Kompakter Controller mit 16 Encoder
Nachdem wir euch kürzlich die beiden Controller Electra One Mini und OXI E16 vorgestellt haben, folgt mit Modern MIDI Timepod gleich der nächste MIDI-Controller. Die wichtigsten Informationen dazu haben wir euch in dieser News zusammengestellt.
Modern MIDI Timepod
Beim Modern MIDI Timepod handelt es sich um einen kompakten Controller mit 16 Endlos-Drehreglern, die laut Hersteller eine Auflösung von 1.024 Schritten haben. Gegenüber dem MIDI-Standard von 128 Schritten ist das eine deutliche Erweiterung. Alle Drehregler des Controllers sind berührungsempfindlich und unterstützten nativ auch 14 Bit MIDI-CC-Daten.
Nicht nur für eine bessere Optik verfügen die Drehregler über einen LED-Ring. Hierüber sind aktuelle Parameterstände stets ablesbar, was in der Praxis zu einer größeren Übersichtlichkeit führt. Direkt zugänglich sind 16 Regler-Konfigurationen, weitere können intern in acht Bänken zu je 16 Speicherplätzen abgelegt werden.
Besonders interessant erscheint das Snapshot-System, mit dem man zwischen Parameterzuständen morphen kann. Pro Bank lassen sich acht Snapshots mit jeweils drei verschiedenen Morph-Modi speichern. Einer der Modi ist der Automatik-Modus, der von einem zum nächsten Snapshop automatisch überblendet.
Anschlussseitig verfügt der Modern MIDI Timepod über einen USB-C-Anschluss, der zur MIDI-Datenübertragung und Stromzufuhr genutzt werden. Dazu gibt es jeweils einen TRS-MIDI-Ein- und Ausgang, so dass der Modern MIDI Timepod auch mit MIDI-Hardware eingesetzt werden kann. Über die zugehörige Companion Desktop-App lässt sich der Controller einstellen und programmieren. Die Maße des Controllers belaufen sich auf 17,8 x 15,2 x 3,8 cm.
Ab Januar 2026 werden die ersten Timepod Controller ausgeliefert. Sie werden laut Hersteller von Hand in Las Vegas zusammengebaut und kosten während der derzeit laufenden Pre-Order-Phase 347,95 Euro (plus Steuer & Versand).



































Preislich schon recht hoch angesetzt.. Mit Steuern und Versand ist man da wahrscheinlich bei mindestens 450 Euro…
Die Anzeige finde ich gar nicht so schlecht. Kommt natürlich drauf an, wie die aufgelöst ist.
Apropos Auflösung. Wenn MIDI lediglich 128 Schritte „weitergibt“, hat man dann überhaupt einen Mehrwert von 1024 Schritten? Wobei ich bisher noch nicht an einem Punkt war, wo ich zwischen „zwei“ Knob-Positionen gerne noch 8 weitere gehabt hätte. Das ist genauso wie 1024 Druckpunkte bei Tablet-Stiften.. :)
@Andreas Preislich finde ich das auch sehr sportlich. Die 1024 Schritte werden über Midi NPNR adressiert. Ist schon interessant, da man damit gerade auch bei externen Sequencern deutlich feiner justieren kann. Nutzt man den Midi COntroller nur für Abletong & CO, reichen definitif die 128 Justierungen.
Was ich bei den Knobs gut finde, sind die Zustandsdarstellungen und die Morph-Fahgkeiten zwischen Midi Knob Zuständen. Das ist schon spannend.
Bei dem Preis würde ich aber trotzdem nicht zuschlagen.
@DasIch&DerEr Jetzt muß ich aber noch mal nachhaken.. Die 1024 Schritte sind doch immer noch in 360° unterteilt, oder sind das „Endlosregler“? Weil ich kann mir kaum vorstellen, dass man dann mit einer feinen justierung auf einem Grad 3 verschiedene Werte „erreichen“ kann..
Aber wie dem auch sein.. Nicht unsere Preisklasse :D
@Andreas ich meine gelesen zu haben, dass das keine Endlosregeler sind. Es ist aber so, dass Du bspw bei einigen Sequencern mit eine Einteilung von 127 Steps die auf 1024 oder höher Steps anbeten, zu große hörbare Sprünge bspw bei Modulatoreinstellungen bekommst. Wenn DU das auf 1024 Steps verteilst, dann ist eine Live Modulation deutlich schöner zu gestalten (e.g. von Du über Midi Anwendungen Modulationen im Eurorack steuern willst).
Also preislich finde ich den und den Oxi schon etwas zu hoch.
Geht generell in die richtige Richtung mit der Morph Funktion.
Ich werde dieses Thema noch etwas weiter verfolgen.
Mit einem neuen MidiController für mein Setup wie MPC und Synths, liebäugle ich schon länger.
Ich finde die ganzen MIDI-Controller schwierig, insbesondere im reinen Hardware Setup.
1. weil Hardware meistens selber gute Bedienelemente hat und
2. Controller oft im Live-Betrieb unübersichtlich sind (wo ist was)
Ich hatte mal kurz ein Novation Launch Pad XL, was ich für den Octatrack und den Virus programmieren wollte. Da habe ich festgestellt, dass das wenig Sinn ergibt.
Schnell wieder verkauft.