C55 Reference Speaker von KSD
Mit dem KSdigital C55 Reference stellt die saarländische Firma KSDigital auf der NAMM Show einen neuen Studiomonitor vor. Wie wir im Gespräch mit dem Chef Johannes Siegler erfahren haben, werden die aktuellen Reference-Speaker C5, C8 und C88 aus dem Programm genommen und durch den neuen koaxialen Lautsprecher ersetzt. Dabei greift KSD den Namen neu auf, denn den Lautsprecher C55 gab es es vor etlichen Jahren bereits von der Firma.
KSdigital C55 Reference, Studiomonitor
Ausgestattet ist der Speaker mit einem 5,5-Zoll-Woofer sowie einem ebenso großen Koax-Speaker, der für Mitten und Höhen zuständig ist. Der Hersteller verspricht hierfür „maximale Neutralität und minimale Verzerrung“.
Der C55 Reference kann sowohl vertikal als auch horizontal genutzt werden, was dem Nutzer eine größtmögliche Flexibilität bei der Aufstellung im Tonstudio ermöglicht. Sowohl im Nahfeldbereich als auch bei größeren Entfernungen soll der Lautsprecher seinen präzisen Klang ans Ohr bringen. Mit Hilfe von sechs parametrischen User-Equalizern im Firtec-Prozessor lässt sich der Klang individuell anpassen.
Hier einige Eindrücke vom KSD-Stand auf der NAMM Show 2025:
Den Frequenzbereich gibt der Hersteller mit 35 bis 22.000 Hz an und der maximale SPL liegt bei 108 dB. Insgesamt stehen beim KSdigital C55 350 Watt Verstärkungsleistung zur Verfügung.
Anschlussseitig ist der Studiomonitor mit symmetrischen XLR-Anschlüssen ausgestattet.
Die weiteren technischen Daten könnt ihr dem folgenden Bild entnehmen:
Zeitnah kommt der KS Digital C-55 Reference in den Handel. Erhältlich ist der Speaker im KSD-typischen Rotbraun und in Schwarz. Der Preis pro Lautsprecher beläuft sich auf 1.979,- Euro.
Schön das es neues von KSD gibt. Die schonungslosesten Lautsprecher aller Zeiten. Wer hören möchte was er für einen Mix-Murks fabriziert, dem seien KSD-Monitore ans Herz gelegt oder: Wer gleich einen anständigen Mix möchte. Vom Preis bin ich eher wieder angenehm überrascht, nachdem KSD stark angezogen hat und auch neue Modelle wie die C100 mit 2400€/Stk. zu buche schlagen – eine einzige Koaxialmembran wohlgemerkt! KSD weiß vermutlich das ihre langlebig sind und somit brauche ich erstmal keine neuen. Das ist Qualität made in G. Ob das auf der NAMM auch andere Länder wieder zu schätzen wissen? Sollten meine irgendwann das zeitliche segnen, dann kommen mir wieder KSD ins Haus mit dem Wissen: Jeder Song dieser Welt klingt tatsächlich anders und meine werden immer besser – dank KSD. Weiter so!
@Filterpad Ketzerischer Gedanke: Ist es nicht eher ein Glaubenskrieg, welche Marke die analytischsten Lautsprecher abliefern kann? Das behaupten ja sehr viele Hersteller von sich. Das Angebot an hochklassigen Lautsprechern ist mittlerweile riesig. Meine Überzeugung lautet eher: Man muss seine Abhöre ausgezeichnet kennen (auch durch viel Referenzmaterial – nicht nur anhand der eigenen Musik). Doch ich glaube dir, dass KSD ausgezeichnete Qualität abliefert. Das habe ich durchaus schon öfter gehört. Ich hingegen bin im Glaubensteam Neumann zuhause. ✌😂
@Olaf Strassen Ja, die beiden sind es! Absolut.
Hmm, 2 Gedanken
1. Die sollte man definitiv erst einmal probehören. 35 Hz bei -3dB sind für 5,5“, auch wenn es 2 sind, ambitioniert. Wie gut das funktioniert, wenn es bass lastig ist und auch mal etwas lauter sein soll, das muss man hören, bzw. erleben.
2. Der Preis ist ebenso ambitioniert, insbesondere wenn dann noch die KS Digital KSD-RC zum Einstellen dazu addiert. Leider hat sich KSD preislich in neue Regionen aufgeschwungen, die einer reiflichen Überlegung bedürfen.
(KSD ist sehr gut. Wie andere hier aber es schon geschrieben haben, es gibt 2 Lager und ich bin auch Lager Neumann)