Siet über 20 Jahren erhältlich - jetzt kommt der VLA III
Der eine Kompressor feiert Geburtstag (siehe EL8 Distressor), der andere bekommt nach vielen Jahren eine neue Version spendiert: Auf der NAMM 2026 wird gerade der ART Pro VLA III, also die dritte Generation des ART-Kompressors vorgestellt.
ART Pro VLA III – Kompressor
Seit über zwei Jahrzehnten gehört der VLA-Kompressor laut Aussage des Herstellers zu den beliebtesten Produkten von ART Pro Audio. Mit der neuen Version namens ART Pro VLA III bekommt der Kompressor nun einige neue Funktionen spendiert.
Wie die Vorgängermodelle handelt es sich beim ART Pro VLA III um einen optischen Kompressor mit zwei Kanälen, die unabhängig voneinander oder für den Stereobetrieb gekoppelt verwendet werden können. Der VLA III bietet eine musikalische Steuerung der Dynamik, die einzelne Spuren glätten oder einen kompletten Mix zusammenhalten kann. Er verwendet ein Design mit festem Eingang und variablem Schwellenwert und bietet laut Entwickler den authentischen Charakter einer 12AT7-Röhre.
Neu in dieser Version ist der Voice-Schalter, mit dem man zwischen einem warmen Röhren- oder einem klaren Solid-State-Signalweg wählen kann, um ihn optimal an das zu bearbeitende Material anzupassen. Der Ratio-Bereich wurde auf 1,25:1 erweitert und bietet nun noch subtilere Steuerungsmöglichkeiten, beispielsweise wenn man für Mastering-Anwendungen lediglich eine sanfte Kompression benötigt.
Darüber hinaus wurde der Headroom erhöht, das Hintergrundrauschen verringert und die Kanalsymmetrie im Stereo-Modus verbessert. Das Frontpanel wurde ebenfalls überarbeitet, um es an den Pro Channel III anzupassen.
Der Pro VLA III bietet außerdem variable Threshold-, Attack-, Release- und Output-Regler, einen unabhängigen Bypass pro Kanal und die gleichzeitige Anzeige von Eingangspegel, Ausgangspegel und Gain Reduction.
Die Rückseite des Kompressor verfügt über symmetrische XLR- und 6,3-mm-Ein- und Ausgänge sowie eine Taste zur Auswahl des Betriebsmodus +4 dBu oder -10 dBV.
Ab wann der Art Pro VLA III im Handel erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt. Auch ein Preis bleibt der Hersteller bis jetzt schuldig. Vermutlich wird er sich aber am Preis des Vorgängers orientieren, dieser kostet aktuell 599,- Euro.



























































Der Preis ist attraktiv, aber das Design wirkt willkürlich:
– Eingangslevel und Reduktion als LED-Kette,
– Ausgangslevel, quasi das Unwichtigste, als schönes Zeigerinstrument.
Ich hätte Eingang und Ausgang als LED-Kette realisiert und die Reduktion mit den Zeigerinstrumenten.