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My 10 Favorites: Amazona.de-Autor Timm Brockmann

1. August 2021

Amazona.de-Autor Timm Brockmann: 10 Alben die mich geprägt haben

Links mit Liederbuch, ca. 1986 – rechts am Synthesizer, ca. 2013

Als Musikbegeisterter ist es gar nicht so einfach, My 10 Favorites, eine Top-Ten-Liste mit den Musikalben zu erstellen, welche mich am meisten geprägt und fasziniert haben. Zuviele Bands sind es dann doch, die mich an wichtigen Stationen in meinem Leben begleitet haben. Also fangen wir am besten einmal von vorne an – und gehen eine kleine Reise durch die Jahre hindurch.

Zum Autor Timm Brockmann

Erst Klavierlernen, und später dann Synthesizer

Meine erste musikalische Ausdrucksform geschah mit dem Klavier. Wir hatten ein schönes Ibach-Klavier zu Hause stehen, auf dem erst meine große Schwester und dann ich selbst Klavierstunden nahmen und übten. Damals hatte ich allerdings noch keinen richtigen kreativen Austausch mit dem Instrument, ich habe halt einfach die Stücke aus dem Klavierbüchern geübt und gespielt –  aber als musiktheoretische Grundlage habe ich die Klavierstunden später als aktiver Musiker dann doch sehr geschätzt. Ich bin mit 13 Jahren erst zur Gitarre, und schließlich zur E-Gitarre gewechselt. Das hat mich dann schon richtig fasziniert; stundenlang habe ich in den Musikhäusern verbracht und E-Gitarren angetesten, bis ich dann meine erste eigene bekam.

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Mit 23 bin ich dann nach Hamburg gezogen, um Audio Engineering zu studieren, und bin 2 Jahre später in Berlin gelandet, für den Abschluss meines Studiums. Dort traf ich meine zukünftigen Mitmusiker, mit denen ich meine erste richtige Band CAMERA gründete. Wir haben ein Jahr intensiv auf der Straße und bei anderen Events gespielt, die wir einfach guerillamäßig mit unseren Instrumenten stürmten, bevor wir dann international Konzerte spielten. Anfangs wollte ich Gitarre spielen in der Band, aber als einziger in der Gruppe mit einem Hintergrund an den Tasten war meine Rolle am Synthesizer schnell besiegelt – und dadurch blühte meine Leidenschaft für die elektronischen Klangerzeuger erst so richtig auf. Und so wächst die Sammlung zuhause immer weiter…

Roxette – Tourism

Das erste Album bleibt in Erinnerung

Roxette – Tourism: Songs from Stages, Studios, Hotelrooms & other strange places

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Dieses Album darf in meiner Liste einfach nicht fehlen, denn das allererste Album, was man sich kauft, hat einfach fast immer Einfluss auf einen selbst, auch dank der damit verbundenen starken Erinnerungen.
Es war im Jahre 1993, als ich bei meinem besten Schulfreund Kai einige CDs anhörte, die wir auf der Stereoanlage der Eltern im Wohnzimmer eingelegt hatten. Ich selbst hatte damals noch keinen CD-Player zuhause und war noch völlig unvertraut mit der Bedienung der kleinen digitalen Scheiben. Ich mochte zwar sehr gerne Musik hören, tat dies aber immer nur über das Medium Kassette und Radio.
Ein Album, das wir hörten, gefiel mir besonders gut, und dieses wurde dann auch das erste CD-Album, welches ich mir gemeinsam mit meinem Vater im HiFi-Geschäft kaufte, als ich kurze Zeit später endlich auch einen eigenen CD-Player besaß: Roxette – Tourism: Songs from Stages, Studios, Hotelrooms & Other Strange Places. Zu den Texten hatte ich nicht viel persönlichen Bezug, aber ich mochte die Instrumente, die Stimmung und die Stimme von Marie Fredikkson. Als Musiker hat mich Tourism letztlich nicht stark beeinflusst, dennoch höre ich das Album sehr gerne, denn das Songwriting der Schweden ist schon stark, der Sound ist großartig abgemischt und hat so auch die Jahrzehnte überdauert, um einige Klassiker zu beherbergen.

