8 Oszillatoren pro Stimme
Mit dem ASM Leviasynth stellt der chinesische Hersteller einen hybriden Synthesizer vor, dessen Features aufhorchen lassen. Neben der Kombination von analogen und digitalen Filter ist es vor allem die Oszillatorsektion, die für Aufsehen sorgt.
ASM Leviasynth – ein Oszillator-Monster
Den Leviasynth gibt es in zwei Versionen: als Keyboard mit 61 Tasten und als Desktop-Modul. Möglicherweise werden wie beim Hydrasynth auch noch andere Größen folgen? Die Tastatur des Keyboards ist mit polyphonem Aftertouch ausgestattet, dazu gibt es einen 4-oktavigen Ribbon-Conttoller und die Soundengine ist MPE-kompatibel. Ähnlich wie beim Hydrasynth gibt es auch hier ein mit Reglern und Tastern großzügig ausgestattetes Panel, das hier jedoch um einen farbigen Touchscreen ergänzt wird.
Die Desktop-Version besitzt die gleiche Engine, hat auf der Oberfläche jedoch weniger Regler. Sie verfügt jedoch über 16 Pads mit Velocity und Poly-Aftertouch.
Die Klangerzeugung kann bis zu 16 Stimmen erzeugen. Pro Stimme sind 8 Oszillatoren vorhanden, die über 144 Algorithmen unterschiedlichen miteinander verknüpft werden. Mit der Funktion Algorithm Morph lassen sich die Algorithmen um unzählige Zwischenstufen erweitern. Dabei stehen für jeden Oszillator 300 Waves sowie sieben unabhängige Oszillator-Modi (PM, FM, PWM, HTE-Sync, 3x PD) zur Auswahl.
Jeder der 8 Oszillatoren verfügt über eine eigene Lautstärke-Hüllkurve. Darüber hinaus gibt es fünf Hüllkurven und fünf LFOs, die frei in einer Modulationsmatrix mit 32 Slots geroutet werden.
Im Single-Modus stehen 16 Stimmen pro Patch zur Verfügung, während der Multi-Modus die Stimmen in zwei Parts mit jeweils 8 Stimmen aufteilt.
Das digitale Multimode-Filter mit 18 Filtertypen entstammt dem Hydrasynth. Es wird um ein analoges 24 dB Tiefpassfilter mit Pre-Drive ergänzt, dessen Resonanz bis zur Selbstoszillation reicht. Beide Filter haben eigene Regler-Sets. Weiterhin gibt es zwei Insert-Effektslots und zwei Master-Effektslot, jeweils mit mehreren Algorithmen, zur weiteren Klangbearbeitung.
Leviasynth verfügt über einen Sequencer mit drei Spuren, in denen Noten und Macro-Funktionen aufgenommen werden können sowie einen Arpeggiator mit einer neuartigen Entropy-Funktion zur kreativen Echtzeit-Notenmanipulation.
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Über einen kostenlose ASM Patch Manager (Mac, PC) ist eine bequeme Patch-Verwaltung möglich und es können Firmware-Updates direkt durchgeführt werden. Beide Varianten verfügen über ein integriertes MIDI/CV-Inerface.
ASM Leviasynth Keyboard und Leviasynth Desktop sind in Kürze verfügbar. Das Keyboard hat einen UVP von 3.299,- Euro, die Desktop-Version liegt bei 2.399,- Euro.



























































Bei der 49er Variante wäre ich vl. dabei! Hoffentlich erscheint diese in kürze. Aber zwei Displays und eines davon in Farbe, ist schon mal mega. Ribbon-Controller bin ich eh Fan (i miss it so much). Der Preis ist mit 3300€ (61er) überraschend hoch und weniger typisch ASM. Der 49er wäre daher genau mein Ding. Man gönnt sich ja sonst nichts.
@Filterpad Da ASM gerade einmal einen Synthesizer – in verschiedenen Versionen – herausgebracht hat (abgesehen von dem Blassysnth), können wir noch nicht wirklich wissen, was bei ASM „typisch“ ist. Aber wenn ich den Hydrasynth Deluxe mit dem Leviasynth vergleiche, erscheint mir der Preisunterschied angemessen.
@Filterpad Ein bisschen amüsant. Da haben sich damals bezüglich des Tastaturumfangs unzählige User aufgeregt, ASM hat mit der Deluxe des Hydra nachgeliefert und nun kommt der Neue endlich mit dem 61er Standardformat und es ist zu „groß“. Wenn man sich die Oberfläche des neuen Gerätes anschaut wird klar, es wird keine 49er Version davon geben. Das kompakte Modul bietet auch hier eine großartige Alternative, die man an seine Lieblingstasten hängen kann. In jedem Fall eine fantastische Maschine.
