Mit allen Details vorgestellt
Nach der Präsentation auf der NAMM 2026 kommt nun auch die offizielle Ankündigung zum Behringer JN-80. Der 8-fach polyphone Analog-Synthesizer hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Mit der Verfügbarkeit ist erst jedoch in einigen Monaten zu rechnen – nun beginnt das Warten.
Behringer JN-80 – Nachbau des Roland Juno-60
Die Klangerzeugung des JN-80 bewegt sich dicht am Roland Juno-60, hat jedoch zwei Stimmen mehr zu bieten. Der Synthesizer besitzt laut Behringer einen authentischen DCO und auch die Schaltungen des 24 dB Tiefpassfilters und des VCA wurden mit Klon-Chips des Originals realisiert. Es gibt neben dem Poly-Mode auch Unison und Double, sodass sich Sounds mit vier oder sogar acht Oszillatoren spielen lassen, was für kräftige Bässe und markante Leadsounds sorgen soll. Außerdem ist ein Multistage-BBD-Chorus integriert, der für die klassischen Juno-Flächensounds essenziell ist.
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Der JN-80 verfügt über einen Arpeggiator mit den typischen Modi up, down und up-down. Dank eines LC-Displays und dazu gehörendem Encoder lassen sich Menüeinstellungen und die 256 Speicherplätze mit “compare and match”-Funktion einfach verwalten. 100 Presets sind ab Werk enthalten.
Die Tastatur mit 49 Tasten arbeitet anschlagsdynamisch und ist mit polyphonem Aftertouch ausgestattet. Über eine CV/Pedal- und eine Sustain-Buchse können ein Expression-Pedal und ein Fußschalter angeschlossen werden. Der Synthesizer hat eine umfangreiche MIDI-Implementation, inkl. NRPN/CC- Control für alle Parameter und Bulk-Load/Save via MIDI-I/O/T und MIDI-USB.
Der Behringer JN-80 wird voraussichtlich 559,- Euro kosten.
Ab hier die ersten Eindrücke von der NAMM 2026
Am Stand von Behringer gibt es den Analog-Synthesizer JN-80 sowie den kleinen Jupiter-Abkömmling JT-2 und die Drum-Maschine BMX zu sehen. Offizielle Produktvorstellungen gibt es allerdings noch nicht.
Behringer JN-80 – formaly known as Neptune-80
Der JN-80 ist eigentlich keine Neuvorstellung, sondern nur die umbenannte Version des im Jahr 2023 vorangekündigten Neptune-80. Bei diesem handelt es sich um einen analogen Synthesizer nach Vorbild des Roland Juno-60, allerdings mit acht Stimmen. Die Klangerzeugung und der Look sind stark an das Original angelehnt.
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Ein DCO plus Suboszillator und Noise, ein resonanzfähiges und modulierbares Tiefpassfilter, ein statisches Hochpassfilter, VCA, Hüllkurvengenerator und LFO. Natürlich ist der berühmte Chorus integriert, der ja bereits als Einzeleffekt TC Electronic June-60 nachgebaut wurde – allerdings nicht sonderlich authentisch im Klang.
Eine inoffizielle Community-Website samt Facebook-Gruppe begleitet die Entwicklung des JN-80 und seiner Stadien bereits eine Weile, aber von Behringer gibt es noch kein Update. Sollte es im Laufe der restlichen NAMM doch noch Neuigkeiten geben, auch zu JT-2 und BMX, werden wir euch natürlich darüber informieren.


























































also in 2 Jahren dann? 😀
Ein weiterer Klassiker erscheint als Klon. Sehr schön! Das Original ist schließlich mehr oder weniger nur noch im Museum zu finden, zum Beispiel im Synthesizermuseum Berlin, dort sogar tatsächlich spielbar. Ich selbst war allerdings noch nicht dort. Leider benötigt viel Hardware auch sehr, sehr viel Platz, weshalb das für mich nichts ist. Aber 2026 scheint, wenn man allein den Januar betrachtet, ein gutes Jahr für Gleichgesynthe zu werden. In diesem Sinne: Wo bleibt mein Behringer CS-80? Der kommende DX1 ist allerdings ebenfalls ein besonderes Flaggschiff und sieht wirklich gewaltig aus. Also ran an die Synthesizer! Beim neuen ASM bin ich mir wirklich am überlegen ob ich den anschaffen soll. So ein geiles Teil!
Ja, immer wieder witzig diese Behringers: letztes Jahr zeigte man dem hungrigen Volk noch den JT-16, Pro-16 und den BX1 und ein Jahr später……..von den letztmals gezeigten Synthies bis dato keine Spur mehr……zaubert man wieder den auch schon vor Jahren angekündigten Neptun aus dem Hut. Also was man über Behringer wirklich sagen kann: real vorhersagbar ist bei dieser Firma wirklich wenig……das läuft alles eher nach dem Prinzip „Wundertüte“!
Vielleicht steckt ja ein tieferer Sinn hinter dieser Strategie den ich aus meiner Froschperspektive einfach nicht erkennen kann?
@Moogfeld stimmt 😀
und da Kurt Ader auch für behringer Sounds produzierte, ist er eventuell von behringer wieder als leaker eingestellt worden.
es gilt die unfugsvermutung 😉
@Moogfeld Dem ist nichts hinzuzufügen. Am Ende kommt der DX1 tatsächlich zum Vorschein, aber als zigarettenschachtelgroße Version. Machbar ist dies bestimmt.
@Filterpad vielleicht mit Zigarettenanzünder Anschluss 😂
@Numitron Ach, ich habe tatsächlich einen Adapter. Ein Teil was in den Auto-Zigarettenanzünder kommt und Strom über USB abgibt. Ich weiß nicht mal, woher dieser kommt. Braucht man aber nicht zwingend, weil jeder USB im Auto zum Laden eignet. Also alles was Batteriebetrieben oder Strom über USB zapft, kann man mit in’s Auto nehmen. Sollten aber nur die Mitfahrer bedienen und nicht der Fahrer. Daher bin ich kein großer Freund von dem Synthesizer Kleinkram. Es erinnert zu sehr an Spielzeug als an vernünftiges Studioequipment. Da ziehe ich persönlich sogar Softwaresynthesizer vor, oder gleich einen normalgroßen Synthesizer. Kann natürlich gerne auch ein Behringer sein. Diesbezüglich warte ich, wie du weißt, auf den CS-80 Replikant. Sollte dieser auch als Mini erscheinen, dann gehe ich persönlich vor der chinesischen Fabrik in den Streik.
