Synthrüpel als Plug-In
Martinic Prodigy – Moog Prodigy Emulation
Martinic Prodigy ist eine authentische Software-Emulation des legendären Moog-Analogsynthesizers von 1979, umgesetzt mit Martinics eigener ACE-Technologie (Advanced Circuitry Emulation). Das Plugin bildet die originale Zweioszillator-Schaltung samt Hard-Sync, Glide und Leiterfilter nach, erweitert das klassische Design aber deutlich um moderne Funktionen für aktuelle Produktionen.
- Zwei VCOs mit mehreren Wellenformen und Oktavlagen, dazu Hard-Sync, einstellbare Pulsbreite und Oszillator-Intervallkontrolle
- 24 dB/Oktave-Tiefpass-Leiterfilter mit Emphasis, Keyboard-Tracking und Drive
- Getrennte Filter- und Lautstärke-Hüllkurven (Attack, Decay/Release, Sustain)
- Suboszillator sowie rosa und weißes Rauschen
- Erweiterte Multidrive-Schaltung von dezenter Wärme bis zu kräftiger Sättigung
- Monophoner Modus, 6-Stimmen-Unisono (mit Detune und Stereo-Spread) sowie 8-stimmige Polyphonie
- Erweiterter 128-Noten-MIDI-Bereich, Velocity-Response und MPE-Pitchbend-Unterstützung
- Vintage-Federhall im Stil des Moog 905
- Integrierter 16-Step-Analog-Sequencer, wahlweise als eine 16-Step-Sequenz oder zwei parallele 8-Step-Ketten, mit Tempo-Sync, Retrigger-, Loop-, One-Shot- und Einzelschritt-Modi
- Über 300 Werkspresets
Verfügbarkeit
Martinic Prodigy steht als VST, VST3, AU, AAX und CLAP für macOS (Apple Silicon + Intel) und Windows zur Verfügung, inklusive kostenloser Testversion. Zum Marktstart gibt es das Plugin zum Einführungspreis von 34,- EUR statt regulär 68,- EUR. Ihr könnt das Plug-In auf der Webseite des Herstellers herunterladen.
Der Prodigy Software-Synthesizer auf Youtube
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monofon synthesizer ich habe
problem mit polyfonic🙂
klingt es gut so?
aber soundspeicher und preis…überlegt man
es sich nicht lange.🙂
@Viertelnote Monophon geht NIE polyphon!
Polyphon geht AUCH monophon!
😇
@CDRowell 😄ja okay! punkt ich gerne dir gebe.
@Viertelnote Danke, da bin ich ganz berührt, da ich von Dir bepunktet wurde. 🐸🍀
@CDRowell Wobei natürlich polyphon angelegte schaltungen meist viel zahmer im Headroomverhalten sind. Anders rum: würde man den Minimoog oder von mir aus den minibrute einfach polychainen, käme da kein guter polysynth raus, weil zu derbe und zu wenig Kompromissberet. Poly-Architekten sind da sehr vorsichtig, weswegen die Monopatches auch nicht so knallig kommen wie bei einem reinen Mono. Ist zumindest meine Beobachtung. Als Ausnahme höre ich da den Frap Tools Magnolia, der kann anscheinend beides richtig gut. Da spar ich aber auch schon eine Weile drauf
@Bave the Dutcher Oh! Interessant! 🤟
Danke für Deine erlebte Anregung! Da werde ich mich mal auf die LAUSCHER begeben, um die von Dir benannten Symptome zu verfolgen.🦻
Frap Tools Magnolia wirt nicht nur preislich, sondern auch optisch sehr ansprechend. Das ist ein technisches Meisterwerk, wie es scheint! ☀️
@CDRowell Der Memorymoog war damals auf dem Papier eine tolle Idee: Was kommt noch geiler als ein Minimoog? Natürlich sechs Minimoog auf einmal!
Tja, und dann zeigte sich, dass der daraus resultierende Sound für die Praxis eher *zu* mächtig war. Das SEM ist wohl das Maximum, was man noch sinnvoll „polyphonieren“ kann, und das ergibt schon einen Monstersound (OB-8, -> „Jump“).
Für mich sind charakterstarke Monos wie Minimoog, Pro One, Arp etc. die Rampensäue, die ganz vorne die Leadstimme spielen, während die Polys die wohltemperierte Begleitung geben. Ja, man kann auch mit einem Poly solieren, aber eben „wohltemperiert“.
@Bave the Dutcher Wenn ein Polysyth ein Oscillator Gain/Volume Regler und/oder Filter Drive hat erübrigt sich der Unterschied zu Monosynths, oder?
@Viertelnote Die Polyphonie-Funktion finde ich bei diesem Plugin gar nicht sooo interessant, das stimmt. Aber (!) die Unison-Funktion ist bei dem Martinic Prodigy wirklich super. Das ist eine sehr willkommene Ergänzung zum Original. Und Unison ist eben auch davon abhängig, dass man „ein paar Stimmen mehr“ an Bord hat, als nur eine. 🤷♂️
@UAP hab das auch nicht ganz beschrieben sorry.ja okay.also🙂
ich meine moog man ja eher sagt legt meßlatte sehr hoch in monofon.
ist es fast schon standart.polyfonic wie muse ich habe button zu kauf
wieder genommen klingt nicht gut.aber ich habe auch erwartung die
nicht so erfüllt werden weißt du?
aber unison wieder anders klingt hier schön hast du recht.SW.