@Filterpad Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein 49er signifikant billiger wäre. Eher so 3250€ und das wäre mir eine fehlende Oktave nicht wert
Congratulation…! wer den sich leisten kann und möchte,
der weiß, was man will und bekommt, wie gut man sich fühlt.
Gebe Euch da recht, man lebt nur einmal … Cheers!🙂
@Viertelnote Ja, life is to short (wie der Kai Tracid schon vor 20 Jahren re-mixte mit der Neverending Story – Flug des Drachen Mainhymne). 😇
@Viertelnote Ich habe bei hochpreisigen Produkten durchaus auch noch eine andere Einstellung (den »Liviasynth« rechne ich mal dazu). Selbst wenn man das Ganze »nur« als Hobby macht. Aber ein Gerät für EUR 3.000 bis 4.000 kaufen? Warum nicht? Hauptsache man hat Spaß dran. Ich kenne Hobbies, die sind noch deutlich teurer als das hier. Und sei es nur, dass man zwei mal im Jahr in Urlaub fliegt. Und bei den Auto-Leute geht auch einiges an Kohle drauf. Oder einfach mal ausrechnen, was man im Jahr so bei MacDonalds, Burger King, KFC usw. lässt.
Für mich ist das auch immer so ein Aussage, dass ich mich zu dem, was ich mache, bekenne. Und zwar durchaus auch vor mir selber. Nur mal so als Denkanregung zu hochpreisigen Produkten.
Ja, und schon klar: Man muss die Kohle natürlich auch haben. Müssen wir nicht drüber reden.
@Flowwater „Oder einfach mal ausrechnen, was man im Jahr so bei MacDonalds, Burger King, KFC usw. lässt.“
Ich hoffe doch mal, du gönnst dir was besseres…😇 aus dem Alter sind wir doch raus
@Tai Ich muss gestehen, dass ich im letzten Jahr durchaus ein paar mal das Verlangen verspürt habe. Allerdings war das, was ich letztens bei MacVolldoof bekommen habe, ungelogen (!) so dermaßen EKLIG … dass ich da nichts mehr kaufen werde (das war echt … boa, ey, würg). Burger King mag ich deutlich lieber … nur bekomme ich auch da einen halben Herzinfarkt, wenn ich mir die Preise ansehe. Und die Chinesen sind bei uns inzwischen auch alle ungenießbar.
Ich habe vor 20 Jahren schon erlebt, wie toll man sich ernähren kann (gesundheitlich, geschmacklich und preislich), wenn man selber kocht. Und wenn’s ganz einfach sein soll: Scheibe Brot mit ’n bisserl Leberkäse, dazu etwas Kartoffelsalat … und ich bin sehr glücklich (auch im Geldbeutel). 🙂
@Flowwater Toll ernährt und Leberkäs in zwei Sätzen hintereinander? Hmmm, stirnrunzel 🤔
Ich koche fast jeden Tag, den Rest meine Frau, gebe aber zu, dass ich auch immer mal Lust auf Junkfood habe. Dann aber eher Currywurst oder Wurstsalat. Ist aber nicht besser. Bin jetzt reichlich OT…
@Tai mal gesund, mal ungesund, kalorienbewußt,
Fasten … bescheiden…alles geht und ist
zu machen.
Zu zweit geht leichter🙂 Ok turn to OnT
@Tai Currywurst! 😋👍 Aber Bratcurry bitte!
@Flowwater hab jetzt auch damit gemeint, daß man sich auch mal was gönnen
kann-darf oder beides..gg falls du es mißverstanden oder bewertet haben
solltest
lg🙂
@Viertelnote Alles klar, ich habe Dich tatsächlich missverstanden. Dann sind wir auf einer Spur! 🙂
@Flowwater always in sync😉
@Flowwater Tatsächlich würde ich behaupten , dass Musizieren mit elektronischen Instrumenten ein relativ günstiges Hobby ist, wenn man nicht gerade eine Sammelleidenschaft dafür entwickelt, ich mein ein Modelleisenbahner bekommt dafür ein paar Lokomotiven mit Waggons, High Ender kaufen sich für 3k ein Paar LS Kabel, Festivals/ Konzerte besuchen läppert sich , ein Triathlet gibt diese Summe aus um für sein Bike ein Paar Gramm einzusparen, zumal man mit solchen Instrumenten sehr lange Spaß haben kann. Carpe Diem !
@Flowwater „You can even modulate other modulation slots“ an dem Punkt hatte er dich, right?
@Tai (hechel hechel) 😀
Ein toller Synthesizer für Sounddesigner.
Als Musiker meide ich solche Geräte wegen ihrer hohen Komplexität.
Ich komme da nicht mehr zum Musik machen sondern verliere mich durch die vielen Optionen in klangliche Details, die mich nicht weiter bringen.
@Spectral Tune Ich verstehe vollkommen, was du meinst. Aber da er digital ist, hat er natürlich viele Presets, und deshalb kann man, muss aber nicht in die Tiefe des Geräts gehen. Ich persönlich finde, ein Synthesizer mit Presets verführt weniger zum Klangtüfteln als z.B. ein vollanaloger, der überhaupt keine Presets besitzt (Moog Grandmother). Oder gibt es jemanden, der Softwaresynthesizer völlig ohne die vorhandenen Presets benutzt? 😈
@Filterpad Presets sind unter anderem für Anfänger die noch nicht wissen was eigens kreierte Musik wiirlklich ausmacht.