@Filterpad hoffentlich kommt der noch irgendwann 😃
@Numitron ich bin gehäsig mal zu Euch beiden @Filterpad @Numitron
Matchbox..Lego…verkürzt das Warten vielleicht.😀
🎸
@Viertelnote Oh je!!! da war schon der Osterhase im Kopf, als du ‚gehässig‘ schreiben wolltest …
Ist ja auch ziemlich bald . . .
@Moogfeld Ich habe mal gelesen, dass es auf Grund nicht mehr hergestellten Bauteile von Damals es sehr schwer ist die Engine EXAKT nachzustellen und deswegen ist sowas wie der CS 80 einfach noch nicht fertig entwickelt. Vielleicht wird ihnen auch irgendwann bewusst, dass auch der Nachbau 3000 Euro kosten würde und das würde sicher niemand für ein Behringer-Gerät ausgeben, also lässt man es vielleicht erstmal wieder sein.
Aber schon mal einen Prototypen auf einer Messe zu präsentieren ist schon mal ein guter Weg um zu prüfen, ob die Entwicklung überhaupt lohnt.
Ich stehe mit diesen Nachbauten auch ein wenig auf dem Kriegsfuß. Auf der einen Seite durchaus eine schöne Sache. Auf der anderen Seite kein Platz und dann ist es halt nicht Original und sieht auf der Bühne „komisch“ aus. Dazu kommen immer wieder negative Qualitätsberichte in Rezensionen und Videos. Oft auch so Sachen, wo man denkt „Hätte man das nicht noch machen können“?
Darüber hinaus hat man bei Behringer unheimlich oft Monatelange Wartezeiten für bereits herausgebrachte Geräte. Oder sie liefern nicht mehr an jeden Händler.
@Andreas weißt du noch, wo du das gelesen hast?
@Andreas Interessanterweise hat jemand auf Facebook gemeint, behringer hätte geschrieben das alle Geräte kommen werden und nix abgesagt wurde. bin gespannt.
@Andreas Na – da waren ja auch reichlich sehr gute Geräte dabei – die auch in Tests voll überzeugten!
Allemal, wenn man bedenkt, zu welchem Preis man solche Geräte bei BEHRINGER beekommt.
Und es gibt immer mehr BEHRINGER Synthies, die von namhaften Musikern genutzt werden … wie viele solche Synthies habe ich schon bei bekannten Musikern und Bands auf YT gefunden!?!
Und zu den ‚monatelangen Wartezeiten‘: nun, welche andere Firma produziert schon in diesem high-frequency-Takt Synthesizer – so wie BEHRINGER dies nun seit einigen Jahren tut?
Ja, sie kündigen viel an – aber wenn diese Geräte dann wirklich in einer ansehnlichen Menge – weltweit !! – auf den Markt gebracht werden, dann sind sie eben auch sehr schnell wieder vergriffen und die Interessenten müssen auf die nächsten Tausend fertigproduzierten Geräte warten.
Auch DAS muss BEHRINGER verziehen werden – so viele Synthies verkaufen nun wirklich nicht viele andere Firmen!
Ich leide ja auch manchmal unter diesen Wartezeiten … aber zu diesen Preisen gibt’s eigentlich keine oder kaum Alternativen – deswegen bin ich nicht ungerne bereit, mich in Geduld zu üben.
Was ich wirklich schade finde, ist, dass Behringer spannende, leistungsfähige Synthesizer wie diesen oder den Wave nur mit 49 Tasten anbietet. Beim Behringer Wave stört mich das enorm. Ich habe den praktisch nur über Midi „an der Leine“ und spiele ihn vom Masterkeyboard aus. Mir hätte also auch ein Desktop-Modul gereicht (was es aber leider – zumindest bisher – nicht gibt). Am liebsten hätte ich aber jedes Keyboard mit 61 oder mehr Tasten und vernünftiger Tastatur. 49 Tasten und dann dauernd den Octave-Button drücken… das macht einfach keinen Spaß – weder beim Songwriting noch auf der Bühne.
Ich hoffe sehr, dass „BX-1“ oder „BS-80“ – wann immer sie das Licht der Welt erblicken werden – nicht in diesem 49-Tasten-Layout geliefert werden, das wäre doch furchtbar.
@UAP sehe ich genauso!
einer der Gründe warum ich alte Modelle so lieben
@UAP Ich halte 49er Tastaturen für vollkommen unsinnig. Zwei 37er passen in der Regel nebeneinander auf einen normalen Keyboardständer. Ich habe auf meinem 120-cm-Jaspers drei Etagen mit 61ern und drei Etagen mit je zwei 37ern. Ein 49er benötigt eine ganze Etage, ohne sie auszufüllen. Komplette Platzverschwendung. Entweder Kleinsynth mit bis zu 37 Tasten oder gleich was richtiges mit mindestens 61 Tasten. Am besten beides zur Auswahl. Alles dazwischen ist für mich nichts halbes und nichts ganzes – literally.
@Mac Abre kommt drauf an.
Akkorde mit 37 tasten möglich aber nicht so gut.
da finde ich 49 einen guten Kompromiss.
bei monophonen natürlich egal.
@Numitron Für beidhändiges Spiel sind mir 49 Tasten zu wenig. Da wäre ich, vor allem live, nie mit ausgekommen. Optimal finde ich eine 61er und eine 37er auf der Bühne oder gleich eine 88er, die aber im PKW und manchen Kleinbussen Transportprobleme verursachen kann. Ich hatte aber auch schon drei 61er auf der Bühne.
@Mac Abre OK, gute Idee! deswegen ist wohl der microkorg noch immer so beliebt wahrscheinlich.
@Numitron Ja, ich vermute, das ist einer der Gründe.
Ich halte es mit der Aussage von »Noir Et Blanc Vie« (sein Gesichtsausdruck zum Schluss spricht Bände): Is‘ OK, was soll’s. Wenn, dann würde mich der alte »DeepMind« mehr anmachen. Oder ein gebrauchter »System-8« von Roland. Wobei … letzterer eigentlich sogar richtig.
@Flowwater für mich klingen beide Videos sehr echt! bin mir unsicher, ob ich Unterschiede im blindtest hören würde! bin auf den Test von starsky Carr gespannt!😃
der Kleine Casio Sampler a La sp404 interessiert mich aber mehr. habt ihr da schon News? 😜
@Numitron Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich keinen Unterschied zwischen dem »Juno-6/60« und dem »JN-80« heraus hören würde. Die Behringers sind da ja ziemlich gewissenhaft (nachdem ich mit großer Sorge den »MonoPoly« und den »UB-Xa« im Vergleich gehört habe, habe ich da nun keine Bedenken mehr).