PS: moog lp cascade klingt schlecklich für meinen ohren😴
34€? Was hat man noch vor 10 Jahren dafür bezahlt! Man könnte jeden Tag Kohle ausgeben für ein neues Plugin. Ich muss mich fast zwingen es nicht zu tun! Ich kenne tatsächlich jemand, der hat sich diesbezüglich kaum im Griff. xD Schön finde ich, dass dieses Plugin optisch wie ein fabrikneuer Prodigy ausschaut, inklusive der hässlichen Löcher in den Wheels. Übrigens bin ich froh das bei den neuen Hardware-Moogs dies abgeschaft wurde. Daran erkennt ihr auch unter anderem den Unterschied zwischen einem Vintagemoog (z.B. beim Minimoog) und einem neuen. Keine Ahnung was dieser Quatsch mit den Löchern sollte! Sieht blöd aus und ist ein Sammelpunkt bzw. regelrechtes Fülloch für Dreck! Bei einem Plugin kann das ja egal sein. – Ein toller Softwaresynthesizer für die Würdigung des legendären Prodigy. Hätte ich nicht schon diverse Moogsimulationen inklusive einem Hardwaremoog, wäre dieses Plugin ein No-Brainer! Gerade für DAW-Neulinge sehe ich hier großes Potenzial, weil günstig inkl. legendärem Sound. Als Anfänger vor ~17 Jahren hätte ich genau so etwas gebraucht!
@Filterpad Und nicht zu vergessen sind die VST-PlugIns für lau! In dieser Sparte hat sich sooo viel getan, dass man dort auch schon gute Sahnestücke erhalten kann, um ganze Produktionen zu fahren! 😃👍
Wenn man bedenkt, wie die Qualität vor 10 Jahren war, ist das heutzutage schon wirklich ein Nobrainer! 🤯
@CDRowell Ja, absolut! Selbst gute DAWs gibt es inzwischen für lau. Da hinterfragt man manchmal selber, warum man für Steinberg bezahlt! Natürlich habe ich noch keine der kostenlosen ausprobiert und kann keinen Vergleich stellen. Bei den Klangerzeugern und Effekten sieht das schon ganz anders aus. Was habe ich bezahlt für Softwaresynthesizer, die einen Klang haben wie der JP-8000 Supersaw! Bestimmt mehrere hundert Euro! Inzwischen gibt es Vital und den JE-8086 für lau. Beides mega gute Plugins. Gut für die anderen (schlecht für mich)! 🤭
@Filterpad Ich vermute, die „Löcher“ sollten eine Bühnenhilfe sein, damit man auch bei schlechter Beleuchtung mit den Fingern tasten kann, an welcher Stellung gerade das Mod-Wheel steht.
@UAP Ja, könnte sein. Ich dachte mir auch schon irgend einen Sinn muss es doch geben. An die Bühne hatte ich diesbezüglich noch gar nicht gedacht.
@Filterpad Also ich vermute mal ganz stark, dass in diesen Löchern einfach nur die Schrauben zur Befestigung der Wheels an der Achse drin sind.
@MPC-User Oder so. 😅
@MPC-User Jepp, es sind Serviceöffnungen um bei Bedarf mit einem Inbusschlüssel das Rad zu justieren oder festzuziehen. Es gab schon immer diverse Erklärungsversuche für diese Löcher. Am besten gefällt mit noch die als Halterung für Räucherstäbchen.😉
@Filterpad 34$ martin! bin ich jetzt linker engel an ohr😜damit schwach du wirst…🙂
Ich hatte seitens des Herstellers ein Vorab-„Rezensionsexemplar“ (altmodisch gesagt) des Plugins und hatte die Gelegenheit, mich mehrere Wochen mit dem Synthesizer zu beschäftigen. Mein YouTube-Video dazu folgt in Kürze.
Jedenfalls so viel: Martinic macht mit die ehrlichsten und authentisch nach analog Vintage klingenden Plugins. Da wird nix geschönt oder mit Hall-Soße zugeschüttet. Das heißt beim Prodigy auch, dass er nicht nur schön klingt. Das ist schon ein kleines Biest. Aber der macht Spaß: Sounds schrauben geht im Nullkommanix.
Martinic hat dem Prodigy eine ganze Reihe neuer Features spendiert, darunter u.a. Unison/Poly, eine getrennte Regelung von Decay und Release (auf dem Originalsynth ist das in einem Regler realisiert), Velocity, MPE-Steuerungsmöglichkeit, Step Sequencer nach analogem Roland-Vorbild, Spring-Reverb nach analogem Moog-Vorbild, zusätzlicher Oszillator, und und und. Das Coolste dabei: Diese Features bekommt man nur im „Settings“-Menü zu sehen.