@masterBlasterFX 🤔also nur eigene Sounds sind, so demnach, gut?
Soundvorlagen lassen sich ja auch ändern.
Aber Presets muss ja nicht Anfänger heißen.
@Viertelnote Nein, nein. Es gibt auch andere die gute Sounds schrauben oder programmieren.
@masterBlasterFX 🎸ok, habe ich dich mißverstanden
@masterBlasterFX Presets sind auch dazu da, eine klangliche Vorstellung schneller finden zu können, um an dieser dann final den letzten Schliff zu machen. Das machen auch die „Profis“ so.
Ich denke dass nur die allerwenigsten alle Sounds vollständig selbst erstellen, das wäre zeitlich auch kaum noch machbar.
@masterBlasterFX Ich nutze viele Presets als Ausgangsbasis.
Erst suche ich welche durch, höre die dann in meinem Arrangement und bekomme da schon erste Ideen wie was klingen könnte.
An denen schraube ich dann rum bis ich was gefunden habe, was mir passt…
Das Presets nur was für Anfänger sind, kann jeder selbst beurteilen.
Ich finde Presets super.
Für mich ist ein Synthi ohne Presets auf längere Sicht das schlechtere Produkt, da ich zuviel Zeit verliere.
Und inspirieren lassen kann ich mich dabei dann auch.
@Filterpad Ja…verwende sowohl bei meinen Hardware Synths als auch Software Synths nur meine eigenen Presets. Nur so kommen (m.M.n.) neue Dinge zustande. 😇
In kreativen „Zwangspausen“ schraube ich immer an neuen Sounds herum. Gerade dabei entstehen bei mir sehr häufig Ideen für neue Songs. Vorhandene Presets für meine Sachen anpassen kommt auch schon mal vor,- aber eher seltener.
@Spectral Tune Ich baue zwar gern und oft meine eigenen Sounds, aber selbst, wenn man da keine Lust drauf hat, lohnt es sich doch immer, ein Gerät mit einer richtig leistungsfähigen Engine anzuschaffen. Beim Hydrasynth gab es nämlich schnell ziemlich viele Anbieter, die wirklich gute Soundsets verkauft haben. Ich nehme an, dass das beim Leviasynth nicht anders werden wird. Somit hat man einen Synthesizer, der eine sehr breite klangliche Palette abdecken kann und kann sich dann für meist schmales Geld immer mal wieder mit neuen Sounds eindecken, während andere Synthesizer schnell an Grenzen stoßen.
(Übrigens, liebe amazona-Tester: Wenn Ihr den mal unter den Pfoten habt, wäre es sehr interessant zu erfahren, ob man auch Hydrasynth-Sounds auf dem Leviasynth laden kann).
@UAP Ich gebe dir grundsätzliche Recht. Gekaufte Soundsets sind eine fantastische Grundlage für passende Sounds. Diese passe ich allerdings gerne etwas an. Wenn dies über die Hüllkurven und LFO’s hin ausgeht, muss ich die Struktur des Synthesizers verstehen. Genau da gebe ich bei komplexen Synthesizern auf.
@UAP Hallo, auf YT findest du Scott‘s Synth Stuff, er hatte/hat den Leviasynth von ASM 2 (!!!) Jahre zum testen in der Beta-Version – da er den Hydrasynth ebenfalls besitzt, wird er dir dein Anliegen beantworten können.
Best regards👋
@UAP Levia kann keine Hydra Patches/Sounds laden, unter anderem da die Architektur der Synths eigentlich nichts gemeinsam hat ;)
Bei der Oszillator-Modellen werde ich natürlich hellhörig. 8 Oszillatoren pro Stimme, 300 Wellenformen, die Oszillatoren noch jeweils mit zusätzlichen Modi veränderbar (7, wenn ich richtig gezählt habe) … UND die dann untereinander auch noch mal verwurschtelt werden (die 144 Algorithmen). Und dann auch noch analoge und digitale (auch noch 18 verschiedene) Filter, 85 LFOs und 5 Hüllkurven. Und polyphones Aftertouch! Ja, Heidewitzka! Und dann zum Preis eines Moog »Muse«. Die Chinesen machen da echt keine halben Sachen.
Ich frage mich, ob eine Firma wie Sequential da überhaupt auf lange Sicht eine Chance hat. Vor allem, weil die in letzter Zeit eigentlich immer wieder nur noch das Selbe machen. Wo bleibt deren Vorstellung für die NAMM ’26 eigentlich? Und Glen Darcey, der Chef von ASM (CEO), war vorher mal bei Arturia, oder?
Ich fiebere der Vorstellung von loopop entgegen (und auch BoBeats). Und das kommt von jemandem, der chinesischen Produkten extrem skeptisch gegenüber steht.
