NAMM 2019: MOK & 1010music kooperieren für den Waverazor Dual Oscillator

27. Januar 2019

Erstes Videodemo zum Waverazor-Modul

Nachtrag: Catsynth TV hat ein Video zum MOK Waverazor Dual Oscillator und dessen Entwickler Tahio Yamada auf der NAMM aufgenommen.  Neben einigen Erläuterungen und einer kurzen Demonstartion des Klanges wird auch verraten, dass das Modul voraussichtlich ab April oder Mai erhältlich sein soll und der Preis 599,- US Dollar betragen wird.

 

Ab hier die ursprüngliche Meldung:

In Zusammenarbeit mit 1010music schafft der MOK Waverazor Dual Oscillator den Schritt vom Software-Plugin zur Eurorack-Hardware.

Quelle: Synthtopia

Als das Plugin Waverazor vom Tahio Yamada (zuvor Entwickler des M-Audio Venom) angekündigt wurde, fokussierte sich das Interesse vor allem auf das einzigartige Konzept des Oszillators. Hier werden keine klassischen Waves wie Sinus, Sägezahn etc. oder digitale Einzyklen abgerufen, sondern eine in mehrere Segmente unterteilte dynamische Schwingung. In jedem Segment kann eine eigene Wave aufgerufen werden, die sich in Pitch, Volume, Phase und DC-Versatz manipulieren und modulieren lässt. Dieses Segment kann wiederum Teil eines größeren Ablaufes sein, so dass auch Wavesequenz-ähnliche Klangverläufe möglich sind. Neuartig sind auch die Funktionen Multi-Sync und Mutant FM. Waverazor beherrscht vor allem harsche und aggressive Klänge sehr gut.

Von dem MOK Waverazor Dual Oscillator tauchte bislang leider nur ein unscharfes Bild auf, doch immerhin sind schon erste Informationen verfügbar. Das Modul beherbergt zwei unabhängige Oszillatoren mit identischen Möglichkeiten. Wie von anderen Modulen des Herstellers 1010music bekannt, erfolgt die Bedienung über ein großes Multitouch-Display, das gleichzeitig die Anzeige für das vom Plug-in her bekannte kreisförmige Waverazor-Oszilloskop dient.
Es gibt 20 CV-Eingänge zur Modulation von Klangparametern, zwei hochauflösende CV-Eingänge für die Tonhöhe und einen Clock-Eingang. Außerdem kann das Modul über einen MIDI-Eingang (als 3,5 mm Buchsen) angesteuert werden.
Über einen Audioeingang kann ein externes Signal eingespeist werden. Dazu sind drei Auioausgänge und ein Trigger-Out vorhanden.

Das Video zum Plug-in veranschaulicht die Möglichkeiten des Oszillators.

Soweit die Informationen, die bislang zum MOK Waverazor Dual Oscillator bekannt sind. Der Rest folgt dann zur NAMM.

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    Son of MooG  AHU

    Höchst interessant. Für den Touch-Screen sind schlanke Fingerspitzen wahrscheinlich von Vorteil, aber es gibt ja noch die vier (Push?)Encoder und 20(!) CV-Inputs; die Bedienung scheint intuitiv genug zu sein.

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