Moog Mother-32, Firmware 2.0 erweitert Sequencer und Clock

29. April 2020

Mehr Modi und Verbesserungen

Moog Mother-32 semi-modular synthesizer

Moog veröffentlicht das Firmware-Update 2.0, mit dem der Sequencer die MIDI- und Clock-Funktionen des semimodularen Synthesizers erweitert und andere Verbesserungen vorgenommen werden.

Der Schwerpunkt des Updates liegt bei den Sequencer-Funktionen von Mother-32. Es gibt nun vier Abspielrichtungen: Forward, Reverse, Pendulum und Random. Für die Synchronisation zu einer externen Clock kann der gestoppte Sequencer bereits mit „Pre Arming“ auf diese Clock quasi vorgreifen und ist zum nächsten Impuls einsatzbereit.
Der Swing Amount lässt sich mit vorgezogenen oder verzögerten Werten sowie in der Länge der Intervalle einstellen und Ratchet Value kann 1 bis 4 Noten auf einem Step betragen.

Der Tempo-Eingang kann ab jetzt in vier Modi angesteuert werden: mit Steuerspannung von -5 V bis +5 V, mit einzelnen Trigger-Impulsen, mit einer analogen Clock mit 24 PPQN (DIN Sync Mode) und mit einer Step Address CV. Weiterhin wurde acht Clock-Divider-Werte implementiert.
Bei mehreren anliegende Clock-Signalen gibt es nun Prioritäten. Die interne Clock steht hinter der MIDI-Clock zurück, diese wiederum einer externen Analog-Clock.

Außerdem gibt es neue Pattern Save Modi, Pattern Change Optionen, eine verbesserte visuelle Darstellung, Erweiterungen im Setup-Modus und einige Bugfixes.

Das Update für Mother-32 steht ab sofort auf der Website von Moog zum Download bereit und ist natürlich kostenlos.

Forum
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      a.jungkunst  AHU

      Hier stellt sich die Frage, wie man ein Update einspielen soll. An der Oberfläche hat DFAM keine Schnittstelle dafür. Vielleicht stellt das Innenleben etwa einen USB-Port zur Verfügung, so wie z.B. bestimmte Module von Intellijel Designs ausgestattet sind. Ich weiß es nicht und schraube das Gerät dafür nicht auf. Aber deinem Einwurf stimme ich zu, obwohl DFAM auch nur für ein Clock Divider-Update bedientechnisch ausgestattet ist.

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        TobyB  RED

        Achtung Satire, im Korg Style ein Fax ans Gerät schicken, wie bei der ollen Monotribe. Ich hab 3 Versuche gebraucht das Fax an die Monotribe zu schicken und eine Tastenkombi drücken, wenigsten war das so gestrickt, dass die Faxübertragung komplett sein musste. Damit das Update startet.

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          Green Dino  AHU

          Ich liebe diese Art der Updates.
          Macht irgendwie Spass^^

          Wenn man das Signal mit ordentlich Pegel reinschickt, klappts normalerweise auch sofort.

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            TobyB  RED

            Wenn die DFAM Entwickler mitgedacht haben, sind solche Spielchen sicher möglich. Aber ich fürchte Moog sieht DFAM und Mother 32 als Paket. Und hier steuert Mother 32 den DFAM.

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              Green Dino  AHU

              Wär eigentlich blöd, wenn sich die Entwickler keine Möglichkeit offen gelassen haben Firmware Updates einspielen zu können.

              Naja, wir werden sehn.

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                Aljen  

                Vielleicht muss man den DFAM aufschrauben und die Firmware via Mäuseklavier (aka DIP Switch) einprogrammieren. Natürlich alles nach ausführlicher Anleitung von Moog. :-)

                Das Aufspielen von Firmware auf M32 war schon steampunky genug. Erst mal _zweimal_ den Lösch-Patch zur Mother schicken, da muss man wirklich die Anleitung gelesen haben. Irgendwie cool. :)

                Die gefürchtete, leicht angestaubt anmutende Verkabelung ging übrigens recht problemlos: vom MacBook Pro via USB 3 in das kleine Presonus-Interface – eigentlich ja ein Audiointerface, netterweise mit MIDI on board – der Rest ist MIDI OUT :)

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        lightman  AHU

        Das Update kannst du über ein am Computer angeschlossenes MIDI-Interface und MIDI-Kabel zu MIDI-IN an der Mother oder durch ein USB-to-MIDI-Kabel direkt ausführen. Dazu ist ein Tool am Computer notwendig, das SysEx-Daten schicken kann. Dann lädst du dir die Update-Files runter und transferierst sie mit dem Tool zur Mother. Das geht auch mit einigen DAWs, aber dazu kann ich nix sagen.

        Es gibt zu dem Thema auch div. YouTube-Filme.

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      xmario  

      problem ist: der dfam hat kein hirn. also kann man auch keine neue fw drauf spielen. auch der seq ist voll analog aufgebaut.

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    Green Dino  AHU

    Das klingt toll! Und mit Run/Stop läuft die Sequenz wieder normal.

    MODE 4 – STEP ADDRESS CV
    In the Step Address CV mode, the sequencer isn’t driven by a clock. Instead, individual sequence steps are selected and played directly based on the CV level received at the TEMPO input. The total CV input voltage range is evenly divided across the number of sequence steps in the pattern. Any input voltage within the range allocated to each step will select that step. When the input voltage crosses the division between one step address and another, the new step is played. Smaller voltage changes which do not cross a boundary between step addresses have no effect. A ramp LFO will play the sequence normally, and will be synced to the ramp LFO rate. Experiment with patching in different modulation sources to find fun new playing techniques.
    NOTE: While in Step Address CV mode, a changing voltage at the TEMPO input will override normal playback. Pressing the RUN / STOP button will restore normal playback until / unless the voltage at the TEMPO input changes again.

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    Son of MooG  AHU

    Habe heute schon eine E-Mail von Moog erhalten, mit Download-Link. Allerdings muss ich dafür mein altes MIDISport 2×2, das ich sonst als Merger nutze, wieder umstecken und als Interface mit dem PC switchen und ein SysEx-Programm herunterladen. Die erweiterten Sequencer-Features sind mir aber die Prozedur wert…

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