@Flowwater Wasser predigen und Wein trinken, das kannst du gut.
Aber dieses „politische“ betreffend China wollen wir nicht auf Amazona.
Jeder weis, dass praktisch jedes elektronische Gerät ohne China „Teile“ nicht funktionieren würde.
@masterBlasterFX ?🌈
@masterBlasterFX Das mit der Politik hast Du geschrieben. Zum Glück hat Amazona die Blockieren-Funktion, weil jetzt reicht’s echt langsam mal mit dem hirnverbrannten Schwachsinn von lobotomisierten Forums-Usern, die echt immer unbedingt alles falsch verstehen wollen. Sagt so ziemlich alles über den Schreiber aus.
@Flowwater Wenn das deine Antwort auf meinen Kommentar ist, bist du aber auch nicht die hellste Kerze auf dem Kuchen, meiner Meinung nach.
Übrigens du schreibt man logischerweise klein.
@masterBlasterFX hey, Rechtschreibung ist auch nicht
die Stärke von mir. Ich schreibe es einfach wie gut es auch geht.
So zanket nicht auf dem Wege. Hat man mir immer gesagt.
🎸🍻🎹
@masterBlasterFX Nein, man schreibt Du nicht immer klein:
https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Gross-oder-Kleinschreibung-von-duDu-und-ihrIhr
@liquid orange Bitte bleibt in der Kommentarspalte lieber beim Synthesizer, statt über Kleinigkeiten der Grammatik zu diskutieren.
@masterBlasterFX Richtig heißt es „…auf der Torte“ und nicht „…auf dem Kuchen“.
@masterBlasterFX DOCH! Auch das Politische – China betreffend – wollen wir durchaus!
War Pontius Pilatus womöglich einer Deiner Vorfahren? Für bildungsferne Amazoniados: Ihm wird der Satz „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ zugeschrieben… Da kann ich nur sagen: Denkste, Freundchen -SO NICHT!!!
@Flowwater Was mich beim ersten Eindruck mehr stört: 8-Oszillatoren mit wieviel Algos zum verknüpfen, 144? Das könnte ein Genickbruch werden. Das Gute, einfach abwarten und Tee trinken. Bis jetzt könnte es alles sein, von Geniestreich bis übertrieben kompliziert. Ich fand den Hydrasynth schon gut, nur war die CPU merklich zu langsam. Dazu der fehlende Multimode. Kann mir keiner erklären warum ich die Ressourcen bei digitalen Synths nicht selber managen darf. 4 Parts einfache Synthese und 1-2 Parts etwas komplexer, sowas muss heute möglich sein. Ansonsten ist der mir stand jetzt zu teuer und wahrscheinlich zu kompliziert. Dann eher den DMNO oder einen alten Hydra Deluxe.
@Kazimoto Die 144 Algorithmen zusammen mit den 8 Oszillatoren und dann noch mal den verschiedenen Möglichkeiten, wie sich die Oszillatoren gegenseitig modulieren, ja, das ist schon recht aufwändig. Übrigens gibt es einen Algorithmus, bei dem man die verschiedenen Oszillator-Modulationen völlig frei zuweisen kann (ähnlich wie beim »FM8« von Native Instruments oder dem »F.’em« von Tracktion). Auf der anderen Seite hat damals beim DX-7 auch keiner gewusst, wie’s geht. Und trotzdem hat jeder den haben wollen, weil die Klänge einfach mal neu waren. Mal sehen, wie die Presets beim »Leviasynth« werden.
loopop hat ein – wie immer – großartiges Video gemacht, wo er auch auf die Programmierung eingeht. Ja, klar, man muss sich da hinein fuchsen, sogar sehr, was ja aber bei jeder Synthesform abseits von subtraktiv mit zwei Oszillatoren der Fall ist. Mit den Bedienelemente des Leviasynths käme man wohl ganz gut klar. Das Video von BoBeats habe ich noch nicht gesehen; da bin ich auch gespannt, was der so dazu sagt.
@Flowwater Absolut ich Dir da recht gebe
Loopop is very good👌
@Kazimoto Hi Kazimoto, könntest du kurz sagen wo der CPU Hydrasynth merklich zu langsam ist?
Hätte schon öfter dagegen kämpfen müssen, nicht auf „Kaufen“ zu klicken.
Fand den Hydra immer doch mit viel Innovationen verknüpft.
Danke
@luap Beim testen und schrauben hat der geeiert als ich geschraubt habe. Andere behaupten er wäre total tight aber am besten selber probieren.
@Kazimoto Hi danke für die Antwort…
Musst du den Synthi immer so bis zum letzten ausreizen? 😉
Wahrscheinlich alles auf Volllast konfiguriert oder?
Ne Spass..
Hast du auch eigene Samples reingeladen? Vermutlich ist das ein Punkt…
@luap Samples nein, aber ich gebe zu, ohne reichlich FM, LFO und Effekte gehe ich nicht ins Bett. Das ganze bitte temposynchron.
