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andreas1303 •••

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Jetzt die Gitarristen im Allgemeinen zu beschimpfen, um hier einen wo auch immer entstandenen Frust abzuladen und sich selbst ein bisschen höher zu stellen, ist allerdings noch eine Etage unter der untersten Schublade. Solche Projektionen verraten vor allem eine Menge über den Absender.
Hi Stephan, ich denke auch, dass es gekauft wird. Ist auch sicher ein solides Teil. Ich glaube allerdings auch, dass viele, die das kaufen, gar nicht wissen, wie laut 100 Watt sind. Und Anfängerbands haben ja nicht gleich so die Gigs in den Riesen-Locations. Aber vielleicht braucht man's ja als Anfängerband einfach, um im versifften Proberaum-Zentrum das unerträgliche Gedröhne der Thrash-Metal-Freaks im Nachbar-Proberaum zu überdröhnen. Viele Grüße
Habe ehrlich gesagt nie kapiert, wieso man 100 Watt Einsteiger-Amps braucht. Wer diese Leistung tatsächlich benötigt, sollte sich doch für sein dann sicher zahlreiches Publikum was Ordentliches kaufen. Und für zu Hause ist man mit einer Laney Röhre für ungefähr das gleiche Geld sicher besser bedient.
Habe doch noch eine Anmerkung zum "Genötigten": Das Problem sind m.E. nicht die Eltern, die völlig richtig die Bedeutung des Musizierens für die Entwicklung ihres Kindes erkannt haben, sondern das Problem sind die Instrumentallehrer, die übertrtieben auf "üben, üben" herumreiten, weil sie selbst nicht begriffen haben, was den Spaß an der Musik ausmacht. Das ist nämlich nicht das "Üben", sondern das "Spielen" und zwar in der wörtlichsten Bedeutung. Es heißt nicht umsonst "ein Instrument spielen", auch wenn alle nur noch ihre Instrumente "üben".
Für mich sind die Punkte 4 (Songs) und 5 (Persönlichkeit) auf Seite 3 der Schlüssel. Wobei sich der Punkt "Persönlichkeit" daraus ergibt herauszufinden, wie man mit der Musik der eigenen Persönlichkeit eine Art "Sprache" verleihen kann. Wenn man diesen Punkt einmal gefunden hat, "kriegt" man die Zuhörer immer. Ich denke aber, dass das auch ein Instrumental-Solist erreichen kann, der selbst nicht singt. Es hat damit zu tun, dass im Kopf die ganzen Zwischenschritte bei der Umsetzung von Ideen zu Musik wegfallen und die Musik ein natürliches Ausdrucksmittel wird. Zu "Songs" finde ich noch interessant, was von den Hits so übrig bleibt, wenn man sie einfach mal ganz trocken nur mit Gitarre durchsingt Das ist bei den meisten Hits nicht viel. Aber ab und zu findet man echte Perlen. Manchmal komme ich mir vor wie ein Schatzsucher. Was den Einsatz von Effekten angeht, ist es ein Riesenunterschied, ob die Effekte fehlende Substanz ausfüllen sollen oder ob man erst was Substanzielles hat, auf das dann gezielt und sparsam noch ein paar Effekte draufgesetzt werden. Das unterscheidet die "Wegwerf-Songs", die sich nach ein paar Wochen verbraucht haben von den Klassikern, die auch nach 20 Jahren noch geil sind.

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