Die beste MPC ever (?)
Die Akai MPC XL ist das neue Top-Modell der MPC-Serie. Mit mehr und verbesserten Bedienelementen, neuem Prozessor, größerem RAM und umfangreicher Konnektivität ist die MPC XL wohl das leistungsfähigste Music Production Center aller Zeiten.
Akai MPC XL – mehr von allem
Die ersten Informationen sickert ja bereits im Dezember durch, deshalb ist die Vorstellung der MPC XL keine Überraschung mehr. Dennoch beeindruckt die Sampling-Workstation mit ihrer Ausstattung.
Auf der Oberfläche des Gerätes fallen einige der Neuerungen sofort ins Auge. Wie bei der MPC Live III wurde die bisherigen 16 Pads durch die neuen MPCe-Pads mit 3D-Sensing Technologie ersetzt, die ein verbessertes Ansprechverhalten besitzen und auch als kleine X/Y-Controller fungieren. Mit den vier Quadranten können pro Pad z. B. Effekte gesteuert, Parameter gemorpht und zwischen Layern gewechselt werden.
Die Q-Link-Regler sind hier in einer horizontalen Reihe angeordnet. Sie sind berührungsempfindlich und besitzen jeweils ein OLED-Display zur Parameteranzeige. Direkt darunter befinden sich 16 Tasten mit RGB-LEDs für den Step-Sequencer. Auch dieses Feature entspricht der MPC Live III. Wo sich beim Vorgängermodell die Q-Link-Regler befanden, sind hier ein frei zuweisbarer Touch Strip, Performance-, Sample- und Recording-Funktionen zu finden.
Der hochklappbare 10.1″-Touchscreen ist genauso groß wie beim Vorgänger, hat hier aber mit HD-Auflösung und ist „Multi-Gesture“-tauglich. Die MPC XL arbeitet mit der MPC3 OS.
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Im Inneren arbeitet ein Gen 2 8-Core Prozessor, der die vierfache Rechenleistung des Vorgängers bringt. Der RAM wurde von 4 GB auf 16 GB aufgestockt. Die MPC XL kann bis zu 32 Plug-in-Instrumente und 16 Audio-Tracks gleichzeitig handeln. Die maximale Polyphonie beträgt 256 Stimmen. Als Speichermedium dient eine interne NVMe SSD mit 256 GB. Zusätzlich ist ein SATA Erweiterungsplatz vorhanden.
Ein wichtiger Punkt bei einer MPC ist seit jeher die Ausstattung mit Anschlüssen. Hier wurde nicht gespart: zwei Line/Mic-Eingänge mit Preamp (Kombibuchsen), zwei weitere Eingänge mit Klinke bzw. Cinch für Phono (samt Erdungsschraube für den 1210er), acht Einzelausgänge (inkl. Main), 2x MIDI-In, 4x MIDI-Out, 16 CV-Gate-Ausgänge (8 Stereobuchsen), 2x USB für Speichermedien, 1x USB-C für bis zu 24 Kanäle Audio-I/O und 32 Kanäle MIDI-I/O. Dazu kommen auf der Frontseite Phones, 2x Line-In und 2x Fußschalteranschlüsse.
Die Maschine ist ab Werk mit einer Reihe von Plug-ins, Samples und Effekten ausgestattet, darunter die Premium Plug-in Collection (Fabric XL, Fabric, Fabric Piano, Fabric Electric, OPx4, Studio Strings, Organ, Hype, Tubesynth, Odyssey, Solina, Mellotron, Drumsynth, Bassling, Electric), ein Bundle Sample-Libraries ( 91Vocal, Marco Polo, ProducerGrind | Samples: MARS, Sample Tools by Cr2, F9) sowie zwei MPC Editon-Titel von Native Instruments.
Die Akai MPC XL ist ab sofort erhältlich.



























































Ich weiß nicht, wie es den anderen geht, aber für mich sind die QLinks in einer Reihe ein ziemlicher Ergonomiekiller.
