Die BEATS-Highlights der NAMM 2026
Auch wenn die Highlights aus dem BEATS-Bereich deutlich kleiner ausfallen als im Studio- und Recording-Bereich, wurden auf der NAMM 2026 wieder einige interessante Neuigkeiten vorgestellt. Grundsätzlich war der Synthesizer-Bereich in diesem Jahr sehr überschaubar, so dass leider keinerlei Drum-Synthesizer oder Grooveboxen vorgestellt wurden. Vermutlich verschieben die Hersteller solche Produktneuheiten lieber in Richtung Frühling und stellen diese auf der Superbooth in Berlin vor. Dieser Trend war in den letzten Jahren bereits zu erkennen und setzt sich anscheinend auch in diesem Jahr fort. Trotzdem gab es in diesem Jahr wieder einige interessante Neuheiten zu entdecken. Solltet ihr im News-Dschungel der letzten Tage etwas Wichtiges verpasst haben, findet ihr im folgenden Artikel alle Beats-Highlights der diesjährigen NAMM.
Inhaltsverzeichnis
AKAI MPC XL
Zwar wurden die ersten Informationen zur AKAI MPC XL bereits weit vor Beginn der NAMM 2026 geleakt, aber das ändert nichts daran, dass die neue MPC XL definitiv ein Highlight dieser Messe ist. Denn mit mehr und vor allem verbesserten Bedienelementen, neuem Prozessor, größerem RAM und umfangreichen Anschlüssen ist die MPC XL wohl das leistungsfähigste Music Production Center aller Zeiten.
Im Inneren der neuen MPC verrichtet ein Gen 2 8-Core-Prozessor seine Arbeit. Laut AKAI bietet dieser die vierfache Rechenleistung des Vorgängers. Erweitert wurde auch der RAM, die MPC XL bietet nun 16 GB und insgesamt kann die MPC bis zu 32 Plug-in-Instrumente und 16 Audio-Tracks gleichzeitig handeln. Die maximale Polyphonie beträgt 256 Stimmen. Als Speichermedium dient eine interne NVMe SSD mit 256 GB. Zusätzlich ist ein SATA Erweiterungsplatz vorhanden.
Auch die Anschlüsse können sich sehen lassen:
- zwei Line/Mic-Eingänge mit Preamp (Kombibuchsen)
- zwei weitere Eingänge mit Klinke bzw. Cinch für Phono (samt Erdungsschraube für den 1210er),
- acht Einzelausgänge (inkl. Main)
- 2x MIDI-In
- 4x MIDI-Out
- 16 CV-Gate-Ausgänge (8 Stereobuchsen)
- 2x USB für Speichermedien
- 1x USB-C für bis zu 24 Kanäle Audio-I/O und 32 Kanäle MIDI-I/O
- Kopfhörerausgnang
- 2x Line-In
- 2x Foot-Pedal
Das alles lässt aufhorchen und wir sind bereits gespannt, wie sich die MPC XL in unserem Test schlagen wird.
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Behringer BMX
Am Behringer Stand gab es neben einigen Synthesizern auch ein Vorserienmodell der Behringer BMX gezeigt. Diese Drummachine orientiert sich optisch an der Oberheim DMX, ist mit Sample-Sounds mit 8 bzw. 12 Bit Auflösung ausgestattet und kann zusätzlich auch Samples importieren.
Antesten konnte man die Behringer BMX am Behringer Stand, allerdings gibt es bisher keine neuen Informationen dazu. Alles Wissenswerte findet ihr in unserer News, die ersten Sounds hört hier im verlinkten Video.
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Casio Sampler
Eine große Überraschung haben Besucher der NAMM am Casio Stand ausfindig gemacht. Casio zeigt dort nämlich den Sampler SX-C1. Bisher handelt es sich hierbei lediglich um einen Prototypen, so dass völlig unklar ist ob, wann und in welcher Form der Sampler jemals auf den Markt kommen wird. Es ist aber definitiv schön zu sehen, dass Casio an solchen Geräten arbeitet. Vermutlich wird man auf der NAMM ein erstes Kunden-Feedback einholen wollen, um zu schauen, ob ein solcher Sampler Potenzial hat.
Offizielle Kommentare gibt es seitens Casio bisher nicht zum Sampler, so dass wir lediglich anhand der Fotos erahnen können, was an und in dem kompakten Gerät steckt. Mit seinen 16 RGB-beleuchteten Pads in 4×4-Anordnung wirkt das Gerät ein wenig wie eine Mischung aus Roland SP-404 und Teenage Engineering-Design.
Er bietet Tasten für One Shot und Loop, dazu Bearbeitungsfunktionen wie Delete und Edit. Dazu gesellen sich zwei FX-Tasten und ein Data-Wheel. Vermutlich wird man Effekte damit in Echtzeit modulieren können. Auch über einen Sequencer scheint der Casio SX-C1 zu verfügen.
