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Musikvideos vom Profi: Kurt İpekkaya im Interview

Sie machen Videos für Cro, SSIO und Nina Chuba

21. Dezember 2025

MusikvideosMusikvideos vom Profi, zweiter Teil: Nachdem ihr uns bereits bei unserem Blick hinter die Kulissen einer professionellen Filmproduktionsfirma begleiten durftet, spreche ich jetzt mit Kurt İpekkaya, einem der Gründer von SILKROCK.

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Was vor 10 Jahren als ein Spaß-Projekt zweier Brüder begann, ist heute zu einer professionellen Filmproduktionsfirma gewachsen, die nicht nur Videos für große Namen aus Wirtschaft, Sport und Gaming produziert, sondern sich auch im Musik-Business einen festen Platz erarbeitet hat.

Egal, ob Cro, SSIO, Nina Chuba, Trettmann oder Kraftklub – SILKROCK ist sowohl für die bekannten, aber auch weniger bekannten Namen der Musik-Szene ein kompetenter Partner, wenn es um die Erstellung professioneller Musikvideos geht.

Ich habe mit Kurt İpekkaya über seine eigenen musikalischen Wurzeln, die Musikvideoproduktion in Zeiten von Social Media und dem Ablauf der Zusammenarbeit mit einer professionellen Produktionsfirma von Anfang bis Ende gesprochen. Und natürlich gingen wir auch der Frage nach, ob und wenn ja, warum es auch in Zeiten von DIY-Videos Sinn machen kann, die Profis mit ins Boot zu holen.

Die Story hinter SILKROCK

Sonja:
Hallo Kurt! Vielen Dank, dass du mir heute Rede und Antwort stehst. Wenn ich richtig informiert bin,
bist du ja selbst auch Musiker. Magst du uns etwas über deinen musikalischen Background erzählen
und gibt es von deinem musikalischen Schaffen Musikvideos?

Kurt:
Tatsächlich! Als Kind habe ich viel Klavier gespielt und zuerst mit GarageBand, später dann mit
Ableton Instrumental-Songs gebaut. Das hat sich rumgesprochen und nach einer Weile habe ich für
befreundete Artists in meinem Kleiderschrank Songs aufgenommen und produziert. Meine eigenen
Beats und Instrumentals hatten zwar keinen großen Erfolg, aber die Erfahrung als Produzent hilft mir
bis heute, mit den Artists auf Augenhöhe zu sprechen und tiefer in die Struktur eines Songs
einzutauchen.

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Vor allem im Schnitt ist das Gold wert – da muss ich, wie beim Produzieren in Ableton,
aus vielen einzelnen Elementen eine dramaturgische Komposition bauen, die im besten Fall gar nicht als solche auffällt.

Sonja:
Wie ist eure Produktionsfirma entstanden, wie hat sie sich entwickelt und was hat es mit dem Namen SILKROCK auf sich?

Kurt:
Mein Bruder Tan und ich haben mit 10 Jahren angefangen, aus Spaß Videos zu drehen. In unserem
Freundeskreis bildeten sich mit der Zeit auch Bands und Musikerkarrieren – mit denen haben wir
dann ganz organisch angefangen, Musikvideos zu drehen. Während der Abi-Zeit haben wir uns mit
anderen Filmschaffenden wie Arian Vaziri, unserem heutigen Co-CEO zusammengeschlossen.

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Musikvideos Profi

Der Austausch mit dem Team ist das A und O: (v. r. n. l.) Kurt, Regisseur MacDuke und Produzent Görkem Savsa

Die wollten sich, verständlicherweise, nicht unter unserem ersten Namen „Ipkkybrothers“ firmieren. Deshalb haben wir unseren Nachnamen İpekkaya ins Englische übersetzt und so 2016 SILKROCK gegründet.

Seitdem sind wir stark gewachsen. Fest sind bei uns 12 Leute, und wir arbeiten projektbasiert mit
vielen Freelancern zusammen.

