NAMM 2019: Erstmals VA-Synth Waldorf Kyra gesichtet

24. Januar 2019

Waldorf Kyra fertig?

Jetzt wird es ernst, Waldorf zeigt erstmals den Waldorf KYRA.

Wir blicken kurz zurück, der Waldorf Kyra tauchte auf der Musikmesse 2018 erstmals unter dem Namen „Valkyrie“ von Exodus Digital auf. Hinter Exodus Digital verbarg sich der englische Ingenieur Manuel Caballero, der uns damals ein umfassendes Interview zu seinem neuen Synthesizer gab, den er eine Hommage an den den Access-Virus nannte.

Wer sich die Bilder (siehe weiter unten) vom ursprünglichen Valkyrie-VA-Synthesizer ansieht, wird feststellen, dass sowohl Knöpfe und Regler identisch waren mit dem Virus.

Christoph Kemper (von Access) nahm es gelassen, als wir ihn zur Superbooth 2018 dazu befragten:

Im Juni 2018 verkündete Waldorf, dass sie das Projekt unter ihre Fittiche nehmen würden. Damals erschien erstmals ein Rendering, da bereits unter dem neuen Namen KYRA, zu Caballeros VA-Synthesizer.

Da der ursprünglich VALKYRIE bereits auf der Musikmesse 2018 anspielbereits zu sehen und zu hören war, könnte der Release des finalen Produktes also tatsächlich dieses Jahr stattfinden. Die ersten Hörproben waren vor knapp einem Jahr  jedenfalls sehr ansprechend.

Waldorf Kyra

Waldorf Kyra als 3D-Rendering vom Juni 2018

Waldorf kündigte damals per Pressetext eine Zusammenarbeit mit Entwickler Manuel Caballero an. Die Präsentation des Valkyrie war definitiv die Sensation auf der Musikmesse 2018. Obwohl als Hommage an den ACCESS VIRUS gedacht, wurde im Gespräch mit Manuel schnell klar, dass der Exodus Valkyrie weit mehr bietet als sein Vorbild.  Das Interview mit Manuel Caballero findet ihr hier.

Prototyp des Valkyrie

Wir gehen davon aus, dass der WALDORF KYRA quasi als Design- und Markennachfolger des EXODUS VALKYRIE dieselben Features enthalten wird. Diese waren beim Valkyrie folgende:

Mögliche Facts des Waldorf Kyra

  • subtraktiver Synthese mit Wavetables
  • 128-stimmige Polyphonie
  • Dual-Mode-Filter
  • 8 unabhängige Parts mit jeweils bis zu 9 Effektmodulen
  • bis zu 10 OSCs pro Stimme
  • Schwingungsformen: SAW, Pulse, Noise und Wavetable – gleichzeitig verfügbar
  • Hard-Sync, Ring-Modulation und FM
  • Hypersaw mit bis zu 12 Oszillatoren
  • 4096 18 Bit linear PCM-single-cycle Samples für die Wavetables
  • 2 Wavetables pro Voice verfügbar
  • drei ADSR-Hüllkurven
  • 3 LFOs
  • Modulations-Matrix (6 Kanäle mit je bis zu drei Modulationszielen)
  • Arpeggiator mit 128 Presets und Chord-Mode
  • Editsoftware für MAC und PC
  • USB-Audio
  • Keyboard Microtuning
Waldorf Kyra

Manuel Caballero präsentiere stolz auf der Musikmesse 2018 seinen Valkyrie Prototypen

Markus Schröder hat damals für uns die bekannten Features zusammengefasst:

Ein erster Blick

Das Datenblatt fängt mit dem komplett programmierbaren FPGA (Field-Programmable Gate Array), dem Herz des Kyra an. Die Synth-Engine hat genug Kapazität für 128 Stimmen, unabhängig von den benutzten Effekten. Jede Stimme besteht dabei aus 10 Oszillatoren und einer insgesamt achtfachen Multitimbralität, jede verfügt dabei über ihr eigenes Effektmodul mit neun Modulen.

