ANZEIGE
ANZEIGE

Manifold Research Centre Antilope, Drum Machine

Filter-Drums + Distortion & FX

27. Dezember 2025

Manifold Research Centre Antilope am

Manifold Research Centre Antilope wird vom Entwickler als „pseudo drum and dynamics machine“ beschrieben. Es handelt sich um ein Standalone-Instrument, ist aber mit Spannungen und Pegel kompatibel zu Eurorack und kann auch via MIDI-Clock sowie Reset- und Sync-Eingänge angesteuert werden.

ANZEIGE

Manifold Research Centre Antilope

Antilope besitzt mehrere Sektionen für die Klangerzeugung sowie die Generierung von Triggern.
Mit einem „pingable“ Dual-Filter werden die Basisklänge mittels Selbstoszillation erzeugt. Es lassen sich gemeinsam Cutoff, Resonance und Spread einstellen. Zwischen LPF und HPF kann überblendet werden und es gibt Attenuverter für die Steuerung über den V/Oct-Eingang (Umfang ca. vier Oktaven).

Die Ausgänge der beiden Filter gehen in die Distortion-Sektion, die über einen Feedback-Weg und einen 2-Band-EQ verfügt. Pegel und Feeback lassen sich via VCAs mit Steuerspannungen modulieren. Der Feedback-Weg kann zwischen direkter Rückeinspeisung und dem Umweg über die FX-Sektion gewählt werden.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

ANZEIGE

In der auf einem Spin FV-1 basierenden FX-Sektion gibt es sieben Algorithmen, darunter Multitap Echoes, Flanger-Delays, Pitchshifting-Delays und Reverb. Die Dry/Wet-Einstellung ist spannungssteuerbar.

Als Sequencer dient ein Trigger-Recorder, mit dem Events für drei unabhängige Kanäle aufzeichnet werden können. Da der Pattern-Recorder nicht quantisiert ist, fungieren die externen MIDI-Clock- und Eurorack-Clock-Eingänge alle vier Schritte als Reset.

Jeder Kanal verfügt über eigene CV- und Gate-Ausgänge. Diese lassen sich zwischen einer AD-Hüllkurve und einer stufenweisen CV-Sequenz umschalten. Die Verlaufsform ist von exponentiell zu logarithmisch morphbar. Mit der derzeitig Firmware lassen sich bis zu sieben Patterns speichern. Via USB-C-Port kann das Gerät mit Updates versorgt werden.

Eine berührungsempfindliche/magnetische Oberfläche ermöglicht verschiedene Arten und Kombinationen von Kreuzmodulationen zwischen den drei Kanälen.

Manifold Research Centre Antilope kann ab Anfang Januar 2026 vorbestellt werden. Der Preis beträgt 735,- Euro.

ANZEIGE
Forum
  1. Profilbild
    Nvelope AHU

    Ich frage mich bei solchen Frontplatten-Designs, was sich der Designer dabei gedacht hat – oder was er geraucht hat . . .
    Selbst wenn das Gerät – also dessen Funktion & Möglichkeiten – für mich hochinteressant wären: gäbe es nicht auch eine ’neutralisierte‘ Version mit einer farblich einfachen Frontplatte und einer gut leserlichen Beschriftung … ich würde es ganz sicher nicht kaufen!
    Da ist für mich die ‚etwas unstrukturierte‘ Anordnung der Regler, Schalter und Buchsen schon Nebensache.

    Was hat der Designer sich dabei gedacht – oder . . .

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      @Nvelope Umso stranger der Klang, umso stranger die Optik – vermutlich um den Klang auch optisch wiederzuspiegeln. So ist jedenfalls mein Eindruck und das Teil klingt definitiv verrückt. Also kein Gerät um brave, kommerzielle Klänge und Rhythmen zu erzeugen. Es ist übrigens nur die Frontplatte verrückt im Design (erinnert grob an Trickski und Snowboards), die Regler, Taster und Fader haben ein normales Standard-Design. Sie sind nur etwas schräg angeordnet. Es gab mal eine Drummachine (Name leider vergessen) mit Knöpfen wie fließende Lava. – Sah aber echt cool aus! Antilope kreiert nicht mein Klang, aber ich finde dies eine coole Maschine. Brav im Klang und Design sind doch die allermeisten Synthesizer und Drummachines. xD

      • Profilbild
        Nvelope AHU

        @Filterpad Sorry – aber so etwas schreckt mich wirklich ab; wie schon gesagt: ob das Gerät in meinen Ohren gut klingt – oder nicht.
        Nichts für mich – wie auch viele Bodentreter für Gitarren, deren Oberfläche meiner Meinung nach ebenfalls häufig durch ein Monster oder irgendeinen anderen Firlefanz verunstaltet wird … (siehe an diesem Gerät die Echse oder was ähnliches anstatt einer nutzbaren Skala um den ‚Drive‘-Knopf !)
        Ich verstehe nicht, was eine solch nutzlose und mitunter die Lesbarkeit der Beschriftungen von Reglern und Schaltern verunmöglichende Oberflächen’bemalung‘ bezwecken soll.
        Mein Anspruch an die optische Gestaltung eines Gerätes und dessen Frontplatte ist diametral anders …

        • Profilbild
          ollo AHU

          @Nvelope Bei Eurorack ist das auch so. Da bin ich eher bei Labortechnik und cleanem Look, andere sind total schrecklich unübersichtlich mit sinnloser Beschriftung und Fantasiesymbolen.

