Mehr oder weniger Stereo für deinen Mix?
Mastering The Mix STEREOVAULT ist das neueste DAW-Plug-in von Tom Frampton. Damit erweitert er sein Portfolio an Mix-Plug-ins um ein Tool, das euch dabei helfen soll, die optimale Stereobreite für euren Track sicherzustellen.
Mastering The Mix STEREOVAULT
Produzenten verbringen oft Stunden damit, Klangfarbe und Dynamik eines Tracks aufeinander abzustimmen, verlieren das Stereobild eines Songs in diesem Zuge aber oftmals aus den Augen. Oft wird dann ein einzelner Sound oder der komplette Mix breiter gemacht, was den Gesamtklang zunächst größer wirken lässt. Diese Vorgehensweise kann aber dazu führen, dass der Bassbereich geschwächt, die Mitten des Mixes verschwimmen, Phasenprobleme auftreten etc.
Hier setzt das neue Plug-in von Mastering The Mix an, denn STEREOVAULT kann euer Audiomaterial auf Wunsch analysieren und dabei helfen, eine optimale Stereobreite zu finden. Um diese anzupassen, bietet das Plug-in diverse Bearbeitungswerkzeuge, wobei das Plug-in dabei stets auf den passenden Pegel achtet und diesen ggf. nachjustiert.
Dabei ist das Plug-in so konzipiert, dass es während des kompletten Produktionsprozesses eingesetzt werden kann. Auf einem Master-Bus bietet der Transparent-Modus laut Hersteller eine saubere, präzise Stereo-Steuerung mit Crossover-Filtern. Bei einzelnen Spuren und Stems bietet dagegen der Flexible-Modus mehr Freiheit für kreative Bearbeitung und ermöglicht unterschiedliche Layouts und Einsatzzwecke.
Für die Anpassung bietet Mastering The Mix STEREOVAULT wie gesagt eine breite Palette an Stereo-Werkzeugen: „Spread“ sorgt für eine saubere Stereoverbesserung, „Creative“ fügt Bewegung und räumlichen Charakter hinzu, „Panorama“ steuert die frequenzspezifische Platzierung, „Width“ verwaltet die Balance zwischen Mid- und Side-Signal, „Rotate“ positioniert Stereoinformationen neu und „Clean“ bietet einen transparenten Mid- oder Side-EQ für präzisere Korrekturen.
Ein zentraler Bestandteil des Plug-ins ist die bereits erwähnte „Level Match“-Funktion. Breitere oder stärker bearbeitete Klänge wirken oft besser, einfach weil sie lauter sind. STEREOVAULT beseitigt diesen „Effekt“ durch kontinuierliche Anpassungen nach der Analyse und soll so dabei helfen, die Mix-Entscheidungen auf Grundlage der tatsächlichen Stereoveränderung anstatt der Lautstärkeänderung zu treffen.
Dabei gibt der in Echtzeit arbeitende Stereo-Visualisierer sofortiges Feedback darüber, was im Frequenzspektrum geschieht. Nutzer erkennen damit sofort, ob der Tieftonbereich fokussiert bleibt, ob der Hochtonbereich zu breit wird und ob Phasenprobleme auftreten. Wie das Ganze in der Praxis funktioniert, erfahrt ihr in den zwei verlinkten Videos.
STEREOVAULT ist ab sofort zum Preis von 69,95 Euro erhältlich. Wer das Plug-in bis Ende Juni kauft, bekommt ein zweites Plug-in aus dem Portfolio des Herstellers kostenlos dazu.
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Klingt nach einem richtig guten Teil. Ich weiß bis heute noch nicht wie ich pro Spur die Stereobreite einstellen muss. Ich mache das wie vermutlich so ziemlich alles was man im Produktionsprozess einstellt, nach Gehör und Gefühl, mit der großen Hoffnung, dass es am Ende besser anstatt schlechter klingt. Sicherlich ein sehr nützliches Tool, aber ich habe gerade soeben das NI Komplete 26 Standard Update gekauft. Ich sollte jetzt nicht schon wieder etwas kaufen, auch wenn mir dieses Plugin sehr zusagt. Man könnte an solchen Tagen wie diesen wirklich kaufsüchtig werden. Allein schon das coole Zeugs in zwei Tagen auf der Superbooth 26. Z.B. der kleine Buchla namens Ziggy. Wie geil ist das denn bitte! GAS welcome.