»DeepMind« oder »System-8« wären trotzdem meine bevorzugten Geräte, weil man mit denen einfach mehr machen kann. Vor allem der System-8; alleine schon der eingebaute native Synthesizer, ganz ohne die PlugOuts, whow, echt. Und dann hat man ja aber noch einen »Juno-106« oder »Juno-60« als PlugOut zur Verfügung.
@Flowwater Also der Deepmind ist ja ein „aufgebohrter“ Juno: Aus dem Sub-Oszi wurde ein zweiter (nur Rechteck-)Oszi, doppelt soviel Stimmen, mehr Hüllkurven, Effektmaschine inklusive.
Und der JN ist jetzt wohl (bis auf die zwei zusätzlichen Stimmen) wie das Original, also quasi ein „abgespeckter“ Deepmind. Bin gespannt, wie sich das dann preislich ausdrücken wird? Ein Desktop-Modul für sagenwirmal 400 Euro könnte mich in Versuchung führen, wenn es besser als mein JU-06A klingt.
@chardt nur ein richtiger oscillator? naja, da bringen die 8 stimmen auch wenig.
hatte Mal den deep mind, schon nett.
kann natürlich viel mehr zb. die Effekte.
dieser sollte dann tatsächlich deutlich weniger kosten.
@Numitron Der Juno 6/60/106 (und vermutlich auch der JN-80) hat pro Stimme einen DCO, dadurch ist der Sound zuerst mal etwas dünn. Damit es sich nach mehr anhört, hat Roland den allgemein bekannten Chorus dazugepackt (und den Unison-Modus -> Mono-Synth mit 6x DCO). Außerdem gibt es einen vom DCO abgeleiteten Sub-Oszillator -> bringt mehr Bässe, aber keine Schwebungen da phasenstarr.
Der Deepmind hat statt dem Sub-Oszillator einen (vom Haupt-DCO entkoppelten) zweiten DCO, der aber nur Rechteck liefert (so wie der Sub-Oszillator auch). „Entkoppelt“ bedeutet, dass der Zweit-DCO mit einer anderen Stimmung als der Haupt-DCO betrieben werden kann, hier gibt es also Schwebungen.
Warum die Einschränkung des zweiten DCOs? Technisch bedeutet DCO, dass von einem Prozessor eine Rechteckschwingung in gewünschter Frequenz ausgegeben wird (also reine Digital-Technik: soundsoviel Zyklen „1“ und dann soundsoviel Zyklen „0“ ausgeben) und diese in den Analog-Teil (Mixer -> VCF -> VCA-> Ausgang) geht.
Für eine zusätzliche Wellenform wie z.B. Sägezahn wird das Rechteck-Signal in einen Waveshaper geleitet, der dann auf analoge Weise Rechteck in Säge wandelt. Behringer spart sich also beim zweiten DCO des Deepmind diesen Waveshaper.
@chardt Und bei der Gelegenheit sei auch noch der Suboszillator erklärt:
a) Bei Verwendung von DCOs kann man den Prozessor natürlich auch noch ein Rechteck mit halber Frequenz ausgeben lassen.
b) Man leite das Signal vom Oszillator in einen Baustein namens „Flip-Flop“: Eigentlich ein digitaler Baustein, der bei jedem Impuls am Eingang den Ausgang zwischen „high“ / „1“ und „low“ / „0“ umschaltet.
Beispiel: Ein Sinus-Signal geht an den Flip-Flop. Die erste positive Halbwelle triggert das Umschalten: Der Ausgang geht auf „high“. Dann kommt die nächste positive Halbwelle: Der Ausgang geht auf „low“. Einmal „high“ und einmal „low“ ergibt eine Rechteckwelle, dafür waren aber zwei positive Halbwellen der Sinuswelle nötig – das erzeugte Rechtecksignal hat die halbe Frequenz des Sinus.
Natürlich kann man auch ein Rechtecksignal einspeisen, und natürlich kann man mehrere Flip-Flops hintereinanderschalten, dabei wird jedesmal die Frequenz halbiert.
So, jetzt könnt ihr Euch denken, warum
– viele Mono-Synthies einen Suboszillator haben: Kostet nur einen billigen Flip-Flop.
– die Sub-Oszis fast immer genau eine / zwei / drei Oktaven unter dem „Original“ liegen: Pro Flip-Flop eine Oktave, Detune is nich.
– und Sub-Oszis selten etwas anderes als ein Rechtecksignal liefern: Der Flip-Flop kann nichts anderes, für andere Wellenformen wäre Extra-Aufwand nötig.
@chardt „Bei Verwendung von DCOs kann man den Prozessor natürlich auch noch ein Rechteck mit halber Frequenz ausgeben lassen.“
Warum soll das mit VCOs nicht gehen?
@SynthNerd Mit zwei VCOs? Klar, kostet dann eben das doppelte.
Mit einem VCO? Nö, der kann eben nur eine Frequenz. Deshalb gibt es ja das Thema Sub-Oszillator als zusätzliche Schaltung zum VCO.
@chardt Du hattest geschrieben „Bei Verwendung von DCOs kann man den Prozessor natürlich auch noch ein Rechteck mit halber Frequenz ausgeben lassen.“
Ich wollte mit meiner Frage nur darauf hinaus, dass man einen Frequenzteiler nicht nur an einen DCO, sondern genau so gut an einen VCO hängen kann.
Mit deiner Antwort „…Sub-Oszillator als zusätzliche Schaltung zum VCO.“ hast du das nun bestätigt.
Von einem zweiten VCO hab ich nichts geschrieben.
Ich fasse zusammen: Wir sind einer Meinung – oder? 😀
@SynthNerd Ich wollte auf den Unterschied raus, dass man einem Prozessor recht einfach sagen kann „Gib an Port A ein Rechteck mit Frequenz x aus und an Port B mit Frequenz y“ – das geht mit einem VCO natürlich nicht. Die andere Variante – also Frequenzteiler, aka „Flip-Flop“ – habe ich ja in dem Kommentar, auf den Du zuerst geantwortet hast, zur Genüge beschrieben.
