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Marktübersicht: Die besten Outdoor Gitarrenverstärker

Die besten Outdoor Amps für unterwegs

24. Mai 2022

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Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Gitarristen auf die akustische Gitarre beschränken mussten, um draußen in der freien Natur spielen zu können. Es ist ein immer geläufigeres Bild: Leute, die mit ihren E-Gitarren, in angenehmer Kulisse, draußen im Park sitzen und einen guten, bisweilen transparenten und verzerrten Gitarrensound aus transportablen Verstärkern rausblasen. Es hat seinen Reiz und ist vor allem in der gegenwärtigen Klangqualität aufgrund der Modelling-Technologie eine relativ neue Erscheinung.

Vorbei sind die Zeiten wo man sich auf den kleinen Marshall MS-2 beschränken musste, um draußen ohne Generator und Stromanschluss Amp-Sound zu haben. Zugegeben, der kleine hat durchaus seinen Reiz, aber inzwischen gibt es eine breite Auswahl von klanglich befriedigenden bis starken Outdoor Amps, die batteriebetrieben oder auf Akkubasis über mehrere Stunden mitgeführt werden können und für das sommerliche Beieinander wie gemacht sind. In dieser Marktübersicht wollen wir euch die wichtigsten Produkte nennen, die ihr auf dem Schirm haben solltet, wenn ihr eine transportable, verlässliche und klanglich gute Lösung sucht, um draußen in freier Wildbahn die Strat oder Paula erklingen zu lassen.

Die Auswahl an Features ist breit gefächert: Während viele Verstärker eingebaute Effekte wie Hall, Delay oder Modulation besitzen, sind andere mit mehreren Kanäle ausgestattet und besitzen Empfangmöglichkeiten wie Bluetooth, Kopfhörerausgang und EQ. Andere warten mit integrierten Drum-Loops auf, andere wiederum besitzen eine dazugehörige App. Einige Outdoor Verstärker vereinen sämtliche dieser Features in sich. Folgende Outdoor Amps solltest du auf dem Radar haben:

Outdoor Amps batteriebetrieben – Blackstar Fly 3

Eine kleine „Neuheit“, die mit 79 € bei dem Thema Outdoor Amps für 2022 durchaus für Aufwind sorgen dürfte: der Blackstar Fly 3 ist die Neuauflage des kleinen Blackstar Klassikers. Ein 3 Watt starker Comboverstärker, der mit der patentierten ISF-Regelung daherkommt und Gottseidank nicht völlig nackt auskommt, sondern mit einem Onboard Delay schon ein ziemliches Kaufargument mit sich bringt. Die Vorgängermodelle haben bei uns durchaus einen guten Eindruck hinterlassen und vor allem die Acoustic Version gefiel uns gut. Ein Geheimtipp, der für draußen mit ausreichend Druck und Klangtransparenz daherkommt.

 

  • Amps: 1, aber 2 Kanäle
  • Modulation: Nein
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Nein
  • Line-Eingang: Ja
  • EQ: Ja
  • App: Nein
  • Bluetooth: Nein
  • Preis: 60,- Euro

Batteriebetrieben Amps – Nux Mighty Air

Nux haben hier einen kleinen Amp auf den Markt gebracht, der eine Unmenge an Features besitzt. Darunter fallen unter anderem eine begleitende Drum-Machine, die euch beim Spielen begleiten kann sowie eine praktische App, die es erlaubt, einfach auf sämtliche Features zuzugreifen. Die Amps des Nux Mighty Air sind ebenfalls zahlreich: Fender Twin Reverb, Deluxe Reverb und Roland JC 120 für Clean, für Overdrive ein Marshall Plexi, Lead 100 und Vox AC30 und Diezel VH4 in High Gain. Eine ganze Menge also. Klanglich durchwachsen, ist diese Option jedoch eine der klanglich flexibelsten überhaupt.