@Flowwater Ich sehe Sequential eigentlich gar nicht unbedingt in Konkurrenz zu ASM. Wer Sequential kauft, der will doch bestimmt ganz bewusst einen Analogen (deswegen hab ich z.B. keinen Sequential zuhause 😄), wer ASM kauft, weiß. dass er was Digitales bekommt (deswegen hab ich einen Hydrasynth 😁). Ich glaube, Sequential kämpft mit ganz anderen Problemen. Eins davon fängt mit „B“ an. 🙄
@UAP Als ich’s gepostet habe, habe ich mir so etwas ähnliches eigentlich auch gedacht … also dass ASM gar kein richtiger Konkurrent zu Sequential wäre. Vielleicht aber auch doch: Vielleicht sehen »wir«, die da schon ziemlich tief in der Materie drin stecken, das Ganze auch immer ein wenig zu sehr durch die Nerd-Brille (oder wie man es nennen will). Vielleicht hat Sequential einfach auch dadurch ein Problem, dass es jetzt noch einen und dazu auch noch sehr starken Player am Markt gibt. Der Käufer überlegt sich dann schon: Nehme ich jetzt den 16stimmigen »Leviasynth«, einen 8stimmigen »Rev-2«, einen 12stimmigen »PolyBrute 12« … oder vielleicht doch einen 128stimmigen »MODX M6« (für noch mal deutlich weniger Geld)?
Bei Sequential fehlt mir auch irgendwie die Innovation. Nicht dass ich die Synthesizer von denen irgendwie schlecht fände. Ein »OB-6« ist bei mir immer noch auf der Liste (oder ein »TEO-5 Desktop«). Aber die Zeiten von »Evolver«, »Prophet 12« und »Pro2«, wo die noch mal einiges Neues gewagt haben, scheinen vorbei zu sein. Vielleicht sind »TAKE-5« und »TEO-5« aber auch die Rettung der Firma. Ich würde mich jedenfalls über einen Synthesizer mit ein wenig Innovation von Sequential echt freuen.
@Flowwater Ja, da hast Du Recht: Bei Sequential gibt es sozusagen zwei sehr leckere Basis-Eintöpfe, die heißen OB und Prophet. Die werden jetzt seit Jahren immer wieder neu im Rezept etwas variiert, mal mit mehr, mal mit weniger „Zutaten“ und daraus ergibt sich dann die „Speisekarte“. Dagegen ist auch eigentlich nichts zu sagen, aber so langsam wird es eben auch ein bisschen langweilig, das stimmt!
@UAP Analog/Digital ist das überhaupt noch relevant, ich denke für viele nicht mehr, der geneigte Käufer schaut auf sein Budget und dann was es in diesem Preis Segment gibt.
Der wird sich dann für the best bang for the buck entscheiden, letzendlich ist doch entscheidend wie es klingt, sorry aber dieses Analog/ Digital Ding ist für mich eine Boomer Diskussion 😄
@mtotheb Sehe die ewige Diskussion Analog vs Digital inzwischen auch für komplett erledigt an. Hab immer schon Analoges wie Digitales (Hard und Software gleichermaßen) ohne Vorbehalte benutzt und beim Kauf nur danach entschieden was mich Soundtechnisch bei meinen Sachen nach vorne bringt respektive im Mix hervorhebt bzw. integriert.
Diese YouTube Video ist ein Eye Opener:
“Why Modern Digital Synthesis Is More Analog Than Analog” – Mark Barton
Anthony Marinelli & Mark Barton im Gespräch hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=kk-3vXOAtVo&t=1s
@TimeActor Hand in Hand gehen, wie im Leben auch, oder
zumindest versuchen.
Gleich auch bei HW vs. SW
@TimeActor ich sehe gerade … dito.. hast das selbe geschrieben
Das Instrument ist sehr gut, bzw. das Konzept dazu. Super die Entscheidung zur Poly AT, hohes Potential sehe ich in 8 Oszis mit je eigenen EGs. Da freut sich der Saund Disaina
Seit nunmehr dreieinhalb Jahren nutze ich den ASM Hydrasynth, und er hat sich in meinem Setup seither zu einer festen Größe entwickelt, die ich nicht mehr missen wollen würde. Ich freue mich SEHR, dass ASM hier nun endlich ein weiteres Modell vorgelegt hat. Und das ist auch sehr beeindruckend. Den hätte man gerne! 🤗
Sowohl vom Design und Gehäuse her als auch von den „inneren Werten“ (soweit man sie aus den Daten ablesen kann) scheint es, dass es sich hier im Prinzip um eine weitere Weiterentwicklung des Hydrasynth handelt, quasi eine „Deluxe-Version des Hydrasynth Deluxe“. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf Soundbeispiele und habe den Verdacht, dass wir uns dann klangmäßig sehr an den Hydrasynth erinnert fühlen werden.