Musikvideos für Cro, SSIO und Nina Chuba

Sonja:
Wenn ich mal so in eure Referenzen schaue, dann sehe ich Videos für Cro, SSIO, Nina Chuba oder
auch Marteria, die ja alle eher in Richtung Rap und Hip-Hop gehen. Seid ihr generell auf die
Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstler dieses Genres ausgerichtet? Wenn ja, wie kam es zu dieser „Spezialisierung“?

Kurt:
Das stimmt. In dem Genre gab es vor 10 Jahren noch kaum etablierte Videoproduktionen und die
Artists hatten zunächst verhältnismäßig kleinere Budgets. Wir hatten im Freundeskreis auch viele
Rapper. Einige von denen sind mit uns zusammen erfolgreich geworden und so haben wir uns im Rap-Bereich einen Namen gemacht.

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In anderen Genres, wie Pop, war es zudem auch nicht (mehr) so wichtig, wer genau hinter den einzelnen Radio-Hits steckt. Bei Rap gibt es jedoch noch eine starke Identifizierung der Fans mit den Artists und ein großes Interesse an deren Musikvideos. Die Genres vermischen sich in letzter Zeit mehr und mehr und mittlerweile machen wir vermehrt auch Projekte für Pop- und Techno-Artists.

Musikvideoproduktion in Zeiten von Social Media

Sonja:
Einst hieß es noch „Video killed the Radio Star“ und jetzt haben TikTok, Instagram und Co. den dem
Musikfernsehen den Rang abgelaufen. Dazu kommt, dass durch erschwingliche Technik und gute
Handykameras viele Künstler und Künstlerinnen auf DIY-Videos setzen. Wie hat sich die Nachfrage,
die Ausrichtung, aber auch die Produktion von Musikvideos in eurer Agentur über die Zeit verändert?

Kurt:
Das ist ein großes Thema bei uns. Musikvideos waren schon immer dafür da, die Fans noch stärker an ihre Lieblingsbands und Artists zu binden. Zu MTV-Zeiten war das für die meisten die einzige
Möglichkeit, ihre Idole in bewegten Bilder zu sehen. Später hat sich diese Nachfrage zunächst auf YouTube verlagert.

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Zoom Q8n-4K
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Heute, wie du sagst, gibt es noch viel mehr Medien, in denen sich Artists in Szene setzen können. Über TikTok, Instagram und Co. kommen sie oft noch schneller und direkter an ihre Fans. Es ist kein Geheimnis, dass das Musikvideo als Medium in den letzten Jahren stark an Relevanz verloren hat.
Nichtsdestotrotz setzen fast alle größeren Artists weiterhin auf Musikvideos – auch wenn die Budgets deutlich geschrumpft sind.

Rollenwechsel: Hin und wieder steht Kurt als Statist auch selbst vor der Kamera

Zusammen mit den Labels entwickeln wir die Konzepte inzwischen so, dass das Projekt „Musikvideo“ auch noch anderweitig verwertet werden kann. Beim Dreh entstehen deshalb oft zusätzlich TikToks, Fotos, Albumcover und Behind-the-Scenes-Content. So wird das Musikvideo zwar zu einem kleineren Baustein in der gesamten Vermarktungsstrategie, bleibt aber weiterhin wichtig – und ist für uns durch technische Fortschritte auch mit kleineren Budgets umsetzbar.

Von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Upload

Wir begleiten jedes Projekt von der ersten Kontaktaufnahme bis zum letztendlichen Upload. Die
meisten Kunden kommen mit einer mehr oder weniger konkreten Idee zu uns. Das kann ein einzelner Song sein, eine ganze Albumkampagne oder auch Werbebotschaften, die authentisch an ein jüngeres Publikum vermittelt werden sollen.

In der Pre-Production konkretisiert sich nach und nach die Videoidee und ihre Umsetzung. Während die Creatives an Kameraeinstellungen und neuen Effekten arbeiten, kalkuliert die Produktion laufend die Kosten und achtet darauf, dass wir im festgelegten Budgetrahmen bleiben.

