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lightman ••••

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Mitglied seit: 21.01.2015

AHU Punkte: 487

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Erfahrungsberichte: 0

Ich Bin ein Deluxe-Krachmacher
Musikrichtungen Technisches aus Strom
Über mich Ich mache seit den 80ern Musik, zuerst auf Orgeln, dann auf 8bit-Computern, später 16bit-Computern und schließlich auf Synth-Hardware und habe seit Mitte der 90er Jahre diverse Platten und CDs auf den Labeln Indulge Records und Ray Gun Records (beide in Hamburg ansässig, ich selbst wohne im Norden vom Süden) veröffentlicht. Mein Studio-Setup ist zu 95% hardwarebasiert, lediglich für Aufnahmen verwende ich Reaper und als Sequenzer C-Lab Notator 3.21 auf einem Atari ST-e mit 4MB RAM, weil ich beim Sequenzen mit moderner Software immer kurz vorm Herzklabaster stehe. Zuviel Presets im Stück sind mir ein Greuel. Meine Patches und Samples sind handgemacht, fußgemalt und manchmal sogar mundgeblasen. Ebenso in den 90ern bis in die frühen 2000er habe ich unzählige kleine Livegigs in örtlichen und überregionalen Clubs absolviert. In dieser Zeit habe ich viele Freunde gewonnen, zum Beispiel diverse PA-Leute, denen ich die Hochtöner geschossen habe. Das ist allerdings nur anfangs vorgekommen, heute habe ich mich aufs Durchgerben von Tieftönern spezialisiert. Mein Lieblingsessen ist Synthsuppe mit Filterfischen und geeistem Kabelsalat. Nach erfolglosen Versuchen, meine Stücke auf BASF-Kassetten auf dem örtlichen Gemüsemarkt feilzubieten, habe ich zu YouTube gewechselt. Knete kommt dadurch nicht rein, aber dafür hört sich mein Zeug auch kaum einer an. Was will man mehr. Auf Discogs gibts weitere Infos zu meiner Wenigkeit und meinem Label Ray Gun Records, über Emails und YT-Kommentare zu meiner Musik könnte ich kotzen vor Freude. Danke fürs Lesen.
Musikalischer Status Semi-Professionell
Künstlername Lightman
Einflüsse Detroit, 80s Electric Funk, Belgische EBM, Wave, 70s Funk und Underground Disco, Nasenflöten, das Uher-Tonband meines Vaters und meine erste Heimorgel aus dem Jahr 1979.
Im Web

Soundcloud Feed

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Meine neusten Kommentare

Naja, warten wir mal ab. Es gibt ja einige Anbieter kleiner Eurorack-Gehäuse, da ist sicher eins dabei, in die der Pro reinpasst, und man kann sich auf diese Weise eine Desktopversion selbst bauen. Ich fänds jedenfalls toll, wenn MFB die kleinen Zwerge weiterleben läßt, ihr Dominion ist echt genial, aber halt wieder in einer für mich unerreichbaren Preisklasse angesiedelt. Die Zwerge dagegen waren/sind von Funktionsumfang und Preis her wie für mich gemacht.
Zumindest der LFO der Desktop-Version ist sehr schnell, geht weit rauf in den Audiobereich, das ist eines der Features des Geräts, das ich sehr mag. Über den LFO CV IN kann man ihn noch höher treiben und auch zu einer Art zweiten VCO machen.
Ich habe seit längerer Zeit einen Desktop-Nanozwerg und bin sehr zufrieden damit. Zwergenhaft ist bei dem aber nur der Name und die Maße des Geräts, der Sound ist ziemlich gewaltig, manchmal ist er kaum zu bändigen. Obwohl er sehr einfach aufgebaut ist, braucht es durchaus Umsicht beim Erstellen eines Sounds, in manchen Lagen ist der Kleine nicht so kooperativ und macht dem Bild eines knurrigen Zwerges mit Axt in der Hand alle Ehre, er kann aber auch schön klingen, selbst wenn er das nicht immer mag... ;) . Beim Pro ist u. a. das Stufenlose Überblenden der LFO-Wellenformen neu, das kann man auch per CV modulieren, hätte ich auch gern an meiner Desktop-Version. Ist es vermessen, zu fragen, ob die Frickes uns alten Fans und Nanozwerg-Bändigern der ersten Stunde die Pro-Version vielleicht auch als Desktop spendieren würden? Ich wär' dabei!
Ich habe zwei dbx 166a 19"-Kompressoren, die ich zu verschiedenen Zwecken einsetze, u. a. auch in eher sanfter Einstellung für die Summe und zum Bändigen bestimmter Sounds, besonders im mittleren und hohen Bereich. In der elektronischen Musik sind Kompressoren genauso sinnvoll und notwendig wie anderswo, wobei das natürlich immer auf die Art des zu bearbeitenden Soundbilds ankommt. Ambient-artige Arrangements brauchen höchstens mal ein klein wenig Limitierung oder "Hintergrundanhebung", den Gesamtcharakter läßt man zugunsten eines weiten, dynamischen Klangs weitgehend unangetastet. In Tracks härterer Gangart kann man mit geschickter Komprimierung den Druck deutlich erhöhen, indem man Sounds in verschiedenen Frequenzen bearbeitet und dadurch Mulmen verhindert. Zuviel des Guten macht den Mix aber flach, da klingeln beim Anhören dann nach zwei Minuten die Ohren. . Überhaupt ist die Verwendung von Kompressoren oder Kompandern ein gewisses Reizthema für manche Leute. Ich sehe die Sache eher pragmatisch, aber es soll ja Zeitgenossen geben, die in der heutzutage oft allzu beherzt verwendeten Technologie (auch in anderen Ausprägungen als "Soundverbesserer"-Plugins) den Untergang der Musik sehen... so weit gehe ich dann nicht. ;)
Ich arbeite immer noch mit Notator SL 3.21 auf Atari ST-e mit 4MB RAM und einem Yamaha CX5MII/128 (die upgedatete Version) als Soundquelle (plus ca. 20 weitere Hardware MIDI- und CV-Geräte). Notator ist meines Erachtens immer noch relevant, zumindest für mich alten Low Fi-Heini. Macht Spaß, hat geile Funktionen und tightes Timing. . MIDI verwenden wir in meinem Job (ich arbeite in der Feuerwerksbranche) übrigens auch in manchen Zündanlagen zur musiksynchronen Zündung verschiedener Großfeuerwerkskörper bei Veranstaltungen. Ich glaube, ich muß irgendwann mal meinen Atari nebst Masterkeyboard auf den Abbrennplatz schleppen, dann kann ich endlich das Feuerwerk mit der Klaviatur "spielen"!^^

Aktion