Das meine ich aber ausdrücklich nicht negativ. Ich bin ein großer Fan davon, sehr gute Sachen noch besser zu machen, statt alle paar Jahre mit etwas Neuem herauszukommen, wovon nichts so richtig überzeugen kann. ASM stellt sich hier in eine Reihe mit meinem ewigen Lieblingshersteller Ensoniq, der streng genommen in den 1990ern von VFX über SD und SQ bis zur TS-Reihe ein- und dasselbe geile Konzept stetig weiterentwickelt und dann immer wieder verbessert und unter neuem Namen verkauft hat. Der Haken dabei ist, dass die Historie zeigt, dass solche Firmen irgendwann an eine Grenze stoßen und sich dann sehr schwertun, sich vom eingeübten Konzept zu lösen und was ganz neues zu machen.
@UAP Das sehe ich ganz genauso so! 👋Bei mir hat kürzlich ein Ensoniq VFX Einzug gehalten, zusätzlich zum Hydrasynth. Ich bin schwer begeistert, auch weil die Wavetables („Transwaves“) des VFX so völlig anders sind als das was man heute so als Wavetables in die Synths steckt. Klingt alles sehr direkt, fett, organisch.
@kiro7 Ja, ein Ensoniq VFX/SD-1/TS steht hier auch auf der Wunschliste. 😜
@UAP Ja exakt…bin da völlig bei dir was Ensoniq anbelangt.
Und ich „Hirni“ hab mein F.I.Z.M.O. Keyboard vor vielen Jahren verkauft 😠- typische Hassliebe!
Hass von der Bedienung her und Liebe bei den Sounds.
Geht es nur mir so?
Habe jetzt einige Youtube-Videos/Tests zu dem Synth mir angesehen weil ich den wirklich interessant finde, und ich empfinde ein krasses Missverhältnis zwischen den dargestellten potentiellen Möglichkeiten dieses Gerätes und den ausnahmslos banalen Sounds die ich zu hören bekomme.
Das ist mir so extrem bisher noch nicht untergekommen…
@Schneum Das war schon damals bei dem Hydrasynth ein Problem. Youtuber die Review-Kopien bekommen haben, haben nur ein paar Minuten mit dem Synth verbracht und nicht wirklich die komplexen Möglichkeiten verstanden.
Das ist für mich ein Grund weshalb ich mehr Reviews von „Amateuren“ vertraue, die einen Synth wirklich verstehen nachdem sie ihn Jahre benutzt haben. So zeigen sich auch mögliche Mängel an den Bauteilen besser. z.B liebe ich meinen Microbrute, aber die Gumi-Artigen Plastikteile sind jetzt 8 Jahre nach dem Kauf klebrig. Jemand der den Synth während des Launch reviewed hat würde das natürlich noch nicht wissen.
Das zahlt sich aber auch nur aus wenn Synthesizer nach 5-10 Jahren immer noch auf dem Neumarkt oder Gebrauchtmarkt für einen guten Preis verfügbar sind.
@PossumVla liebe auch den microbrute!
extrem unterschätzt finde ich.
beim neuen Ufo sind keine softtouchkappen mehr verbaut.
arturia hat das umgestellt.
hab einen microbrute se in babyblau da hab ich auch das Problem.
aber neue kappen von arturia bekommen.
man braucht allerdings eine Rechnung vom Kaufdatum .
@Numitron Microbrute😤bin ich tatsächlich mit dem
Auto drüber, leider vergessen mit dem einladen.
@Schneum Geht mir ähnlich. Ich habe mir gerade die Audio-Demos auf der ASM-Website angehört. Sind echt viele, aber da ist so gut wie nix dabei, was mich jetzt umhauen würde. Ist mir alles irgendwie zu schrill. Aber vielleicht habe ich auch nicht mehr die Ohren für so etwas ;-P
@Gero van Apen vielleicht sind wir mittlerweile verwöhnt!
wenn gute analoge billiger sind als manche digitale!
sorry. bin kein boomer, aber digital ist in meinem Kopf immer noch eine Simulation von analog meistens. hab aber auch den Protein und den Cobalt 5s. um wieder andere Sounds zu testen 😃
@Numitron Digital oder analog ist mir eigentlich wurscht… solange es gut klingt. Ich liebe zB meinen (digitalen) Juno-X, da bekomme ich hin und wieder immer noch Gänsehaut bei manchen Sounds.
Aber die Sounds vom Leviasynth – also jene Demo-Sounds auf deren website – fand ich eher enttäuschend. Sicherlich Geschmacksache.
@Gero van Apen stimmt!
hab den Juno X probiert!
schon sehr viele gute Sounds!
hab ja auch den jv1010 (mit jv1080 Sounds), Juno 106, Alpha Juno 2 und jx3p ua.
durch die verschiedenen Modelle gibt’s viele Möglichkeiten alles in einem 😄
@Gero van Apen so viel Unterschied ist das.
Ich hab den Juno-X wieder verkauft.
Klang war mir nicht nah genug am Juno.
