Shoegaze und Synthwave Fans aufgepasst!
Mit dem Ibanez Layer Delayer stellt der Hersteller aus Nagoya zur NAMM 2026 einen neuen, ungewöhnlich tiefgehenden Delay-Effekt vor. Das Delay-Pedal kombiniert speicherbare Presets, MIDI-Steuerung und komplexe Tap-Funktionen mit auffälliger Optik. Zielgruppe sind Sounddesigner, Gitarristen und Keyboarder gleichermaßen.
Der Ibanez Layer Delayer
Klanglich handelt es sich beim Ibanez Layer Delayer um ein Stereo-Delay mit starkem Fokus auf texturreiche, bewegte Wiederholungen. Der Effekt erzeugt dichte Delay-Cluster, schwebende Teppiche und rhythmische Muster, die sich dynamisch im Stereofeld verteilen. Grundlage dafür sind drei Delay-Typen: Analog, Digital und Tape, deren Grundsound sich stufenlos überblenden lässt. Der Tone-Regler fungiert dabei als kontinuierlicher Übergang zwischen den Algorithmen.
Das Herzstück bilden sechs dedizierte Regler für die Lautstärken einzelner Delay-Taps. Vier davon steuern die Sechzehntel-Wiederholungen innerhalb eines Viertel-Taktes, zwei weitere sind für triolische Rückwürfe zuständig. Alle Taps reagieren auf eine gemeinsame Delay-Zeit, die per Time-Regler oder Tap-Tempo-Fußschalter festgelegt wird. Klassische Parameter wie Mix, Feedback und ein resonanzfähiges Tiefpassfilter ergänzen die Klangformung.
Für zusätzliche Bewegung im Panorama stehen acht Auto-Panning-Modi bereit. Diese bestimmen, wie die Echos zwischen links und rechts verteilt werden. Damit lässt sich von klaren Ping-Pong-Effekten bis zu komplexen, schwebenden Stereo-Verläufen alles kreieren. Die Geschwindigkeit der Panoramawechsel wird über einen eigenen Pan-Speed-Regler kontrolliert.
Über die Tail-Decay-Funktion bleibt die Effektfahne (Trails) beim Umschalten von Presets oder beim Aktivieren des Bypass erhalten. Ein Pegelschalter erlaubt den Betrieb mit Instrumenten- oder Line-Signalen, was den Einsatz mit Synthesizern und Drum-Machines erleichtert.
Anschlusstechnisch zeigt sich der Ibanez Layer Delayer genauso vielseitig. Neben Stereo-Ein- und Ausgängen steht ein Mono-FX-Loop zur Verfügung. Presets lassen sich über MIDI In/Thru oder per USB-C abrufen. Insgesamt bietet das Pedal 50 Speicherplätze, von denen 20 ab Werk belegt sind.
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Preis und Verfügbarkeit
Der Ibanez Layer Delayer ist sofort lieferbar und kostet bei Thomann 249,- Euro.



























































Erinnert mich an das Uhbik Delay, was ich sehr schätze.
Der Preis ist angemessen.
Sehr spannendes Stück Hardware.
Schön, dass Ibanez die Treter mal wieder auffrischt. Das Ding sieht aus, als müsste es mal unter meine Füße 😍
@Jan Steiger Ich glaube, ich kriege Fußschmerzen – die Sorte Fußschmerzen, die sich nur heilen lässt, indem etwas Neues unter meinem Fuß auftaucht 😎
@Jan Steiger Ich finde es auch sehr interessant. Das Design ist auch hervorragend Early 80s. Ibanez hat nur eine sehr große Chance verpasst: Man hätte jeden der einzelnen Layer noch einen Pitch-Regler verschaffen sollen. Pitch Shifting ist bei einem solchen Delay leicht zu implementieren. Man könnte das ggf. noch nachträglich implementieren.
Grossartig !!
Das Konzept erinnert an das Modul Time Machine von Olivia Artz Modular. Einzelne Delay-Zeiten per Lautstärke Regler zu beeinflussen.
Das Ibanez LD 303 bietet eine Reihe weiterer Möglichkeiten, sieht cooler aus, ist kostengünstiger und lieferbar. 🤔
Das Olivia Modul hat mehr Delay Zeiten im Regelbereich.
Jetzt wird es schwierig…
@Allthatsynth Ja, das scheinen beides tolle Geräte zu sein!
„Zielgruppe sind Sounddesigner“ 🤭
huh? dafür ist das ding zu konservativ ;)