Der Duale Wavetable Synthesizer bietet 32-faches Oversampling und über 4000 mitgelieferten Schwingungsformen. Die 10 Oszillatoren pro Stimme können noch verdoppelt werden, indem zwei Stimmen zusammengelegt werden. Als Synthesemöglichkeiten kommen zudem noch echte Stereobearbeitung, Hard-Sync, FM und Ring-Modulation hinzu.
Als Filter kommen Emulationen klassischer Ladder-Filter (Moog-Style?!) in 12 und 24 dB/Oktaven zum Einsatz, die hoffentlich nicht einknicken, wenn Resonanz ins Spiel kommt. Im Dual-Voice-Modus können die Filter entweder eigenständig oder gekoppelt sein.

Jeder multitimbrale Part bietet gleichzeitig einen dreibändigen EQ mit stimmbarer Mitte, dualen Röhren-Limiter, Formantfilter, Distortion, 6-Stufen-Phaser, digitales StereoDelay, Comb/Flanger/ Chorus/Doubler-Einheit und ein programmierbares Reverb. Das alles bei 96 kHz Sampling-Frequenz und 32 Bit D/A-Stereoausgang.

Über die klassenkompatible USB2-Schnittstelle können MIDI-Daten wie auch die 8 Parts einzeln in den Rechner gestreamt werden. Es gibt über USB2 aber auch einen Audiokanal in Richtung Kyra. Mac-Nutzer benötigen dazu keine Treiber, Windows-Nutzer einen ASIO-Treiber.

Bis zur NAMM-Show 2019, vom 24. – 27. Januar in Anaheim, California, soll die Kyra wohl soweit sein. Waldorf sprechen in der Pressemitteilung von einem „kompletten Produktionsstart und einer Verfügbarkeit“ zum angekündigten Termin.

Amazona berichtete bereits vom Valkyrie in einer News mit der „Virus-Kampfansage“. Vielleicht wird auch Access mit einem Virus 3 auf die Kyra reagieren. Das wäre dann wieder wie vor 20 Jahren, als die Access-Waldorf-Debatten hochschlugen. Ach, waren das Zeiten.
Zumindest kann man davon ausgehen, dass es ein vernünftig geschriebenes Handbuch zur Kyra geben wird.

 Beats  DJ  Gitarre & Bass  Keys  Stage  Studio  Vintage
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Ein tolles Projekt trifft eine tolle Firma, besser geht es nicht.

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      kettu

      Gemäss einer anderen Website ist eine Tastenversion geplant und soll später im Jahr 2019 erscheinen.

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        Wasserspeier

        Irgendwelche Ideen, in welcher Preisklasse sich die Tastenversion bewegt? Wenn Waldorf das macht, wird der günstige Preis des Valkyrie (gehört auf Musikmesse 2018) wohl nicht bleiben.

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    h3rtz  

    Sehr, sehr cool. Ich fand Caballero und sein Konzept sehr überzeugend in allen Interviews und Präsentationen und hatte gehofft, er würde jemanden finden, der ihn unterstützt, das Ding sexy und realisierbar zu bekommen. Richtig geglaubt habe ich es allerdings nicht. Umso cooler, dass es jetzt Waldorf geworden ist. Gut für Caballero, gut für Waldorf, gut für uns Synthnasen. Triple win!

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    Hectorpascal  AHU

    Da möchte Waldorf wohl im Revier von Access wildern und eine ordentliche Prämie einheimsen. Der Preis ist jedenfalls unverschämt.

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    AMAZONA Archiv

    Ich sag nur noch Synthesizer overkill. Mich lässt das ganze nur noch kalt. Noch mehr Stimmen und noch mehr Oszillatoren. Die Schallmauer wurde mal wieder durchbrochen und mir ist mein monophoner analoger mit seinem einsamen Stimmchen lieber als dieser omnipotente Kasten.

