Synthese mal anders gedacht
Korg phase8 ist ein Synthesizer, der mit einer neu entwickelten Akustiksynthese arbeitet. Der Prototyp konnte in seinen unterschiedlichen Stadien bereits seit 2023 auf der Superbooth in Augenschein genommen werden, wo ihn Entwickler Tatsuya „Tats“ Takahashi und sein Berliner Team präsentierten.
Korg phase8 – Akustik-Synthesizer
Obwohl phase8 ein Synthesizer ist, lässt er sich nicht in die üblichen Kategorien wie analog, digital, Physical-Modeling usw. einordnen. Korg nennt es Akustiksynthese, weil es auf physischen Elementen und haptischer Interaktion basiert.
phase8 besitzt acht unterschiedlich gestimmte Metallresonatoren, die durch elektromagnetische Impulse in Schwingung versetzt und über Regler im Klang und Lautstärke moduliert werden können. Dafür stehen Funktionen wie Envelope-Shaping, Sequencing, analoges Wavefolding und tonhöhenabhängige Modulation zur Verfügung. Jeder Resonator fungiert als eine Stimme, somit lässt sich phase8 bis zu achtstimmig spielen.
Die Resonatoren lassen sich auch durch Berührung wie Anschlagen, Zupfen oder Kontakt mit anderen Gegenständen von subtil bis drastisch beeinflussen. Durch den offenen Aufbau des Instruments sind die Resonatoren jederzeit für spontane Manipulationen zugänglich und sie lassen sich auch einfach gegen andere Exemplare austauschen.
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Im Lieferumfang sind neben den acht Resonatoren, die sich im Gerät befinden, fünf weitere Resonatoren enthalten (insgesamt 12, die eine Oktave abdecken), wodurch der phase8 mit unterschiedlichen Skalen verwendet werden kann.
phase8 verfügt über einen integrierten Sequencer mit Step- und Live-Recording. Es können alle Parameter aufgezeichnet werden. Durch die Möglichkeit, einzelnen Steps überspringen zu können, lassen sich auch polymetrische Rhythmen erzielen. Die Sequenzen können maximal 8-stimmig sein und es gibt acht Speicherplätze.
Das Gerät verfügt über MIDI-I/O (3,5 mm TRS-A), USB-C, Sync-I/O, Line-Ausgang und Kopfhörerbuchse.
Korg phase8 ist ab März 2026 erhältlich und wird 969,- Euro kosten. Zur Produkteinführung gibt es das „Presale Exclusive Package“ mit drei zusätzlichen und speziell geformten Resonatoren, in limitierter Stückzahl.


























































einige Reviews sind draußen. zb von loopop.
schaue es gerade.
John Cage wäre begeistert gewesen. Bin ich es auch? Ich weiß es nicht. Erst dachte ich: „Schon wieder so’n Pling-Plong-Gerät, das die Welt nicht braucht“, aber nach dem Ansehen des Videos bin ich anderer Meinung: Damit kann man schon was anfangen.
Letzten Endes ist es aber der Preis, der stört: Bei fast 1000€ hätte ich mir wenigstens eingebaute Effekte gewünscht. Ohne die Effekte scheint das Teil nämlich nur halb so viel Spaß zu machen. Und technisch gesehen halte ich es für weniger innovativ, als man uns glauben machen will: im Prinzip ist das doch wie eine (unvollständige) Oktave Fender Rhodes plus Synthese- und Sequencer-Funktionen, würde ich sagen?
Trotzdem Hut ab vor KORG, die hier mal was abseits ausgetretener Pfade wagen. 👍 In 10 Jahren werden wir auf Instagram (falls es dann noch Instagram gibt) dann wieder Videos davon sehen mit staunenden Kommentaren drunter wie „ohhhh, ahhhh, ich wusste gar nicht, dass es das mal gegeben hat.“
@UAP Hui. so teuer? 😃
deswegen kein Preis angegeben.
dachte ich mir auch. loopop hat auch 2 teure Effekte dazu verwendet. 😄
Es freut mich immer wieder, wenn Hersteller mal ausgetretene Pfade verlassen. Hier haben wir wieder mal ein typisches Beispiel. Ich hoffe seit Jahren, dass es vielleicht mal wieder einen generellen Durchbruch bei den Tonerzeugungen gibt. Dieser hier ist eindeutig punktuell, denn da ist die Kalimba immer wieder rauszuhören, selbst dem Drone. Das Wechseln zu einer Molltonleiter Ist auch viel zu umständlich, als dass das mehr als von einigen Enthusiasten genutzt werden wird. Nichts, desto trotz ein interessanter Ansatz.
Nice, hätte ich aber auch im 500 bis 600€ Bereich angesiedelt.
Endlich! YAY! 😃
@Flowwater Ich ergänze: Endlich Yay!
Nach 5-jährige Forschuns- und Entwicklungszeit von begabten japanischen Quantenphysikern und deutschen Bioachakustiker, in einem abgesperrten geheimen Quartier Berlins, unter Aufbietung von schier unmenschlichen Aufwand mit unvorstellbar komplexen Klangexperimenten, ist es nun entstanden:
eine 8-züngige Kalimba mit Gehäuse!
@HOLODECK Sven Ja, stimmt schon. Ich mag das Ding trotzdem. 🙂
@HOLODECK Sven hehe! 😄😄🎉🎊
Ich finde es super interessant, grade weil man da bestimmt viel rumexperimentieren kann. Aber im Endeffekt ist es nicht viel mehr als eine Kalimba mit 8 Elektromagneten und da sind fast 1000€ dann einfach zu viel Geld. Für die Hälfte und eine ganze Oktave, dann können wir reden. Man könnte ja auch den Sequencer und die Tasten weglassen und dafür ein paar mehr CV ins. Keystep & Co anschließen und fertig.