Oft sind die Drehtage aus verschiedenen Gründen schon kurz nach der ersten Anfrage angesetzt,
teilweise nur wenige Tage später. Alle Departments versuchen in dieser kurzen Zeit, alles möglich zu
machen und arbeiten nicht selten bis in die Nachtstunden vor dem eigentlichen Drehtag.

KIZ Musikvideos

Kurt und die Band KIZ, ein Lambo und ein Roboterarm beim Dreh von VIP IN DER PSYCHIATRIE

Am Drehtag selbst ist alles durchgetaktet. Jede Minute zählt und bis zu 80 Leute kommen zusammen, um die Videoidee umzusetzen. Das ist immer der teuerste Teil der Produktion. Anders als bei klassischer Fernsehwerbung hat man dabei meist nicht die vollständige Kontrolle über alle Elemente: Wetter, ein platter Reifen oder die Verspätung eines Artists können den Plan schnell
durcheinanderbringen.

Eine der wertvollsten Fähigkeiten, die wir in den letzten Jahren gelernt haben, ist daher, solche Situationen zu antizipieren, ruhig zu bleiben und effektiv zu handeln. Es gibt kaum etwas, was wir noch nicht erlebt haben, und trotzdem kommt ständig etwas Neues dazu.

Nach dem Dreh ist vor dem Dreh. Alles muss zurückgebaut und zurückgebracht werden. Das kann
mehrere Tage dauern, bis der 90-Meter-Kran abgebaut, das Schaf wieder im Hof und die Felgen vom Spie-Auto gewechselt sind. Während all das passiert, starten wir parallel mit der Post-Production.
Zuerst sichern und sichten wir das Material. Je nach Release-Plan muss das Video schon zwei bis drei Tage nach dem Dreh fertig sein. Damit keine Zeit verloren geht, steht der Postproduktionsprozess vorher fest und ist eng getaktet.

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Die Schnittversionen gehen zwischen allen Beteiligten hin und her. Sobald alle zufrieden sind, folgen Farbbearbeitung und Sounddesign. Parallel können auch VFX oder AI-Effekte entstehen. Am Ende wird alles zusammengesetzt und in den benötigten Formaten ausgespielt.

Sonja:
Luzie erzählte mir bei dem Videodreh, dass die Kosten für Musikvideos je nach Aufwand sehr variieren, man aber durchaus mit 8.000,- bis zu 20.000,- Euro für ein gutes Video rechnen muss. Habt ihr unterschiedliche Pakete mit Festpreisen oder erfolgt die Kalkulation immer individuell?

Kurt:
Mit 10.000,- Euro als Einstieg für ein einfaches Musikvideo kommt in vielen Fällen ganz gut hin, aber pauschal lässt sich das nicht sagen. Musikvideos sind immer hochindividuell und kein klassisches Produkt mit festen Paketen und klaren Gewinnmargen. Deshalb arbeiten wir nicht mit
Standardpaketen oder Festpreisen, sondern kalkulieren jedes Projekt individuell.

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Roland V-02HDMKII Video Switcher
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Die eigentlichen Kosten entstehen vor allem durch die benötigte Crew, das Equipment, das Setdesign, Styling und die Location-Miete. Je nachdem, wie aufwendig das Konzept ist, wie viele Drehtage es gibt und wie kurzfristig alles passieren muss, kann das Budget stark nach oben oder auch etwas nach unten variieren.

Can't Get You Out of My Head

Kurt in den Bufa Studios beim Dreh von „Can’t Get You Out of My Head“

Man darf dabei nicht vergessen, dass Musikvideos immer auch ein Stück weit Passion-Projects sind.
In der Filmbranche lässt sich in vielen anderen Bereichen mehr Geld verdienen. Viele Beteiligte sind
also auch deshalb dabei, weil sie Lust haben, ein einzigartiges, möglichst neuartiges Video zu
erschaffen, das Menschen freiwillig und gern anschauen und das sie im besten Fall inspiriert.

Professionelle Musikvideos vs. DIY

Sonja:
Und jetzt kommt vermutlich die wichtigste Frage: Warum sollte ich als Künstler oder Band für ein
YouTube-Video auf professionelle Unterstützung setzen?