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      AVP

      Absoluter Overkill. Sowohl im HW als auch SW Bereich. Hier einen Konflikt mit Access runterzubrechen die im Gegensatz zu Waldorf mit einem Synth über die Jahre zurechtkommen und in Sachen Konsummoral allen anderen ein Stück voraus sind halt ich für künstlich provoziert.
      Verglichen mit einem Arturia Origin empfinde ich den Kyra als haptisch schlecht gebaut. Klang hin oder her.

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      Moogfeld  

      Also, eine hohe Anzahl von Stimmen ist ja grundsätzlich kein Maßstab für gut oder schlecht. Mein JV1080, gekauft 1996 hatte damals schon 64 Voices und ist heute noch geil und diverse andere Teile haben die 128er Voicelatte auch schon vor dem Millennium gerissen. Die Rechenleistung macht das einfach heutzutage halt auch bei VA´s ebenso möglich. Grundsätzlich ist es natürlich auch legitim, dass jeder für sich die Dinge bewertet …… aber sorry, in Anbetracht der wirklich beeindruckenden Vorarchitektur von Herrn Manuel Caballero ist die abwertende Aussage „omnipotenter Kasten“ hier doch echt nicht angemessen. Wir sollten froh sein, dass es immer wieder Pioniere gibt, die mit ihren Leistungen stets aufs neue Impulse in den Markt tragen. Und wenn Waldorf dem Teil noch den letzten Schliff gibt, wird das ein leckeres Menü….für mich muss auch nicht immer alles Mono und Analog sein, bunt ist die Welt!

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    psv-ddv  AHU

    Tolle Sache! Ich finde den Synth super interessant. Schön, dass er tatsächlich auf den Markt kommt, unter welchem Label auch immer.
    Das wird ein Flächenmonster :-)
    Ob der Synth dann am Ende wirklich schöner wird, wenn Axel Hartmann wieder seinen Einheits-Design-Denf drüber verteilen darf wage ich zu bezweifeln.
    Das Rendering mit den glatt-kantigen und daher vollkommen unergonomischen Waldorf Potikappen und der verzuzzelten Gehäusesilhouette lässt nichts Gutes ahnen.
    Das sieht schon vor der Marktreife nach Scheinwerferdesign aus dem vorletzten Jahr aus.
    Wunderschön sah der Valkyren Prototyp zwar auch nicht aus, aber der hatte aufgrund der Unbeholfenheit der Gehäuseform wenigstens noch irgendwie was eigenes, inhaltsbezogenes. Eben wie ein Virus auf Steroiden.

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      h3rtz  

      Mmn kriegt Mr Hartmann oder auch sonstwer bei Waldorf den auf jeden Fall besser hin als den Prototypen. Schlimmer gings ja fast nicht. Die Waldorf Edelstahl Knöppe sind nicht die griffigsten, da stimme ich voll zu, aber die Materialqualität macht das locker wett. Ein Ipad wär auch ergonomischer mit Griff auf der Rückseite und fetter Gummiumrandung.

      Ich find das Eckchen Rendering sehr sexy. Der Materialmix, die Schattenfuge, das polygonale Profil… das ist einfach gutes Produktdesign.

      Bei Designfragen mische ich mich immer gerne ein, bitte nicht persönlich nehmen.

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        psv-ddv  AHU

        Das nehme ich nicht persönlich, ich habe das Rendering ja nicht gemacht :)
        Über Gestaltung kann man wunderbar unterschiedlicher Meinung sein.
        Für mich sieht das Design unausgegoren aus. Da hat Jemand eine nette Idee gehabt, die sich toll skizziert, aber in der Realität schwächelt.
        Schau Dir mal die Schattenfuge genau an. Dort wo nahe der Rückseite die Doppelung der Frontplatte endet, ergibt sich eine Halbierung der Materialstärke des Fugenrandes, dadurch wirkt die Fuge optisch nicht mehr einheitlich breit. Das Holzpanneel muss den viel zu feinen Knick materialuntypisch mitgehen, um das Spaltmass durchgehend zu halten. Die Fuge wirkt trotzdem ungleichmässig. Die Ränder der Metallteile sind sehr scharfkantig dargestellt. So scharfkantig kann man das nur eloxieren. Das geht aber nicht in Weiss. Also pulverbeschichten. Nur dann muss man die Kanten brechen, da sonst das Pulver nicht hält. Nicht so schick. Durch die Kantenradien heben sich die gedoppelten Paneele von einander ab, es sieht nicht mehr so aus wie im Rendering. Man hat im Gebrauch eine höhere Gefahr von Farbabplatzungen je geringer man die Kanten bricht. Soetwas muss man von Anfang an Berücksichtigen. Das sind konzeptionelle Anfängerfehler, die einem auf der Uni um die Ohren gehauen würden.