Marktübersicht: Die besten Outdoor Gitarrenverstärker

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  • Amps: 8
  • Modulation: Ja
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Ja
  • EQ: Nein
  • App: Ja
  • Bluetooth: Ja
  • Preis: 169,- Euro

Outdoor Amps – Harley Benton Airborne Go

Harley Benton haben das Prinzip und die Modelling-Algorithmen des Nux Mighty Air genommen und in ein eigenes Gehäuse gepackt – vereinfacht ausgedrückt. Auch in der Bedienung sind die grundlegenden Features die gleichen: Drei Amp-Stufen von Clean über Crunch bis Distortion, kein EQ, eine verlässliche Bluetooth-Anbindung, App sowie integrierte Drum-Machine. Das gewohnte Harley Benton-Konzept also, ein bisschen günstiger als das Vorbild.

Marktübersicht: Die besten Outdoor Gitarrenverstärker

  • Amps: 8
  • Modulation: Ja
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Ja
  • EQ: Nein
  • App: Ja
  • Bluetooth: Ja
  • Preis: 140,- Euro

Verstärker für den Park und Natur – Boss Katana Air

Wenn es um die Klangqualität der batteriebetriebenen Verstärker geht, stehen in erster Linie die Algorithmen der Modelling-Architektur zueinander in Konkurrenz. Und die Boss-Algorithmen, die bei der Katana-Serie unterkamen, gehören zu den besseren. Zumindest auf Basis der Annahme, dass Outdoor Amps nicht mit super-authentischem Röhrensound daherkommen müssen, könnte man sogar in den Raum werfen, dass die Algorithmen Katana Air zu den besten überhaupt gehören. Sehr natürlich und responsiv, sehr präsent und mit vergleichsweise natürlich daherkommenden, höheren Zerrstufen. Der Katana-Air besitzt über 50 Effekte sowie eine Bluetooth Streaming Funktion, 20 Watt und einen Funk-Transmitter im Lieferumfang für ein kabelloses Spiel. In Sachen batteriebetriebene Amps ein fast konkurrenzloses Unterfangen, wie wir finden – das entsprechend auch mehr kostet.

Boss Katana Air Profilansicht

  • Amps: 5
  • Modulation: Ja
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Nein
  • Line-Eingang: Ja
  • EQ: Ja
  • App: Ja
  • Bluetooth: Ja
  • Preis: 389,- Euro

Amps für Unterwegs – Harley Benton Streetbox 60

Es geht nicht nur um das gelegentliche Beisammensein im Park oder in der Natur, bei dem die Outdoor Amps aushelfen sollen. Manchen helfen sie auch, hier und da ein bisschen Taschengeld in die Kassen zu spülen. Für Fälle wie solche ist die Harley Benton Streetbox 60 konzipiert – kein Modelling Amp, sondern ein waschechter Verstärker bzw eine Streetbox eben. Das gute Stück hat 60 Watt unter der Haube, Bluetooth-Anbindung und einen mittenbetonten, sehr satten Sound, der vielen anderen Outdoor Amps auf dieser Liste den Rang abläuft. Wohlgemerkt ist dieser Amp aber am ehesten für akustische Gitarre gedacht und somit für Singer/Songwriter, die in der Fußgängerzone auftreten, wahrscheinlich am besten geeignet.

  • Amps: 1, aber 3 Kanäle
  • Modulation: Nein
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Nein
  • Line-Eingang: Nein
  • EQ: Ja
  • App: Nein
  • Bluetooth: Ja
  • Preis: 296,- Euro

 

  • Amps: 1, aber 2 Kanäle
  • Modulation: Nein
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Nein
  • Line-Eingang: Ja
  • EQ: Ja
  • App: Nein
  • Bluetooth: Nein
  • Preis: 60,- Euro