Aber durchaus, wenn man nicht gerade den
Vergleich direkt hat, Juno like🙂
@Viertelnote Stimmt, den Vergleich habe ich nicht. Aber für mich klingt der Juno-X einfach super, zumal man ja 4 Sounds übereinander legen kann. Und er fühlt sich für mich auch sehr gut an. Alles ziemlich hochwertig und eine sehr gute Tastatur. Oops, mach ich hier gerade Werbung für Roland?? Sorry 😉
@Gero van Apen Juno-X ist auch jeden Cent wert.
Super verarbeitet und der Sound, wie schreibst Du 4 fach layern,
göttlich… liebe deinen Juno-X🙂
Wie ich schrieb, für mich nicht nah genug an den
analogen Juno’s.
lieber netter Gruß🙂
Scheint ja ein interessanter Synth zu sein, den man sich näher anschauen sollte……..
Wenn ich den Synthi, jetzt ohne den Preis zu kennen, nehmen müsste, dann wäre es für mich definitiv die Desktop Version.
Klar zum rumspielen ist ein Synth mit Tastatur immer besser.
Aber aus Platztechnischen Gründen ziehe ich den Desktop vor.
Ich für mich weiß, wenn ich eine Tastatur an ein Modul anschließe, dann muss das Modul unmittelbar davor stehen um den ganzen Spass am Instrument zu haben. Wenn ich mich sagen wir mal immer umdrehen müsste um den Sound zu ändern, dann geht da echt viel Spass am Instrument für mich verloren. Aber meistens muss man wegen dem Platz sich dann entscheiden bzw die Geräte etwas umstellen.
Aufgrund der Komplexität wird man noch sehen, wie sich der Leviasynth verkaufen wird.
Mit FM befriedigend zu arbeiten, ist nur Wenigen eigen. Der DX7 (und alle Variationen) war soundtechnisch eine Offenbarung, aber so gar nichts für Schrauben, Sweetspots und schnelle Ergebnisse. Es wurden vorallem die Presets verwendet und Anbieter von DX-Patches hatten Hochkonjunktur bzw. machten richtig Kohle damit. EIn Yamaha Montage M (MODX M) oder ein Kurwzeil K2061/88 wäre für mich in dieser Preiskategorie deutlich interessanter. Schauen wir mal wie sich das Teil entwickelt …
@NicGrey eher was für Brian eno und Vince Clarke 😎
oder?
ich scheitere noch am Casio cz101… 😉🤣
muss den mehr verwenden.
der Formfaktor ist gut und mit Gitarrengurt (bei mir mit Blutspritzer😃) spaßig.
@Numitron … ja, wieso nicht. Für mich ist der Levia ein NerdSynth (spekulativ und bis auf Weiteres).
Ich hatte mal einen Casio CZ-5000 (mein erster Synth in den 80ern). Empfand den sehr einfach und technisch zugänglich. Wurde dann ersetzt durch einen Korg Poly 6. Habe den CZ nie vermisst.
Die Kiste klingt wie Korg Multi/Poly und Multi//Poly kostet 879 € und als Module 833 €.
Für mich ist ganz klar die Desktop-Version die spannendere Variante. Weniger Platzbedarf, kein überflüssiges Keyboard, aber trotzdem die volle Power der Engine — genau so mag ich moderne Synths im Studio.
Ein kleiner Vorbehalt bleibt: Bei dieser Tiefe wird der Workflow entscheidend sein. Wenn Bedienung und Übersicht passen, ist alles gut — wenn nicht, kann es schnell zäh werden. Und günstig ist das Ganze natürlich auch nicht.
Trotzdem: Die Desktop-Version wirkt wie ein ernst gemeintes Instrument für Sounddesign und kreative Setups, nicht wie ein Kompromiss. Wenn das in der Praxis aufgeht, hat ASM hier etwas sehr Spannendes in der Pipeline.
Ich habe alle Videos dazu angeschaut und das Ding ist nicht einfach zu verinnerlichen. Der Overkill mit der Operatoren-Matrix ist was für Inselbegabte und Ergebnisse sind mehr Zufall als gekonnt oder gewollt. Ich würde maximal 2OP-FM/PM machen und aus dem Wellenform-Fundus was aussuchen, anstatt stundenlang Operatoren miteinander zu verknüpfen, ich halte das auch nicht für besonders fruchtbar, zu ähnlich sind die spektralen Ergebnisse. Dann diese Algo-Morph Geschichte oder „Pseudo Wavetable“, für mich inkonsequent, weil ich erwartet hätte, daß man komplette Oszillator-Settings morphen kann. Dann die Sache mit OSC-Stereo, ups, nur noch 8 Stimmen, im Split nur noch 4. Dabei immer den Preis vor Augen halten. Abschließend würde ich sagen, kein schlechter Synth aber zum jetzigen Zeitpunkt Overrated und nicht „der Synth 2026“. Die CPU-Power scheint auch nicht so immens zu sein, 8-OP/OSC ist heute nicht der Performancefresser, Wavetables hingegen u.U. schon, weswegen man hier anscheinend diesen Weg gegangen ist. Ich erwarte dahingehend auch keine Updates und würde mir auch keine Hoffnung machen, jedenfalls nicht so wie im Ultra-Synth, Vital oder Serum. Bei den FX bin ich mir wie beim Hydra nicht sicher, ob die so viel Wert sind, da hat jeder in der DAW besseres. Ein analoger Chorus wie im Juno wäre bei 16 mono-Stimmen geil gewesen, meine ich.