          • Profilbild
            Nvelope AHU

            @ollo Genau, das ist ja ‚die Ecke‘, aus der ich komme: Synthesizer (weswegen ich mitunter ja auch bei den Gitarreneffektgeräten nachsehe und abgestoßen bin von wildem Zeugs auf der Front, das nichts bedeutet und nur die Arbeitsfläche verhunzt).
            Ja – solche Module gibt’s zuhauf … und davon kommt mir keins in mein Rack !
            Schrecklich … nichtssagend (im Verhältnis zum Gerät und seinen Funktionen) … abstoßend … schwer oder gar nicht lesbar – ich suche nutzerfreundliches und übersichtliches Equipment.
            Siehe bei diesem Gerät den ‚Drive‘-Knopf mit diesem gewundenen Getier … oder den ‚Res‘-Knopf mit nichtssagendem Kleinzeugs drum herum … anstatt einer Skala (in irgendeiner Form), um Einstellungen leichter reproduzieren zu können.
            Wenn ich sowas sehen wollte, dann kann ich ja auch in den Zoo oder gleich in den Kongo gehen, vom Balkon springen gehen oder ’nen Joint rauchen (und davon bin ich meilenweit entfernt … vom Joint eher Lichtjahre …)!

  2. Profilbild
    ShoutingMantis

    Ich muss schon sagen, das ist mal ein interessantes Teil! Ich finde es schön wenn man im Experimental Bereich Instrumente vorgestellt bekommt die für das da sind, was wir lieben: Krach.
    Mit „traditionellen Synthis“ geht das zwar auch, aber teilweise weniger gut .
    Ich liebe das Design und vor allem die Sounds von dem Ding!

    • Profilbild
      Nvelope AHU

      @ShoutingMantis & Jeanne: Ich bewundere euch … und vor allem eure Freude an dem Design des Gerätes und Lust, damit zu arbeiten, wirklich !

      • Profilbild
        ShoutingMantis

        @Nvelope 😉Ich habe den Enner von Soma hier Zuhause stehen und habe ein „Harsh Noise Power Electronics Generator“-Modul in meinem kleinen Modular System. Über den Enner habe ich tatsächlich auch einen kleinen Bericht hier geschrieben. Sowohl das Modul als auch der Enner sind sehr speziell und ich denke mal dass auch dieses Gerät nichts ist, was für eine Breite Masse ,sondern eher für die Freunde von Experimenteller Musik konzipiert ist. Alleine die Sounds im Video sprechen da für mich Bände. Das sind diese „wundervollen“ Geräusche, die beim Zuhören körperliche Schmerzen verursachen.
        Eben eine schöne Experemtierkiste wo alles passieren kann und man nicht immer weiß, warum und wieso, aber es funktioniert halt XD
        Grüße

  3. Profilbild
    martin stimming AHU

    ich find das Gerät auch eher spannend, trotz seltsamen Layouts!

    nen auf nur vier Takte getakteter freier cv recorder (soma pulsar lässt grüßen) mit filter reso ping (die 808 bd ist meines Wissens so gemacht), analoger distortion und effekten macht, denke ich, ne Menge Spaß!

    bin mir nur nicht sicher wie vielseitig das am Ende wirklich ist.

  4. Profilbild
    Tai AHU

    Ich gehe mal davon aus, das Design soll uns sagen: ich bin anders, halte mich nicht an Konventionen. Als junger Mensch hätte es mich vielleicht beeindruckt. Als alter Mensch finde ich es seltsam.

  5. Profilbild
    Emil Erpel

    Ich finde es gut, wenn man (wie hier im doppelten Sinne) aus dem Raster ausbricht. Ich könnte mir vorstellen, dass es sogar ergonomischer und intuitiver zu bedienen ist als die meisten anderen elektronischen Klangerzeuger.
    Mir gefällt’s.

  6. Profilbild
    Akai

    Das Design ist auch nicht meines (bis auf die „Neve“ Knöppe), aber beim Klang bekomme ich instant GAS. Eigentlich sind reine Noisemaschinen so gar nicht mein Beuteschema, aber das Teil hat klanglich definitiv was. Konzept ist auch spannend. Das einzige was mich von einer spontane Preorder abhält, ist Stimmings guter Punkt bzgl. One-Trick-Pony. Obwohl ich da meine schon eine nette Varianz aus coolen Percussion und fiesem DnB Bassline Sounds auszumachen meine. Wieviel schweineteures Outboardgear gibt es im Studiobereich, dass genau EINEN Sweetspot hat und trotzdem super beliebt ist?
    Letzendlich sehe ich es auch so; je flexibler ein Gerät im Klang, desto mehr Abstriche muss man bei letzterem machen.
    Mein Fazit also: Geil, selbst mit dem Design. 😍

  7. Mehr anzeigen
Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung. Wir behalten uns die Löschung von Inhalten vor. Dies gilt insbesondere für Inhalte, die nach unserer Einschätzung gesetzliche Vorschriften oder Rechte Dritter verletzen oder Diffamierungen, Diskriminierungen, Beleidigungen, Hass, Bedrohungen, politische Inhalte oder Werbung enthalten.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
X
ANZEIGE X
ANZEIGE X