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NAMM NEWS 2017: Elektron Digitakt

19. Januar 2017

Digitale Drummaschine und Sampler

Ein neuer Drummy von den schwedischen Spezialisten: Elektron Digitakt ist ein 8-stimmiger digitaler Drum Computer und Sampler.

Elektron Digitakt ist wohl weniger der erwartete Nachfolger des Octatrack, auch wenn es Parallelen gibt. Es handelt sich eher um eine Ergänzung der bisherigen Analog-Linie bzw. ein digitales Gegengewicht.
Elektron Digitakt verfügt über acht interne Audio Tracks, für die die Triggertasten mit entsprechenden Sounds angegeben sind (Kick, Snare, Hihat usw.) und acht MIDI-Spuren A bis H, mit denen sich wohl externe Geräte ansteuern lassen. Digitakt arbeitet mit 64 MB Sample Speicher, worin man eher kurze One Shots, also Drumsamples als längere Audio Clips unterbringen kann. Als Speicher ist ein 1 GB + Drive angegeben.
Die Trigger-Tasten sind auch zum Muten der Tracks vorgesehen.

Pro Audio-Track aks Sample sind fünf Menüs vorhanden: Trigger, Source, (Multimode) Filter, Amp und ein zuweisbarer LFO. Delay und Reverb agieren als Send-Effekte. Anschlussseitig gibt es Stereoein- und -ausgänge, USB 2.0 Port und MIDI-In, – Out und –Thru. Außerdem unterstützt Digitakt Elektrons Overbridge.

Über die Sequencer-Features gab Elektron noch wenig bekannt, es wird aber unter anderem von Polyrhthmic gesprochen und es sind anscheinend Pattern mit bis zu vier Takten möglich.
Dch die bedienung düfte sich dicht an der Arbeitsweise bewegen, wie sie von Machinedrum und Analog Rhythm her bekannt ist. Dafür spricht auch die übliche Anordnung der acht Regler zur Editierung. Das Display hingegen scheint eine verbesserte Darstellung als bei der alten Machinedrum zu liefern.

Soweit die begrenzten Informationen. Elektron Digitakt soll noch im ersten Quartal erhältlich sein, als Preis ist laut NAMM-Video 650 Dollar anvisiert..

 Beats  DJ  Gitarre & Bass  Keys  Stage  Studio  Vintage
Forum
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    Nawa Shibari

    Hinsichtlich Preispunkt wird auf anderen Portalen was um die 650 € gemutmaßt, woher auch immer diese Zahl stammt.

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    dflt  

    für mich bisher das highlight der namm! ein drumcomputer steht ja ganz oben auf meiner einkaufsliste für dieses jahr und so wie es aussieht, haben wir hier den glücklichen gewinner (ungehört) :D
    laut elektron-facebook-video soll der preis wohl bei 650$ liegen.

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        dflt  

        der rytm ist leider etwas außerhalb meines budgets…
        der digitakt ist aber schon ein drumcomputer. nur halt digital statt analog.

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    _dg

    Cool, kann mir allerdings kaum vorstellen das die Kiste nur 650$ kosten wird, falls doch wärs der Hammer.
    Eine günstige Machinedrum mit Overbridge und tollem Display.

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    barkingdog  

    In den 90ern wäre das ein heiße maschine gewesen. Gääähn. So wenig speicher? Acht tracks? Wahrscheinlich wieder keine bpm per pattern? Ich hab den rytm, eine hassliebe. Octatrack ist längst wieder verkauft.

    Ich werd mir mal die mpcs anschaun. Ein mpc vs toraiz-test wäre schön!!!!

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    Radeon  

    Das mit den 8 Midi Tracks ist ganz vorzüglich! Da kann man dann z.B. ein NordDrum 2 oder Vermona DRM 1 Modul ansteuern und hat dann unter dem Strich 14 bzw. 16 Instrumente! Exzellent! :-)

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      barkingdog  

      Ich will hier wirklich nicht herumtrollen, aber das können ganz viele bedeutend günstiger und bedienerfreundlicher… Sogar die mpc 500

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    glain  

    Gerade für reine OT Producer ist das interessante. Beim OT mit den 7/8 Spuren ist schon knapp.