Tocotronic – Wir kommen um uns zu beschweren

Das erste Konzert, das erste Mal Fan

Tocotronic – Wir Kommen Um Uns Zu Beschweren

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Die erste Band, von der ich dann so richtig Fan wurde, war Tocotronic. Ich stieg ungefähr 1996 ein, mit dem Album „Wir kommen um uns zu beschweren“. Schnell hatte ich auch die beiden anderen Vorgängeralbum rauf und runter gehört. Ich entscheide mich auf dieser Liste für das dritte Album der Hamburger, denn dieses habe ich von allen Tocotronic-Alben wohl am häufigsten gehört. Die krachigen, aber im Vergleich zum Debutwerk schon besser aufgenommenen Gitarren, die einprägsamen Melodien und die unprätentiöse, dabei dennoch sehr ungewollt coole Art der Musik hat mich schwer begeistert. Meine Schwester hatte ich mit der Toco-Leidenschaft genauso angesteckt, und somit wurde nach einigem Nerven der Eltern das Tocotronic-Konzert in Hannover 1996 dann auch mein erstes richtiges Rockkonzert. Ich war noch etwas zu jung, um die volle Tiefe und subtile Lyrik der damals noch recht sloganhaften, direkten Texte in ihrer Gänze zu erfassen, und viele Zeilen erschlossen sich mir erst später so richtig – dennoch liebte ich die Atmosphäre in den Songs und fühlte eine Verbundenheit, ein verstanden-werden in der Anerkennung, dass ein sich-ausgegrenzt-fühlen auch etwas schönes an sich haben kann.

Cypress Hill – III: Temples of Boom

Ein Hip Hop-Meilenstein

Cypress Hill – III: Temples Of Boom

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In meinen Jugendjahren ab 16 spielte Hip Hop eine bedeutende Rolle in meiner musikalischen Prägung. Deutschrap war quasi omnipräsent in meiner Schulklasse und meinem Freundeskreis (no pun intended ;) ). Ende der 90er Jahre war schließlich auch die Golden Era des Deutschrap und da kam man einfach nicht drum herum. Mein Kopf nickt jedenfalls leidenschaftlich zu Samy Deluxe, Absolute Beginner, RAG, Blumentopf und vielen mehr.
Ich liste hier aber dennoch mal ein amerikanisches Album, nämlich III: Temples of Boom von Cypress Hill. Dieses Album hat mich wirklich geflasht, um mal im Jargon zu bleiben. Es hatte eine Düsterheit und war dennoch wunderbar entspannt, tief und treibend. Die Stimme von B-Real klingt einfach großartig und war auf dem dritten Werk der Kalifornier in seiner vollends perfektionierten Form zu hören. Ich fand den Sound der Beats einfach faszinierend und fesselnd, und auch heute noch halte ich das Album III: Temples Of Boom für ihr stärkstes.

Lou Reed – Ecstasy

Lou Reed eröffnet neue lyrische Horizonte

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Mein erstes Album von Lou Reed war tatsächlich Ecstasy, und ich habe es viel gehört, auch über die Jahre hinweg. Es zeigt Lou Reed von einer rockigen, geradlinigen und wie immer sehr poetischen Seite. Aber auch die nachdenkliche Seite kommt hier stark zum Tragen, nicht zuletzt wohl deswegen, weil Lou Reed hier auch seine gescheiterte Ehe verarbeitet. Das Album ist aus dem Jahr 2000 und damit sein vorletztes Studioalbum in seiner langen Karriere. Die Tatsache, dass es absolut frisch und ungehört und inspirierend klingt, belegt seinen Status als Ausnahmekünstler, der sich immer wieder neu definiert. Wie immer glänzt er auch mit einer ungeschönten Sicht auf die schrägen und manchmal auch abgründigen Ecken der menschlichen Natur. Es ist der Sound von New York City in all seinen Facetten. Songs wie Like A Possum muss man einfach nur laut hören. Als Musiker hat mich dieses Album eigentlich nicht übermäßig stark geprägt oder beeinflusst, aber dennoch zählt es zu meinen Lieblingsalben – und ich bin sicher, dass es auf vielerlei subtilen Weisen seinen Einfluss auch in meinem Leben ausgeübt hat.

