Test: Mixed in Key, DJ-Software

28. August 2014

Harmonie auf dem Dancefloor

Die meisten DJs sind keine Musiker: Das weiß auch Yakov Vorobyev und hat deshalb eine Software geschaffen, die es DJs ermöglicht, auch ohne musikalisch-geschultes Gehör harmonische Übergänge zu schaffen. Das Ganze funktioniert über eine vereinfachte Form des Quintenzirkels, Camelot Wheel genannt. Mixed in Key bedient sich des Prinzips des Camelot Wheels, um Songs zu analysieren und deren Energielevel zu messen. Mit diesen Informationen lassen sich harmonische Übergänge zaubern, die für das Ohr meist wesentlich angenehmer sind als herkömmliche. Wer bis jetzt noch nichts über Harmonic Mixing gehört hat, kann sich HIER den Workshop genauer ansehen.

Mittlerweile ist die Software bei Version 6.1 angelangt und hat dementsprechend auch einige neue Funktionen spendiert bekommen. Welche das sind und für wen die Software sonst noch interessant ist, lest ihr im folgenden Test.

Überblick

Auf den ersten Blick hat sich erst einmal nicht viel verändert. Unter „Analyze Songs“ lassen sich nach wie vor Songs hinzufügen, deren Tonarten bestimmt werden sollen. Allerdings geht das mittlerweile etwas komfortabler von der Hand. So kann man beispielsweise entweder einzelne Dateien oder ganze Ordner auswählen, wobei beides ebenfalls per Drag & Drop funktioniert. Außerdem hat man nun die Möglichkeit, Songs aus der iTunes Bibliothek zu importieren. Hierbei lässt das Programm einem die Wahl, ob bspw. die ganze Mediathek hinzugefügt werden soll oder nur einzelne Wiedergabelisten. Sehr praktisch, vor allem für Leute, die ihre Bibliothek gerne aufgeräumt und organisiert haben.

Mixed in Key

Mixed in Key

Energie!

Wird ein Song geladen, wird nicht nur dessen Tonart sehr treffsicher bestimmt, auch Tempo und Energielevel werden analysiert. Die Skala des Energielevels geht von 1 bis 10 und soll helfen, seinem Set eine gewisse Tiefe zu verleihen und es spannend zu halten. Wie zu erwarten, bekommen energiegeladene Club-Hymnen höhere Zahlen als Chillout oder Downbeat Tracks. Die Geschwindigkeit spielt hier zwar eine Rolle, ist aber nicht das einzige Kriterium. Es wird meist empfohlen, ein abendfüllendes Set mit Songs zu beginnen, die einen niedrigeren Energielevel haben und diesen dann kontinuierlich zu steigern.

Forum
  1. Profilbild
    keksww

    Schade ist nur, das man für jedes Update der Software und auch für Zusatzfunktionen wie das beschriebene MashUp zusätzlich bezahlen muss. Das ist nun mal so gar nicht Kunden- und Nutzerfreundlich… :(

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