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          psv-ddv  AHU

          Die Potikappen sind für eine Live Situation mit Schweissfingern viel zu glatt. Die Markierung auf den Kappen ist zu schmal, in der Draufsicht zu kurz (daher Potistellung im Bühnenlicht schlecht zu erkennen) und in der Seitenansicht dafür zu wieder lang. Das nennt man Manierismus. Hier versucht Jemand modern, reduziert zu entwerfen, ohne die funktionalen Hintergründe ausreichend zu berücksichtigen. Daher bleibt nur eine hohle Ästhetik, die sehr schnell altert. Gutes Produktdesign geht anders.

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            h3rtz  

            Sauber argumentiert, das muss ich dir lassen. Da habe ich mich von einem fluechtigen Eindruck blenden lassen und nicht genau genug hingeschaut.

            Andererseits gehts bei dem Rendering sicherlich auch mehr darum, eine Intention darzustellen, denn ein fertiges Produkt zu praesentieren. Und die Richtung gefaellt mir nach wie vor.

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              psv-ddv  AHU

              Danke Dir. Ich kann nachvollziehen, dass Dich das Rendering anspricht
              und ich finde einige der dargestellten Ideen (Schattenfuge, versenkt eingesetztes Holzpaneel, wrap-around Frontplatte) grundsätzlich gut, nur leider nicht bis zu Ende gedacht.
              Vielleicht wird ja bis zur Marktreife noch nachgebessert. Die Hoffnung stirbt zuletzt…

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          Tonquader

          Designe und entwickle erst mal so viele Geräte bzw. Messehighlights wie Axel mit seinem Team. Da sieht man auch mal wieder schön was an Unis teilweise für praxisfremder Unfug gelehrt wird.

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            psv-ddv  AHU

            Meine Kritik ist differenziert und meine Meinung begründet.
            Auf dieser Ebene kann man diskutieren. Ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen.
            Dein „Mach das erstmal selber“ Kommentar“ ist unsachlich und besagt in etwa soviel wie: Nur Axel Hartmann selbst kann seine Werke korrekt beurteilen. Das würde selbst er sicher anders sehen.
            Viel Spass weiterhin.

            Ach ja,
            die Uni is ’ne Weile her. Ich verdiene mein Brot seit über 20 Jahren mit dem Entwerfen. Aber das ist hier nicht wirklich relevant.

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      fritz808  

      „synthies für die elite…“ für meinen ersten synth habe ich zwei jahre nebenbei gejobbt, auf auto und urlaubsreisen verzichtet. all jene nun abfällig als elite zu bezeichnen, ist offensichtlich eine frustreaktion. du hast mein mitgefühl.

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        Numitron  AHU

        War ja mit einem augenzwinkern. Ich weiss verglichen mit den 70er oder 80ern haben wir es heute gut. Elite ist übrigens kein schimpfwort. Lg

