Drei neue Interfaces von Presonus/Fender
Nach der Übernahme von Presonus durch Fender im Jahr 2021 hat das Unternehmen heute die ersten neuen Produktnamen bekanntgegeben. So wird aus der Presonus Studio One DAW nun Fender Studio Pro. Auch bei der Presonus/Fender-Hardware gibt es einige Änderungen, bspw. die neuen Interfaces Fender Quantum LT 2, LT 4, LT 16 und eine Namensänderung bei den Quantum-Interfaces.
Fender Quantum LT 2, LT 4, LT 16
Neben der Studio One DAW, die ab sofort auf den Namen Fender Studio Pro 8 hört, hat Fender auch einige Audiointerfaces umbenannt. Andere Produkte, wie beispielsweise die Eris-Speaker oder die StudioLive-Pulte, behalten (vorerst) ihren eigentlichen Presonus-Namen.
Neben der reinen Umbenennung der beiden Quantum-Interfaces HD 2 und HD 8 in Fender Quantum HD 2 und HD 8 bringt das Unternehmen mit den drei Audiointerfaces Quantum LT 2, LT 4 und LT 16 auch drei neue Modelle auf den Markt.
Die drei neuen Interfaces sind allesamt mit MAX-HD-Preamps, Instrumenteneingänge, Low-Latency-Treiber sowie einer Loopback-Funktion ausgestattet.
Fender Quantum LT 2
Den Anfang macht das Fender Quantum LT 2, das als 2×2-Audiointerface mit USB-C-Anschluss ausgeführt ist (USB 2.0). Wie auch bei den anderen Interfaces finden Wandlungen mit maximale 24 Bit und 192 kHz statt. Ausgestattet ist das LT 2 mit einem MAX-HD-Preamp (bis zu 75 dB Gain), Phantomspeisung, einem Standalone Mixer-Modus und es bietet latenzfreies Monitoring.
Hinsichtlich der Eingänge ist es mit einem Combo-Eingang (XLR/TRS), einem Instrumenteneingang, zwei symmetrischen TRS-Ausgängen und einem Kopfhörerausgang ausgestattet.
Fender Quantum LT 4
Das nächst größere Modell ist das Fender Quantum LT 4. Dieses ist als 4×2-Audiointerface ausgeführt und ist mit zwei Combo-Eingängen, zwei Instrumenteneingängen, zwei symmetrischen TRS-Ausgängen und einem Kopfhörerausgang ausgestattet. Neben den o. g. Features des LT 2 bietet es zwei MAX-HD-Preamps.
Fender Quantum LT 16
Das dritte Interface im Bunde, das Fender Quantum LT 16, ist mit acht Combo-Mikrofoneingängen und acht TRS-Line-Eingängen ausgestattet.
Entgegen der anderen beiden Interfaces bietet es zusätzlich noch MIDI-Anschlüsse und DC-coupled Ausgänge. Dazu lässt es sich mit Hilfe des Mic-Pre-Modus auch als externe Mic-Preamp einsetzen.
Alle drei Interfaces sollen in Kürze im Handel erhältlich sein. Die Preise belaufen sich auf 149,- Euro (LT 2), 199,- Euro (LT 4) und 549,- Euro (LT 16).





























































Schauen in der Tat gut aus. Ich check nur nicht ganz die Rückseite bezüglich Eingänge und Ausgänge. Frontseite ist klar.
„Entgegen der anderen beiden Interfaces bietet es zusätzlich noch MIDI-Anschlüsse und DC-coupled Ausgänge.“
Jetzt muss nur noch jemand den Fendern erklären, was DC-coupled Ausgänge sind. 😜
@Tai Nicht nur denen…🤦♂️
@Tai Ohne es im Detail erklären zu können werden solche Ein- und Ausgänge benötigt um nicht nur Audiosignale, sondern auch Steuerspannungen mit Modularsystemen zu tauschen.
@CC Das musst du den Fendern sagen 🤣
Aber ich wäre wirklich nicht abgeneigt. Zweckmäßig, optisch dezent und daher ansprechend. Der Preis ist in Ordnung (LT 4 = 199€). Wenn diese auch noch gut funktionieren (stör,-bugfrei) und gut klingen, wird es der Marke Fender sehr gerecht. Spricht mich definitiv mehr an als eine Fender DAW als Nichtgitarrist. Vielleicht wird mein nächstes Interface tatsächlich ein Fender statt ein knallrotes Gummiboot. Das schwarz mit dem blauen LED-Kranz passt besser in mein Homestudio, was überwiegend Farben wie Holz, schwarz und blau hat. Warten wir mal die ersten Tests ab ob es ein ernster Mitbewerber zu anderen Interfaces wird.