    Des Weiteren Samplebasierte Drummaschinen mit Lauflichtprogrammierung gibt es kaum.

    Wobei ich dieses Plus Drive nicht mag, warum nicht als Mass Storage.

    Und was ich mir immer noch von Elektron wünsche ist ein Sample Dump zwischen OT und Rytm z B.

    Des Weiteren könnten Sie den Rytm jetzt auch mal OS mäßig aufschrauben

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      barkingdog  

      Ganz meine Meinung! Das Sampledumpen auf den rytm ist unglaublich langwierig. Und beim letzten os update wieder kein bpm per pattern speicherbar. das kann doch nicht so schwer sein, denkt man sich als Laie. So, jetzt aber wieder genug geschimpft. der Sound ist schon klasse am rytm.
      Aber dieser abgespeckte Digi-Sequencer mit Samplesupport… Nicht mein Ding. Genauso wie die Jomox Alphabase: warum plant man da nur 4 Sekunden Samplezeit ein? Das könnte der Hammer sein, wenn ordentlich Sampleplatz wäre… LG

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        TB303

        Der langwierige Sample-dump auf der AR ist vollkommen irrelevant da der Dump (SDS Drop) im Hintergrund läuft während man dabei ganz normal mit dem Gerät weiterarbeiten kann. Alle anderen mir bekannten Geräte muss man stoppen und in einen Dump Modus gehen. In einer Studioumgebung ist es schon ein toller Workflow zb Samples auf dem rechner „vorzuhören“ bzw mit dem laufenden Pattern der AR zu vergleichen oder man recordet fix ein Loop in Ableton, bearbeitet das schnell, schneiden, Kompressor, usw ( die AR läuft und läuft) und zieht das in das SDS DROP Fenster, schwupps.. AR LÄUFT UND LÄUFT, alles on the Fly. Alle anderen mir bekannten Geräte muss man zum Sampledump stoppen, AR nicht. Gruss

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          barkingdog  

          Naja, bei Einzelsamples ist das ok, für das hochladen von Libraries mit Unterordnern (die per Sampledump nicht raufgeladen werden können) braucht das Schätzchen sehr viel Zuwendung. Da muss man alle viertel Stunden Ordner anlegen, umbenennen, als upload-Ordner definieren, am Rechner die richtigen Dateien ins Sysex laden, und laaange warten, bis der upload fertig ist für die paar MB. Und dann wieder von vorn. Nerven muss man haben. Wie wärs mit einer mass storage? Da brauch ich nur einmal den gesamten Sampleordner raufgeben, fertig. und parallel vorhören kann ich schon auch bei anderen Maschinen, ok, zum laden muss ich ein paar sekunden stoppen. Naja, ich werd nicht mehr zum elektron-Jünger. Gruß zurück!

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    Green Dino  AHU

    Hat das Ding jetzt auch eine Drum Synth Engine oder nicht? „Digitale Drummachine und Sampler“ klingt ja schon so – Im Elektron Forum ist man sich auch nicht ganz sicher…

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      dflt  

      hab mal nen bekannten gefragt, der bei elektron arbeitet. seine antwort: „we’ll see ;-)“
      sagen wir mal so: wäre es klar, dass das nur ein sampler und definitiv nichts anderes ist, hätte er mir das auch so gesagt. wahrscheinlich ist das alles noch nicht so in trockenen tüchern… vermutlich kommt dann irgendwann die große elektron-ankündigung: „hier, wir können auch drum-synthese“. dafür spricht ja letztendlich auch die instrumenten-bezeichnung auf den tastern. das wäre bei reinen samples ja irgendwie witzlos. zudem gibt’s nen „source“-knopf. das macht bei verschiedenen quellen (sample, osc, etc.) ja auch mehr sinn.

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        studio-kiel  

        ein satz mit x – keine engine und immer noch kein overbridge. dennoch eine tolle maschine mit schnellem und einfachem workflow :-)

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