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        AVP

        Nein ist es nicht. Wer auf Auto und Urlaub verzichtet und nebenbei jobbt NUR um einen SYNTHESIZER zu kaufen lebt nicht im Jahr 2018. Das war 1970 bis ca. 2000 sicher noch anders als der Synthesizer in Verbindung mit einem Projekt wie einer Band oder Kultur stand. Jetzt ist es einfach nur Konsum und die Bonsen der Szene stellen sich die Kiste in die Bude um damit erneut van Halen drauf rumzuklimpern oder in Foren paar likes abzugreifen. Ich persönlich hab seit 2015 angefangen meine Kohle eher in Fluchtursachenbekämpfung, Inklusion sowie Integration zu stecken. Ich bin mittlweile sehr stolz darauf wenn Jahresende der Spendenbescheid seitens der Diakonie mit 720 Euro bei mir im Briefkasten liegt. Von der Zeit die ich privat für das ausbilden von Kids in Bezug auf ,,Charakterstärke´´ stecke , das hinterfragen des eigenen handels, Mut zur Selbstkritik und ein weniger auf Konsum ausgerichtetes und eher kulturbeitragendes Leben, ganz zu schweigen.
        Ich will den Kyra jetzt nicht für die Probleme der Gesellschaft verantwortlich machen. Aber es gibt derzeit kein Umdenken seitens der ,,Macher´´. Nur noch G.A.S auslösen so das keiner mehr drüber nachdenkt was er eigentlich wirklich braucht und was er vorallem schon hat.
        Fritz 808 kann sich sein Mitgefühl sonst wohin schieben. Lieber Beutelsuppe für alle am Tisch als Kaviar nur für einen.

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          Fateichel  

          Puh heute schon selber auf die Schulter geklopft? Dein humanitärer Einsatz ist ja aller Ehren. Jeder kann tun und lassen was er will mit seinem Geld. Da gibt es auch kein Richtig und kein Falsch.

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    fritz808  

    hatte gelegenheit den prototypen auf der messe zu hören und war sehr beeindruckt. nur das design hat mich definitiv abgeschreckt. mit hilfe von herrn hartmann, könnte das nun aber seit langem wieder ein synthesizer werden, den ich mir zulegen würde.

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      Saxifraga  

      Seitdem ich weiß, das Herr Hartmann den Resonanzregler beim Moog Little Phatty wegdesigned und zu einem Umschalter (der meist erst beim zweiten Druck reagiert!) „umdesigned“ hat, bin ich kein großer Fan mehr.

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    Tolayon  

    Also für mich sieht das immer noch nach einem gewissen Overkill aus.
    128 Stimmen sind Rompler-Standard, aber für einen VA mit denselben Spezifikationen dürfte etwa das Dreifache, wenn nicht mehr an Rechenleistung erforderlich sein.
    Ist alles machbar, aber ich hoffe wenn es geht ohne allzu lauten Lüfter.

    Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen:
    128 Stimmen, und jede einzelne davon mit einem „perfekt“ modellierten Moog- oder sonstigen Vintage-Filter!
    Und dann wären da noch die Effekte: Neun Module pro Part, macht nach Adam Riese 72 gleichzeitig nutzbare Effekte. Dafür braucht’s ordentlich DSP-Power …

    Ganz ehrlich:
    64 Stimmen wären für mich bei den ansonsten gleichen Spezifikationen mehr als genug. Ich frage mich ohnehin, wie Access auf diese Herausforderung reagieren soll – kommt dann vielleicht demnächst ein T3 mit 256 Stimmen, Flux-Kompensator und Wasserkühlung?

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    Emmbot  AHU

    Gehts ja schon gut los. Die Valkyrie wurde ja schon vor einem Jahr gezeigt. Da von Access ja nix kommt, stößt der Kyra genau in die Lücke.

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    Kingfisher  

    Unter „Mögliche Facts des Waldorf Kyra“ steht: „•zwei OSCs pro Stimme“
    Unter „Ein erster Blick“ steht: „Jede Stimme besteht dabei aus 10 Oszillatoren…“

    Das wäre schon ein gravierende Änderung zwischen Valkyrie und Kyra oder verstehe ich etwas falsch?

  10. Profilbild
    oli89  

    Das ist mein persönlicher Favorit für das Jahr 2019. Ich kann es kaum erwarten, ihn in die Hände zubekommen. Auch wenn der Geldbeutel wieder leidet…

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