@chardt Joda haste Recht. Ich hatte deinen Kommentar offenbar noch nicht vollständig gelesen. Sonst hätte ich mir meinen gespart ;-)
@chardt „Ein“ Baustein namens Flip-Flop“ ist nicht irgendein Baustein, sondern die Urmutter der (digitalen) Computertechnik überhaupt. Ohne dieses, auf lat.-gr.-dt. als bistabiler Kippschalter bekannten, Element würden wir vermutlich immer noch analoge Computer verwenden. :-)
@chardt stimmt. finde die hätten zweit vollwertige reinpacken können.
aber dann kämen sicher wieder die Meldungen „klingt nicht nach Juno“😜
@Numitron Gibt’s doch schon bei Behringer und heißt Deepmind. 🙂
@SynthNerd ist auch viel besser vom Preis/Leistungsverhältnis. hatte den 12d, aber irgendwann aus Geldmangel leider verkauft.
warum behringer die tollen fx nirgends einbaut finde ich mühsam. Grad die alten Synths sind doch ohne oft „furztrocken“ wie ein Freund oft meinte 😄
@Numitron Hab mir aus Platzgründen kurz nach dem Erscheinen den kleinen DeepMind 6 gegönnt, nutze den nur mono/unisono für cremig-fette Leadsounds und geb den nicht wieder her. Die FX-Sektion ist mächtig – fast schon zu komplex in Struktur und Möglichkeiten. Einfacher und dadurch schneller zugänglich sind die bei Korg prologue und minilogue-xd. Dem UB-Xa hätte eine integrierte FX-Sektion auch gut getan. Aber angesichts des stark gesunkenen Straßenpreises verbietet sich das Meckern. Vom Gesparten ist ein FX2000 allemal noch drin. 🙂
@chardt Die Oszillatoren des originalen Roland Juno 60 sind dem allgemeinen Vernehmen nach zwar digital in ihrer Tonhöhe kontrolliert, aber dennoch durch analoge Schaltkreise realisiert. Es würde mich wundern, wenn Behringer das bei dem JN80 anders gelöst hätte.
Ein DCO (Digitally Controlled Oscillator) bietet gegenüber einem rein analogen VCO den Vorteil der höheren Stimmstabilität. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei beiden um analoge Oszillatoren.
Es ist irreführend, das so zu beschreiben, als würde bei einem DCO die Schwingungsform zunächst von einem Prozessor als Zahlenfolge erzeugt und dann durch einen D/A-Wandler in ein analoges Signal gewandelt. Der „Prozessor“ sorgt nur dafür, dass die Tonhöhe des analogen Oszillators stimmt.
@gs06 Bei einer vorhergehenden Diskussion zu diesem Thema hat jemand einen Link zu der tatsächlichen Schaltung gepostet. Falls der Schaltplan stimmt, so wird für Rechteck tatsächlich das Ausgangssignal des Prozessors 1:1 verwendet und nur der Sägezahn bekommt einen analogen Waveshaper. Andererseits habe ich noch keine Beschreibung gesehen, was „analoge Schaltung mit digitaler Tonhöhen-Kontrolle“ genau bedeuten soll. Falls Du – oder jemand anderer hier – bessere Informationen mit mehr Details hat, bitte her damit, ich lerne gerne dazu.
@chardt , das war ich. Und das Juno 60 Service Manual mit Schaltplan ist hier zu finden. https://h7.cl/1nNYd , gilt für die erste Version. Ab Seite 14 gehts los. Die Mittenfrequenz des Master OSC läuft bei ca. 1.9MHz danach wird durch 4305 geteilt. Damit landen wir bei 442Hz. Bender, LFO, Tune können die Frequenz von 1MHz bis 3.5MHz verbiegen. Das landet dann in einem 16 bit Zähler 8523. Da kommt dann ein Rechteck raus. Die exakten Teiler für die Noten kommt dann aus einem (E)PROM der bei jedem Tastendruck die Notenwerte ausliest. Die Analogen CV kommen auch aus einem D/A Wandler, exakt als 0.48V/Oktave. Dann gehen die in einen Logarithmischen Verstärker und werden auf 1V/Oktave summiert (LFO, Bender, Tune. Danach demultiplext ein 4051. Von da gehts weiter und dann kommt die Umformung zum Sägezahn. Und so weiter und so fort. Das Rechteck ist dem Punkt geschuldet das gezählt wird in 0 und 1. Das Resultat ist halt ein Rechteck. Die digitale Tonhöhen Kontrolle fängt im PROM an, Taste C# gedrückt, der Binärwert wird ausgelesen und dann gehts los. Kurzum bis zur DA Wandlung wird gerechnet und gezählt, danach geschwungen.
@TobyB Extra Danke! Also hab ich das fast richtig verstanden: Rechteck aus dem digitalen Teil (aber Zähler-Baustein, nicht Prozessor direkt), Sägezahn durch analoge Formung.
@chardt Richtig, die CPU macht nur den Divisor. Die Notenwerte müssen ja aus dem PROM ausgelesen werden. Der Sägezahn wird dann über einen OTA/OPV und RC Rückkoppler gebildet. Aus dem Sägezahn wird dann wieder die asymmetrische Rechteckschwingung abgeleitet. Der Sub OSC bekommt sein Futter direkt aus dem Zähler, aus f macht dann ein Taktteiler f/2. Im Blockschaltbild ist das missverständlich dargestellt, Seite 13 Fig1. Da siehts so aus als ob das aus der asym. Rechteck kommt. Der Sägezahn sieht unterm Oszi allerdings speziell aus. Was neben dem Filter auch den Klang erklärt. In den ACB Modellen von Roland ist der fast exakt. Da muss man dann nur noch mit Condition und Tune spielen, dann hat man den Vibe gefangen.
@TobyB 👍
@TobyB 👍
@chardt Der Deepmind-12 (12 Stimmen, mehr DCO, Effekte) kostet derzeit 629 Euro.
Der JN-80 (8 Stimmen, Chorus) soll also 559 Euro kosten.
Hmmm.
Ich bin sicher nicht der einzige, dem das aufgeräumte Bedienfeld des JN-80 gefällt, aber so wenig Preisnachlass für soviel weniger Synthi – ich tippe auf baldige Preissenkungen.
@chardt crazy? oder? dachte ich mir schon oft.
einerseits ist der deep mind unterschätzt, aber dafür das er seit 10 (!) Jahren am Markt ist? etwas viel für Uli Verhältnisse. und die X Version die nur etwas mehr nach Juno aussieht? warum soviel mehr?😎
@Numitron Ganz einfach, wer einmal Juno gespielt hat, will halt Juno und kein Deep Mind. Wenn es mir nach Ristretto ist, lockst du mich mit bunt glitzerndem Star-Megabecher von Bucks auch nicht hinterm Macchiato hervor.
@Aljen weil die meisten den Juno kennen.
aber den jx3p zb. nicht.