DWe V51 & V71
Nachdem Roland den Schlagzeug-Spezialisten Drumworks (DW) vor einigen Jahren gekauft hat, kommen mit den zwei Sets DWe V51 und V71 zwei Hybrid-Drumsets auf den Markt, die Drumworks-Komponenten mit Roland Drummodulen kombinieren. Alle der vorgestellten Bundles basieren auf DW Collector’s Series 333 Maple-Kesseln und sind ab Werk mit kabellosen Triggern ausgestattet. Diese werden über DWs patentiertes DrumLink-System betrieben.
Auf Wunsch lassen sich diese DWe-Kits nun mit den zwei Roland Drum-Modulen V51 und V71 kombinieren. Diese kommen bereits bei den Roland E-Drums TD 513/TD 516 bzw. TD 713/TD 716 zum Einsatz und lassen sich auf Wunsch über die Roland Cloud mit DW-Expansion-Packs erweitern.
Auch bei den Becken stehen zwei Optionen zur Verfügung: das Roland V-Cymbal Pack oder das DWe Metal Cymbal Pack mit echten Metallbecken und 3-Zonen-Triggering.
Roland CR-78 Rhythm Composer
Die Roland Cloud bietet bereits Zugang zu etlichen Rhythmusmaschinen des Herstellers. Mit dem ab sofort erhältlichen Roland CR-78 Rhythm Composer wird die klangliche Palette nun erweitert.
Bei diesem Plug-in setzt Roland auf die ACB-Technologie, die die Schaltung des analogen Originals authentisch nachbildet. So verfügt der CR-78 Rhythm Composer über alle Funktionen, das komplette Drumkit mit allen 11 Instrumenten sowie den kultigen Preset-Beats samt Fill-ins, Breaks, Variation, Shuffle und Fade-in/Fade-out.
Zur Programmierung gibt es einen Pattern-Editor samt Mixer sowie einen Editor für das Drumkit. Die Auswahl der Sound-Parameter (Tune, Decay, Snappy) ist dem TR-808 Drumkit nicht unähnlich.
Der Sequencer verfügt über 128 Speicherplätze pro Bank für Patterns mit 16 Steps und A/B-Varintionen. Er läuft natürlich temposynchron zur DAW und es können sowohl Audio als auch MIDI per Drag&Drop in die DAW exportiert werden. Die Drums können im Plug-in im Panorama und Lautstärke geregelt werden. Außerdem stehen ein Main- und ein Sub-Out zur Verfügung.
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Stylophone On-The-Fly
Wer sich für Sequencer interessiert, sollte sich den auf der NAMM 2026 vorgestellten Stylophone On-The-Fly näher anschauen. Grundsätzlich bietet der zwar lediglich acht Steps, doch durch die Verkettung von bis zu acht Patterns entstehen schnell länger Sequenzen mit bis zu 64 Steps.
Der Loop-Modus erlaubt die Aufnahme von bis zu 1.024 Steps und maximal 24 Patterns können intern gespeichert werden.
Als waschechter Performance-Sequencer erlaubt das neue Produkt von Stylophone die Echtzeitsteuerung aller Funktionen – und das auch im laufenden Betrieb.
Der Sequencer besitzt einen gemeinsamen Ausgang für Gate-Signale sowie acht Einzelausgänge. Dazu kommen CV-Ausgang, Sync-I/O und MIDI-I/O. Die analogen Spannungen sind Eurorack-kompatibel und bei Bedarf lassen sich mehrere Einheiten koppeln.
Alle weitere Informationen findet ihr in unserer News und im folgenden Video:
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Yamaha EAD50
Mit dem EAD50 stellte Yamaha den Nachfolger des EAD10 vor. Bei EAD (Electronic Acoustic Drum) handelt es sich um ein Yamaha-eigenes System, das eine Erweiterungsmöglichkeit für akustische Schlagzeugebietet. Durch das Anbringen einer einzelnen Sensoreinheit mit einem speziellen Mikrofon und einem Trigger lässt sich ein komplettes Drumset in Stereoqualität aufnehmen und mit integrierten Effekten und Sounds kombinieren.
Das EAD50 erfasst und verarbeitet den Klang eines Schlagzeugs und kann dieses nahtlos mit elektronischen Sounds verbinden, so entsteht eine Art Hybrid-Set. Dank einer intuitiven Bedienung und einer Echtzeitsteuerung verschiedener Parameter lässt sich so ein ganz eigener Sound erzeugen – auf der Bühne, im Studio, während des Unterrichts oder beim Streaming.
Alle weiteren Informationen dazu findet ihr hier und auf der Yamaha Website:
Und wie das Ganze in der Praxis funktioniert und klingt, erfahrt ihr im folgenden Video. Für alle Drummer sicherlich ein Beats-Highlight dieser NAMM.
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