Intuives EQ-Plug-in
Mit der Mastering The Mix Serie hat Tom Frampton vor mehr als zehn Jahren ein Plug-in-Bundle gestartet, das Musikern und Produzenten dabei helfen soll, die passenden Mix-und Mastering-Entscheidungen zu treffen. Über die Jahre hinweg wurde das Portfolio ständig erweitert, zuletzt im Mai 2026, als die Serie um das Plug-in „StereoVault erweitert wurde. Mit MixVault ist ab sofort ein weiteres Plug-in der Serie erhältlich.
Mastering The Mix MixVault
Mit MixVault bringt Mastering The Mix ein Plug-in auf den Markt, das das Thema Equalizer intuitiv angehen möchte. Anstatt die Mix-Entscheidungen an einer klassischen Filterkurve festzumachen, lässt sich der Klang mit MixVault förmlich formen.
Auf einer 3D-Oberfläche, die optisch sofort an die beiden Mastering The Mix Plug-ins Bassroom und Mixroom erinnert, kann man Frequenzbereiche näher an sich heranziehen, um sie präsenter zu machen, oder weiter nach hinten schieben, um sie abzuschwächen. Dabei passt sich der virtuelle Raum dynamisch an und vermittelt hierdurch ein Bild der aktuellen Bearbeitungen.
Der Workflow ist an die anderen Mastering The Mix Plug-ins angelehnt, so dass man zunächst auswählt, ob man einen vollständigen Mix oder eine Einzelspur bearbeitet. Danach wird das Genre festgelegt und das Audiomaterial wird analysiert. Auf Basis der Analyse erstellt das Plug-in ein Preset, das als Ausgangspunkt für die weitere Bearbeitung dient.
Technisch setzt MixVault auf feste, phasenstabile Frequenzbänder, wodurch Anhebungen und Absenkungen stets sauber bleiben sollen, Transienten ihre Schärfe behalten und der Bassbereich straff bleibt – so zumindest die Aussage des Hersteller.
Mastering The Mix MixVault ist ab sofort über die Website des Herstellers erhältlich und kostet im Einführungszeitraum 40,95 Euro. Später wird das Plug-in 70,95 Euro kosten.
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Macht für 41€ einen soliden Eindruck. Das Algorithmen einen Song analysieren und daraufhin dann eine Frequenzkurve vorschlagen, kennt man ja mittlerweile schon. Immer wieder erschreckend so etwas festzustellen, denn: So schnell schreitet die digitale Technik voran! Aber es ist eine sinnvolle Sache, denn für einen einfachen Equalizer wär der aufgerufene Endpreis von 71€ fast zu saftig. Man hat ja schon mehrere Equalizer im Repertoire. Die Grafik ist außergewöhnlich, aber ich bin mir sicher, man durchschaut diese sehr schnell. Ich denke für Leute, die Mastering selber machen wollen und dafür einfaches, günstiges, aber wirkungsvolles Equipment suchen, eine gute Sache. Gefällt mir! Ich bin leider schon mit einem Mitbewerber bedient.