Design-Pianos für die gute Stube
Zur NAMM 2026 werden die Digital-Pianos Roland Kiyola KF-20 und Kiyola KF-25 vorgestellt. Die beiden Modelle kombinieren die neusten Piano-Technologien von Roland mit dem Design eines renommierten japanischen Möbelherstellers.
Roland Kiyola KF-20 & KF-25
Die beiden Varianten sind technisch identisch, besitzen aber andere Designs. Die Fertigung erfolgt mit traditionellen Techniken und aufgrund der Maserung der verwendeten Hölzer sowie deren Alterungsprozesses ist jedes Kiyola-Instrument ein Unikat.
Für den Klavierklang kommt das sogenannte „Piano Reality Modeling“ zum Einsatz. Es gibt zwei Grand Piano Sounds, die „limitless“ polyphon gespielt werden können. Für die anderen Klänge beträgt die Polyphonie 256 Stimmen. 54 Sound-Presets stehen zur Verfügung und für die Wiedergabe von GM2-Files sind weitere 270 Klangfarben mit an Bord. Außerdem lassen sich Audiodateien (WAV, MP3) via USB-Drive als Begleitung abspielen.
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Es können 10 unterschiedliche Stimmungen eingestellt und das Master-Tuning angepasst werden. Über die Roland Piano App lassen sich für den Piano-Klang emulierte Pedalgeräusche, Resonanzen u. ä. nach Wunsch anpassen.
Als Tastatur ist das PHA-50 Hybrid Keybed mit 88 Tasten, Hammermechanik, Ebony/Ivory-Feel und High-Precision-Sensing verbaut. Es gibt ein integriertes, duales Speaker-System mit 2x 24 W sowie eine Buchse für Kopfhörer.
Zwei Design-Varianten
Die Pianos wurden komplett mit Ständer und schließbarem Deckel entworfen, ebenso gehören ein Hocker und ein Dreifach-Pedal im passenden Design dazu.
Das Modell Kiyola KF-20 (siehe oben) hat ein leicht geschwungenes Design mit runden Beinen und sanften Kurven sowie einem modernen Finish. Hier gibt es vier Farbvarianten zur Auswahl: Pure Oak, Sheer White, Walnut und Celadon Green.
Das Modell Kiyola KF-25 hingegen hat gerade Linien und rechte Winkel. Es ist in einem „Smoked Oak“-Finish gehalten und die Holzbauteile sind nach einer traditionellen Technik ohne Nägel im rechten Winkel miteinander verbunden.
Roland Kiyola KF-20 und Kiyola KF-25 werden ab Januar über ausgesuchte Roland-Händler vertrieben werden. Der Preis beträgt 4.490,- Euro.


























































Optisch finde ich die nicht wirklich sehr ansprechend. Ist natürlich immer toll, wenn man einen „rennomierten Möbelhersteller“ nennen kann. Dann ist es egal, ob es so aussieht wie aus dem Baumarkt gebaut. Fehlt nur noch das Paletten-Design.
Nein, wirklich nicht sehr schön. Für den Preis würde ich mir persönlich auch lieber was vernünftiges hinstellen. Dieses Design ist ja eher für Leute, die ungerne zeigen wollen, dass sie ein Instrument spielen ;)
Darüber hinaus sage ich: Finger Weg von Instrumenten mit Pad-Steuerung. Ich habe mich damals leider auch blenden lassen und ärgere mich bis heute über diese Entscheidung. Jedes Mal, wenn man was einstellen will, muß man erst ein Tablet holen, anschließen, oder direkt eines für das Keyboard kaufen. Und das hat dann keinen Strom, weil Anschluss und Strom gleichzeitig ist vom Gerät wieder nicht vorgesehen.
Aber am ärgerlichsten ist halt der Mehraufwand. App Starten, umständlich durch Menüs navigieren. Ich habe da eines von Yamaha, die Piano-App ist eine designerische Katastrophe. Als hätte man bei Yamaha noch nie mit einem Touch-Menü gearbeitet.
Einzig die PHA-50 Klaviatur bei dem Roland finde ich gut. Habe das RD 2000 mit der selben Mechanik und die lässt sich ganz fantastisch spielen. Aber das RD 2000 kostet auch nur die Hälfte und kann eigentlich mehr.. Lieber gleich was tolles :)
@Andreas ja, Proportionen wie bei behringer 😃
besser mit Axel Hartmann etwas modernes
@Numitron Hartmann deckt die ganze Palette ab von gut (20) bis schlecht (Andromeda)
@Tai stimmt. 😃 wobei ich den Andromeda für ein Kind seiner Zeit halte. leider schlecht gealtert.
nur ähnliche silber, schwarze Geräte mit Holz vor der hütte sind auch fad. 😃😎
fatar stellt übrigens den Protein und andere Geräte für Waldorf her.
@Andreas „Anschluss und Strom gleichzeitig ist vom Gerät wieder nicht vorgesehen“
Ich habe iPads sowohl mit Lightning, als auch mit USB C. Alle können gleichzeitig über Kabel steuern und geladen werden. Androide kenne ich nicht, aber auch die sollten das beherrschen.
„Roland mit dem Design eines renommierten japanischen Möbelherstellers“
Bis jetzt hielt ich japanisches Design immer für geschmackvoll..
@Tai RETRO!!!
Hat was von den Nussbaumfurnier-Möbeln in 70er-Gästezimmern.
Die waren aber auch damals schon Augenschänderei… 🙂
Wenn man innere und äußere Werte und den Preis in Betracht zieht, scheint das der erste Versuch zu sein, mal mit 1000% zu kalkulieren. Wollen jetzt wohl die Faktoren der Softwarewelt von 500-800% erreichen bzw. toppen. Ich denke eine internationale Anwaltskanzlei würde die Verantwortlichen deutlicher schneller zu Milliardären machen. Aber die schlechte Kopie des oft unansehnlichen skandinavischen Designs der 1960er, das ja auch die Chinesen in ihre schwedischen Volvosimulationen einbauen, scheint reiche Erben nicht nur der GenZ anzulocken. Warum also nicht, das genau passende Piano zur VerAPPung der Welt… Das Schlimme an Produkten solcher Art ist oft die Nachfrage danach. Einer der Tage, wo es mir leicht fällt, schon so alt zu sein. Es wird offensichtlich täglicher schlimmer – auch im Produktmanagement. Ich falle immer öfter gänzlich aus der Konsumentenperspektive. Mein Geld verschimmelt zusehends…
Als vor zwei Tagen der Artikel erschienen, erinnerte mich das Teil an irgendwas. Jetzt erst fällt es mir ein: das Ding sieht aus wie eine Blumenbank mit zu hohen Beinen im Stil der 50er…. Schön ist anders…😔