Vintage-Sounds for free
Der Synthesizerexperte Eric Frampton hat für den polyphonen Synthesizer Moog Muse die 100 Factory-Presets des Memorymoog nachprogrammiert. Moog stellt die Preset Collection allen Muse-Besitzern kostenlos zur Verfügung.
Memorymoog-Presets für Moog Muse
Mit dem Muse brachte Moog nach langer Zeit wieder einen polyphonen Analogsynthesizer, der im Vergleich zum One oder eben auch dem altehrwürdigen Memorymoog erschwinglich ist. Obwohl sich die Synthesestruktur des Muse von dem Vintage-Synthesizer unterscheidet, beschloss Eric Frampton, einer der Sounddesigner der Factory-Presets von Muse, dass es sinnvolles Projekt wäre, alle originalen Presets des Klassikers auf dem Muse nachzubilden. Frampton spielt selbst seit 35 Jahren einen Memorymoog.
Obwohl aufgrund unterschiedlicher Stimmenarchitekturen leichte Abweichungen zu bemerken sind, klingen die Presets laut Moog dem Original sehr ähnlich. Dafür wurde extra ein Vergleichsvideo erstellt.
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Darüber hinaus gibt es für jedes Preset eine zweite Version, die die erweiterten Funktionen des Moog Muse nutzt, darunter Anschlagdynamik, Aftertouch, Makro-Regler, Effekte und zusätzliche Modulation. Somit hat der Anwender die Wahl zwischen originalgetreuen und modernen Versionen der Presets.
Unseren Testbericht des Moog Muse könnt ihr unter diesem Link nachlesen. Und natürlich haben wir auch eine Vintage-Story zum Memorymoog für euch.
































Trotz der Mühe, die sie sich gegeben haben, die beiden möglichst ähnlich klingen zu lassen klingen sie m.E. leider deutlich verschieden, und der Moog Muse, der für sich genommen einen ganz ordentlichen Sound hat, hat leider nur begrenzt von dem cremig-fetten klassischen Moog Charakter. Er klingt immer etwas dünner/hohler/schriller. Das wird trotz 24Db Filter mehrmals ähnlich deutlich wie beim Vergleich 3:41 mit 3:51.
Trotzdem gut, dass der Muse Klangfutter bekommt.
@defrigge Ist auch beim Messenger so. Finde ich aber für moderne Produktionen mit DAW und Co. nicht zwingend nachteilig. Wer den Klang möglichst smooth haben möchte, der muss halt zu einem anderen Moog greifen. Der Subsequent37 hat zum Beispiel einen echt sahnigen Sound. Ich habe das Vergleichsvideo nicht angeschaut, aber interessant das du das festgestellt hast und ja: Soundfutter ist immer gut. Ob das jetzt 1 zu 1 authentisch wie der Memory klingt, who cares!
@Filterpad Ich habe mir das Video bis zum Ende angeschaut und denke es steht unentschieden. Beide Synths haben ihre Stärken und Schwächen. Der Muse ist kein schlechter Polysynth und ich war beim Erscheinen fast in Versuchung gewesen. Aber irgendwie klang er mir dann doch nicht Vintage genug. Aber er steht immer noch auf meiner Liste. Traditionell sind die Stärken von Moog eben Monosynths und ich möchte meinen Matriarch und den Source nicht missen. Polyphon tendiere ich schon immer zu Oberheim, das ist einfach eine Klasse für sich.😉
@MadMac Einen dritten Moog? Dann doch lieber den Oberheim oder gar einen Leviasynth als Kontrast.
@Filterpad Klar, mit Moog und auch Oberheim bin ich eigentlich gut versorgt. Aber mal schauen ob es UB noch fertig bringt, in den nächsten 10 Jahren den DS80 oder den Pro16 herauszubringen. Nein, ich denke, die kommen noch dieses Jahr. Ja, ganz sicher! 😉
@defrigge bei den polys ist ja das Problem, mehrstimmig muss es passen also wird etwas verändert. siehe behringer poly d. viele finden den model d fetter. der musste eben modifiziert werden um genug headroom für den paraphonen Modus zu haben.
Moog ist ja hauptsächlich für die monos bekannt. gab erst wenige Polyphone Moogs.
deswegen wird immer mit dem minimoog verglichen.