@Flowwater Beim Deepmind liebäugle ich auch immer wieder mal gerne. Habe aber letztens wieder eine Meinung dazu gelesen, wo u.a. bemängelt wurde, dass bei den Fadern kein „Staubschutz“ eingebaut ist. In der Regel gibt es da ja irgendwas. Von feinen „Pinseln“ bis hin zu einfachem Vlies. Einfach IRGENDWAS, damit nicht jeglicher Krümel hineinfällt. Das finde ich schon recht bedenklich, denn Staubfrei ist es bei mir wahrlich nicht. Finde ich schade, denn so teuer kann sowas am Ende ja auch nicht sein.
@Andreas Joa … aber auf der anderen Seite: Staubschutzhülle mit kaufen und das gute Stück immer brav einpacken. Und wenn Garantie/Gewährleistung abgelaufen einmal im Jahr aufschrauben und aussaugen. Muss ich zum Beispiel bei meinem PC auch einmal im Jahr machen.
@Flowwater damenschminkpinsel hat Mal jemand in einem Forum empfohlen! echt gut, hab einen in grellem pink 😁🔥 passt zu den alten Synths .
@Numitron »Knallpink« als Staubpinsel hat vor allem auch den Vorteil, dass man ihn schnell wieder findet. 😀
@Flowwater ja, echt genial 😁
unseren juno 106 verkaufen wir trotzdem nicht,
integrierte schaltung vs trough hole macht immer noch einen unterschied ausserdem ist der 106 besser für house und techno als der 60er.
@Nicole ja, werde meinen auch aufheben. ist eh schon das doppelte wert 😁 aber den jx3p finde ich deutlich besser. die Liste der berühmten 106 User ist aber definitiv beeindruckend!
@Numitron ja mehr kann der Jx3P…aber klingt nicht Junolike.
Muss ja auch nicht immer sein, andere Klangfarbe hebt sich
auch erfrischend ab.
@Viertelnote Den Sound muss man aber mögen. Ich hatte den lange, sogar mit nem PG 300, aber irgendwie habe ich dann trotzdem immer andere Synths benutzt.
@Atarikid ja das stimmt allerdings, muss man wirklichst mögen.
Ich habe den JX3p selber nicht, nun berede ich den Besitzer
aber wegen Dauerleihgabe, konnte ihn aber lange bespielen.
Soundgewand eher ein schönes stabiles Drahtgeflecht in elektronisch😀
@Atarikid ich verwende den gerne für Fette reesebässe.
aber er brummt, deshalb braucht er wohl ein service.
@Viertelnote stimmt.
aber ohne Chorus klingt der Juno auch nicht nach Juno also nie ausschalten 😁
@Numitron auch hier geht der Punkt an Dich.😀
Chorus aus – und die Seele knickt ein, ja…
nicht nur wegen den links/rechts Wanderungen wenn
er aktiv ist, auch sonst passt der Chorus, man will ihn so immer,
nicht bei jeder Anwendung
lg
Der arme steckt jetzt schon ein🙂
Wie soll er denn nach dem Test aus den
Ring gehen, wenn nicht ohne prachtvolles Federkleid? Tun
wir dem kleinen nicht jetzt schon weh.🙂
Muss er sich doch erst bewähren, also …
Aber streng wird es
PS: Der Preis ist schon okay
lg😎
@Viertelnote Ich stelle mir halt die Frage, was wäre, wenn irgend ein anderer Hersteller – gerne auch Roland selber – einen 8stimmig polyphonen Synthesizer vorstellt, mit nur EINEM Oszillator, der nur Sägezahn und Rechteck kann, mit einem 12dB-Tiefpass-Filter – keine weiteren Modi – mit nur EINER Hüllkurve, die zusammen für Filter und Lautstärke herhalten muss – wenn man für die Lautstärke mal an/aus außer Acht lässt – mit nur einem LFO – der gar keine anderen Schwingungsformen kann – einem Chorus, der nicht sonderlich an Roland erinnert, dafür aber ein schön bunt bedrucktes Gehäuse und einen an den Urvater erinnernden Namen … tja, wäre man da echt begeistert?
Versteh mich nicht falsch: Der Juno 6/60/106 von Roland war damals echt ein Renner. Aber eben DAMALS, vor mindestens 30 Jahren. Heute gibt es sogar von Behringer einen Konkurrenten, der mehr kann (Deepmind) oder für nur EUR 340 mehr einen 16stimmigen Synthesizer, der DRAMATISCH viel mehr kann (UB-Xa).
@Flowwater Wenn ich einen Juno-Sound möchte/brauche, kaufe ich doch keinen Oberheim Clone ^^….
@Atarikid Die Frage ist, ob man das heute überhaupt noch möchte. Und wenn ich einen Roland-Synthesizer oder einen wie auch immer gearteten Roland-Klon in meinem Arsenal habe, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ich sowieso schon einen Juno-Sound zur Verfügung habe. Und die Junos waren damals so eine Art Einsteiger-Synthesizer. Aber für Einsteiger gibt es heute Besseres; deswegen mein Vergleich. Aber selbst wenn man auf den Juno-Sound besteht, würde ich trotzdem zum »DeepMind 12« raten: 12 und nicht 8 Stimmen, 2 Oszillatoren, 2 LFOs, 3 Hüllkurven, mehr Effekte (glaube ich) … und das alles für nur EUR 70 mehr. Das ist doch überhaupt keine Frage mehr. Oder? Nur das Gehäuse ist nicht so schön bunt bedruckt.
[Nachtrag]
Und wer die Juno-Farben haben will, der kauft sich eben den »DeepMind X«.
@Flowwater Die Junos waren damals erfolgreich, weil sie – wegen der Reduzierung der Bauteile auf nur ein DCO, eine Hüllkurve – erheblich bezahlbarer waren als die Flaggschiffe von Oberheim, Sequential oder selbst der Jupiter aus gleichem Hause, und weil sie trotzdem – wegen Filter und Chorus – einen guten Klang lieferten. (Das Filter hat natürlich 24 dB).
Heute ist der größte Vorteil dieser Architektur, dass alles so schön übersichtlich ist. Und sollte sich der Preis etwas deutlicher unter dem Deepmind einpendeln, so wäre das wohl für manche ein Argument. Ich selbst könnte mir, wie gesagt, die Desktop-Version für ~400 € durchaus vorstellen. Beim jetzigen Preis der Tastatur-Version wäre mir der Abstand zum Deepmind und zum UB-XA zu gering, da stimme ich Dir zu.
@Flowwater alles so richtig was Du sagst…Roland setzt eben auf ZEN oder den ACB, was ja
auch okay ist, klingt gut – ACB- es muss ja nicht immer analog sein.
Aber weißt Du, und das erfährt jeder mal, der Funke ist geflogen und trifft in mein Herz🙂
eben der Juno – macht mich nicht vollkommen wehrlos aber nervös, der Kleine🙂
Auch richtig: Juno 1981 heute 2026 und ja, da hat man auch da Alternativen.
