AMAZONA.de

polyaural ••••

Profilbild von polyaural

Mitglied seit: 01.04.2009

AHU Punkte: 678

Kommentare: 230

Erfahrungsberichte: 4

42369 Wuppertal

Ich BinKeyboarder
MusikrichtungenElectronic, Ambient, Berliner Schule
Musikalischer StatusHobby
KünstlernamePOLYAURAL
Meine BandsPolyaural
EinflüsseBerliner Schule
Im Web

Soundcloud Feed

Meine neusten Kommentare

Ich bin kein Oligarch, oder „Schaich“. Das ich den COTK bekommen konnte ist für mich ein großartiges Glück. Ich spiele seit 1981 auf Synthesizern. Ich habe immer die günstigsten Teile gekauft. . Der erste „richtige“ Synthesizer war für mich der JX-8P. Er hat mir gezeigt das es Geräte gibt, die sich deutlich von den anderen Unterscheiden. Und damit meine ich nicht das Feature-Set. Damit meine ich gute Abstimmung, gute Komponenten, lebendige VCOs, charaktervoll färbende Filter, und vor allem ein breites Spektrum an guten Klängen. Es geht um Leidenschaft und Liebe zum Detail. Und der JX-8P ist da sicher kein Paradebeispiel. . Seit dem versuche ich lieber einen guten Synthesizer zu bekommen, als eine schöne Sammlung von Geräten die nach den eiskalten Prinzipien der Betriebswirtschaft designt und gefertigt wurden. . Den Unterschied erkennt nicht jeder. Aber ich wünschte die Fraktion der „da bezahlt man nur den Namen“- Sagern, oder den „das ist was für Menschen die zu viel Geld haben“-Behauptern würden anerkennen das sie die Wahrheit möglicherweise *nicht* gepachtet haben. . Genau so wie einige Analog-Hipster mal anerkennen sollten, das ihr „reiner, analog Klang“ im Gesamt-Höreindruck als mp3 kaum von einem Plugin unterscheidbar ist. . Aber sobald man live spielt kann kaum jemand den Vorsprung ignorieren. Da bin ich mir sicher.
Der *Bau* dauert mehrere Wochen, inkl. Abgleich. . „Each synthesizer took weeks of patient, steady crafting to complete, but the payoff would be rich.“ . Die Geräte sind limitiert um die Bauteilbevorratung zu sparen. Man plant wie viele man verkaufen kann, und bestellt die Charge, baut die Teile und gut ist. Etwas Reserve für Reparaturen, Kein Thema. . Der IIIp – wie überhaupt alle 5U-Modelle – sind nicht für die Behringer-Kundschaft. Das ist kein Massenmarkt-Instrument. Es lohnt sich nicht dafür eine Produktion einzurichten um dann 50 die Woche zu verkaufen. Auch nicht bei einem Drittel des Preises. Dann lieber die Manufaktur-Variante. Ein Top-Gerät in Handarbeit zusammendengeln und ohne Zeitdruck über mehrer Wochen entstehen lassen. Wer kann sich das schon erlauben? Wer ein Preisdruck-Gerät will hat mit Mother & Co mehr als man für den Preis erwarten kann. . Warum regen sich eigentlich alle über diese Top-Geräte auf? Muss doch keiner kaufen! Vor allem nicht wenn er der Meinung ist, das ein Plugin oder ein Neutron den Sound genau so gut hinbekommt. Es gibt Menschen die das anders sehen. Na und? . Ich habe ein COTK Synthesizer 15, und das Teil schlägt alles was ich jemals gehört habe. Darum werfe ich meinen Mopho nicht weg. Entweder man hört den Unterschied, oder eben nicht. Die Dinger gehören auf die Bühne, da gehen die richtig ab …

Top News: Behringer VC340, Vocoder

am 13.02.2018 10:49 Uhr
„Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen.“ —Honoré de Balzac . Zitat im Vortitel von „Der Pate“ von Mario Puzo. . Ist Uli der Pate? Und Behringer die Mafia? . Sicher nicht. Aber „Ethik ist geschäftsschädigend. Das finde ich grauenhaft.“ sagt der Vermögensforscher Thomas Druyen in einem Interview mit der Zeit. . Am Ende aller Diskussion bleiben die Regeln deren Einhaltung wir einklagen können. Und ob das was nützt oder nicht ist völlig offen. Einen Anspruch auf Gerechtigkeit jedenfalls gibt es nicht. Ob das gut ist oder schlecht ist dabei unerheblich. Es ist — nur das zählt.
NAMM Show 2018 bei AMAZONA.DE

Aktion