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MOTU stellt USB-C-Audiointerfaces M2 und M4 vor

7. November 2019

Kompakte USB-C-Interfaces fürs Studio

motu m4 m2

Der Hersteller MOTU bringt mit M2 und M4 zwei neue USB-C-Audiointerfaces auf den Markt. Mit unverbindlichen Preisempfehlunegn von 195,- bzw. 259,- Euro sind die beiden eher im unteren Preissegment angeordnet, hier die Features der beiden Interfaces.

Ausstattung von MOTU M2 und M4

Für die beiden Interfaces wählt MOTU den Slogan „Beste in ihrer Klasse“ – man sollte also einiges erwarten dürfen – oder? Ausgestattet sind sie mit ESS-Sabre32-Konvertern, die man sonst eher in teureren Interfaces vermuten würde. Gewandelt wird mit maximal 192 kHz und 24 Bit.

motu m4 m2

MOTU M4

Die Dynamik gibt MOTU mit 120 dB an, die Round-Trip-Latenz soll bei 2,5 ms liegen (32 Samples, 96 kHz). Technisch sind die beiden Interfaces identisch, sie unterscheiden sich aber hinsichtlich der Anzahl der Anschlüsse. Während das M2 zwei Ein- und zwei Ausgangskanäle bietet, kommt das größere M4 mit jeweils vier davon auf den Markt.

Beide besitzen jeweils zwei XLR-Kombi-Eingänge für Mikrofon/Line/Hi-Z-Instrumente, MIDI-Ein- /Ausgang, symmetrische, Gleichstrom-gekoppelte Klinkenausgänge sowie gespiegelte Cinch-Ausgänge. Das M4 scheint besonders auch für DJs interessant, weil es zusätzlich zum PA-Ausgang zwei weitere Ausgänge zum Vorhören über den Kopfhöreranschluss bietet.

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MOTU M2

Hinzu kommen 48V-Phantomspeisung, Hardware Monitoring per Tastendruck, ein ESS-gesteuerter Kopfhörerausgang mit individueller Lautstärkeregelung sowie USB-Bus-Stromversorgung samt Power On/Off. Auf Wunsch erlaubt eine Loopback-Funktion die Rückführung des Gesamtmixes in den Computer. Sicherlich ein Highlight in dieser Klasse: Beide Interfaces bieten ein Vollfarb-LCD, das als Pegelmeter dient.

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Zum Lieferumfang des MOTU M2 und M4 gehören zwei Download-Lizenzen für die DAW Performer Lite. Diese kommt mit über 100 Instrumenten, zahlreichen Plugins und 6 GB an Loops und Samples daher. Auch Ableton Live Lite bekommt man zu den Interfaces dazu.

Beide Interfaces sind ab sofort erhältlich, die UVPs belaufen sich wie erwähnt auf 195,- Euro für das M2 und 259,- Euro für das M4.

