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andreas1303 •••

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Meine neusten Kommentare

Wenn man Nahrungsmittel als Müll bezeichnet, dann lösen sie genau das in einem aus, was Müll in einem auslösen würde. Dann muss man sich nicht wundern, wenn man am Ende gar nichts mehr veträgt. Das liegt dann aber nicht an den Nahrungsmitteln, sondern an den Inhalten im Kopf. Die meisten Leute glauben, Krankheiten würden durch Bakterien übertragen. Krankheiten werden aber auch durch Ideen übertragen. Einer sagt "Nudeln sind Müll" und ein anderer glaubt das, hat aber den Konflikt, dass er eigentlich Appetit auf Nudeln hat. Schon hat er sich einen völlig überflüssigen Konflikt im Leben eingefangen: Er isst Nudeln und denkt dabei "Eigentlich ist das Müll". Und irgendwann hat er dann die gleichen Unverträglichkeiten wie der, der ihm diesen Mist eingeredet hat. Also Leute, lasst Euch guten Gewissens schmecken, worauf ihr Appetit habt. Euer Körper ist intelligenter als diese Pseudo-Wissenschaftler annehmen und weiß, was er braucht.
Ich finde es einfach unglaublich, wie der Mensch im Allgemeinen und sogenannte Wissenschaftler im Besonderen sich einbilden beurteilen zu können, ob der Mensch tierische Produkte benötigt oder nicht, weil sie ein paar Innereien vermessen haben. Jahrtausende Entwicklung in diese Richtung und Milliarden Menschen mit einem deutlichen Körperbedürfnis nach Fleisch, aber irgendwelche Pseudo-Wissenschaftler wollen es besser wissen. Dafür dass man sich einbildet, so viel zu wissen, läuft es in allen Bereichen der menschlichen Entwicklung gerade ziemlich bescheiden, finde ich. Ich habe eine vegane Bekannte, die schwanger wurde. Es war absolut beeindruckend und unglaublich, mit welcher brachialen Gewalt ihr Körper eingefordert hat, was er brauchte. Er hat konsequent diesen ganzen veganen Kram rausgekotzt, bis sie ihrem Kind zu Liebe anfing umzudenken. Inzwischen geht es ihr ganz gut in ihrer Schwangerschaft. Ihre neue Lieblingsbeschäftigung ist es allerdings auch, bei Ikea 5 Hot Dogs am Stück reinzumampfen.
Hallo Axel, ich schätze Dein musikalisches Schaffen, Deine Tests und alles, was ich von Dir als Mensch wahrnehme sehr. Meine Kommentare beziehen sich nicht auf Dein Interview. Meine Sicht auf Ernährung und auch meine Erfahrung mit meinem Körper ist aber eine völlig andere: Ich war auch mein halbes Leben lang ein Vegetarier und "gesund Esser" bis die Nahrungsunverträglichkeiten in meinem Leben ein solches Ausmaß annahmen, dass ich nahezu gar nichts mehr essen konnte. Und was ich dann erkannte, war, wie ich all diese Körperreaktionen selbst erzeugt hatte, weil ich meinem Körper jahrzehntelang die Botschaft übermittelt hatte "Dieses Nahrungsmittel ist schlecht für mich und jenes auch" usw. Und irgendwann ließ mein Körper das alles Realität werden. Bis ich im Moment der absoluten gesundheitlichen Krise dahin zurückkehrte, meinem Körper und meinem Appetit wieder zu vertrauen, anstatt nach Ideen zu essen. Seht Euch doch mal die Statistiken an, wieviele Menschen gegen alles Mögliche allergisch sind. Sie steigen rasant! Gesundheit ist ein wichtiges Gut und die falschen Ideen können krank machen. Also hört doch bitte auf, anderen Menschen ihre natürliche Lust aufs Essen zu vermiesen. Sie ist nämlich eine der wichtigsten Grundlagen eines gesunden Lebens. Viele Grüße und alles Gute für Dich
Die "Schärfe" in meinem Ton richtet sich gegen genau jenes Zitat von Marius Seifferth: "Bei uns scheint man Religion nicht so ernst zu nehmen und ignoriert deshalb auch das Gebot „Du sollst nicht töten“ – Verrückte Welt! Aber auch sehr spannend :D" Dieses Zitat finde ich super-übel und auch super-anmaßend, weil hier ein natürliches Bedürfnis wie Fleisch zu essen, mit einer extrem negativen moralischen Wertung verknüpft wird. Und tut mir Leid Wellenstrom: Aber wie ich mich ausdrücke, entscheide in gewissen gesellschaftlichen Grenzen immer noch ich selbst, auch wenn Du ja anscheinend glaubst, zu allem hier etwas zu sagen zu haben.
Ich persönlich würde nie in Abrede stellen, dass es für einzelne Menschen richtig sein kann, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Das Problem ist aber der moralische Druck, der dann auf alle anderen ausgeübt wird, die so "unmenschlich" sind, Tiere zu essen. Was viele Veganer/Vegetarier dabei gerne übersehen, ist, wie rücksichtslos sie mit sich selbst und ihrem Körper umgehen, indem sie ihm ganz natürliche Bedürfnisse versagen. Und noch was: Pflanzen sind auch Lebewesen! Wenn Ihr zum Essen nicht töten wollt, dann dürft ihr die auch nicht mehr essen. Guten Appetit!

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