John Frusciante – To Record Only Water for Ten Days

Wenn Musik zum Ausdruck für das Nicht-Beschreibbare wird

John Frusciante – To Record Only Water For Ten Days

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John Frusciante entdeckte ich im Jahre 2006 und er belegte fast sofort die Position meines meistgeliebten Musikers. Ganz selten entdeckt man einen Künstler, bei dem sofort eine deutlich spürbare Chemie herrscht, ein Gefühl, als hätte man jemanden gefunden, der Dinge auszudrücken vermag, die man bisher für unbeschreibbar hielt – und dass in solch einer Tiefe, dass man immer mehr über sich selbst entdeckt und erfährt. Zum Glück hat John Frusciante ein überaus umfangreiches Solowerk geschaffen, welches stilistisch so vielfältig ist, dass es schwer ist, dafür ein repräsentatives Album herauszupicken. To Record Only Water For Ten Days jedoch hat mir als erstes den Zugang zum Frusciante-Universum eröffnet: tiefe, melancholische und transzendente Songs, die alle eine übernatürliche Qualität besitzen und von den ganz großen Themen des Lebens und Sterbens erzählen. Die Fähigkeit, gleichzeitig so hoffnungsvoll und melancholisch und schön zu klingen, ohne dabei kitschig zu sein, beherrscht keiner besser als er, wie ich finde. Das Album hat mir große innere Welten eröffnet und ein so spezielles Gefühl transportiert, dass ich es nirgendwo anders fand. Nicht-Beschreibbares wurde plötzlich zum musikalischen Ausdruck, das Metaphysische übersetzt in unsere Welt. Schmerzhaft, existentialistisch und musikalisch absolut vielfältig und hochkarätig.

Red Hot Chili Peppers – Stadium Arcadium

Die Rückkehr des Gitarrensolos

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Im Jahr 2006 kam dann auch das lang ersehnte neunte Studioalbum der Red Hot Chili Peppers, nach By The Way im Jahr 2004. Ich empfand Stadium Arcadium als kreativen Rundumschlag und war fasziniert von der Rückkehr der großen Gitarrensolos, die John Frusciante in jedem Song platzierte. Stadium Arcadium markierte für mich den Höhepunkt der Band und zeigte sie in kreativer Bestform, was sich auch an der Vielzahl der starken Songs zeigte, die letztlich in einem Doppelalbum resultierten, das dennnoch absolut komprimiert und ohne schwache Momente ist.
Die folgende Welttournee gab mir dann auch die Möglichkeit, den Gitarrenmaestro endlich einmal live zu sehen. Ich besuchte Konzerte in Hamburg und Berlin, noch nicht wissend, dass John Frusciante nach dieser Tour aussteigen würde. It was a good run!

Neu! – Neu!

Motorisch und treibend

Neu! – Neu!

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Als ich schließlich mein eigenes aktives Musikerdasein begann und Konzerte spielte, wurde ein Schlagwort immer wieder genannt: Krautrock. Ich habe meine beiden Mitmusiker Franz und Michael, mit denen ich die Band CAMERA gründete, beim Straßenmusikmachen kennengelernt – dies haben wir dann auch exzessiv und mit richtigem Setup – Gitarre, Standschlagzeug und Synthesizer – weitergeführt, was uns den Namen Krautrock-Guerilla einbrachte, da wir gerne öffentliche Gala-Veranstaltungen stürmten oder an öffentlichen Plätzen spielten. Wir verfolgten dabei einen bestimmten musikalischen Ansatz: einfach drauflos spielen, alles improvisiert und mit einem motorisch-durchgehendem Beat. Da wir uns hiermit stark an Traditionen von Krautrockbands wie Can oder NEU! anlehnten, und zudem auch noch einige Konzerte mit Michael Rother spielten, der einen Hälfte von NEU! und Ex-Kraftwerk-Mitglied, wurden diese Einflüsse fortan in allen Artikeln und Interviews mit uns erwähnt.
Bevor ich mit CAMERA anfing zu spielen, hatte ich zwar nie Krautrock gehört, aber da es dann doch irgendwie mit meiner eigenen Musik verbunden war, nenne ich hier mal das Album, das ich am liebsten gehört habe: NEU! – NEU!.
Die sanft und stetig vorwärtstreibende Motorik auf Hallogallo, angetrieben von Klaus Dingers grandiosem und supertightem Schlagzeugspiel, war für uns einfach das Ideal von einem Gefühl der Freiheit in der Musik – keinen Strukturen folgend, außer der Repetition und Monotonie und improvisierter Melodie. Wunderbar!