Kurt:
Ich denke, manche Artists und Bands leben genau davon, dass alles „self-made“ aussieht. Gerade in
den letzten Jahren war es sehr beliebt, Videos bewusst unprofessionell wirken zu lassen, um eine besondere Nähe zu den Fans zu erzeugen.

Sonne und Beton

Regisseurin Paulina Hapka und Kurt bei der Premiere des Films SONNE UND BETON

Trotzdem lohnt sich professionelle Unterstützung, weil am Ende vieles zusammenspielen muss: Bild, Story, Timing, Plattformanforderungen, Rechte, Technik, Organisation. Hinter vielen anscheinend  „einfachen“ oder authentischen Videos steckt deshalb eine professionelle Videoproduktion, die im Hintergrund dafür sorgt, dass das Video nicht nur gut aussieht, sondern auch zur Vermarktung, zum Image und zum Release-Plan passt.

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Blackmagic Design DaVinci Resolve Studio
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Wir kümmern uns darum, dass am Ende wirklich das herauskommt, was gebraucht wird, und nehmen den Artists einen großen Teil der Arbeit ab – von der Idee über die Planung bis zur fertigen
Ausspielung. So kann der Look bei Bedarf „self-made“ bleiben, aber das Ergebnis ist technisch sauber, zuverlässig umsetzbar und unterstützt die Karriere langfristig, statt nur ein einzelnes Video ins Internet zu stellen.

Sonja:
Gibt es ein Video, auf das du ganz besonders stolz bist?

Kurt:
Das Video zu „VIP in der Psychiatrie“ von KIZ war unser erstes wirklich großes Projekt. Unzählige
schlaflose Nächte und ein extrem aufwendiges, komplexes Konzept haben uns an unsere Grenzen gebracht. Wir haben in sehr kurzer Zeit unglaublich viel gelernt und waren umso zufriedener mit der Resonanz, die das Video bekommen hat.

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Profi-Tipps für DIY-Musikvideos

Sonja:
Ich habe bei meinem Besuch am Set erfahren, dass ihr selbst das meiste Equipment bei externen
Firmen leiht, um auf ein umfangreiches Repertoire an Ausrüstung zurückgreifen zu können. Was aber, wenn jemand mit kleinstem Budget ein DIY-Video machen will? Könntest du erschwingliches
Equipment oder Tools empfehlen, mit denen ein Video auch in „Heimarbeit“ gut werden kann?

Kurt:
Man kann in kaum einem anderen Medium so viel experimentieren wie in Musikvideos. Fehlendes
Equipment sollte deshalb kein Hindernis sein, im eigenen Stil Videos umzusetzen. Mit genug Zeit und einem beliebigen Handy bekommt eigentlich jede Künstlerin und jeder Künstler etwas Eigenes und Besonderes hin.

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MixVibes Remixvideo Pro Download
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Statt sich von Technik abschrecken zu lassen, lohnt es sich eher, eine einfache Idee gut zu Ende zu
denken und dann konsequent umzusetzen. Für den Schnitt kann ich die Gratis-Version von DaVinci
Resolve empfehlen.

Trettmann

Kurt bei den Dreharbeiten zu Musikvideo von 01099 feat. Trettmann

Sonja:
Worauf sollte man beim Dreh eines Musikvideos unbedingt achten und welche Fehler sollte man
tunlichst vermeiden?

Kurt:
Man sollte sich nicht zu viel vornehmen. Es ist sehr wichtig, dass man sich der eigenen Mittel bewusst ist und ein umsetzbares Konzept verfasst. Von der technischen Seite: Mit kaum hörbarem oder komplett ohne Ton aufzunehmen, ist wohl der größte Fehler, den man machen kann. So wird der Schnitt sehr schwierig.

Sonja:
Welche Rolle spielt KI in eurer Arbeit?

Kurt:
Wie die meisten anderen Firmen und Personen benutzen wir KI täglich in unseren Prozessen. Was
Video- oder Bildgenerierung mit KI angeht, sind wir technisch ganz vorne mit dabei, weil wir das
Thema selbst sehr spannend finden und es uns viele neue Möglichkeiten eröffnet.

