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Mesa Boogie California Tweed 6v6 2:20

Mesa Boogie California Tweed 6v6 2:20

14. Juli 2022

Ich nenne den Mesa Boogie Triple Crown 50 gut und gerne meinen Go-To-Amp. Vergleichbar mit dem California Tweed ist der Metal-Tausendsassa nicht, aber auch der Tweed kann ordentlich Rumms entfalten. Die neue MESA/Boogie California Tweed 6V6 2:20 Serie steht genau dafür – einen ultrawarmen, druckvollen Tweed, ausgestattet mit zeitgemäßen Features.

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MESA/Boogie California Tweed 6V6 2:20

Warmer US-Sound von Boogie ist halt einfach eine Bank, Punkt. In dieser neuen Serie gibt es ein Topteil, einen kleinen 1×10 und einen 1×12 Combo. Und sehr erfreulich bei dem Ganzen – mithilfe eines Attenuators können die Amps von 20 auf 10 und 1 Watt gedrosselt werden über einen Kippschalter. Dadurch ergeben sich vielseitige Einsatzmöglichkeiten für die 6V6 Serie – Bühne, Studio, oder Proberaum.

Der Name rührt natürlich nicht von ungefähr: 6v6 Röhren in der Endstufe sorgen für ordentlich Druck und werden mit ganzen fünf 12AX7 und eine 12AT7 Röhre kombiniert. Der charakteristische California-Tweed-Sound resultiert in einem nicht unerheblichem Maße von den Siliziumdioden, die ebenfalls zum Einsatz kommen. Insgesamt ist die ganze Aufmachung hier traditionell und eher Richtung Vintage angedacht – so wie es sich beim Thema Tweed gehört. Hier muss das Rad ja wirklich nicht neu erfunden werden. Und als ob das Vintage-Thema bei den Röhren und Dioden nicht genug präsent wäre, spendiert Boogie noch einen integrierten Federhall obendrauf. Feinster Spring Reverb also, der dem Vintage Sound nochmal die nötige Würze gibt. Selbstverständlich aber gibt es auch eine Effektschleife, mit dem ihr euren Chorus oder Flanger einschleifen könnt. Also, fassen wir zusammen: Mächtige Röhrenpower, Attenuator, FX-Loop, Spring-Reverb – kann was!

Beim Aufbau und EQ erwarten einen keine Überraschungen: Da gibt es ein 3-Band-EQ, den Gain, Master, den Regler für Presence und natürlich auch den für Reverb. An der Front sieht man auch die zwei Eingänge – Normal und Low. Die Combos sind übrigens mit Jensen Blackbird Alnico 40 Speakern ausgestattet. Kleiner Tipp? Unbedingt mal einen Germanium Fuzz vor einen Boogie Tweed schalten – gibt kaum einen schärferen und krachigeren Sound.

Preis und Marktstart für Mesa Boogie Tweed

Gut, billig ist das alles natürlich nicht. Die MESA/Boogie California Tweed 6V6 2:20 Verstärker kosten. Das Topteil kostet 1849 USD, der 1×10 Combo 1999 USD und der 1×12″ Combo 2099 USD. Aber schön, dass Mesa Boogie nicht nur ausschließlich und blind die Metal-Fans ihres Sounds bedient, sondern die eigenen Wurzeln stets im Blick hat. Holen wir uns definitiv ins Haus, so schnell wie möglich.

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Forum
  1. Profilbild
    monoman

    Vielen Dank für die Info. Mich würde mal ein Test des VHT AV-D-50H Top interessieren!

  2. Profilbild
    OscSync

    Ja, Mesas kosten Geld, aber sie bestechen allgemein durch hochwertige Komponenten und Verarbeitung, und das frei von preistreibendem Voodoo-Marketing zu vergleichsweise Schaltungen, wie man es zum Teil bei anderen höherpreisigen Herstellern sieht, insbesondere aus der Boutique-Ecke. Und Mesas haben in der Regel einen recht konstant hohen Wiederverkaufswert.
    Der California Tweed ist sicher ein schöner Amp, allerdings zeichnet sich bei Mesa auch in den letzten Jahren eine etwas deutlichere Vereinfachung und „Schubladisierung“ des Portfolios ab. Früher hat man einen Mark gekauft und wusste, das man damit allen Lebenslagen gerecht wird (von ganz frühen Iterationen mal abgesehen). Amps wurden weniger auf Genres zugeschneidert. Klar, der Rectifier war von Anfang an der laute Rüpel im Programm, aber auch diesen hat man in diversen Inkarnationen auch bei Pop-, Blues- und Jazz-Acts gesehen. Zudem scheinen die neueren Amps ärmer an den kleinen Mesa-typischen Details zu sein, die Mesas einerseits den Ruf komplizierter Bedienung eingebracht haben, andererseits aber eben für die eine oder andere Nuance und überraschende Sounds gut waren. Zum Beispiel haben der neue Badlander-Recto und die Filmore-Amps identische Kanäle. Das gab es beim Ur-Recto auch schon, da waren aber Presence und Negative Feedback anders, und das macht den Unterschied zwischen varientenreich und konventionell…..

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