Juno X – nicht meine erste Wahl leider, weil dann doch nicht ganz erreicht.
Sieht aber zuckersüß aus, und hat ein tolles Bedienpanel, stabil und eine angenehme Tastatur.
lg
@Viertelnote Ich habe mit den meisten virtuell-analogen Synthis (ob Hard oder Soft) das Problem, dass ihnen für meinen Geschmack die nötige Wärme und/oder Breite fehlt, deshalb habe ich so einige voll-analoge Hardware hier. Eine der angenehmen Ausnahmen ist der JU-06A, der ersetzt für mich durchaus klanglich den Juno 6, den damals (80er) unser Keyboarder hatte. Ein JN-80 Desktop würde mich schon anlachen, aber er müsste klanglich über dem JU-06A und preislich unter dem Deepmind landen.
@chardt Den JU-06A kenne ich nicht, leider
Der aber nur 4stimmig ist … ACB soll noch näher dran sein.
Es gab kurz den, glaube ich, JU-06 den meinst Du aber nicht, oder?
Der hat, so meine ich, etwas längere Faderwege. Wie der klingt weiß
ich natürlich nicht.
VA, der ersten Stunde, habe ich nur die Nova hier…
@Viertelnote JU-06 war ACB der ersten Generation. Der JU-06A ist weitgehend gleich (beide haben Fader, ACB, vier Stimmen etc.) aber er simuliert sowohl Juno 106 als auch Juno 6 / 60 – ja, die unterscheiden sich etwas. (Außerdem fehlen die Pitchbend- und Modwheel-Ribbons links, stattdessen ist ein Arpeggiator + Sequenzer an Bord.)
Ich hab den „alten“ nicht, nur das „A“-Modell und mir gefällt der Klang richtig gut, besser als z.B. JX-03. Nebenbei: Der SH-01A klingt im Unisono richtig toll (mit einem Druck, von dem das Original nur träumen kann) aber im Poly-Modus eher so lala.
@chardt ich bin an den ACB-Boutiqes immer vorbei, weil Interesse
nicht so groß da war.
Inzwischen ist es eine große Serie geworden, mit
sicherlich reichlich Potential, auch die letzten Wünsche, zu erfüllen.
Hab da grad mal geschaut, ja durchaus das eine oder andere Gerät, was man testen könnte. Aber leider liegt dann auch
eine Menge mehr auf dem Desktop.😀
@Viertelnote Der JN-80 nimmt noch mehr Platz ein ;)
Mein „Geheimtipp“ für polyphonen analogen Kuschel-und-Druck-Sound: Korg Minilogue (im Mixer links), Pro-800 (im Mixer rechts), Hall nach Geschmack, wohlfühlen. Preis ist überschaubar, Platzbedarf ebenso. Hinweis: Die Werkspresets des Minilogue sind es wert, baldmöglichst durch Eigenschöpfungen überschrieben zu werden. Auf dem Pro-800 reichen mir bisher die Presets.
@chardt polyfon bin ich bestens bedient erst mal🙂
Minilogue gefällt mir das Filter nicht so sehr …
eher so mitte im Klang, sicherlich macht das Layering bei
Dir diesen, wie soll ich es nennen, kuschelweich-Sound, und da
hast Du einen persönlichen Stempel btw. Dein Rezept, Pro-800 für
Druck und Minilogue schimmert, so darüber gelegt. Ich gehe es gedanklich eben durch für mich…zu Kuschelweich gibt es den Bären gratis mit🙂
@Viertelnote den jx08 probiert? eins der letzten Modelle. jx8p Klon. aber 20 stimmige Polyphonie und Split/layer. wenn man nur einen Oszillator nimmt, sollte man nahe an den Juno Sound kommen.
der se02 auch fein, analog, 3 Oszillatoren.aber Monophon. eine Art moderner minimoog mit Speicher von Studio Electronics.
@Numitron guter Geschmack von Dir … Wenn ich meinen Ohren YT
anvertrauen kann, klingt auch JX08 super.
Und dabei hat das Jahr so gut zu beginnen versucht🙂
nun muß ich den Geist wieder in die Amphore kriegen😎
@Viertelnote danke!😎🤘
@Numitron Probiere doch Matrixbrute — ist zwar „nur“ maximal paraphon, was auf dem Papier erst mal nach nicht so viel klingt. Doch die drei bis sechs Oszillatoren können da schon „ein bisschen“ was wettmachen. Nicht zuletzt bei der Druck-Frage stellt sich die analoge Frage nach der Glaubenszugehörigkeit des Papstes. Wenn ich nur den berühmten einen Synth behalten könnte: ganz klar Matrixbrute.
@Aljen gute Idee! 👍
wenn ich mehr Kohle hätte. 😥
@Viertelnote
>[…] Aber weißt Du, und das erfährt jeder mal, der Funke ist geflogen und trifft in mein Herz🙂 […]
Dagegen gibt es absolut nix zu sagen und das ist meiner Meinung nach auch das beste Argument: Wenn man etwas haben will, dann will man es eben haben. Bei mir war es zuletzt der »Z1« von Korg, den ich unbedingt besitzen wollte (inzwischen habe ich ihn). Rein objektiv betrachtet wäre ich mit Software in Form des »Chromaphone 3« von AAS wohl besser dran. Aber, Du schreibst es ja schon: Der Funke ist geflogen. 🙂
@Flowwater … und schon brennst lichterloh…
Moin. werde nie vergessen wie ich so um 2004, auf einem Kölner Flohmarkt eine Gruppe Männer um einen Roland Juno 6 stehen sah. Ich sagte zur meiner Freundin ,“Schatz , warte mal..“
Ich ging zum Stand und fragte flüstern den Mann am Stand, was den der Roland kosten würde… ?
Für 130 gehört er dir !!! Sofort das Geld gezückt und den Roland ohne zu Testen gekauft!!
Einige am Stand ärgerten sich, nicht direkt gefragt zuhaben ! 130€ für einen Roland Juno 6 ..
