Duales Filter + Modulation & Delay
Mit dem Stylophone CPM DF-8 kündigt Dubreq das zweiter Gerät der „Compact Portable Modular“-Reihe an. Sinnvollerweise kommt nach dem Drone-Synthesizer CPM DS-2 nun ein duales Filter im gleichen Format.
Stylophone CPM DF-8, Analog Multi-Filter
Das CPM DF-8 ist ein Desktop-Gerät mit zwei unabhängigen Filtereinheiten, einer dualen Envelope-Sektion und einem Mixer. Einige Funktionen verfügen über Ein- bzw. Ausgänge für CV bzw. Gate und der interne Signalweg ist analog gehalten.
Die beiden Filtereinheiten sind identisch aufgebaut. Hier werden zwei Schaltungen kombiniert: ein diskreter Nachbau des SSM2045 Tiefpasses mit 24 dB Flankensteilheit, der einen besonders runden Sound haben soll, und das analoge 12 dB Multimodefilter (Tief-, Band- Hochpass und Bandsperre) aus dem Synthesizer Stylophone GEN R-8, das einen eher rauen Klang hat. Außerdem wurden beide Schaltungen für weitere Filtertypen kombiniert, sodass man die Wahl zwischen acht Modi hat.
Die Filter können neben den Audioeingängen auch einen internen Noise Generator als Soundquelle nutzen.
Zur Modulation gibt es zwei ADSR-Hüllkurvengeneratoren, die sich zwischen linear und exponentiell umschalten lassen und auch in einen Loop-Modus versetzt werden können. Weiterhin verfügt das DF-8 über Sample & Hold mit extra Slew-Parameter als Modulationsquelle.
In der Mixer-Sektion Mixer ist ein PT2399 Delay integriert, das von der S&H-Einheit oder Envelope II moduliert werden kann. Außerdem verfügt das Gerät über einen integrierten Lautsprecher, kann mit Batterien betrieben werden und ist Eurorack-kompatibel.
Das Dubreq Stylophone CPM DF-8 soll ab ca. Mitte des Jahres verfügbar sein. Der Preis wurde noch nicht bekannt gegeben. Interessenten können sich auf der Website in eine Warteliste eintragen.
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Ist beim grossen T vorbestellbar fuer 269 Euronen und angeblich innerhalb einer Woche lieferbar.
@kometh und du meinst nicht den cpm-ds2?
den cpm-df8 konnte ich noch nicht finden…
@dflt Du hast vollkommen recht, das hab ich glatt verwechselt. Sorry!
@kometh Jetzt ist er da und kostet 259 €.
Endlich eine duale Filterbank, die meinen Preisvorstellungen entspricht und sogar ein gutes Stück darunter liegt. Kein MIDI und nicht speicherbar aber einen Tod muss man wohl sterben. Die Shermans sind mir einfach zu teuer für meine Anwendungsfälle.
@Mac Abre ja! schaut super aus! 😃👍
@Numitron Irgendwie sieht das Teil nach niederpreisigem Achtziger-Design aus. Aber trotzdem gefällt mir das. Ich stelle mir gerade vor, meinem guten alten TG33 endlich Filter zu verpassen. Ganz neue Klangmöglichkeiten. Vor allem die Möglichkeit, beide Filter komplett getrennt voneinander einzustellen. Auf der einen Seite, etwas weniger Cutoff und etwas mehr Resonanz, zeitlich leicht unterschiedliche LFOs oder Hüllkurven und schon wird der Raum größer.
@Mac Abre nice. ist der tg33 cool?
wollte ich schon ewig holen.
leider die wavestation a/d verkauft vor langer Zeit.
werde wahrscheinlich den wavestate kaufen.
😄
@Numitron Teil 1
Ich mag den TG33. Es wird oft über das FM mit nur zwei Operatoren gelächelt aber mit hunderten Wellenformen, mit denen man die Operatoren füttern kann, wird schon ein ganz anderes Bild daraus. Zusammen mit den AWM-Samples und der deutlich komplexesten Vectorsynthese ever kann man theoretisch Klangverläufe von bis zu 33 Minuten basteln. Der Sound ist Geschmackssache, ich empfehle Dir, vorher ein paar Videos vom SY22/TG33 (nicht SY35, der klingt anders) zu schauen.
Der Wavestate ist auch ein schöner Synth. Allerdings ist bei dem die Vectorsynthese deutlich eingeschränkter als bei Yamaha. Beim SY22 kann man bis zu acht Voices, die jeweils aus zwei oder vier Elementen bestehen im Multimode/Split/Layer verwenden. Eine Voice ist bei Yamaha ein Patch, der aus zwei Elements (einmal AWM, einmal FM) oder vier Elements (zweimal AWM, zweimal FM) zusammengesetzt ist. Beim TG33 können sogar sechzehn Voices kombiniert werden. Beim Wavestate besteht eine Performance aus bis zu vier Elementen, die vergleichbar sind mit Patches, also quasi stark aufgeblasene Yamaha-Elements. Mehr als diese vier gehen zu einer Zeit aber nicht. Jedes dieser vier Elementen kann getrennt per MIDI angesteuert werden. Die Vectorsynthese bei Yamaha hat bis zu fünfzig Schritte, die bei Korg immer vier Schritte, kann aber deutlich mehr als nur Volumen und Detune gegeneinander verschieben. Mit dem Wave-Sequencing geht natürlich ebenfalls mehr als mit den Yamahas.
@Numitron Teil 2
Beide Synths haben eine Zufallsfunktion, die erstens Spaß macht und zweitens wirklich brauchbare Ergebnisse liefern kann. Wobei mir die Zufallsfunktion bei Yamaha besser gefällt, da die langen Vectorverläufe von knackigen Sounds bis zu ewigen Drones alles liefern können. Manchmal kommt sogar etwas lustiges dabei heraus. Wer auf Vectorsynthese steht, sollte eigentlich beide haben. Aber wenn der TG33 Deinen Soundgeschmack trifft, wirst Du viel Spaß damit haben.
Mal eine technische Frage:
Könnte man mittels MIDI-CV-Interface die Einstellungen auslesen und auf dem Rechner speichern? Meiner Einer kennt sich bei CV überhaupt nicht aus.