steps erzeugt werden kann. Die Besonderheit liegt hier in der Möglichkeit mit zwei Trigger-Reihen z. B. die beiden Hüllkurven unterschiedlich ansteuern zu können.

Majella Audio Compax Synthesizer patch

Außerdem verfügt Compax über ein Patch-Feld. Einerseits lassen sich hierüber die Elemente der Klangerzeugung mit externen CV/Gate-Signalen ansteuern. Andererseits geben Sequencer, Trigger, Hüllkurven und LFO von Compax ihre Signale aus. Zusätzlich lässt sich ein externes Audiosignal einspeisen, was etwa für einen zweiten Oszillator genutzt werden kann.

Ein genauer Liefertermin steht für den Majella Audio Compax noch nicht fest, das Gerät soll aber noch dieses Jahr erhältlich sein. Der Preis wird voraussichtlich zwischen 600,- und 700,- Euro liegen.

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Über den Autor
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der jim RED

Ich habe viele Seiten der Musikbranche und Technik kennengelernt: Handel, Vertrieb, Entwicklung, Konzeption, Produktion, Beta-Tests, Programmierung, Studioarbeit, Live-Gigs... daher betrachte ich einen Testkandidaten immer aus mehreren Blickwinkeln.

 Beats  Keys  Studio  Vintage
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  1. Profilbild
    Nvelope AHU

    So sehr – soweit zu erkennen – auf der Gerätefront die Regler und Schalter mit ‚ordentlich‘ Platz dazwischen getrennt sind: das Patchfeld ist mit seiner unübersehbaren Enge und Gedrängtheit eine klare Zumutung.
    Ein 3,5 mm-Klinkenstecker muss zwingend mit 2 etwa gegenüberliegenden Fingern gefasst (quasi eingeklemmt) werden, um ihn in eine Buchse einzustecken oder daraus herauszuziehen – DAS ist hier schlichtweg unmöglich!

    Um im Inneren des Patchfeldes Stecker herauszuziehen, muss her wohl am Kabel (wow !) gezogen werden … das Einstecken eines Steckers in eine Buchse ist eigentlich nicht möglich, ohne mit einem Fingernagel den oberen Steckerkragen in diesem Gedränge zu identifizieren und dann zu diesen nach unten zu drücken.
    So etwas nenne ich Fehlkonstruktion des Designers – ich verstehe nicht, wieso Geräte schon im (Design-)Ansatz dermaßen nutzerUNfreundlich gestaltet werden; da hätte es doch andere und deutlich übersichtlichere und anwendungsfreundlichere Möglichkeiten gegeben, die Frontplatte zu gestalten …

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      @Nvelope Ja, jetzt wo du es sagst macht deine These durchaus Sinn. Sagen wir mal so: Mein Tipp sind kurz und knapp stabile und hochwertige Patchkabel. Also nicht die the sssnake. Sorry Thomann, aber diese gehen wirklich gar nicht! Das ist zumindest nicht das erste Mal das 3er Klinkenbuchsen etwas eng zusammen sind. Ich würde eher behaupten es ist Standard. Minibrute lässt grüßen, wobei ich jetzt keinen Vergleich ziehen kann und darf. Ansonsten gefällt mir der Synthesizer richtet gut: Die LED-Anzeige und auch der Sound machen echt was her. Generell wird das Rad nicht neu erfunden, aber zumindest frisch durchdacht. Der Preis von 600€ wäre ja schon fast als günstig zu betrachten, wenn man bedenkt, dass der Implexus 1500€ kostet, was ich für dieses Gerät relativ saftig finde. Dafür bekommt man fast einen Moog Subsequent 37 oder 4 schöne Behringer Desktop-Synthesizer. Auch ein Sequential Take 5 kostet selbiges. Na dann: Een hele mooie synthesizer! (Ned.: Ein wirklich schöner Synthesizer).

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        Nvelope AHU

        @Filterpad “3er Klinkenbuchsen“ verstehe ich nicht – es ist ein äußerst vollgepacktes Patchfeld mit 4 x 5 Klinkenbuchsen – und die Buchsenmuttern sind horizontal dermaßen eng aneinander, dass da wohl kein O2-Molekül mehr reinpasst.
        Vertikal wurde noch die Buchsenbeschriftung reingepackt … aber diese ist auch nicht mehr lesbar, wenn mehr als nur einige Kabel in diesem Feld stecken!
        Diese Buchsen sollten deutlich mehr Abstand zueinander haben, damit die Stecker der Patchkabel besser erreichbar und die Beschriftung auf der Front besser lesbar ist – ODER eben an der oberen Kante der Frontplatte angebracht sein, wo man auch mit etwas größeren Wurschtgriffeln die etwas weiter voneinander entfernt legenden Stecker erreichen kann.
        Ich kann mich wirklich nicht erinnern, an einem anderen mir bekannten Synthie dermaßen eng aneinander liegende Buchsen gesehen zu haben – die horizontalen UND (noch viel mehr:) die vertikalen Zwischenräume der Buchsen des Minibrute (II) sind da deutlich größer und nutzerfreundlicher, absolut nicht mit dem Patchfeld des COMPAX zu vergleichen!
        So etwas sollte den offensichtlich ideenarmen Designern wirklich nicht abgenommen werden – die Nutzer werden sich damit herumschlagen müssen … oder die Geräte werden deswegen vielleicht nicht sehr viele Käufer finden.
        Schade, das ist für mich ein kapitaler Schwachpunkt im Design und folglich in der Nutzbarkeit, denn das Gerät halte ich – wie du auch – für recht interessant, allemal zu diesem Preis!

          • Profilbild
            Nvelope AHU

            @Viertelnote Na – deine Finger möchte ich haben !!

            Das 2. der Bilder oben – mit 9 Patchkabeln im Feld der 20 Buchsen – zeigt das Gedränge … und lässt die Schwierigkeit gut erahnen, eins der Kabel im Zentrum des Gewusels dort zu fassen und herauszuziehen . . .

            Der Hersteller hätte einfach den oben rechts stehenden Namen des Gerätes deutlich kleiner schreiben sollen . . . und dafür die Zwischenräume zwischen den Buchsen deutlich größer und nutzungsfreundlicher; ich halte das Patchfeld für misslungen weil zu klein und deswegen schwierig zu nutzen.

  2. Profilbild
    colibri.

    Den Kommentar mit dem engen Patchfeld kann ich nachvollziehen… optisch fand ich schon den Implexus schick. Aber ob dieser hier gegen eine (zumindest etwas) günstigere Seashell oder 0-Coast ankommt?

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