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Marshall DSL5 C – Sein Markenzeichen ist sein Markenzeichen.

Marshall

Und was ist das Markenzeichen eines Marshall-Amps? Klaro, verzerrt muss er klingen! Das dachten sich wohl auch die Ingenieure bei der Entwicklung des Marshall DSL5 C, dessen Sounds des Clean-Channels man wohl eher unter „ferner liefen“ verbuchen sollte. Umso mehr kracht es aber im verzerrten Kanal, dafür sorgt neben der Ultra Gain Sektion ein Tone-Shift-Funktion, mit der sich das Mittenbild des Amps detailliert bearbeiten lässt. In gemäßigteren Lautstärken hingegen kann der Deep-Schalter dem Bassbereich auf die Sprünge helfen. Auch beim Marshall DSL5 C finden wir wieder die Möglichkeit, die Leistung der Endstufe zu drosseln, hier von 5 Watt hinunter zu 1 Watt. Der entsprechende Schalter befindet sich auf der Rückseite – direkt neben den Buchsen für den Effektweg und der Stereobuchse zur Abnahme eines Recordingsignals bzw. zum Anschließen eines Kopfhörers.

Mit dem verbauten Lautsprecher muss man auskommen, einen Anschluss für eine Zusatzbox gibt es leider nicht. Wohl aber die Möglichkeit, anstelle des verbauten 10″ Celestion Speakers eine externe Box anzuschließen. Verstärkerteil und Lautsprecher sind nämlich nur über ein Klinkenkabel an der Rückseite verbunden.

Marshall Back

— Anschlussfeld auf der Rückseite —

Als sehr nützlich kann sich auch der Audio In erweisen, an den sich beliebige Soundquellen anschließen und über den internen Speaker wiedergeben lassen. Üben, Session, Recording – für Fans des Marshall-Sounds ist der Marshall DSL5 C ganz bestimmt ein heißer Kandidat!

Leistung: 1/5 Watt

Kanäle: 1

Lautsprecherbestückung: 1x 10“ Celestion

Röhrentypen: 3x ECC83 Vorstufe und 1x 12BH7 Endstufe

Klangregelung: 2x Volume und 2x Gain, Dreiband-EQ mit Bass, Middle und Treble, Schalter für Tone Shift und Deep

External Speaker Out: Nein, Emulated Record Out

Effekte: keine, Effektweg vorhanden, Fußschalter für Kanalumschaltung im Lieferumfang

Abmessungen und Gewicht: 349 x 317 x 234 mm, 7,4 kg.

Preis: 298,- Euro

 

Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Danke für diese sehr informative Übersicht. Was mich erstaunt, ist die Empfehlung des Randall als Wohnzimmer-Amp, weil man dessen Leistung ja auch nicht reduzieren kann. Ich habe zwar diesen noch nicht gespielt, aber andere 5W Amps überwinden Zimmerwände bei voller Dröhnung mühelos. Im Grunde ist das Problem der Wohnzimmer oder Bedroom-Amps, dass man für volles Brett kleiner 1W braucht und für clean mit ein bisschen Headroom mindestens 5W, besser 10-15W, so wie das bei dem Palmer und dem Laney der Fall ist. Mein Wunsch-Wohnzimmeramp hätte einen 3-stufigen Powersoak (z.B. 1/2, 1, 5 oder 1, 5, 12) für Metal, Blues, Clean, dann Effekt-Loop und Recording Out.

  2. Profilbild
    monticola

    Super Übersicht !
    Es wird schnell deutlich, daß man vor der Entscheidung Probespielen sollte. Darum braucht es hier auch keine „Hitliste“ mit Plätzen.

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