Leider hat ihn damals eine Studiokollege dann nach eine Leihe geklaut… 😭
@Rhein Ruhr Electric ist/ war ja ein netter, vertrauter K😠llege
@Rhein Ruhr Electric hab so vor 20 Jahren einen Oberheim DMX bei einem Flohmarkt gesehen. leider kaum Bargeld gehabt. wollte zur Bank und Geld holen, aber der war dann natürlich weg…
@Rhein Ruhr Electric Coole Story! Das war um 2004 dann schon wirklich ein Riesenschnapper. Bin mal ca 1994 als Schüler beim Musikhaus Titt in Essen wegen etwas anderem rein und die hatten damals für glaube ich 250 DM einen gebrauchten Juno 106 im Schaufenster stehen. Mir ist er nur aufgefallen, weil ich vorher „Synthesizer von gestern“ aus der Stadtbücherei ausgeliehen hatte. Habe ihm dann keine weitere Beachtung geschenkt, weil der Preis für mich unerreichbar war. Heute würde ich so etwas direkt mitnehmen…. Vor 10 Jahren hatte ich dann nochmal etwas Glück mit einem Roland Alpha Juno 2 für 290€. Der war aber nicht so lange da, weil klanglich trotz der Ur-Supersaw doch etwas beschränkt und dann eben noch das wenig inspirierende Interface….
@OscSync ich hab einen Alpha Juno 2.vor mehr als 10 Jahren um 180€ bekommen… unglaublich, war zwar etwas lädiert (links Gehäuse etwas gebrochen) aber um 80€.reparieren lassen. hat einige neue tasten gebraucht.
der gehört aber wieder zum Service..
bin großer Hooverfan. 😀
das muß ja, heute gesehen, damals ein wahres Eldorado, oder
wie man sagt, Mekka gewesen sein. Wenn ich die Preise / Wert so lese.
Aber heute ist ja auch was ordentlich da,… Priorität setzen🙂
@Viertelnote Um 2000 ging auch eine Legende (ich meine, im KEYBOARDS-Forum) um von einem, der angeblich auf diese Weise einen CS-80 („ist das ne Orgel?“ — „ja, man kann irgendwie die Klänge ändern“…) auf nem Berliner Flohmarkt für 180 DM erstanden haben soll.
Si non e vero, e molto bene trovato…
Ich konnte um 1990 herum auch einen Juno 6 aus Altbeständen einer Musikhochschule haben, die wollten aber 400 DM dafür, die ich in dem Moment schlicht nicht übrig hatte. Ich sehe das gute Stück, das ich zuvor mehrmals spielen durfte, noch vor mir herumstehen. Kurz darauf war es leider weg — vermutlich gar verschrottet.
Sprich: es gibt sie zu jeder Zeit, diese „alten guten“ Zeiten.
@Aljen Stimmt! Früher waren es zweitklassige, gebrauchte Synthesizer, für die sich nur noch wenige interessiert haben. Heute ist alles mögliche vintage und genießt einen Sammelstatus. Warum auch nicht.
Ich habe die beiden Junos 6 und 60 auch für ein sehr kleines Geld angeboten bekommen. Die Leute wollten sie los haben. Beide für weit unter 300 DM!
Da wir heute allerdings viele schöne Synthesizer von sehr kreativen Herstellern kredenzt bekommen, sehe ich keinen Grund, mich nochmal auf ein über 3000 Euro teuren Juno einlassen zu müssen. Dafür tut’s der Behringer definitiv auch!
Letztendlich sind es nicht die Instrumente die die Musik machen.
@PaulusS in Lippenstift unterstrichen…Yes, so ist es👌
@PaulusS ja, den Juno haben halt wirklich extrem viele Musiker benutzt. nicht nur in den 80s, sondern auch in den 90ern. zb. Prodigy, daft punk, vangelis. bei denen weiß ich es vom 106, behringer nennt allerdings Prodigy und daft punk als hätten sie den 60er benutzt… haha
@Aljen Die Anekdote dazu kenne ich auch … aber die ist, so ich nicht Besserwissen sein möchte,
von Stephan Dargel?
@Viertelnote Anfang der 80er war der Höhepunkt der analogen Synthesizer erreicht, mit den Flaggschiffen von Oberheim, Sequential und Roland ganz oben und Polysix und Juno für „den Rest von uns“.
Dann kam der DX-7. Plötzlich waren all die Klänge möglich, die mit den analogen höchstens so lala gingen (z.B. E-Piano). Es gab kein Halten mehr: Jeder wollte diese neuen digitalen Töne, es kamen die Sampler und Rompler, und die analogen Dinosaurier wurden verschleudert. Ich ärger mich immer noch, dass ich die Bass Station für 200 Mark nicht gekauft habe. Und die TB303 nebst RD606 (zusammen für 300 Mark) hat mich so enttäuscht, dass ich sie an unseren Keyboarder für ebenfalls 300 Mark weitergereicht habe.
Ein paar junge Leute mit wenig Geld haben dann eben zugeschlagen bei den billigsten Sachen, die so zu kriegen waren: TB-303, Junos, MS 20 … und haben damit neue Arten von Musik erzeugt. Überraschung: Plötzlich musste jeder die Billig-Teile haben, und die Preise gingen durch die Decke. Und so kam es zum Analog-Revival. Und dann haben zuerst Arturia und danach auch Korg und der böse B die Preise wieder runter gebracht.
@chardt Danke für Deine Darstellung.🙂
Du hast die 90s musikalisch erlebt, so ich vermute, und genossen?
Ich kann leider das nicht nachvollziehen, zb. TB303 fast geschenkt, ist vor meiner
Zeit. So höre ich eben gern von Erlebnissen und den Umgang mit Instrumenten. Aber man sieht Instrumente mit anderen Wertschätzungen an, wenn man sie heute
verwendet. Ich würde schon fast Ehrfurcht sagen. Nur jetzt hat man schon mehr Auswahl, analogue oder digital, und rückt eigens, dem Ziel so näher.
@Viertelnote Zu mir: Ich bin musikalisch eher ein Kind der 60er und 70er, so zwischen Made in Japan, Selling England by the Pound, Mother’s Finest Live, Autobahn und Proletenpassion, mit einem Schuss Banane (Velvet Underground & Nico). In den 80ern kamen Joe Jackson und Saxon dazu, in den 90ern … äh …
Lange galt als Faustregel: Die „jungen Wilden“ sind kreativ und bringen Neues, leiden aber erstmal unter finanzieller Knappheit und haben entsprechend Probleme, Equipment anzuschaffen. Da wurde dann auf Mosrite-Gitarren gespielt (Ramones), der Gitarrenladen sehr schnell und mit Gitarre, aber ohne Bezahlen verlassen (angeblich Pete Townsend) oder eben zur 303 für nen Taschengeldpreis gegriffen. Wer Glück hatte, der lebte in den 60er/70er Jahren als Jugendlicher in England und konnte dort in der Schule / Hochschule Instrumente ausleihen.
