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NAMM NEWS 2017: Doepfer A-100 Module

16. Januar 2017

Es wächst und wächst und wächst …

Wo soll das noch hinführen? Als ob es noch nicht genügend Module für das A-100 Modularsystem geben würde stellt Doepfer zur NAMM wieder eine Reihe neuer Module und auch ein neues Mini-Case vor. Außerdem gibt es nun noch mehr Module im schwarzen Vintage-Look.

A-135-4 Voltage Controlled Performance Mixer
A-135-4 ist ein Modul-Set für einen konfigurierbaren, komplett CV-steuerbaren Mixer, der mit dem manuell regelbaren Performance Mixer A-38o/p kombiniert werden kann. Kernstück ist das Modul A-135-4A, das dem A-138p in der Funktionalität ähnlich ist, aber bei dem sich alle Parameter, d.h. Level, Panorama, Aux und Mute, in jedem der vier Kanäle mit CV-Spannungen steuern lassen. Das Modul arbeitet mit hochwertigen VCAs von Curtis. Als Ausgang/Aux-Weg kann das Modul A-138o verwendet werden.
Das Modul A-135-4B ist das dazugehörende Eingangsmodul für die CV-Spannungen und wird mit einem Flachbandkabel zum A-135-4-A verbunden. Jeder Eingang ist mit Polarizer/Attuvertern ausgestattet, die positive und negative Pegel ermöglichen.
Das Modul A-135-4C stellt vier Envelope Follower mit regelbaren Attack und Release zur Verfügung um zum Beispiel Ducking oder Kompressions-Effekte zu erzeugen. Dieses Modul wird ebenfalls per Flachbandkabel zum A-135-4A verbunden.

A-110-6 Trapezoid Thru Zero Quadrature VCO
Der Oszillator A-110-6 besitzt ein Quadrature Trapezoid als Basis, woraus vier weitere Schwingungsformen abgeleitet werden, die normal und in 90° Grad Phasendrehung über zehn Einzelausgänge ausgegeben werden. Bei Doepfer ist man sich derzeit noch nicht sicher, ob das die finale Ausstattung des Moduls bleiben wird oder man doch lieber ein kleineres Modul mit zusätzlichem Breakout-Modul anbietet.
Der A-110-6 besitzt XFM- und LFM-Steuereingänge für lineare und exponentielle Frequenzmodulation, außerdem lässt sich das Modul in einen LFO-Modus umschalten.

A-150-8 Octal Manual/Voltage Controlled Programmable Switches
Mit dem A-150-8 können manuell oder via CV-Spannung acht Ein- und Ausgänge umgeschaltet werden. Jeder der acht Schalter verfügt über einen Taster, einen CV-Eingang, einen Out/Input- und zwei In/Output-Anschlüsse. Somit sind die Schalter sind bidirektional nutzbar. Außerdem lässt sich für jeden Schalter der Modus als Toggle oder Level Controlled wählen.

A-100 LC1 Low Cost Case
Das Minicase LC1 bietet 48 TE Platz und wird, wie anderen LC-Cases bisher, als rohe Version oder mit schwarzem Überzug erhältlich sein. Das Netzteil ist eingebaut, eine „Wandwarze“ nicht nötig.

Vintage Edition
Die Vintage Edition der A-100 Module mit der schwarzen Frontplatte erfreut sich offenbar großer Beliebtheit, so dass jetzt noch mehr Module aus dem A-100 Programm in diesem Look angeboten werden. Derzeit umfasst das folgende Module:

A-101-1 Steiner Vactrol Multimode Filter
A-101-2 Low Pass Gate
A-110-1 Standard VCO
A-110-2 Basic VCO
A-111-2 High End VCO
A-111-3 Micro Precision VCO
A-112 Sampler
A-114 Ring Modulator
A-118 Noise/Random
A-120 24dB Transistor Ladder Lowpass Filter
A-121-2 12dB Multimode Filter
A-132-3 Dual Linear/Exponential VCA
A-138a linear Mixer
A-138b exponential Mixer
A-138o/p Performance Mixer
A-140 ADSR
A-141-2 Voltage Controlled ADSR
A-147-2 VCDLFO
A-148 S&H/T&H
A-154 Sequencer Controller
A-155 Analog/Trigger Sequencer
A-156 Quantizer
A-160-5 Ratcheting Controller / VC Clock Multiplier
A-170 Slew Limiter
A-171-2 VC Slew Processor (Serge design)
A-180-2 2×4 Multiple
A-184-1 Ring Modulator / S&H / T&H / Slew Limiter
A-185-2 Precision Adder / Bus Access
A-188-1 BBD Module
A-190-3 USB/MIDI-to-CV/Gate Interface
A-199 Spring Reverb