Tim Hecker – Harmony in Ultraviolet

Ambient-Noise mit wunderschöner Harmonie

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Als ich Tim Hecker entdeckte, war ich fasziniert von der Vielschichtigkeit und emotionalen Tiefe, die der Kanadier in seine Ambientstücke packt. Die Musik ist voller Kontraste und durch die vielen Noise-Schichten brechen wunderschöne Melodien hindurch. Es wurde nicht nur ein bestimmtes Gefühl transportiert, sondern eine ganze Bandbreite davon, und das hat mich sehr fasziniert.
Harmony in Ultraviolett ist das vierte Studioalbum von Tim Hecker und war mein erster Zugang. Die Musik erschien mir sehr gebrochen, fragmentiert und dennoch in einer wunderbaren Balance. Die Ästhetik in der Verbindung von Noise und Melodie hat mich sehr gepackt. Schon eine ganze Weile zuvor hatte ich in meinem Geiste eine bestimmte Art von Musik gehört, von der ich immer dachte, dass es mir – wenn überhaupt – nur sehr schwer gelänge, diese umzusetzen. Eine konsequent fließende, sich verändernde, morphende Masse aus Sound und Melodie, die komplex ineinanderfließt und stetig neue Formen annimmt, ähnlich einer Wasseroberfläche, welche mal ruhig wabert, dann sich mit Wellen kräuselt, mal einige einzelne Wassertropfen herauszischen lässt. Als ich dann Tim Hecker entdeckte, kam dies meiner Vorstellung einer solchen Musik schon recht nahe.

Nils Frahm – Spaces

Neue Perspektiven auf das Klavier

Nils Frahm – Spaces

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Als ich Nils Frahm entdeckte, war es wie ein Ankommen an einen Ort, den man nie besucht hat oder kannte, aber doch immer vermisst hat. Als Liebhaber und stolzer Besitzer des Roland Juno-60 hat mich als erstes das Stück „Says“ sehr gefesselt. Die Art und Weise, wie Nils Frahm hier den Arpeggiator des Juno-60 einsetzt und zusammen mit den ebenfalls geliebten Roland Space Echos eine wunderbar dynamische und organische Einheit schafft, hat mich sehr beeindruckt. Das Gefühl in den Songs hat mich direkt angesprochen, und auch mit der Repetitivität in der Musik konnte ich mich total identifizieren; schließlich war das auch ein essentieller Teil meiner eigenen Musik der letzten Jahre. Der Drive und die Tightness von seinem Spiel haben mich angespornt, noch mehr an den Tasten zu trainieren. Songs wie „Hammers“ sind absolut faszinierend und leben von den konstanten Variationen im Klang. Nils Frahm verbindet für mich einfach sehr viele Einflüsse, und er ist sehr zielgerichtet und fokussiert in der Musik, mit einem klar erkennbaren intellektuellen Hintergrund in der musikalischen Denkweise, dennoch mit einem sehr großen Raum für die Improvisation und dem Sich-Tragenlassen im Moment. Fantastisch.

Carbon Based Lifeforms – World Of Sleepers

Die Meister des psychedelisch-spacigen Ambient

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World Of Sleepers ist eines dieser Alben, die man zunächst hört und gut findet, deren ganze Tiefe und Faszination sich aber erst einige Zeit später und nach mehrmaligem Hören erschließt. Das erste Stück von der Platte, welches ich immer wieder hörte, war Flytta Digg: atmosphärisch und sehr deep, spacig. Einige Monate später hörte ich das Album dann häufiger, und plötzlich schlug Carbon Based Lifeforms bei mir ein wie eine Bombe. Ich war gefesselt von der psychedelischen und transzendentalen Atmosphäre und den eingängigen Melodien. Als Fan von Synthesizern und der Astrophysik gleichermaßen war CBL wie eine Offenbarung, und da war es wieder: dieses Gefühl, dass der Künstler Dinge und Stimmungen mit der Musik ausspricht, die man selbst nicht formulieren konnte, aber auf eine Weise schon immer fühlte. Jeder Song war wie eine ganz bestimmte Welt, und innerhalb kurzer Zeit wurde Carbon Based Lifeforms zu meiner Lieblingsband – quasi der Idealzustand von Musik, in der alle meine Einflüsse vereint sind. Psychedelisch, Synthesizerlastig, melodisch und deep. Ihr Gebrauch der Roland TB-303 ist zudem wirklich einzigartig und unverkennbar. World Of Sleepers habe ich insgesamt am häufigsten gehört, da es eine wunderbare Tiefe, Qualität und Eingängigkeit besitzt, und außerdem auch den Track Photosynthesis beherbergt, ihren größten Hit sozusagen. What about the forests?

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Fazit

Das waren My 10 Favorites: gar nicht so leicht, nur 10 Favoriten auszuwählen. Ich hoffe, einen schönen Faden durch meine musikalische Welt gegeben zu haben – und meine Faszination für diese Alben etwas weitergetragen zu haben. Hinterlasst mir weiter unten gerne ein paar Kommentare und eure Geschichten zum Thema!

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Forum
  1. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Hi Timm,

    Respekt, Roxette auf seine Liste zu setzten, das zeigt Eier.
    Wie meine eigene Liste zeigt, ich steh ja eher auf Schräges. Aber wenn massenkompatibler Pop so gut gemacht ist, wie von den beiden Schweden, dann höre ich das auch gerne und stehe auch dazu.

