Stagepiano mit VAST-Engine
Mit dem Kurzweil SP8 wird ein neues Stage-Keyboard angekündigt, das mit der flexiblen VAST-Engine des Herstellers arbeitet. Obwohl es mit einer Hammermechanik-Tastatur ausgestattet ist, ist es nicht nur für Stagepiano-Anwendungen gedacht.
Kurzweil SP8 – Stage-Keyboard
Das SP8 scheint dem ersten Bild nach zu urteilen, etwas schlanker als der Vorgänger SP7 / SP7 Grand zu sein. Das sollte der Portabilität zugutekommen. Das Keyboard besitzt eine 88er-Tastatur mit vollgewichteter Hammermechanik. Für Pianosounds stehen D- und Triple-Strike-Klaviere, die sich auf die Kurzweil String Resonance (KSR) für ein realistisches Klavieransprechverhalten stützen.
Die 256-stimmige Klangerzeugung bietet darüber hinaus eine 6-Operator-FM-Synthese und eine KB3 ToneReal™ Orgel-Engine, bei der die Regler auf derm Panel als Zugriegel fungieren. Außerdem gibt es Vektorsynthese-Waves, mit denen sich mit der VAST-Engine die klassischen Kurzweil-Texturen erstellen lassen.
Die weiteren Sounds, wie E-Pianos, Saiten- und Streichinstrumente etc. basieren auf Samples, insgesamt 2 GB Factory-Sounds, die durch Kurzweils FlashPlay®-Technologie unterstützt werden. Die Klänge stammen u.a. aus den Modellen K2700, K2088/61 und PC4, wurden für das SP8 jedoch aktualisiert.
Das Keyboard ist mit 1.000 Preset-Sounds ausgestattet, die in 10 Kategorien organisiert sind, darunter mehr als 200 Multis mit Splits und Layern. Für eigene Soundprogramme stehen mehr als 4.000 Speicherplätze zur Verfügung.
Das Bedienpanel bietet jeweils fünf frei zuweisbare Regler und Tasten, die über eine 3-stufiger Shift-Funktion je 15 unterschiedliche Funktionen ansprechen können. Dazu kommen eine programmierbare Variationstaste, eine Tap-Tempo-Funktion und Transpose-Tasten.
Es lassen sich bis zu fünf Zonen für Splits und Layer einrichten, in denen auch MIDI-Controller zugewiesen werden können. Weiterhin verfügt das SP8 über einen fünffachen Arpeggiator und einen CC-Sequenzer sowie interne Riffs sowie ein Metronom für den sofortigen Einsatz.
An das Keyboard lassen sich über zwei Buchsen bis zu vier Pedale anschließen. Über eine zuweisbare CC-Pedalbuchse kann die Lautstärke, ein Effekt u.ä. gesteuert werden. Außerdem gibt es einen Audioeingang mit Effekten für Line-Signale, Instrumente oder Mikrofone.
Informationen zu Preis und Verfügbarkeit des Kurzweil SP8 sind noch nicht bekannt.

























































Diesen Teil, die Ausstattung haben sie einfach drauf. Dass ein Instrument 88 Tasten hat und eine Hammermechanik, heisst noch lange nicht, dass es auf Wheels verzichten muss, womöglich ist auch Aftertouch drin. Erinnert mich an mein 88er Kurzweil, das PC 88, das genauso viele Controller unterstützt. Wenn der Klang auch noch stimmt, prima, wenn nicht, ist es immer noch ein Masterkeyboard, das besser ausgestattet ist als manch Masterkeyboard only.