D.h.: Wer das originale Prodigy-Feeling ohne „Zusatzstoffe“ will, kann auf dem grafischen Menü bleiben. Wer die Zusatzfeatures heranziehen möchte, wechselt ins „Settings“-Menü und hat coole Möglichkeiten, wie z.B. mit dem Step Sequencer das Filter anzutriggern. Das macht Laune.
Die Presetverwaltung bei Martinic ist unter den Besten, die ich kenne. Jedenfalls empfinde ich sie als sehr logisch. Die Option, „Collections“ mit eigenem Bild und Logo anzulegen, ist z.B. saucool.
@UAP Ok klingt ja alles sehr fein. Aber wo kann ich das Plugin Fenster anpassen bzw. vergrößern.?
Habe da leider nichts finden können.
Bei einer hohen Auflösung ist das dann doch sehr klein.
@MPC-User Ja, das ist etwas seltsam gelöst: Die Größe des Fensters legt man fix bei der Installation (!) fest. Du wählst während der Installationsroutine die „Customize GUI“-Funktion und im nachfolgenden Dialog z.B. 200%. Das ist die zur Verfügung stehende Möglichkeit. Es gibt keine stufenlose Lösung, z.B. Fenster mit der Maus groß ziehen oder so.
@UAP Moin danke für die Rückmeldung. Ich hatte mir die Demo installiert. Entweder gibt es da nicht die Möglichkeit, oder ich habe es übersehen😁
Also nochmal.
Etwas unglücklich das Ganze.
@UAP Als ich das im Manual las, war ich baff. Warum??? Auch die Lizenzdatei wird seltsam geladen. Da der Synth an sich gut sein soll, dürfte es doch nicht an benutzerfreundlichem Standard hinsichtlich Lizenz und Fensterbrett scheitern? Ist irgendwo wenigstens die Dimension von 100% GUI-Größe angegeben? Dann kann man rechnen… lol…
@colibri. Das Laden der Lizenzdatei war bei Martinic ja immer schon so. Ich finde das eigentlich ausgesprochen nutzerfreundlich. Man hinterlegt die Lizenzdatei in einem Ordner seiner Wahl, verlinkt ihn mit dem Plugin, und das wars. Set and forget. Hatte nie Probleme damit. Auch nicht bei Systemmigration.
@UAP Ich habe mir das mal angeschaut. Unter macOS legt das Plug-in bei der Installation eine versteckte Datei im Ordner an, in dem auch die Presets abgelegt werden. Sie heißt „.gui2x“ und ist leer. Ist sie vorhanden, lädt das Plug-in mit doppelter Größe, fehlt sie, hat es die normale Größe.
Per AppleScript kann man diese Datei flexibel anlegen und wieder löschen. Es muss dann nur einmal das Plug-in aus dem Kanalzug entfernt und wieder hinzugefügt werden, dann schaut es nach dieser Datei und lädt die passende Größe.
So kann man dann flexibel zumindest zwischen beiden Größen wechseln, ohne jedes Mal wieder das Plug-in neu installieren zu müssen. Umständlich, aber besser als nichts 🙂
Wow nochmal einen Prodigy als Plugin zu sehen hatte ich schon abgeschrieben.
Sehr schön. Das Thema Original ist damit erledigt🙂
34€ als Intro-Preis ist ja echt fair, da kann man nicht meckern.
Ich habe einen Prodigy, dessen Sound ich nach wie vor liebe. Jetzt freu ich mich sehr über ein endlich ordentlich nachgebautes Plugin, das sehr ähnlich klingt und dazu noch die komplette ADSR Hüllkurve und Polyphonie hat.
Und das alles noch zu einem sehr günstigen Einführungspreis: wunderbar!
KILLER!
Wow, der Martinic Prodigy klingt einfach extrem gut!
Man hört wirklich null, dass das ein Plugin ist.
Er hebt sich klanglich von allen anderen Analog-Emulationen ab.
Ich bin absolut begeistert!
@Noname Allerdings nur für kurze Zeit zum Preis von 34€. Ich habe auch einige Analog-Emulationen, sprich Softwaresynthesizer nach analoge Synthesizer. Dazu gehören auch Stock-Plugins wie der Retrologue 2. Krass finde ich zum Beispiel beim „Writing Room Synths“ diesen Hall, den man nicht entfernen kann! Daher habe ich mir irgendwann ein Anti-Hall Plugin zugelegt. Zuerst dachte ich es war ein Fehlkauf, weil ich es eh nie benutzen werde. Aber ich benutze es öfters als gedacht aus besagtem Grund. Viele Samples und Presets haben eine Hallfahne, die sich leider nicht entfernen läßt. Zurück zum Martinic Prodigy: Klarer Vorteil, das dieser furztrocken klingt. So kann man selber mit Effekten experimentieren. Leider habe ich nichts von dieser Firma und somit scheidet dieser wundervolle Softwaresynthesizer erst mal aus. Aber definitiv ein interessantes Teil.
@Filterpad Bei dem Preis auf alle Fälle sofort zuschlagen.