Penny Werbekampagne

Kurt mit Gimbal und Dolly-Beim Dreh von einer PENNY Festivals Kampagne

Ich bin aktuell aber noch überzeugt, dass wir KI-Videos nicht nur als Gimmick nutzen sollten, und dass es den Fans auch in Zukunft sehr wichtig sein wird, „echte“ Videos zu sehen.

Sonja:
Ich habe von Lucas, Luzie und Elina bereits erfahren, dass vor allem Praktika ein guter Einstieg in die Branche sind. Welche Ausbildung oder Skills muss ich mitbringen, um bei euch arbeiten zu können?

Kurt:
Bei uns zählen entweder technische Erfahrung, zum Beispiel im Bereich Kamera oder Postproduktion oder sehr gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten. Durch das kleine Team hat man direkt sehr viel Verantwortung und muss Eigeninitiative zeigen.

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Sonja:
Für welchen Künstler/welche Künstlerin würdest du unheimlich gerne einmal arbeiten?

Kurt:
RAYE oder Charli XCX.

Sonja:
Wie denkst du, wird sich die Welt der Musikvideos in den kommenden Jahren verändern? Und lassen sich bereits jetzt schon Trends erkennen?

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Kurt:
Mit der Zeit habe ich gelernt, dass man die Veränderungen in der Musikvideo-Welt schwer
voraussehen kann. Wahrscheinlich werden Musikvideos weiterhin an Relevanz verlieren und sich
noch stärker in Richtung „Content-Days“ entwickeln. Vielleicht gibt es aber auch eine starke
Gegenbewegung – wer weiß.

Sonja:
Gibt es etwas, das du den Menschen in der Welt noch sagen möchtest?

Kurt:
Vielen Dank an alle, die sich Musikvideos noch aufmerksam anschauen und die Arbeit dahinter
wertschätzen. Bleibt neugierig, unterstützt eure Lieblings-Artists und traut euch, eigene Ideen
auszuprobieren, egal mit welchem Budget.

SILKROCK

v.l.n.r.: Regieassistenz Paulina Hapka, Kurt, Oberbeleuchter Ludwig Schulz

Vielen lieben Dank, lieber Kurt für dieses spannende und informative Interview. Also, an alle Leserinnen und Leser, die vielleicht über die Unterstützung einer Profi-Produktionsfirma nachgedacht haben: hier seid ihr sicherlich in guten Händen. 

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Über den Autor
Profilbild

Sonja (Team DelayDude) RED

Sonja ist seit ihrer Jugend dem Bass verfallen. Im Jahr 2018 machte sie gemeinsam mit ihrem Mann ihre Leidenschaft für Musik zum Beruf und betreibt seither mit DelayDude.de einen Blog und einen Shop für Gear-Reparaturen und Custom-Effektgeräte. Dementsprechend findet man sie auch bei AMAZONA vermutlich in der Guitar&Bass-Sparte. Als verantwortliche Redakteurin in der PEOPLE-Redaktion ist sie zudem immer auf der Suche nach spannenden Gesprächspartnern aus der Musikbranche.   

Forum
  1. Profilbild
    MB0815

    Jetzt schafft es schon Nina Chuba auf Amazona.de,
    Ok, der Abstieg ist vollzogen…🤣

  2. Profilbild
    Numitron AHU

    kleiner Hinweis, leider sehe ich das oft.
    Hiphop ist die Kultur und Rap ein Teil davon.
    also im Prinzip beides das gleiche.
    man könnte Rap Musik oder Hiphop Musik sagen.

  3. Profilbild
    luap

    Vielen Dank für das Interview… Sehr interessant…
    Für ein Musikvideo ist die Kamera, wie im Artikel beschrieben, auch mit Handy möglich.
    Aber etwas, dass überhaupt kaum erwähnt wird in so einem Szenario ist das Licht!
    Ohne richtige Beleuchtung bzw auch Ausleuchtung sieht jedes Video nach LowBudget aus.

  4. Mehr anzeigen
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