@chardt okay … das liest sich nach Menge an Erfahrung,da hab ich es, wie man sagt, luxiöse gehabt. Klavier und Violine
waren Geschenke von den Eltern mir. Verdienste waren das keine und
so habe ich erst schätzen gelernt, Instrumente sollte man nicht wie
Spielzeug in die Ecke dann stellen. Gitarre war später, Frustration
und Agression abbauen, okay ,mit viel schreien dabei🙂 aber ist durch irgendwann mal und hat mich auch nicht mehr satt gemacht, jetzt ist erst mal Ruhe dran durch Electronic…Danke für den Blick in deinen Musikweg🙂
Mist, habe gerade (nach einer mittelgroßen Katastrophe) meinen Arbeitszimmer umgebaut/umgeräumt — da kommt die nächste Herausforderung der Hindemith-Klasse. („Wo Hindemith?“)
Bei aller Liebe: Der — bzw. eher die — Juno war ja hardwareseitig kein Inbegriff der Anfassqualität. Vom Innenleben her wohl das Gegenteil, aber äußerlich war es zwar ein fantastisches „User Experience“ im Sinne der Bedienbarkeit, doch sonst eher zum heutigen Behringer-Style passend: Spielzeugblech und dünne Holzbäckchen.
So gesehen könnte ich mich vermutlich an dem B-Clone erfreuen. Mal schauen, ob ich die tatsächliche Markteinführung noch erlebe. ;-)
@Aljen hoffentlich clont Uli nicht die Sperrholzplatte am Boden…
@Aljen „Was? Sie wollen das Zimmer mieten? Und Sie sind Musiker? Kommt nicht in Frage! Hatte ich schon mal so einen, so einen … Musiker. Erst war er ja ganz beethövlich, aber dann wurde er mozärtlich zu meiner Tochter und hat sie mit Liszt über den Bach auf die Haydn gelockt, und jetzt ist sie schwanger und weiß nicht wo Hindemith und muss im fünften Stockhausen! Nie wieder Musiker!“
@chardt ist in der Nähe vom Kraftwerk? ich hab Zuhause einen Blumentopf und ein Bilderbuch 😁
@Numitron Meine Idee diesbezüglich: Vielleicht genießt du erst mal deine Franz von Suppè.
@Filterpad Tomate / Mocarella😀
Nachdem ich mir nun auch die neuen „Ultimate Patches Sounds“ angehört (bzw. bei YouTube angeschaut) habe, welche ab März verfügbar sein sollen, muss ich leider resümieren, dass ich mit meinem alten und funktionstüchtigen Roland Alpha Juno 2 (mit Espen Kraft Soundset) wohl ganz gut bedient bin und bleiben werde. Dennoch eine interessante Neuauflage bzw. Replik, die mich mehr anspricht als der Deepmind 6, bei dem ich erstmal alle nervigen EFX abschalten musste – um festzustellen, dass er dann eigentlich nix kann und nur ein aufgemotzter Stringsynth ist.
Tja, und der angekündigte Behringer Polyeight (Korg Polysix) wäre dann quasi baugleich zum JN-80 ???
@heimannrudolf Entschuldige meine Frage, aber Du meinst jetzt den VC340 StringSynth von B.?
@Viertelnote Vermutlich will er darauf hinaus, dass Instrumente „in der Juno-Tradition“ ohne Effekte etwas dünn daherkommen (wegen nur einem Oszillator pro Stimme), mit Chorus klingt es dann nach mehr – aber auch tendentiell immer nach Strings. Wobei gerade der Deepmind mit seinen „anderthalb“ Oszis pro Stimme und der Möglichkeit zum Layern von Sounds hier durchaus mehr bietet und mit dem Alpha Juno mithalten sollte.
@chardt das habe ich verwechselt, sorry stimmt.
@chardt Genau so habe ich es gemeint – aber ich sprach auch vom DM6, da bleiben nur noch drei Stimmen übrig beim Layern. Das „Layern“ ist m. E. auch kein cooles Feature beim DM, sondern schlichte Notwendigkeit, um den ultradünnen Oszillatoren auf die Sprünge zu helfen. Da klingt mein Alpha von Haus aus einfach druckvoller.
@heimannrudolf Ääh – der Deepmind kann Dir zu wenig, deshalb lieber der JN-80, der noch weniger kann? OK, muss ich nicht verstehen.
Der Polyeight dürfte im weitgehend gleichen Gehäuse wie der JN-80 kommen, soviel Rationalisierung ist bei B. normal, aber unter der Haube sollte es dann anders aussehen: Das Original hatte SSM2044-Filter, die dürfte der Polyeight auch bekommen (bzw. aktueller Nachbau).
@chardt Tja, es ist wie beim Essen im Restaurant – wenn mir die (digitalen) Beilagen nicht schmecken, nehme ich doch besser nur das (analoge) Steak ;) Aber im Ernst: Ich denke nicht, dass der Deepmind „mehr“ kann. Dessen Oszillatoren klingen so dünn und lahm, dass man sämtliche Pads/Flächen doppeln bzw. schichten muss, da helfen auch die integrierten Digitaleffekte nichts. Der JN hat andere, für mich bessere Oszillatoren (soweit ich das Promovideo beurteilen kann) und einen analogen Chorus. Ja, das klingt für mich besser und nach mehr. Aber da müssen wir wohl erst die tatsächlichen Reviews abwarten.
@heimannrudolf OK, Geschmack ist Geschmack. Aber der Deepmind ist eben ein „aufgebohrter“ Juno und hat somit zumindest objektiv mehr Features. Und was Deinen Alpha betrifft: Der hat natürlich 2 DCOs pro Stimme, das hilft 😮
Vielleicht kaufe ich mir irgendwann den Deepmind 12D, auch weil man den layern kann. Oder den JN-80 D, wenn einer kommt und (s.o.) klanglich über meinem JU-06a und preislich genügend unter dem Deepmind 12 D liegt.
@heimannrudolf der Alpha Juno ist top.
auch sehr unterschätzt.
hast du einen Programmer?
ich hab für den jx3p den dtronics programmer.
möchte mir Mal die Alpha Juno Version holen.
Wenn ich es richtig sehe, gibt es keinen Audio-In?
Es wird im Video so oft vom „Iconic Chorus“ gesprochen, da hätte ich mir schon gewünscht, dass man auch externe Quellen durchjagen kann. Ich empfand das schon beim DeepMind als Manko und ich kann mir nicht vorstellen, dass es so aufwendig sein soll?
@Woody Der Chorus kostet einen Fuffi, also einmal Pizza mit der Familie, mit Getränken kann es auch teurer werden. 😄
@Kazimoto der Chorus schmeckt eventuell besser sogar.🙂
@Viertelnote Pizza mit Chorizo ist gut.
😀
@Woody ja, Uli will wohl das alle das Pedal dazukaufen.
😀
ER hat es schon wieder getan:
https://www.youtube.com/watch?v=MZIYOa6UMAg