Amps für draußen – Laney Mini

Laney hat mehrere Variationen seiner superkompakten und brauchbaren Batterieverstärker auf den Markt gebracht. Das Vorzeigemodell ist wahrscheinlich der Transistor Amp Laney Mini Lion. Die Besonderheit der Laney Mini-Serie dürfte die LSI-Anbindung sein, die mit der entsprechenden App eine größere Soundvielfalt erlaubt. Die Laney Minis klingen gut und kann auch laut – Zweikanäler und ein tatsächlich bemerkenswert gutes Tape Delay, das mit an Board ist, 3 Zoll Fullrange Speaker und zwei 3 Watt Endstufen. Breites Klangspektrum, sehr handlich und einfach schick und das ganze zu einem sehr niedrigen Preis.

  • Amps: 1, aber 2 Kanäle
  • Modulation: Nein
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Nein
  • Line-Eingang: Ja
  • EQ: Ja
  • App: Ja
  • Bluetooth: Ja
  • Preis: 82,- Euro

Gitarrenverstärker kompakt – Vox Adio

Gut, ein paar Jährchen hat er auf den Buckel. Aber der kleine Adio von Vox wartet nach wie vor mit großartigem Klang, einer breiten Fülle an Features und ordentlich Leistung auf. Vielen ist er der Übungsamp der frühen Stunde, ein Desktop-Verstärker, der sogar ein Recording-Out hat. Die Handtaschen-Optik ist nicht jedermanns Sache, aber dieser differenzierte Stereo-Sound ist unter den Batterieverstärkern eher selten. 6 AA-Batterien halten das Ding mehrere Stunden am Laufen. Am Start sind elf Amptypen, darunter Brit 800 und Vox AC30 Modelle, die allesamt mithilfe der VET-Modelling Technologie von Vox geschaffen wurden und neben starken Clean Sounds auch brauchbare Distortion-Sounds abdecken, werden ergänzt von Bluetooth- und Aux-Kompatibilität. War seiner Zeit schon ein bisschen voraus, der kleine Adio.

Vox Adio Bs Mic

 

  • Amps: 11
  • Modulation: Ja
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Nein
  • Line-Eingang: Ja
  • EQ: Ja
  • App: Ja
  • Bluetooth: Ja
  • Preis: 248,- Euro

Transportable Outdoor Amp – Yamaha THRIII

Der Yamaha THR30II W ist unseres Erachtens der beste transportable Outdoor Amp, den es zur Zeit auf dem Markt gibt – um es kurz zu machen. Das dürften viele anders sehen – die Akku-Laufzeit des Yamaha THRIII ist nicht die längste ist (mit 7-8 Stunden trotz allem gut genug) und der Amp kostet sein Geld, ist aber der bestklingende Freiluft- und Outdoor-Amp auf dieser Liste. 15 Gitarrenverstärker, 3 Bassverstärker, 30 Watt Leistung, zweifacher Klinke-Line-Ausgang, Aux, Kopfhörer-Anschluss und ein integrierter Empfänger für Funker wie den Relais G10 von Line6 – insgesamt ist das Gerät einfach mit ungemein natürlich wirkenden und responsiven Klangmodellen ausgestattet und besitzt sogar 5 Speicherplätze. Also auch wenn teuer, stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis hier.

  • Amps: 18
  • Modulation: Ja
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Nein
  • Line-Eingang: Ja
  • EQ: Ja
  • App: Ja
  • Bluetooth: Ja
  • Preis: 476,- Euro

Batteriebetriebene Verstärker – Orange Crush Mini

Den Orange Sound muss man mögen. Sowohl im kleinen oder großen Rahmen bleibt er unverkennbar. Und klar, da gibt es Abstriche – ein Rockerverb und ein Thunderverb klingen nicht gleich, aber es gibt eben diese Wiedererkennungsnote. Aufs nötigste runtergebrochen ist sie beim Orange Crush Mini, einen batteriebetriebenen, portablen Orange Amp, der mit 3 Watt arbeitet. Kaum bis keine Schnörkel – kein Delay, kein Reverb, keine Modulation. Das ist eine äußerst puristische Angelegenheit, bietet aber trotzdem das Orange-Spektrum von Clean bis krachig Distortion. Man kann eine 8 Ohm Box anschließen, aber lassen wir die Kirche im Dorf: jenseits der Zimmerlautstärke wird’s kratzig. Dennoch gehört der Orange Clean Sound zu den am meisten unterschätzten – auch beim Crush Mini. Guter Outdoor Amp zu einem nahezu lächerlichen Preis.

