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Neven Dayvid

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Green Box: Technics WSA1 und WSA1R

am 06.05.2017 13:18 Uhr
Nicht abschrecken lassen von der allgemein negativen Beurteilung im Web. Dieser Synthesizer ermöglicht sehr nuanciert und ausdruckstarkes Spiel. Die Tastatur ist eine der besten, die man sich wünschen kann (als leichtgängige, ungewichtete Synthesizertastatur). Ich glaube, daß der Mißerfolg zum Großteil auf die Presets zurückzuführen ist...nicht daß sie durch die Bänke schlecht sind. Es sind vielmehr keine damals-trendigen (und heute peinlichen) "Tekkno"-Sounds, sondern viele zeitlose, klassische Klänge, die für sich genommen wunderschön sind: Erstklassige Streicher für Filmscoring in vielen sinnvollen Varianten, tolle Kirchenorgeln, wo es einen oft an Wendy Carlos' Bach-Neuaufnahmen erinnert - ein recht realistisches Clavinet...kurz, wenn man gerne spielt, übt, oder auch Filmscoring betreibt, ist das ein wirklich hervorragender Synthesizer, an dem man Stundenlang einfach drauflos spielen kann. Manches erinnert mich auch an die Kurzweil K 2000 Serie - weil die Sounds nicht so ätzend überkomprimiert und mit Effekten vollgesaut sind wie bei kommerziell erfolgreicheren Workstations (Hallo Korg und Roland!). Hier haben die Entwickler wohl auch an diejenigen Spieler gedacht, die filigranere, akustisch klingende Sounds mit Nuancen und großem Dynamikumfang spielen wollen. Ein richtiger Schläfer - lächerlich, daß die WSA nur 360.- Euro wert sein soll....
Hallo Theo Bloderer, und Peter Grandl! Der WASP wäre doch ein idealer Kandidat, um in China als "erschwinglicher Analoger" à la Tyrell-Konzeptstudie geklont zu werden - und das in echter Hardware! Bei so einem Klang würde sich der doch auch verkaufen - siehe die vielen Foren (samt Modifikationen etc) zum Korg Monotron. Nur als Idee, beste Grüße
Ich arbeite zwar auch lieber mit analoger Hardware, kann aber durchaus auch Softsynths viel abgewinnen. Was wir m.E. nicht mehr brauchen, ist die 1 zu 1 Umsetzung von Klassikern wie dem Jupiter-8. Als VST Oberfläche ist sein Design wirklich nicht übersichtlich, die winzigen Potis sind schwer zu treffen, und ich bevorzuge eine etwas abstraktere und logischere Oberfläche wie z.B. bei Absynth. Die sklavische grafische Nachäffung der alten Panele macht wirklich keinen Spaß. Ich denke, Instrumente sind dann gelungen - und haben die Chance zum Klassiker zu werden, wenn Ausdrucksmöglichkeiten und Zugriff eine harmonische Einheit bilden. Das erklärt die Beliebtheit eines Juno-6, das ist aber auch der Grund, warum ich mich auch gerne mit manchen "modernen/nicht-emulierenden" Softsynths beschäftige, mir aber bei den Arturia-Instrumenten immer die Geduld fehlt. Das ist dann auch ein wichtigerer Aspekt, als die Frage, ob der Klang zu 78 oder 84,5 % an das Original heranreicht...
na ich meinte lediglich das selbereinsetzen des nachrüstkits. finde ich einfach überraschend bei dem recht hohen preis. aber ich werde ihn mir gerne mal bei schneiders laden anschauen. sicher ein schönes teil.

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