    John Fruiscante: Unfassbar guter Gitarrist, der echte Gänsehaut erzeugen kann. Ich habe einiges von ihm, habe aber irgendwann den Überblick verloren, was ernsthafte Veröffentlichungen sind oder was nur der Finanzierung der Drogensucht diente.

    Dass er nun seit 2 Jahren wieder bei RHCP spielt gibt Hoffnung für beide Seiten. Hier liefert er seine besten Input und die Band bietet mit ihm als Gitarristen ihre beste Performance. Bin als alter Fan auf neue Veröffentlichungen gespannt. Stadium Arcadium ist echt schon 15 Jahre her? OMG…

    • Profilbild
      Saxifraga  

      Alsoich würde das als völligen Fehlgriff bezeichnen. Für mich ist das schaler lebloser Pop ohne jedwede interessante Struktur oder Harmonie. Es ist weder Schlager noch Klassik und auch nicht Rock oder Punk oder sonstwas. Es ist langweilig obwohl es immer schnell ist und schneller wird.
      Als ich hörte das die Sängerin früh gestorben ist, habe ich nochmal versucht sie zu hören, um zu sehen ob ich inzwischen anders empfinde und denke, aber da ist nix was ich gut finden kann.
      Offensichtlich unterscheidet mich was von Millionen von Menschen.
      Hör ich mir lieber wieder die beste Human League Platte „Reproduction“ an. ;)

      • Profilbild
        OscSync  

        Na ja, die Kolumne heißt vermutlich nicht umsonst „My 10 Favourites“…….
        Ich finde das Erleben von Musik so eine persönliche und emotionale Angelegenheit, dass ich davon absehen würde die persönliche Vorliebe von jemandem für ein bestimmtes Album als Fehlgriff zu bezeichnen. Wer weiß, welche Lebensumstände, Situation usw. dazu beigetragen haben, dass es genau bei diesem Album „klickt“? Timm schreibt dazu ja auch einige Sätze, und ich kann das inhaltlich gut nachvollziehen.
        Roxette haben bei mir auch ein Stein im Brett für einige schöne Klammerblues-Momente im Partykeller der Eltern eines Schulfreundes……. :-)

      • Profilbild
        Timm Brockmann  RED

        Hallo Armin,

        Danke für deinen ausführlichen Kommentar.
        Ja, Roxette habe ich auf die Liste gesetzt, da es einfach prägend war… Das kann ja manchmal auch vom heutigen subjektiven Musikgeschmack abweichen. Aber es ist eben immer mit dem damaligen Umständen und Erinnerungen verknüpft.

        Ja verrückt, dass Stadium Arcadium schon wieder 15 Jahre her ist, oder? Ich sehe einer neuen Veröffentlichung der Red Ht Chili Peppers und Frusciante an der Gitarre auch mit gespanntem Interesse entgegen.

      • Profilbild
        Cläuschen

        Ich fand Roxette auch von Anfang an schrecklich, aber ich war da auch schon zu alt für seichten Pop. Mein erstes Album war Dynasty von Kiss.
        Neu! würde aber auch auf meiner Liste wohl ein Plätzchen bekommen, das hört niemand, ohne davon beeinflusst zu werden.

  2. Profilbild
    hauserj

    Danke für den Tipp mit Carbon based lifeforms! Klingt sehr interessant. :)
    Und Stadium Arcadium ist wie die erste Guns n Roses. Kann man eigentlich immer und überall hören.

  3. Profilbild
    lightman  AHU

    Kenn‘ ich gar nix von! :)

    Im Ernst, schöne Sachen dabei. Ich finde die Artikelserie gut, das hilft, manche Einschätzungen der Autoren besser nachvollziehen zu können.

  4. Profilbild
    GTop

    Vielen Dank für die Tipps (insbesondere Tim Hecker und Nils Frahm) wie viele tolle Künstler doch einem entgehen können….

    • Profilbild
      Timm Brockmann  RED

      Hallo GTop, danke für deinen Kommentar. Ja, es gibt einfach unglaublich viel Musik, die man noch entdecken kann!

  5. Profilbild
    TobyB  RED

    Sehr bunte Liste. Nils Frahm kann ich wirklich nur empfehlen, seine Live Konzerte sind wirklich immer ein Highlight. Das Wechselspiel zwischen Juno, Rhodes und Tape Echo ist faszinierend. Neben Max Richter, Jóhann Jóhannsson und Jed Kurzel für mich einer der wichtigsten Impulsgeber der zeitgenössischen Musik für Filmusiken und Soundtracks.

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