Preis

  • A-135-4A/B Kombo: 400,- Euro
  • A-135-4C: 120,- Euro
  • A-110-6: 250,- Euro
  • A-150-8: 150,- Euro
  • A-100 LC1: 125, Euro (Holz) / 150,- Euro (schwarz)
 Beats  DJ  Gitarre & Bass  Keys  Stage  Studio  Vintage
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Es wachst und wachst das typische Fass ohne Boden ein guter Grund für mich weil ich mich kenne fange ich die Sache erst mal gar nicht an mit diesen Modulen stattdessen benutze ich Software, damit fühle ich mich sicher. Natürlich für den echten freak ist das kein Argument, er liebt seine Module und das ist auch gut so. Der Markt dafür wächst wie die Pilze aus dem Boden.

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      Filterpad  AHU

      Es gibt „Maschinisten“ und „Producer“. Du gehörst vermutlich eher zu den Producern (ich ebenso – für mich aktuell erkannt.). Das ist jetzt in keinerlei Hinsicht Negativ gemeint. Wenn ich die Moneten hätte würde ich mir das größte Synthesizer-Rack kaufen, dass die Menschheit je gesehen hat. Ich vermute: Der musikalische Spielspaß ist riesengroß! Da ich aber bei elektronischer Musik schnell ein Ergebnis haben möchte (Song) und das Geld eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt, werde ich mich in naher Zukunft eher bei den analogen Tasten, – und Softwaresynthesizern umsehen. Die aktuellen analogen Tastensynthesizer gefallen mir nämlich sehr gut. :)

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        AMAZONA Archiv

        Hey Filterpad, du hast die Sachlage sehr schön und exakt erfasst, wir sind Producer Typen. Ich bin begeistert.

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      changeling  AHU

      Aber das ist doch dasselbe wie mit 1000 Lebensmittelsorten im Supermarkt. Damit muss man auch lernen zurecht zu kommen. Wenn man weiß was man will ist das auch gar nicht so schwer. Dann setzt man sich ein Limit, plant soweit es geht im Voraus und lässt sich von Neuerscheinungen nicht irritieren. Musste ich auch erstmal lernen, allerdings auch weil ich nicht genau wusste was ich wollte und brauchte. Jetzt habe ich einen festen Plan und mir fehlen dazu nur noch zwei Module.
      Mein Tip ist: Nicht versuchen den Platz größtmöglich auszunutzen, sondern auch mit Blank Panels arbeiten und einen kleinen Platz für mögliche zusätzliche Erweiterungen lassen, diese dann aber sehr gut überlegen. Ich habe viele Module auch deshalb verkauft, weil mir der Platz zum bedienen zu klein war. 2 TE Blank Panels sind seitdem meine besten Freunde geworden.

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        swellkoerper  AHU

        Cool, Blindplates als Lieblingsmodul – im Modularkontext wirst sonst mit 3€ nicht glücklich :-) Als vollkommen Modular-besessener sehe ich diese „Performance“-Module recht kritisch. Kaum Vorteile einer externen Mixerlösung, dafür nur Nachteile (Stichworte Platzbedarf im Rack oder der eigenen Finger wenn voll verkabelt, Anbindung von Effekten, Preis usw.) Bei PCB-montierten Reglern krieg ich immer Bauchweh, bitte nicht noch mehr davon.

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          changeling  AHU

          Zeig mir mal ein Eurorack Modul ohne Potis, die auf einer Platine montiert sind. Das ist grundsätzlich auch kein Problem. Bei den schwarzen Mini-Potis ist eher die Größe und eventuell die Lesbarkeit (wenn es keinen weißen Marker gibt) das Problem.

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