@Padbangers Zum Step-Sequencing von Modulationen etc. à la Arturia finde ich die Anordnung gar nicht so unintuitiv.
@Padbangers zum Glück hab ich schon die Key 37.
fast 3000€? Roland hat wohl inspiriert 😜
Preislich finde ich das schon eine Wucht… die Input bzw Levelanzeige ist mega… gefällt mir…
Das wird halt das neue Flagschiff von Akai werden. Für mich ist es zu groß…
Bin mal gespannt wie die neue MPC One aussehen wird.
Auf die Freue ich mich am meisten. Hat für mich die Beste Ergonomie und ist auch mit Powerbank Portabel nutzbar.
Portable Grooveboxen ergeben für viele durchaus Sinn (ich habe selbst einige im Einsatz). Solche Mega-Stationen wie die neue XL hingegen, die aufgrund von Größe und Gewicht faktisch stationär genutzt werden müssen, sprechen mich persönlich weniger an. Vor allem dann, wenn man realisiert, dass die internen Synth-Engines und Effekte qualitativ nicht mit einer gut ausgestatteten DAW mithalten können.
Und das sage ich mit einem gewissen Bedauern – denn ein solches Kraftpaket war lange Zeit ein großer Wunsch von mir. Beim Arbeiten mit der Force und der Live I wurde jedoch schnell klar, dass sie einer gepflegten DAW mit hochwertigen Softsynths, Klangveredlern und kreativen Drittanbieter-Tools nicht das Wasser reichen. Eine DAW ersetzen sie nach wie vor nicht.
Wer damit leben kann, für den ist das absolut in Ordnung – Spaß macht so ein Master-Cockpit auf jeden Fall. Man sollte sich aber bewusst sein, was man sich für den aufgerufenen Preis alternativ alles zusammenstellen könnte.
Hoffentlich kommt irgendwann auch ein reiner MPE-Controller nur mit den neuen Pads und sonst nichts.
@ollo gute Idee! 😃👍
Konsequente Weiterentwicklung von der X und der Live III.
(Wobei ich davon ausgehe, dass zuerst die XL entwickelt wurde und daraus die Live III.)
Bin ja ein MPC Fan und hatte fast alle, noch die Live II im gelegentlichen Einsatz.
Aber die Preise sind schon sehr übertrieben – der Preisaufschlag auf die Live III und nun der angenommene Preis vür die XL – in USD ohne sales tax.
Geht das nur mir so, oder ist das die hässlichste MPC, die Akai je gebaut hat? Vom ikonischen Industriedesign der MPC60 ist nichts mehr übrig.
@Alexander Ewald Ich bekam auch einen Schreck!
@Alexander Ewald Ohne jetzt MPC-User zu sein … aber ich finde das Design sogar echt mega. Die Farbgebung, die Schräge mit den »QLinks«, das Design der »ePads« (mit den beleuchteten »Winkeln« in den Ecken) … dann noch die Ein- und Ausgänge vorne, auch der SDCard-Slot vorne … dann als Bonus noch die 3,5-mm-Klinken für Modular-Anbindung …
… für mich sieht das Ding wirklich wie ein Gerät aus, das ich gerne anfassen möchte und das ich gerne als Zentrum in meinem Setup betreiben wollen würde (wenn ich dem Workflow der MPC folgen würde). Es erinnert mich optisch daran, »Ich bin kein Spielzeug« (oder je nach Sichtweise das geilste Spielzeug, was man so haben kann). Also mir gefällt das, echt. 🙂
@Alexander Ewald wohl wahr 😜
bin kein „bicolor“ Fan
und zuviel des Guten.
warum?
kaum Vergleichbar
@Numitron OK, verstehe!
denke die XL ist ziemlich komplex.
vielleicht die one+ besser für dich.
alle haben viele Möglichkeiten.
aber weniger knöpfe könnte einfacher sein für manches.
@Numitron OK, wahrscheinlich ist die mpc bei „synthmässigen Features“ nicht so gut wie eine daw wie live.
klingt aber interessant lfo auf Swing! 🤘
sorry, ich hab Push 3 mit der Ni Maschine mit ganz wenigen Pads für unterwegs verwechselt…..