@Kazimoto Das scheint mir alles auch so. Zumal ich hier noch ein größeres Rabbit-Hole sehe in das man sich verirrt und zum Soundschrauber wird, obwohl man doch nur nen Track fertig machen wollte.
Von daher nix für mich, ich bleib bei der oben genannten Kombi.
Übrigens warte ich seit Ewigkeiten ob man nicht im Hydra mal eigene Wavetables importieren kann.
Da rührt sich nix…?
@Kazimoto Sehe das ganz genauso auch wenn ich gerne Sounds schraube wie an z.B. Synths wie DX7, Blofeld etc.
Glaube ebenfalls das die Modulationsmatrix mit den vielen Verschaltungsmöglichkeiten einfach Overkill ist und mich extrem viel Zeit kosten wird, wenn ich Songs nicht nur anfangen sondern auch fertig kriegen will und die Spektralen Ergebnisse sich wahrscheinlich ähneln oder aber es entsteht schlimmes Geräusch ;-) . Diese Gedanken halten mich auch davon ab dieses Jahr eingeplante 3 Modular Synths wie Behringer System 55, ARP 2500 und Roland System 100 zu kaufen. Ich befürchte ich bin dann nur noch am stöpseln und schrauben.
Mein GAS hat sich bislang tatsächlich noch nicht gemeldet. Der Preis ist auch so eine Sache…
@TimeActor Der Levia als VST, dann würde man merken daß die Revolution ausgeblieben ist. An sich frickel ich sehr gerne, daß mach ich aber gerne auch an Underdogs von der Resterampe, die überraschen dann wenigstens. Der Levia setzt bei dem Preis die Erwartungen einfach zu hoch, das kann nur enttäuschen und reichlich Rückläufer generieren. Ich suche derweil lieber einen ARP 2600, der darf auch etwas teurer sein.
@Kazimoto Ja das wäre zu vermuten. Zum herumfrickeln an Soft und Hardware habe ich hier auch definitiv genug. Soll absolut kein Bashing des Leviasynth sein auch wenn das so aussehen mag,- aber es geht mir um den Gedankenaustausch mit Kollegen ob und warum ich das Teil brauche oder nicht und dazu gehört nun mal auch kritisches auf den Synth Stand äh Tisch ;-).
Der Gedanke (Rückläufer oder etwas später auf dem Gebrauchtmarkt) ist mir auch wegen Überforderung (rein aus zeitlichen Gründen z.B.) schon gekommen.
Professionelle Sounddesigner werden ganz sicher ihre Freude daran haben,- müssen aber nicht zwingend Songs damit abliefern.
@Kazimoto Sicherlich hast du auch das Video von Daniel Fisher (Sweetwater) gesehen, das klanglich am besten für sich spricht. Das Ding ist ein ziemlicher Knaller und zeigt wohl, was ASM technisch auf die Beine stellen kann. Womöglich wollte man den Prozessor, vielleicht ein Medeli A5?, ans Limit bringen. Der Sound ist super fett und auffallend vielseitig. Auf der Strecke geblieben ist die Bedienfreundlichkeit, zumindest geht das aus den bisher zugänglichen Videos hervor. Viele kleine Fonts und Grafiken im Display, oje. Die Analog Filter Section nach ganz rechts zu packen fordert dem Live Performer ab, mit dem linken Arm samt Hand wie ein Albatross nach dem Cutoff Regler zu angeln, wie man in einem Video beobachten kann. Nicht wirklich ergonomisch konzipiert. Daher ist sowas wohl auf Controller wie Wheels und den Ribbon angewiesen, die Realtime Dynamik zu bewältigen, Allerdings glänzt der mit seiner Poly Dynamik Tastatur, könnte helfen. Mein Eindruck: Brillanter Schachzug mit viel Platz für verschiedene Spin Offs im unteren Preisfeld.
Verstehe nicht warum man bei so einem Preis es nicht hinbekommt einen 2 Audioausgang zu spendieren. Die Jungs von Sequential / Dave Smith haben es in der REV 2 vorgemacht.
Was man da mit 4 Mono / 2 Stereo Ausgängen und 8 Voice/ 16 Voices
inkl. Modmatrix & 4 Sequenzern Spuren zaubern kann ist schon gigantisch !
Mann bekommt eine gebrauchte REV 2 für unter 1500€ aktuell (8 Voices ) und es ist immer noch ein Super klingelnder Synthi . Warum haben den so viele “ echte Musiker auf der Bühne den Prophet stehen ? Beispiel : Hania Rani mit einer Prophet auf der Bühne check das mal :
https://www.youtube.com/watch?v=J5oZ80Daduc