Die Features zum M2 und M4 im Überblick

  • 2-In/2-Out USB-Audiointerface (M2), bzw.
    4-In/4-Out USB-Audiointerface (M4)
  • erstklassige Audioqualität dank ESS Sabre32 Ultra DAC-Technologie
  • ultraschnelle Audioübertragung (extrem niedrige Latenz) für die
    Verarbeitung von Host-Software
  • detaillierte Pegelanzeigen für alle Ein-/Ausgänge auf einem Vollfarb-LCD
  • 2x Mikrofon-/Line-/Hi-Z-Gitarreneingänge mit Kombibuchsen für XLR und Klinke
  • individuelle Vorverstärkung und 48-V-Phantomspeisung für jeden Eingang
  • Hardware (Direkt) Monitoring für jeden Eingang (Mono oder Stereo)
  • Empfindlichkeit von -129 dB EIN an den Mikrofoneingängen
  • 2x (bzw. 4x) symmetrische, Gleichstrom-gekoppelte 1/4-Zoll-Klinkenausgänge
  • Dynamikbereich von 120 dB an den Ausgängen
  • 2x (bzw. 4x) unsymmetrische Cinch-Ausgänge (gespiegelt)
  • 1x Kopfhörerausgang (mit ESS-Konvertern) mit unabhängiger Lautstärkeregelung
  • MIDI In/Out
  • Unterstützung für Abtastraten von 44,1 bis 192 kHz
  • USB Class Compliant für Plug-and-Play-Betrieb auf dem Mac (kein Treiber erforderlich)
  • Windows-Treiber mit 2,5 ms Round Trip Latenz (32 Samples bei 96 kHz)
  • Mac-Treiber (optional, für 2,5 ms RTL bei 32/96 kHz und Loopback-Funktion)
  • iOS-kompatibel (kompatibel zu USB-Class-Compliant-Geräten)
  • Treiber-Loopback zur Rückführung das Ausgangssignals in den Computer,
    Live-Streaming und Podcasting
  • Stromversorgung per USB-C (kompatibel mit USB Typ A)
    mit Netzschalter (USB-Kabel ist im Lieferumfang enthalten)
  • robuste Metallkonstruktion
  • Workstation-Software enthalten:
    MOTU Performer Lite 10 und Ableton Live Lite 10)
  • über 100 Instrumente (in Performer Lite)
  • über 6 GB kostenlose Loops, Samples und Phrasen
    von beliebten Soundbibliotheken
  • Kensington-Lock
  • hergestellt in den USA
  • 2 Jahre Garantie

Forum
  1. Profilbild
    dAS hEIKO  

    Das sieht interessant aus. Sucht man bei preisgünstigen Audioadaptern ja nicht gleich ein MotU. Focusrite, klar. Presonus: eh. Aber sucht man bei den Einhörnern, weiß man (eigentlich), dass man um die und jenseits der 1.000 Euro mitbringen muß. 200-260 ist da schon ne Ansage, die es so meine ich noch nie gab. Qualitativ, könnte ich mir vorstellen, sollten sie in dieser Preisniesche eine Spitzenposition einnehmen können.
    …schönen Gruß an Herrn Klemm.

  2. Profilbild
    spookyman  

    iOS Kompatibel…cool. Une sicherlich ohne Adapter mit dem iPad Pro nutzbar. Das ist eine gute Nachricht.

  3. Profilbild
    tenderboy  

    Nie wieder Motu. USB Anschluß kaputt an Microbook 2 eine Woche nach Ablauf der Garantie. Keine Kulanz.

    Zum. Glück hat es ein elektrotechnisch versierter Freund richten können.

  4. Profilbild
    bundesburger

    Wow, genau so sollte ein kompaktes Interface ausgestattet sein, klasse Konzept. Nicht so schön rot wie mein geliebtes Focusrite, aber das ist ja Geschmackssache… :-)

    Das einzige was mich wahrscheinlich stören würde, wäre das ausschlagende Pegelmeter, wenn ich am Desktop mal „nur“ Musik hören möchte oder mal ne Runde zocke…

  5. Profilbild
    bluebell  

    Das sieht gut aus für Linuxer. Während Focusrite seine Scarletts ab Gen3 absichtlich kaputtmacht, um an Kundendaten zu kommen (MSD-Mode und Zwang zur Registrierung, um Treiber zu laden) und wichtige Hardware-Schalter (Air) für wenige Cent einspart, damit man auf ihre – natürlich nicht für Linux erhältliche – Steuersoftware angewiesen ist, zeigt MOTU wieder einmal, wie man es richtig macht.

    MOTU wird mir immer sympathischer, während die Marketingfritzen bei Focusrite Koks&Nutten-Partys feiern und sich für die Größten halten, weil ihre Kunden sich alles bieten lassen.

    Ich nicht. Als mein Scarlett 2i4 Gen2 zu klein wurde und ich gesehen habe, wo der Kurs bei Focusrite hingeht, habe ich das MOTU UltraLite AVB gekauft.

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