  • Amps: 1
  • Modulation: Nein
  • Delay/Hall: Nein
  • Drum-Machine: Nein
  • Line-Eingang: Ja
  • EQ: Nein
  • App: Nein
  • Bluetooth: Nein
  • Preis: 53,- Euro

Outdoor Amps für E-Gitarre – Roland Micro Cube GX WH

Auch die Micro Cubes von Roland eignen sich hervorragend für laue Sommernächte am See oder eine kleine Parksession. Mit 3 Watt arbeitet der Micro Cube auch recht zahm, besitzt aber 8 hochwertige Amp-Modeller und kann für 25 Stunden laufen. Praktisch hierbei sind auch die Kompatibilität mit der umfangreichen Roland App und sein geringes Gewicht. Einfach ein schniekes Gerät, das mit einer Reihe von Effekten auskommt, Hall und Delay besitzt sowie einen Kopfhöreranschluss. Hat auch ein paar Jahre auf dem Buckel und ist gewissermaßen der erste batteriebetriebene Outdoor-Amp, der den Zweiflern zeigte, was klanglich in dem Format alles möglich ist. Kein Wunder das der Mirco Cube in seinen Ausführungen bis heute noch eine ernstzunehmende Modelling-Alternative darstellt.

  • Amps: 1
  • Modulation: Ja
  • Delay/Hall: Ja
  • Drum-Machine: Nein
  • Line-Eingang: Ja
  • EQ: Nein
  • App: Ja
  • Bluetooth: Nein
  • Preis: 132,- Euro

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Forum
  1. Profilbild
    Eibensang

    So ganz hab ich nicht verstanden, was neu ist am Blackstar Fly 3 (außer offensichtlicher Design-Auffrischung). Ich nutze das Teil – zusammen mit der Zusatzbox, die einiges bringt – seit ein paar Jahren: Von den damals erhältlichen Batterie-Winzlingen war der Fly 3 der einzige Mini-Amp mit richtig gutem Clean Sound. Die Zerrstufe ist auch übungstauglich, aber clean klangen die Taschenrocker von Marshall bis Fender alle furchtbar.

    Die Batterien im Fly 3 halten echt ewig (auch wiederaufladbare, wie ich sie verwende), das optionale Netzkabel ist ein schön robuster Kaltgerätestecker. Und das an der Zweitbox fixierte Kabel zum Amp lässt sich schön einrollen ins Rückteil der Box, wo es dann auch gut hält – super gelöst.

    Der schmucke Yamaha ist noch mal um Längen und Klassen besser und vielseitiger und seinen Preis auf jeden Fall wert! (Mir war/ist er nur zu groß fürs Handgepäck in Bus und Bahn, ich brauchte was Rucksacktaugliches.) Grundsätzlich aber der Beste der oben Vorgestellten.

  2. Profilbild
    Phoenix

    …kann man natürlich auch für seinen Synthesizer für ne outdoor Session missbrauchen :)
    Mit den neuen Powerbanks, die bis zu 12V und mehr Ampeer leisten, lassen sich viele Keyboards und Synthesizer ebenfalls ohne Strom betreiben. Da haben ja viele bereits Sequenzer und Schlagzeug an Bord.
    Zusammen mit einer zweiten Person mit E-Gitarre lässt sich so kurzerhand eine kleine Band ohne Strom realisieren.

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