@ollo Bei den anderen Youtubern wie Loopop oder Red Means Recording gibts ja noch einige Sounds, die nicht mehr so nach Kalimba klingen, vorallem wenn man so wie du ja auch schreibst, die Resonatoren endlos schwingen lässt.
@ollo Ja, mindestens 12 Stimmen für eine volle Oktave wäre halt schon wesentlich besser. Bei mehr wäre man schon fast bei einem Rhodes, da ist die Technik wohl ähnlich aber bestimmt nicht so zugänglich für Manipulationen und vom Preis reden wir besser gar nicht erst.
Wahrscheinlich muss man die passenden Sachen drauflegen. Muscheln wie bei BoBeats ändern kaum was, ich denke da eher an Spiralen wie bei einem Springreverb, filigrane Metallsachen usw, damit kann man sicherlich interessante Sounds rauslocken.
Aber ja, es fühlt sich irgendwie so an, als wäre es nicht ganz zu Ende gedacht oder zumindest so, also könnte man da eigentlich noch mehr draus machen.
Ich geh dann in die Küche, hau auf verschiedene Materialien (Töpfe, Gläser etc.) und nehme Samples davon auf. Dann ein Sequenzer (ich nehme den Digitakt).
Klingt ähnlich, ist wesentlich kreativer und deutlich günstiger.
@Svenson73 Sich vorstellen, wie man etwas alternativ machen kann, mit dem, was man schon hat, hält mich seit einiger Zeit von irgendwelchen Käufen ab. Echt jetzt, das hilft.
@Svenson73 👍
Elektronisches Kalimba trifft es sehr gut. Nix für mich.
plöng, plöng, plöng in 8 Tonhöhen für 1000€
Haben die LSD im Kaffee? 🤷🏻♂️
Wer will sowas?
@plumperquatsch dachte ich mir auch.
und dafür jahrelang gearbeitet?😀
@Numitron ich hab den Prototyp für eine Designstudie gehalten,
nach dem motto guckt mal, lustig, was ich unter dem Teppich gefunden habe …
ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen das man das so wirklich bauen und verkaufen will 🤯😂
ein Kinderxylophon (ohne sequencer) mit 2 Oktaven gibts für 40€ … 🤷🏻♂️
@plumperquatsch stimmt. will mir ein Glockenspiel kaufen zum sampeln 😎
@Numitron jedes Physical Modeling plugin spuckt dieses plöng aus und ist über die ganze Klaviatur polyphon spielbar.
und korg kommt dann jetzt mit nur 8 tönen angewackelt
ein trauriger Witz.
@plumperquatsch jA, kaum zu glauben.
hätte gerne eine neues mini kaosspad.
leider ist das kleine zum selberbauen und ohne gehäuse
das neue große kostet soviel wie der wavestate.
den kaufe ich mir lieber als ein Effektgerät um das Geld. 😃
@plumperquatsch Wegen LSD allein wär so ein Phase-Quatsch sicher nicht entstanden. Da waren die Herrschaften schon vorher etwas „deranged and out of phase“ … Bei LSD ist es wie beim Computer – mit Mist gefüttert kann nur Mist rauskommen!
@ErrJott Ey, jetzt nicht Buchla beleidigen, ich sag nur „Red Panel“. 😎
Was der Humbug mit „leg ne schraube drauf“ ect. soll ist mir auch völlig unklar, das ist doch alles Quatsch. 🫣
Dadurch wird daraus auch kein interessant klingendes „präpariertes Piano“. ;)
Als ich das Instrument zum ersten Mal sah, erwartete ich genau den Sound, den es hat und hatte kein Interesse. Die Eingriffe in den Sound, ob mechanisch oder elektronisch, haben eher geringe Auswirkungen. Pickups, die praktisch genau denen von Gitarren entsprechen, gab es in Synths meines Wissens noch nicht. Ein Tonumfang von exakt einer Oktave und viel Aufwand wenn man die Tonart ändern will, machen es auch nicht gerade schmackhaft. Der Preis, eine gute Trompete oder Geige kann auch nicht mehr und spielt in einer ähnlichen Preisklasse oder darüber. Andererseits bekommt man eine gute E-Kalimba ab ca. 80 €. Oder man greift doch zur Gitarre. Mit genügend Distorsion ist es ohnehin egal, ob man eine Kalimba, einen Konzertflügel oder eine Flying V durch den Amp jagt.
Ok, wir sind uns einig. Netter Versuch
@Tai Ich glaube, das trifft es.
…ein weiteres, unnötiges Kapitel im ever growing book:
„Mit welcher Feder kitzle ich heute meinen Gaumen, damit ich speien kann?“
Das Gerät zeigt sehr gut auf, was in unserer Zeit (allgemein und bei KORG im Besonderen)) so alles schiefläuft und dass etliche Leutchen wohl wahrhaftig nicht mehr alle Latten am Zaun haben…
Ja, vielleicht irgendwann mal ein interessanter Ansatz, aber so – komplett unausgegoren. „Liebe“ KORGler: Sprecht nochmal vor, wenn ihr daraus wirklich was bahnbrechend Neues geschaffen habt…
Phase 8 – Ein starker Favorit für eine Silberne Zitrone – für das überflüssigste „Musik“-Produkt des Jahrhunderts!
@ErrJott ja, und dafür hat tats in Japan aufgehört. im selben Zeitraum wie den Phase hat er dort mehrere geniale Geräte erschaffen.😃
Komisches Teil. Wurde das entwickelt nach dem Prinzip „Hauptsache Originell „ oder steckt was dahinter das ich nur nicht kapiere? Ich weiß es nicht, aber lustig ist es schon.