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Musikmesse 2019: MakeProAudio Dino Park – Modelling-Synthesizer-Kit

3. April 2019

Creamware Plugins im DIY-Hardwaremodul

Beim MakeProAudio Dino Park werden Erinnerungen an die Emulationen von Creamware wach. Kein Wunder, denn MakeProAudio wurde von Frank Hund gegründet, der seinerzeit unter anderem die DSP-Plattformen Pulsar und Scope entwickelte. Laut Frank Hund führte die ungebrochene Nachfrage auf dem Gebrauchtmarkt nach den alten Creamware-Geräten zur Entwicklung von Dino Park.MakeProAudio Dino ParkMakeProAudio Dino Park ist zunächst einmal eine Hardware-Plattform und zwar in Form eines DIY-Kits, basierend auf einem MPA-Block der Firma. Das Kit enthält alle vorkonstruierten Komponenten (Elektronik und Mechanik), die sogenannten Tile-Module, zusammen mit allen Gehäuse- und Steckverbindern. Dino Park ist Teil größeren MPA-Plattform, deren Geräte sich vernetzen und mit der Software GLUE steuern lassen.

MakeProAudio Dino Park Kit

Die Teile des Dino Park-Kits

Dazu gehört das Dino-Board, auf dem Plugins des Herstellers betrieben werden können. Zuerst sind es drei wiederbelebte Analog-Emulationen, die einst Creamware in verschiedenen Produkten anbot. Es handelt sich um Minimax, Prodyssey und Pro12.
Dino Park ist jedoch nicht darauf beschränkt, sondern auf zukünftige Erweiterungen ausgerichtet. Das Board kann bis zu 32 weitere Synthesizer-Emulaltionen speichern. Die nächsten Plugins werden sich auch aus dem ehemaligen Fundus von Creamware rekrurtieren. MakeProAudio erwähnt: ein FM-Synth, eine Hammond-Orgel, eine Drum&Bass-Machine, ein Wavetable-Synth – das kommt den Nutzern von Noah oder auch Plugiator doch alles recht bekannt vor.

Das Dino Park MakeKit wird in drei Versionen erhältlich sein:

Dino Board – die reine Platine für Bastler, die es kostengünstig in ein eigenes Gehäuse einbauen möchten.

Dino Park MakeKit – Dino Board, LC-Display, kompaktes Gehäuse, Netzteil.

Dino Park MakeKit EX – Dino Board, LC-Display, größeres Gehäuse, Netzteil sowie ein weiteres Board mit zusätzlichen analogen Eingängen (Stereo-Klinke), S/PDIF I/O und MIDI-Ein- und Ausgängen.

Jede Version von Dino Park kann mit dem Dino Dial Encoder-Tile erweitert werden, dessen acht berührungsempfindliche Endlos-Encoder auch eine Push-Funktion bieten. Damit lassen sich acht wichtige Parametern steuern sowie acht Plugin/Preset-Kombinationen schnell aufrufen bzw. speichern.
MakeProAudio Dino Park soll ab Juni erhältlich sein. In Kürze besteht die Möglichkeit, Boards und Kits über den Online-Shop des Herstellers vorzubestellen. Bis zum 31. Mai 2019 gibt es Early Bird-Angebote.

Preis

  • Dino Board: 199,- Euro
  • Dino MakeKit: 299,- Euro
  • Dino MakeKit EX: 369,- Euro
  • Dino Tile Decoder: 69,- Euro
 Beats  DJ  Gitarre & Bass  Keys  Stage  Studio  Vintage
Forum
  1. Profilbild
    mariemusic  

    Die Creamware und SonicScore Replikas hatte ich zum damaligen Erscheinen schon auf dem Schirm, waren mir dann doch etwas zu teuer. Später dann habe ich sie aus den Augen verloren. Interessant sind/waren sie schon, und was den Klang angeht, scheint es da kaum etwas zu mäkeln geben. Da klingt die Sache mit diesem DinoTeil schon sehr verlockend, gerade auch unter dem Aspekt, dass da wohl noch weitere SynthEmulationen neben den 3 jetzigen kommen sollen. Und bei dem Preis. Ich werde die Entwicklung unbedingt verfolgen.

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    Son of MooG  AHU

    Das Kit könnte ich wohl noch zusammenbauen; scheint ja alles vorgefertigt zu sein. Wenn das auch zusammen mit einem Soundforce Controller wie dem SFC-5 funktioniert, würde sich das Ganze schon recht hardware-mäßig anfühlen…

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    Soundreverend  

    Finde ich super spannend, da werde ich wohl zuschlagen… Allerdings muss das angekündigte VST Plugin dann auch verfügbar sein, sehr coole Sache!

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    mariemusic  

    Was mir nicht wirklich klar ist; ist der DinoPark ein StandAlone Gerät, also ein Host für diverse Synth Emulationen, also ohne dass noch ein VSTi auf dem Rechner laufen muss?

    • Profilbild
      mariemusic  

      Habe MakeProAudio angeschrieben und die folgende freundliche Antwort erhalten. Damit ist alles gesagt und eindeutig erklärt. Vielleicht ist dies ja nicht nur für mich interessant.
      „Morgen Marie!
      Danke für deine Mail und Dino Park läuft Stand-alone. Er kommt mit drei Plug-ins von MakeProAudio (Minimoog-, Prophet 5- und Arp Odyssey Emulationen) und du kannst später bis zu 32 Emulationen in den Speicher laden. Ein VSTi ist dazu nicht nötig. Du kannst ihn von einem Mobilgerät aus steuern oder via externen Hardware-Controllern. Du kannst ihn später auch in unser Glue-Netzwerk integrieren, wenn du magst.
      Hoffe, das hilft dir
      LG
      Markus“

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