Analoges Delay mit CV-Steuerungsoptionen
Neben zahlreichen Produktneuheiten mit modernen Features und Ausstattungen bringt Knif Audio mit dem BBD ein analoges Delay mit zur NAMM Show, das einen sehr schönen Vintage-Charme versprüht. Hier alle Informationen zum Knif Audio BBD.
Knif Audio BBD
Vor allem für Synthesizer- und Vintage-Fans dürfte das neue Knif Audio BBD interessant erscheinen. Das analoge Bucket Brigade Delay ist in einem schicken Gehäuse aus Walnuss untergebracht und passt aufgrund seines Aufbaus optisch perfekt zu Vintage-Synthesizern oder Modularsystemen.
Das BBD erlaubt Delay-Zeiten von 20 ms bis 600 ms (Stereo) bzw. 1.200 ms (Mono). Hierfür verfügt es über sechs BBD-ICs mit je 4.096 Stufen. Insgesamt sieben Arbeitsmodi hat Knif Audio dem BBD spendiert und neben normalen Ein- und Ausgangsbuchsen sowie Send/Return-Wegen im Klinkenformat bietet das BBD auch CV-Eingänge.
Praktisch erscheint das Hochpassfilter, das Knif Audio für den Feedback-Weg verbaut hat, sowie ein Tiefpassfilter für das eigentliche Delay.
Das ist aber noch nicht alles. Das BBD ist mit einer Röhren-Verzerrungsstufe ausgestattet. Diese verfügt über vier NOS-Pentoden und neben dem Verzerrungsgrad lässt sich auch das Spektrum einstellen.
Die Tap-Tempo- und Time-Division-Funktion werden über einen Mikrocontroller gesteuert, wobei der Hersteller betont, dass der Signalweg komplett analog aufgebaut ist.
Eine externe Synchronisation ist möglich und zu guter Letzt bietet Knif Audio BBD noch einen LFO.
Die genaue Verfügbarkeit ist bisher noch nicht bekannt. Einen Preis gibt es dagegen schon: 3.500,- Euro plus Steuern, Zoll und Versand.



























































Interessant. Seit wann macht Knif Audio wieder Hardware? Ist tatsächlich völlig an mir vorbeigegangen. Mein Wunschsynthesizer wäre ja das Knifonium. Aber der günstige Softwaresynthesizer ist auch super: Skalierbarkeit, zusätzliche Effekte und ich habe über 900 Presets dazubekommen. Yes! – Bin quasi allseits bedient! Zum Knif Delay: Beim Preis hat es mich doch erschlagen! 3.500,- Euro plus Steuern, Zoll und Versand für ein, wenn auch großzügig ausgestattetes, analoges Delay? Häää? Kann man sich meiner Ansicht nach getrost schenken und dafür einige Effektpedale zulegen. Das grenzt ja schon an Kalkulationen alias PPG 1002 Desktopsynthi. Hier versteht auch keiner wie der Preis von 10k zustande kommt. Bei einem Federhall in selber Holzoptik und das um die 700-1000€ würde ich vielleicht sogar zuschlagen. Macht sich bei einem Hardwaresynthi sicherlich gut. Der Knif Audio Knifonium Softwaresynthesizer ist aber gut für diejenigen, die leicht verzerrte, warme und organische Bässe suchen. Auf ein Angebot achten und dann für etwa 30€ zuschlagen.
@Filterpad sehe ich vollkommen 100% genauso, wie Du.
Sündhaft teuer😠
Aber visiere ich auch nicht an
Mit stolzen Blick geh ich vorbei
@Filterpad Federhall und synth klingt sofort nach altem science-fiction film
dafür tuts auch der letzte dreck 🤷🏻♂️
auf das ding draufhauen damit es knallt macht man auch nur einmal und dann ist der Witz gegessen 🤷🏻♂️
@Filterpad Knif hat nie aufgehört Hardware zu machen.
Alles von Knif ist teuer (Knifonium um die 15k) und das BBD unter 3k hätte mich überrascht.
@pol/tox Ok, danke der Aufklärung. Sehr interessant jedenfalls.
Ein Eimerkettenspeicher für dreieinhalbtausend €!!! Der zusammen mit der Hallspirale zusammen lausigste Hall oder Echoeffekt. Mit einer wunderschönen Nußbaumhülle und feinen Reglern. Die dachten sich sicher, ziehen wir doch mal die ganzen Retrofans mal über den Tisch. Ja klar, ein paar suchen genau so was. Auf jeden Topf passt ein Deckel.
@Tai Ich glaube das ist für die gleiche Klientel gedacht welche die langweiligen 5U-Format Gedöhnse zu Mondpreisen kauft. 😈😁
Der Look passt genau dazu, die Überteuerungsrate auch. 😆
@Tai 😂👍
Klanglich und konzeptionell liest sich das erst einmal sehr überzeugend: analoges BBD-Delay, flexible Filter im Feedback-Pfad, CV-Optionen und hochwertige Verarbeitung. Genau die Art von Boutique-Gear, die neugierig macht.
Der Preis von 3.500 € relativiert die Begeisterung dann allerdings deutlich. Auch bei aller Wertschätzung für analoge Technik und kleine Manufakturen bewegt sich das für ein Delay-Gerät in einem Bereich, der für viele Anwender schwer nachvollziehbar ist.
Tolles Konzept, sicher großartiger Sound — aber beim Preis bin ich emotional direkt im Bypass-Modus gelandet.
Daten Klingen ja erstmal gut… sieht auch gut aus… bis man den Preis sieht.
Dagegen ist ein Dynacord VRS23 (ja, erstmal eins bekommen… ich weiss) ein Schnäppchen.
Ein Hardware Vintage Delay für 3.5K, das ist mal eine Ansage.
Für das Budget Höhe bekomme ich z.B. einen Moog Subsequent 37, einen Waldorf Iridium Desktop und das Uhbik 2 Bundle.
Das Vintage Feeling habe ich mit dem Moog + dem U-He PlugIn Bundle, und für die Frische sorgt der Waldorf. Obendrauf noch das Delay PugIn ColorCopy von U-HE.
Da müsste ich wohl nicht lange überlegen ob Hardware DLY oder ……